Brief an falsche Adresse geschickt

15. August 2008 Thema abonnieren
 Von 
Alice-Opfer
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)
Brief an falsche Adresse geschickt

Hallo,

wenn ein für mich bestimmter Brief eines Telefondienstanbieters von diesem an eine falsche Adresse geschickt wurde, hat der Anbieter damit gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen oder das Postgeheimnis verstoßen, wenn damit einem Dritten Informationen zugänglich gemacht wurden, die nicht für ihn bestimmt waren?
Danke im Voraus!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Despi
Status:
Lehrling
(1102 Beiträge, 306x hilfreich)

In erster Linie darf der falsche Empfänger den Brief nicht lesen, wenn er für dich bestimmt ist.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Alice-Opfer
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)

Der falsche Empfänger hat den Brief unverschuldet erhalten, daher strebe ich keine Auseinandersetzung mit ihm an. Der Fehler liegt doch beim Absender, da diesem die richtige Adresse bekannt ist.

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Abdul
Status:
Schüler
(235 Beiträge, 56x hilfreich)

@Alice-Opfer

Was ist an dem was Despi schreibt nicht zu verstehen?

Das Post- & Briefgeheimnis ist da eindeutig.

Für andere Personen best. Post darf nicht geöffnet werden. Dies geht soweit das Eltern die Post Ihrer Kinder eigentlich nicht öffnen dürften.

Der Absender ist da aussen vor..dem kann man nicht an die Karre pinkeln...
Er hat die Daten ja nicht veröffentlicht.

Abdul

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Leibgerichtshof
Status:
Student
(2318 Beiträge, 790x hilfreich)

Das würde ich anders sehen. Wenn der Absender vertrauliche (personenbezogene) Informationen an einen Dritten schickt, kann er sich jedenfalls gegenüber Ansprüchen aus BDSG gegenüber dem Betroffenen nicht damit verteidigen, der Empfänger habe die Informationen nicht lesen dürfen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Abdul
Status:
Schüler
(235 Beiträge, 56x hilfreich)

Die Frage ist doch...

Wer ist der Addressat des Schreibens?
Und hat der Inhalt des Schreibens einen Bezug auf den Adressaten?

bsp.

Telefonrechnung mit den Daten eines Herr Hinz wird an einen Herr Kunz geschickt.
Klarer Fall, Herr Kunz darf den Brief öffnen und den Inhalt zur Kenntnis nehmen.

Telefonrechnung mit den Daten eines Herr Hinz, wird in einen Briefkasten geworfen wo Herr Hinz UND Herr Kunz draufsteht, weil vielleicht Herr Hinz früher mal da gewohnt hat. Herr Kunz darf dann den Brief NICHT öffnen und den Inhalt zur Kenntnis nehmen.

Letztere Fall passiert gerne wenn Sich Paare trennen und dies den Behörden / Firmen / Institutionen oder der Post (Nachsendeantrag) nicht mitteilen.

Herr Kunz macht sich in diesem Fall strafbar wenn er den Brief öffnet.

Jedes "Herr" ist beliebig mit "Frau" austauschbar :)

Gruß
Abdul

1x Hilfreiche Antwort

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