DHL Fahrer verweigert Zustellung wegen Beschwerde

7. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)
DHL Fahrer verweigert Zustellung wegen Beschwerde

Hallo zusammen.

Seit einigen Wochen bekomme ich Pakete mit DHL nur noch sporadisch. Einen Tag wird geliefert, am nächsten Tag nicht. Es wird nicht geklingelt, es gibt keine Abholkarte. Die Pakete werden einfach an eine Packstation geliefert. Da ich oft große und schwere Pakete erhalte und die Abholstation nicht gerade um die Ecke ist, ist die Nutzung eines Fahrzeugs unerlässlich, um die Pakete abzuholen. Ich habe aber nicht jeden Tag ein Auto zur Verfügung, so dass ich die Pakete teilweise erst Tage später erhalte.

Ich habe mich schon mehrmals bei DHL beschwert. Die ersten 4 Pakete hieß es, dass die Adresse falsch übermittelt worden wäre. Als ich die Pakete abgeholt hatte, war meine Adresse allerdings jedes mal korrekt. Bei Paket 5 und 6 gab es gar keine Begründung, nur den Hinweis, man würde das an den Vorgesetzten des Fahrers melden. Nun sind erneut mehrere Pakete nicht zugestellt worden. Wieder wurde nicht geklingelt, wieder gab es keine Benachrichtigung und den Abholcode musste ich an der Hotline erfragen.

Als ich gestern bei der Packstation ankam war der DHL Wagen gerade da. Der Fahrer war mir bekannt und ich stellte ihn zur Rede, warum er mich nicht beliefern würde. Seine Antwort daraufhin war, dass ich mich daran gewöhnen sollte, denn er würde mich nicht mehr beliefern. Die Begründung war, dass ich vor einigen Wochen bei DHL darum gebeten hatte, dass die Fahrer das Rauchen in den Zustellfahrzeugen doch bitte unterlassen sollten, da Pakete und Inhalt ständig nach Zigarette riechen würden. DHL wäre darüber informiert, dass der Fahrer mich nicht mehr beliefern würde.

Ich bin total geschockt, dass die Fahrer - offensichtlich mit der Genehmigung durch DHL - einfach die Zustellung verweigern können und DHL mich nicht über diesen Umstand informiert hat trotz mehrmaliger Nachfrage.

Welche Rechte habe ich in diesem Fall? Kann DHL wegen einer berechtigten Beschwerde über den Zustand meiner Pakete fortan die Zustellung verweigern?

Danke euch.

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52 Antworten
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#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 1551x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
wegen einer berechtigten Beschwerde


Ich zweifele anhand Deiner Schilderung, dass es sich um eine berechtigte Beschwerde handelt

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32740 Beiträge, 5736x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Kann DHL wegen einer berechtigten Beschwerde über den Zustand meiner Pakete fortan die Zustellung verweigern?
DHL verweigert die Zustellung nicht. DHL stellt an die Packstation zu. Die Benachrichtigung über die Zustellung in die Packstation solltest du aber bekommen.
Ist es nicht so, dass man die Zustellbestätigung an die Packstation auch online bekommt? Also nicht die Hotline bemühen muss?

Ich meine, deine Beschwerde war nicht berechtigt. Aber DHL hat sie berücksichtigt und eine andere Möglichkeit gefunden.
Auch Beschwerden haben Grenzen und die Grenze dürfte hier das DHL-Fahrzeug sein, in dem deinetwegen nicht mehr geraucht werden solle.

Vermutlich hast du dir ein Eigentor geschossen. Kommt vor.
Zitat (von Kiouki):
Welche Rechte habe ich in diesem Fall?
In welchem Fall?

Du kannst mit den Absendern vereinbaren, Pakete nicht mehr über DHL zu versenden.
Du kannst aber nicht sicher sein oder sicherstellen, dass andere Zusteller nicht auch während der Arbeit in den Fahrzeugen rauchen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121328 Beiträge, 40008x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Welche Rechte habe ich in diesem Fall?

Keine.

Wende Dich an Deinen jeweiligen Vertragspartner.
Wobei die vermutlich auch keine Verpflichtung zur Zustellung an die Haustüre in den Verträgen stehen haben, man also auch dort nicht weiter kommen dürfte.


Klar, man kann sich beschweren, bei DHL, auch bei den Aufsichtsbehörden, aber hier dürfte es dann auf die berühmte "3F-Beschwerde" (formlos, fristlos, fruchtlos) hinauslaufen.



