Amtsgericht - sich selbst vertreten...???

20. März 2007 Thema abonnieren
 Von 
TVmaster
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 22x hilfreich)
Amtsgericht - sich selbst vertreten...???

Hallo Zusammen,

bei einem Streitwert unter 5.000 EUR ist ja das Amtsgericht zuständig, wo kein Anwaltszwang herrscht -> sprich man darf sich selbst vertreten.

Darf man sich dann auch von einem Freund vertreten lassen, der kein Anwalt ist, aber sehr "fit" ist und sich sehr gut auskennt (beinahe wie ein Anwalt) ??

Wäre super, wenn mir das einer sagen könnte...
Theoretisch müsste es ja gehen, wenn ich mich selbst verteidigen kann, dass ich auch einen (mit Vollmacht etc. - wie bei einem Anwalt auch) vertreten lasse...??

Gruß TVmaster

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28 Antworten
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#1
 Von 
TVmaster
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 22x hilfreich)

achso...und dann noch eine Frage, wenn eine andere Person mich vertreten darf, muss dann auch so eine Vollmacht (wie beim Anwalt auch) bei Gericht eingereicht werden und muss man dann in der Klageschrift dazu schreiben, dass man kein Anwalt ist, oder besteht dazu keine Pflicht....so nach dem Motto, sehen die ja am Briefkopf, dass man kein Anwalt ist.

Also braucht man auch die Vollmacht und kann man dann auch so eine nehmen, wie sie Anwälte benutzen? (Vorlage)

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#2
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

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#3
 Von 
normi
Status:
Senior-Partner
(6102 Beiträge, 946x hilfreich)

Ach, lädt Herr Lorenz wieder hier seinen Müll ab, weil er in anderen Rechtsforen nicht mehr darf, da er dort zum wiederholten mal geflogen ist. :grins:

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#4
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#5
 Von 
Mareike123
Status:
Unparteiischer
(9585 Beiträge, 1711x hilfreich)

das herumpicken wie ein Huhn in meinen Schriftsätzen

*jubel* Das Huhn ist wieder da! Wie habe ich es vermißt!

@TVmaster:
Bitte nicht verwirren lassen von dem verwirrten Herrn, den nimmt hier niemand mehr ernst. ;)

Wobei bisher keiner den 'Querulanten' richtig definieren konnte

Fragen Sie doch mal den Arzt Ihres Vertrauens. Für die querulatorische Störung gibt es sogar eine ICD10-Ziffer, kann ich gerne heraussuchen. :)

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#6
 Von 
tom2143
Status:
Schüler
(191 Beiträge, 62x hilfreich)

Hallo,

was meint er mit:

(Übrigens herrscht am LG, OLG, BGH auch nicht in allen Fällen Anwaltszwang auch wenn das sogar viele Juristen und Richter fest glauben).


???


Soweit ich weiß gilt das nur für Strafrecht u. Sozialrecht.

Im normalen Zivilrecht kann man ab Landgericht keine Anträge ohne Anwalt stellen, da die Seite die so etwas tut prozessrechtlich so behandelt wird als wäre Sie nicht anwesend.

Oder gibt es im normalen Zivilrecht da irgendwelche Ausnahmen?

Hat es irgendwelche positiven Auswirkungen, wenn ich als Beklagter beim Landgericht ohne Anwalt in der Verhandlung erscheine (normales Zivilrecht) oder wird alles was man dann sagt nicht beachtet?





-- Editiert von tom2143 am 22.03.2007 08:51:31

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#7
 Von 
Dietmar_S.
Status:
Schüler
(182 Beiträge, 22x hilfreich)


könnte man es so definieren?

Stufe 1: Troll, allg.

Stufe 2: Foren-Troll

und die Krönung:

Stufe 3: TrolLo

wobei bitte jeder selbst interpretiere, wie man auf das 3. Wort kommen könnte :grins:



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#8
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Guten Tag,

quote:
Darf man sich dann auch von einem Freund vertreten lassen, der kein Anwalt ist, aber sehr fit ist und sich sehr gut auskennt (beinahe wie ein Anwalt) ??
Nein, da dies ein Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz darstellen würde, sofern keine Berechtigung dafür vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen,

- Rönner -

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

Hallo Herr Kollege Rönner,

bist Du Dir da sicher ? Solange es sich nicht um die geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten handelt, sehe ich hier keinen Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz.

