Betrug in Geschäftsbeziehung

27. April 2017 Thema abonnieren
 Von 
Drasel
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Betrug in Geschäftsbeziehung



Hallo

Fragen zu folgender Situation:

Mal angenommen A und sein Schwager B planen sich selbsständig zu machen. Hierfür leihen sich A und B Geld auf beide Namen bei einem Freund C als Grundkapital um einen höheren Kredit bei einer Bank aufzunehmen.

Im Zusammenhang mit einem möglichen Kredit eröffnen A und B auf beide Namen ein Zusatzkonto (Kontokorrentkredit) auf das A und B ein Teil des geliehenen Geldes einzahlen.

Nach einiger Zeit findet A heraus, dass B heimlich das Geld ohne die Zustimmung von A vom Zusatzkonto abgehoben hat, dass B spielsüchtig ist und Spielschulden hat und dass Geld dafür verwendet hat und er noch weitere große Schulden hat.

Damit ist für A die Geschäftsbeziehung zwischen A und B beendet. Nun geht B angeblich wegen Geldforderungen irgendwelcher Geldhaie, zu Freund C ohne C von seinen Spielschulden/Sucht mitzuteilen und lässt sich das gesamte Darlehen nur auf seinen Namen überschreiben mit der Begründung er habe noch alte Schulden zu begleichen. B unterschreibt dafür und somit ist A vertraglich aus der Darlehensvereinbarung mit C raus.

Da A und B gemeinsam ein Teil des Darlehens zuvor für die geplante Selbsständigkeit(Beratungs-,Anwaltskosten,usw.) ausgegeben haben, fordert B nun die hälfte der angefallenen Kosten von A da B der Meinung ist, dass seine verheimlichten Schulden,die Spielsucht, das abgeräumte Konto nichts mit der geplanten Selbsständigkeit zu tun hat.

A sieht das ganze für nichtig, da er keine geschäftliche Beziehung mit B eingegangen wäre, hätte er von B's Spielschulden und-sucht gewusst und weil B mit der Auflösung bzw. Abräumen des Zusatzkontos A betrogen hat.

Nun hat B A bzw. auch A's Schwester indirekt schriftlich damit gedroht, B würde A's Schuldenanteil verkaufen und dann würden sich 'andere darum kümmern' das Geld bei A zu beschaffen.

Frage: Hat B überhaupt unter diesen Voraussetzungen (verheimlichte Spielschulden,Spielsucht, heimliche Kontoauflösung) das Recht auf den geforderten Betrag von A? Wie kann A vorgehen? Wie ist da die Rechtslage?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118856 Beiträge, 39644x hilfreich)

Zitat (von Drasel):
Damit ist für A die Geschäftsbeziehung zwischen A und B beendet.

Bedeutet man hat die GbR nachweislich fristlos gekündigt?



Zitat (von Drasel):
Hat B überhaupt unter diesen Voraussetzungen (verheimlichte Spielschulden,Spielsucht, heimliche Kontoauflösung) das Recht auf den geforderten Betrag von A?

Im Rahmen der Auflösung der GbR müssten die Konten ausgeglichen werden.
Welchen Anteil man hätte, müsste sich aus den vertraglichen Vereinbarungen ergeben. Bei einem Anteil von 50% wäre dann der anteil an den Kosten auch 50%.

In wiefern der B nun zum Schadenersatz wegen des Vetrauensbruchs verpflichtet wäre, müste man auch noch prüfen. Dann da könnte der Anteil für A sich aber durchaus auf 0 reduzueren.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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