Zitat (von Kiouki):
da Pakete und Inhalt ständig nach Zigarette riechen würden

Bei den Paketen wäre das ja noch in der Theorie nachvollziehbar.
Aber beim Inhalt - der sich ja im fest verschlossenen Paket findet - wüsste ich nicht wie das gehen sollte.



Zitat (von Kiouki):
Kann DHL wegen einer berechtigten Beschwerde über den Zustand meiner Pakete fortan die Zustellung verweigern?

Ja, auch das kann DHL durchaus. Ist hier aber nicht relevant, das die Zustellung ja nicht verweigert wird.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Garfield73
Status:
Student
(2124 Beiträge, 738x hilfreich)

Grund für's Nichtliefern an die Adresse:

Zitat (von Kiouki):
Die Begründung war, dass ich vor einigen Wochen bei DHL darum gebeten hatte, dass die Fahrer das Rauchen in den Zustellfahrzeugen doch bitte unterlassen sollten, da Pakete und Inhalt ständig nach Zigarette riechen würden.

Lösung:
Zitat (von Kiouki):
Die Pakete werden einfach an eine Packstation geliefert.

Da haben die Pakete einige Stunden oder Tage Zeit auszulüften :devil:

Signatur:

Nachdenken ist wie googeln .... nur krasser!

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#5
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(962 Beiträge, 288x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Ich zweifele anhand Deiner Schilderung, dass es sich um eine berechtigte Beschwerde handelt


Anscheinend war die Beschwerde DHL aber berechtigt genug um den Fahrer zu ermahmen. Meines Wissens herrscht bei DHL ein striktes Rauchverbot in den Fahrzeugen genau aus dem Grund das die Pakete den Geruch annehmen können. Eine Abmahnung würde auch das Verhalten des Fahrers erklären.

Zitat (von Kiouki):
Ich bin total geschockt, dass die Fahrer - offensichtlich mit der Genehmigung durch DHL - einfach die Zustellung verweigern können und DHL mich nicht über diesen Umstand informiert hat trotz mehrmaliger Nachfrage.


Ich bin mir nicht sicher ob DHL überhaupt von so einer Ankündigung erfahren hat. Es gibt da recht häufig Konstrukte mit Sub-Sub-Sub Unternehmen. Ich würde hier (schriftlich) einfach eine weitere Beschwerde an DHL richten. Wenn das nicht fruchtet gibt es bei der Bundesnetzagentur die Schlichtungsstelle für Probleme mit der Zustellung. Die kann man auch anrufen.

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#6
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Ich bin über viele Antworten doch erstaunt. Bei DHL gilt Rauchverbot in den Zustellfahrzeugen.
Der Absender hat ein Recht darauf, dass die Pakete, gemäß seines Auftrags, ausgeliefert werden.
Ausnahme: Der Empfänger hat gegenüber DHL explizit eine andere Art der Zustellung ausgewählt.
Sollte der Fahrer eine Abmahnung erhalten haben (danach sieht es aus), so hat er bei der nächsten Beschwerde mehr als nur eine Abmahnung zu erwarten. Wir befinden uns hier, meiner Meinung nach, bereits bei einer Arbeitsverweigerung.
Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass es nicht abgeklärt ist, dass der Fragesteller nicht mehr beliefert wird.

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121328 Beiträge, 40008x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Bei DHL gilt Rauchverbot in den Zustellfahrzeugen.

Und wer sagt das der Fahrer überhaupt geraucht hat?
Der einzige der diese unsubstantiierte Behauptung in den Raum gestellte hat, war der Frager.



Zitat (von -Laie-):
Der Absender hat ein Recht darauf, dass die Pakete, gemäß seines Auftrags, ausgeliefert werden.

Richtig.

Nur ist der Frager nicht der Absender.

Und "gemäß seines Auftrags", da müsse man mal den Geschäftskundenvertrag lesen, den der Absender mit DHL hat.
Ich habe gerade keinen zur Hand, mich würde aber wundern, wenn da eine Zustellung an der Haustüre alternativlos verpflichtend wäre. Abgabe bei Paketstation / Postshop ist da wohl Standardalternative.



Zitat (von -Laie-):
Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass es nicht abgeklärt ist, dass der Fragesteller nicht mehr beliefert wird.

Die Frage ist, wie der Fahrer es auf Nachfrage begründen wird, das er die Pakete nicht übergeben hat. Und wem dann mehr geglaubt wird.


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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und wer sagt das der Fahrer überhaupt geraucht hat?
Bei der geschilderten Reaktion des Fahrers scheint das durchaus der Realität zu entsprechen.