Wichtig ist doch nur, daß es sich um eine einmalige Sache handelt, die nicht vergütet wird, oder ?

Zumindest im Hinblick auf §§ 79 , 157 ZPO sehe ich hier kein Problem.





-- Editiert von justice005 am 22.03.2007 13:14:30

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#10
 Von 
guest123-2128
Status:
Bachelor
(3817 Beiträge, 1591x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#11
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

§ 79 ZPO : Parteiprozess 1Insoweit eine Vertretung durch Anwälte nicht geboten ist, können die
Parteien den Rechtsstreit selbst oder durch jede prozeßfähige Person als Bevollmächtigten führen.

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#12
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Hallo Herr Kollege justice,

Rechtsangelegenheiten sind Angelegenheiten, die entweder auf Rechtsverwirklichung, d.h. Durchsetzung, Sicherung oder Klarstellung von Rechten, oder auf Rechtsgestaltung, d.h. Schaffung oder Veränderung bestehender Rechtsverhältnisse, gerichtet sind.
Geschäftsmäßigkeit erfordert nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine selbständige Tätigkeit, bei der der Handelnde beabsichtigt, sie - sei es auch nur bei sich bietender Gelegenheit - in gleicher Art zu wiederholen und dadurch zu einem dauernden oder wiederkehrenden Teil seiner Beschäftigung zu machen; dafür kann eine einmalige Tätigkeit genügen. Aufgrund der Schilderung des Sachverhaltes ist mE im Rahmen eines (komplizierten) Prozesses davon auszugehen.

Wie ist deine Meinung dazu?

Mit freundlichen Grüßen,

- Rönner -

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

hmm.. also ich meine, daß die Vertretung in einem Einzelfall nicht ausreicht. Geschäftsmäßigkeit bedeutet doch zum einen eine gewisse regelmäßigkeit und zum anderen auch eine Tätigkeit gegen Vergütung.

Es kommt doch in der Praxis regelmäßig vor, daß ein Jugendlicher sich beispielsweise von dem wortgewandten Vater vor Gericht vertreten läßt oder daß eine verschüchterte Ehefrau Ihren Mann schickt, um zu argumentieren. Das ist ja auch im Sinne des § 79 ZPO in Ordnung.

Wenn ich nun in einem besonderen Einzelfall einmalig in einem Prozess einen Freund von mir vertrete, soll mir das dann verboten sein, nur weil ich Jura studiert habe ?

Eigentlich kann das nicht sein. Daher denke ich, daß eine verbotene Rechtsberatung erst dann anzunehmen ist, wenn der (nicht zugelassene) Jurist öfters und gegen Entgeld für fremde Rechtsangelegenheiten zur Verfügung steht.

Gruß Justice

-- Editiert von justice005 am 22.03.2007 16:56:29

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#14
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#15
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#16
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Nun, es kommt auf die genauen Umstände im Einzelfall an. Wenn es sich wirklich um einen Einzelfall handelt, dann ist die Geschäftsmäßigkeit nicht gegeben, sofern mithin die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten (auch anderer Personen) von der besagten Person nicht schon mal vorgenommen wurden, bzw noch werden. Dies sollte vorab geklärt werden.

quote:
Geschäftsmäßigkeit bedeutet doch zum einen eine gewisse regelmäßigkeit und zum anderen auch eine Tätigkeit gegen Vergütung.
Zitat:
Nein, bezüglich der Vergütung ist dies nicht korrekt. Die Vergütung ist irrelevant, auch wenn das Wort 'Geschäftsmäßigkeit' diesbezüglich irreführend ist. Geschäftsmäßigkeit erfordert nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine selbständige Tätigkeit, bei der der Handelnde beabsichtigt, sie - sei es auch nur bei sich bietender Gelegenheit - in gleicher Art zu wiederholen und dadurch zu einem dauernden oder wiederkehrenden Teil seiner Beschäftigung zu machen; dafür kann eine einmalige Tätigkeit genügen.

Viele Grüße!

