Anwalt weigert sich, dem Gericht den geltend gemachten Anspruch begründende Tasachen vorzutragen

26. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
fragmal10
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Anwalt weigert sich, dem Gericht den geltend gemachten Anspruch begründende Tasachen vorzutragen

Mein Anwalt weigert sich ohne Erklärung und unerklärlich, dem Gericht den geltend gemachten Anspruch begründende und belegende Tatsachen vorzutragen.

Ich befürchte, dass ich die Klage verliere weil das Gericht diese Tatsachen nicht kennt.

Kann ich um dies zu verhindern selbst dem Gericht diese Tatsachen vortragen?

Vielen Dank.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6885 Beiträge, 1457x hilfreich)

Zitat:
Ich befürchte, dass ich die Klage verliere weil das Gericht diese Tatsachen nicht kennt.


Ich würde nochmal mit dem Anwalt sprechen, welche Strategie er fährt. Es kann durchaus berechtigt sein, so vorzugehen. Lässt sich anhand der dünnen Schilderung aber nicht sagen.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von fragmal10):
Kann ich um dies zu verhindern selbst dem Gericht diese Tatsachen vortragen?

Klar, kann man.
Können kann man nämlich vieles – ob es sinnvoll oder gar erfolgreich wäre, steht auf einem anderen Blatt...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6200 Beiträge, 1485x hilfreich)

Zitat (von fragmal10):
Mein Anwalt weigert sich ohne Erklärung und unerklärlich, dem Gericht den geltend gemachten Anspruch begründende und belegende Tatsachen vorzutragen.

Also: der Anwalt lehnt es ab, bestimmte Tatsachen(behauptungen) vor Gericht vorzutragen.

Dann fragt der Mandant den Anwalt: "Wieso machen Sie das nicht?"

Und der Anwalt antwortet: "Das erkläre ich Ihnen nicht!"

Im Ernst?

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#4
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16289 Beiträge, 9226x hilfreich)

Zitat (von fragmal10):
Kann ich um dies zu verhindern selbst dem Gericht diese Tatsachen vortragen?

Ja - kann man.

Allerdings wird
- ... ihr Anwalt das Mandat mit >99%-Wahrscheinlichkeit kündigen, da er sich von Ihnen hintergangen fühlen wird,
- ... die Gegenseite sich ziemlich freuen. Denn wenn die Gegenseite merkt, dass Anwalt und Mandant nicht an einem Strang ziehen, ist das für die ein gefundenes Fressen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#5
 Von 
SirGodber
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
ob es sinnvoll oder gar erfolgreich wäre, steht auf einem anderen Blatt...


Auf welchem denn?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10565 Beiträge, 4182x hilfreich)

Zitat (von SirGodber):
Auf welchem denn?


Die mögliche Antwort darauf steht in #2
Es zeugt allerdings nicht von wirklicher Qualität des Anwalts, wenn er mit seinem Mandanten nicht über sowas spricht.

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Es zeugt allerdings nicht von wirklicher Qualität des Anwalts, wenn er mit seinem Mandanten nicht über sowas spricht.

Richtig.

Aber eventuell hat er das, nur das die anwaltliche Argumentation nicht bis zum Mandanten vordringen konnte?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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