Zitat (von Harry van Sell):
Abgabe bei Paketstation / Postshop ist da wohl Standardalternative.
Die Alternative steht aber hinter der originären Zustellart zurück. Ist für den hier geschilderten Fall also völlig irrelevant. Außerdem werden wohl kaum alle Versender Rahmenverträge mit DHL haben.


Zitat (von Harry van Sell):
Die Frage ist, wie der Fahrer es auf Nachfrage begründen wird, das er die Pakete nicht übergeben hat.
Diese Begründung wäre durchaus interessant zu erfahren....... wenn es soweit kommen sollte.

Fakt ist, es gilt ein Rauchverbot in DHL Zustellfahrzeugen und das Pakt hat so zugestellt zu werden wie es der Auftraggeber beauftragt hat.

Der Fahrer steht hier auf ganz dünnem Eis!

-- Editiert von User am 7. März 2024 16:32

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#9
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Ich zweifele anhand Deiner Schilderung, dass es sich um eine berechtigte Beschwerde handelt


Wenn der Inhalt meiner Ware wie ein Aschenbecher riecht und nicht gewaschen werden kann (Büchersendungen), dann finde ich das schon berechtigt. Ich würde im Geschäft schließlich auch kein Buch kaufen, das nach Zigarette riecht.

Und meine Beschwerde war sachlich. Ich habe darum gebeten, dass im Zustellfahrzeug nicht geraucht wird. Außerdem habe ich bei meiner Beschwerde nicht "den Fahrer", sondern "die Fahrer" benannt, also nicht mit dem sprichwörtlichen Finger auf eine Person gezeigt.

Der Fahrer hat übrigens im Beisein von 2 Zeugen bestätigt, dass er raucht und nicht gern vorm Wagen steht.

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#10
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und wer sagt das der Fahrer überhaupt geraucht hat?


Siehe meine vorherige Antwort. Der Fahrer hat es zugegeben.

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#11
 Von 
amz621718-85
Status:
Schüler
(364 Beiträge, 31x hilfreich)

So lange und penetrant beschweren, bis der Fahrer weg ist

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#12
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16724 Beiträge, 9363x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Wenn der Inhalt meiner Ware wie ein Aschenbecher riecht und nicht gewaschen werden kann (Büchersendungen), dann finde ich das schon berechtigt. Ich würde im Geschäft schließlich auch kein Buch kaufen, das nach Zigarette riecht.

Rein formal kann nur der Absender, aber nicht der Empfänger eines Pakets reklamieren - denn nur der Absender ist der Auftraggeber von DHL. Deshalb der Einwurf mit dem "nicht-berechtigt".

Wie gesagt: Die Fahrer von DHL sind meist Angestellte von Subunternehmen. D.h. DHL kann den Fahrer nicht abmahnen, wenn DHL von der Arbeitsverweigerung wüsste. DHL wird von der Arbeitsverweigerung des Fahrers aber nichts wissen, weil es kein Angestellter von DHL ist. Wahrscheinlich weiß noch nicht mal das Subunternehmen davon. Der Fahrer wird aber sehr wahrscheinlich wissen, dass er sich sein Verhalten angesichts des Arbeitskräftemangels leisten kann. Das Subunternehmen kann den Fahrer realistisch nicht kündigen, weil das Subunternehmen dann zu wenig Fahrer hätte, um die Aufträge von DHL zu erledigen.

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Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10766 Beiträge, 4227x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Das Subunternehmen kann den Fahrer realistisch nicht kündigen, weil das Subunternehmen dann zu wenig Fahrer hätte, um die Aufträge von DHL zu erledigen.


Das sollte sich der Sub, sofern es einer ist, dann stark überlegen, DHL fackelt (trotz eigenem Personalmangel) nicht lange damit, die Geschäftsbeziehung mit "problematischen" Sub`s zu beenden.
Eine einzelne Beschwerde, reicht dazu aber in aller Regel nicht aus.

Zitat (von Garfield73):
Da haben die Pakete einige Stunden oder Tage Zeit auszulüften

Eine tolle "Lösung", hat was vom Charme der 70-90er, bei denen die Kleinkinder an den vergilbten Gardinen lutschen konnten um ihre tägliche Dosis Nikotin außerhalb des Passivrauchens zu bekommen....

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#14
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32740 Beiträge, 5736x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Wenn der Inhalt meiner Ware wie ein Aschenbecher riecht und nicht gewaschen werden kann (Büchersendungen),
Die Bücher!!! stammen also aus einer Raucher-Buchhandlung oder einem Raucherhaushalt...und sind evtl. auch nicht als Mangelware gekennzeichnet.
Dafür dürfte mW nicht der jeweilige Zusteller von DHL oder gar DHL selbst verantwortlich gemacht werden.
Ich halte deine Beschwerden noch immer für unberechtigt.