1x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
normi
Status:
Senior-Partner
(6102 Beiträge, 946x hilfreich)

*Übrigens herrscht am LG, OLG, BGH auch nicht in allen Fällen Anwaltszwang auch wenn das sogar viele Juristen und Richter fest glauben*

Das ist nicht richtig. Siehe:

<a href="http://www.123recht.net/article.asp?a=3364&p=1">http://www.123recht.net/article.asp?a=3364&p=1</a>

hieraus:

Anwaltszwang besteht vor dem LG und vor allen Gerichten des höheren Rechtszuges, also LG, OLG und BGH.

und

Ein Fall der notwendigen Verteidigung durch einen Anwalt liegt insbesondere dann vor, wenn die Hauptverhandlung im ersten Rechtszug vor dem Landgericht oder dem Oberlandesgericht stattfindet.

Nachzulesen auch in der ZPO §78:

http://dejure.org/gesetze/ZPO/78.html

daraus:

Vor den Landgerichten müssen sich die Parteien durch einen bei einem Amts- oder Landgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Vor den Oberlandesgerichten müssen sich die Parteien durch einen bei einem Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Vor dem Bundesgerichtshof müssen sich die Parteien durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen.





-- Editiert von normi am 22.03.2007 17:41:01

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#18
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Hier nochmal mein Beitrag, weil dieser oben falsch dargestellt wurde:

Nun, es kommt auf die genauen Umstände im Einzelfall an. Wenn es sich wirklich um einen Einzelfall handelt, dann ist die Geschäftsmäßigkeit nicht gegeben, sofern mithin die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten (auch anderer Personen) von der besagten Person nicht schon mal vorgenommen wurden, bzw noch werden. Dies sollte vorab geklärt werden.

quote:
Geschäftsmäßigkeit bedeutet doch zum einen eine gewisse regelmäßigkeit und zum anderen auch eine Tätigkeit gegen Vergütung.
Nein, bezüglich der Vergütung ist dies nicht korrekt. Die Vergütung ist irrelevant, auch wenn das Wort 'Geschäftsmäßigkeit' diesbezüglich irreführend ist. Geschäftsmäßigkeit erfordert nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine selbständige Tätigkeit, bei der der Handelnde beabsichtigt, sie - sei es auch nur bei sich bietender Gelegenheit - in gleicher Art zu wiederholen und dadurch zu einem dauernden oder wiederkehrenden Teil seiner Beschäftigung zu machen; dafür kann eine einmalige Tätigkeit genügen.

Viele Grüße!

1x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
TVmaster
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 22x hilfreich)

Hier wurde mehrmals gesagt, dass ihr, wenn ihr eine Klage o.ä. einreicht oder sonst irgendwas ans AG sendet, ihr im Briefkopf "RECHTSANWALT" dazu schreibt.

Ist das denn erlaubt? Oder missbraucht man hier Titel..? Wa sist, wenn es rauskommt, dass man kein Anwalt ist (vor dem AG!!!)?

Ich kann mir gut vorstellen, dass Richter ein Vorurteil haben, wenn im Schriftverkehr z.B. ein "normaler Bürger" sein Anliegen erklärt.

Würde mich freuen, wenn mir jemand sagen würde, wie es mit der Bezeichnung (im Briefkopf) "Rechtsanwalt" aussieht...??

Gruß

1x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9878 Beiträge, 1430x hilfreich)

Wenn Sie sich als Rechtsanwalt betiteln, obwohl Sie keiner sind, machen Sie sich strafbar.

Mit freundlichen Grüßen,

- Rönner -

-- Editiert von Cand. jur. Hr. J. Rönner am 23.03.2007 01:24:11

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#22
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#23
 Von 
justus123
Status:
Schüler
(263 Beiträge, 73x hilfreich)

rechtsberatungsgesetz noch weiter lockern?
ich denke, um eine zuverlässige oder gar verbindliche aussage zu bekommen, sollten m.E. auch weiterhin nur volljuristen zur beratung befugt sein.

man lässt ja auch keinen hobbymediziner diagnostizieren, was denn für krankheiten zum krankheitsbild passen könnten. man braucht einfach etwas fundiertes und verbindliches.

weiter wage ich es als zweifelhaft zu betrachten, ob es vor gericht bzw. vor dem richter einen markanten unterschied macht, ob der schriftsatz von einem laien oder einem jurastudenten (obwohl der sich, wenn auch nicht volljurist, aber immerhin schon jurist nennen darf :devil: ), verfasst wurde.

wenn dem so wäre, f. lorenz, würde man sich ja selbst ins knie schießen, wenn man erwähnt, dass man jurastudent ist, denn nach ihrer logik würde der richter dieser seite dann aus gründen der von ihnen erwähnten waffengleichheit nicht ganz soviel beachtung schenken, wie wenn er von einem kompletten laien oder amateur-juristen ausgeht. :wipp:

mit freundlichen grüßen,

ein stud.iur. :grins:

1x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

quote:
Hier wurde mehrmals gesagt, dass ihr, wenn ihr eine Klage o.ä. einreicht oder sonst irgendwas ans AG sendet, ihr im Briefkopf RECHTSANWALT dazu schreibt.


Ich würde behaupten, daß es sofort und auf den ersten Blick auffällt, wenn das Schreiben von einem juristischen Laien verfasst wurde.

quote:
weiter wage ich es als zweifelhaft zu betrachten, ob es vor gericht bzw. vor dem richter einen markanten unterschied macht, ob der schriftsatz von einem laien oder einem jurastudenten


Bei einem Referendar fällt es nicht auf. Bei einem normalen Jurastudenten, der noch keine Erfahrung im Verfassen von Schriftsätzen hat, fällt es sicherlich auf.

quote:
man lässt ja auch keinen hobbymediziner diagnostizieren, was denn für krankheiten zum krankheitsbild passen könnten. man braucht einfach etwas fundiertes und verbindliches.


Das kann ich nur bestätigen. Ich war letztes rein Interesse halber bei einem Vortrag zum Thema Erbrecht. Gehalten wurde dieser Vortrag von irgendeinem Laien, der den Anspruch hatte, zu verkünden, daß viele Leute sich das geld für einen Anwalt sparen sollten.

Meine Güte hat der einen Käse erzählt. Ich konnte dann irgendwann nicht mehr an mich halten (Obwohl ich ja selbst auch kein Anwalt bin) und habe ihm gesagt, was er für einen Unsinn redet und gleich noch auf den ein oder anderen Kniff im Erbrecht aufmerksam gemacht, wovon er noch nie was gehört hatte.

Dieser Vortrag hat dann zu der einhelligen Erkenntnis geführt, daß sich das Geld für einen Anwalt doch lohnt. ;)



-- Editiert von justice005 am 27.03.2007 15:55:18

1x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
DanielB
Status:
Bachelor
(3291 Beiträge, 410x hilfreich)

quote:
man lässt ja auch keinen hobbymediziner diagnostizieren, was denn für krankheiten zum krankheitsbild passen könnten. man braucht einfach etwas fundiertes und verbindliches.

Dass ein Volljurist im Zweifel die besser Wahl ist, möchte ich gar nicht bestreiten, allerdings bin ich der Meinung, dass so mancher prozesserfahrener juristischer Laie insbesondere, wenn er selbst schon einmal mit ähnlichen Situationen war, einen unerfahren Kläger, Beklagten oder Angeklagten unter Umständen erheblich besser vertreten kann, als es derjenige selbst vermag, unter Umständen sogar besser als ein auf dem jeweiligen Gebiet nicht sonderlich bewanderter Volljurist. Wenn ich einmal tatsächlich das Bedürfnis haben sollte, in einem absoluten Ausnahmefall einen Freund vor Gericht zu vertreten, wäre das wohl vorbehaltlich der gerichtlichen Zulassung nicht unbedingt ein Problem. Problematisch ist allerdings, dass ich tendenziell zuviele Freunde haben, die sich irgendwann einmal Strafverfahren einfangen, so dass ich wohl in Gefahr liefe, unerlaubt geschäftsmäßige Vertretung zu betreiben. :(

1x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
justus123
Status:
Schüler
(263 Beiträge, 73x hilfreich)

@DanielB:
die juristerei ist doch viel zu komplex, als dass man den einsatz eines laien gegenüber dem eines volljuristen so einfach rechtfertigen könnte.

um nochmal das ärzte-beispiel zu bemühen:

nach ihrer logik würden sie sich also als verletzter nach einem autounfall lieber von einer alten krankenschwester oder einer routinierten OP-putzerin untersuchen lassen als von einem jungen arzt?
billiger wärs sicher...

-- Editiert von justus123 am 28.03.2007 10:07:18

1x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
guest123-1062
Status:
Student
(2846 Beiträge, 906x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

'lol' das mag sein ;)

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Und jetzt?

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