Du beschreibst hier, dass also der Zigarettengeruch der rauchenden Zusteller in der kurzen Zeit im DHL-Zustellfahrzeug (evtl. 2 Tage) durch die Kartonverpackung und dann tief in die Bücher zieht. Wenn du deine Buchsendung auspackst, riechts wie ein Aschenbecher...

Sorry, geh bitte erst mal einordnen, wer hier wem *Rauchware* zustellt. :sad:
Evtl. gehörst du selbst zu den problematischen Kunden aus Sicht von DHL?

Zitat (von Kiouki):
Ich würde im Geschäft schließlich auch kein Buch kaufen, das nach Zigarette riecht.
Ich auch nicht. Ich würde dann aber über den Versandhandel nur Bücher aus Nichtraucherhaushalten kaufen...das geht.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#15
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Die Bücher!!! stammen also aus einer Raucher-Buchhandlung oder einem Raucherhaushalt...und sind evtl. auch nicht als Mangelware gekennzeichnet.


Sag mal geht's noch? Ich kaufe ausschließlich neue Bücher und nur bei Amazon. Und deshalb darf ich auch erwarten, dass diese weder nach Zigarette noch nach irgendetwas anderem riechen.

1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Deshalb der Einwurf mit dem "nicht-berechtigt".
Selbstverständlich kann sich auch der Empfänger beschweren. Aus welchem Grund sollte sich ein Nicht-Geschäftspartner denn nicht beschweren dürfen? Als Empfänger ist er ein Betroffener und selbstverständlich darf er DHL auf den Missstand aufmerksam machen. DHL scheint dies ja auch ernst genommen zu haben.

Zitat (von drkabo):
DHL wird von der Arbeitsverweigerung des Fahrers aber nichts wissen, weil es kein Angestellter von DHL ist.
Glaskugel? DHL benutzt Subunternehmen, hat aber größtenteils bei DHL angestellte Fahrer.
All deine Ausführungen dazu ist absolute Spekulation. Meiner Meinung nach eine nicht haltbare Spekulation.

Zitat (von Anami):
Die Bücher!!! stammen also aus einer Raucher-Buchhandlung oder einem Raucherhaushalt...und sind evtl. auch nicht als Mangelware gekennzeichnet.
Deine Glaskugel ist jedenfalls ganz sicher defekt, denn der Fahrer hat es ja zugegeben.

Ich kann kaum glauben was in diesem Thread so geschrieben wird.

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#17
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32740 Beiträge, 5736x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Sag mal geht's noch?
Ja. Du solltest dich evtl. verständlich ausdrücken.
Der Inhalt deiner Ware sind Bücher. Die Bücher riechen wie ein Aschenbecher...

Trotzdem: Auch bei neuen Büchern ist das, was du beschreibst, schwerlich vorstellbar.
DHL versendet zeitnah, stellt auch schnell zu und länger als 2 Tage dürften die Sendungen wohl nicht im Fahrzeug umherkutschiert werden.

Damit du Warensendungen an deine Versandadresse zugestellt bekommst, müsstet du wohl mit DHL nachweislich vereinbaren, dass NUR an deine angegebene Adresse zugestellt werden darf.




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#18
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Damit du Warensendungen an deine Versandadresse zugestellt bekommst, müsstet du wohl mit DHL nachweislich vereinbaren, dass NUR an deine angegebene Adresse zugestellt werden darf.
Unsinn. DHL hat einen Auftrag den es zu erfüllen gilt. Ist dir eigentlich bekannt, warum DHL Pakete (ohne Zusatzdienste) von der Erhebung der MwSt. befreit ist? Lies einfach mal nach, hat genau mit dem Sachverhalt hier zu tun.

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#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121328 Beiträge, 40008x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Wenn der Inhalt meiner Ware wie ein Aschenbecher riecht

Wenn man berücksichtigt, welche Verpackung vorliegt, welche Menge an Rauch eine normale Zigarette verursacht und wie lange die Pakete im Durchschnitt in dem Kfz liegen, müsste der Wagen wohl eine Rauchwolke wie ein Räucherofen hinter sich herziehen um eine solche Durchdringung zu erreichen?

Aber egal, man ist fest davon überzeugt - ob das dann vor Gericht langt, wird man eventuell später erfahren.



Zitat (von Anami):
und länger als 2 Tage dürften die Sendungen wohl nicht im Fahrzeug umherkutschiert werden.

In der Regel sind es nur ein paar Stunden.


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ich kann kaum glauben was in diesem Thread so geschrieben wird.


Danke dir Laie.. Ich bin auch echt erstaunt, was mir hier jetzt vorgeworfen wird. Das bin ich von diesem Forum nicht gewohnt. :(

Ich böser Nichtraucher, der sich über den armen Raucher beschwert.

Wie schaut es eigentlich damit aus, dass meine Beschwerde inklusive meines Namen an den Fahrer weitergegeben wurde? Hätte das nicht anonymisiert geschehen müssen, um eben genau so eine Aktion wie nun beschrieben (Weigerung zu liefern) zu verhindern?



0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10766 Beiträge, 4227x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wenn man berücksichtigt, welche Verpackung vorliegt, welche Menge an Rauch eine normale Zigarette verursacht und wie lange die Pakete im Durchschnitt in dem Kfz liegen, müsste der Wagen wohl eine Rauchwolke wie ein Räucherofen hinter sich herziehen um eine solche Durchdringung zu erreichen?


Die Zeit der Raucherkneipen schon vergessen?
Da reichten 1 1/2 Stunden Aufenthalt, damit die getragene Kleidung für den Rest der Woche nach Qualm gerochen hat. ;)

1x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121328 Beiträge, 40008x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Wie schaut es eigentlich damit aus, dass meine Beschwerde inklusive meines Namen an den Fahrer weitergegeben wurde?

Das Deutsche Rechtssystem sieht auch unter der DSGVO durchaus vor, das man ein Recht hat die Identität des "Klägers" zu erfahren.



Zitat (von spatenklopper):
Die Zeit der Raucherkneipen schon vergessen?

Nö.
Aber das hatte man wie viele Leute die ein gleichzeitig eingeräuchert haben?
Und da blieb die Luft auch förmlich drin stehen, anders als bei dem DHL Kfz, wo sich die Türen dauern öffnen und Verwirbelung und Frischluftzufuhr erfolgen.


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0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Aber das hatte man wie viele Leute die ein gleichzeitig eingeräuchert haben?
Ein DHL Wagen ist auch genauso groß wie ein Zustellfahrzeug?

Zitat (von Kiouki):
Hätte das nicht anonymisiert geschehen müssen,...
Nein. Selbstverständlich darf der Fahrer erfahren wer sich über ihn beschwert hat um gegen evtl. haltlose Vorwürfe auch vorgehen zu können.

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#24
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121328 Beiträge, 40008x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ein DHL Wagen ist auch genauso groß wie ein Zustellfahrzeug?

Definitiv.


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0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16724 Beiträge, 9363x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Wie schaut es eigentlich damit aus, dass meine Beschwerde inklusive meines Namen an den Fahrer weitergegeben wurde? Hätte das nicht anonymisiert geschehen müssen, um eben genau so eine Aktion wie nun beschrieben (Weigerung zu liefern) zu verhindern?

Nein.

Zitat (von -Laie-):
Selbstverständlich kann sich auch der Empfänger beschweren. Aus welchem Grund sollte sich ein Nicht-Geschäftspartner denn nicht beschweren dürfen?

Klar. Deshalb hatt ich ganz bewusst nicht "beschweren", sondern "reklamieren" verwendet.
Unzufriedenheit kann jeder ausdrücken ("beschweren"), Rechte aus einer mangelhaften Ausführung des Transportvertrags geltend machen ("reklamieren") nur der Auftraggeber.

Zitat (von Kiouki):
Ich böser Nichtraucher, der sich über den armen Raucher beschwert.

Ich würde mich ja auch beschweren.
Aber es gibt einfach zu wenig nicht-rauchende Paketfahrer, so dass es sich kein Anbieter leisten kann, auf rauchende Paketfahrer zu verzichten. Das wissen halt auch die Paketfahrer ("wenn die mich rausschmeißen, ist der Personalmangel noch größer - also können die mich gar nicht rausschmeißen").

In Niedriglohnsegment muss man (zumindest in meiner Region) froh sein, überhaupt noch Arbeitskräfte zu finden. Da muss man jeden nehmen, der kommt. Bei Bezahlung im Mindeslohnbereich kann man als Arbeitgeber heutzutage nicht mehr erwarten, dass qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiter Schlange stehen. Wer qualifiziert und zuverlässig ist, hat es nicht nötig als Paketfahrer zu arbeiten. Also muss man als Arbeitgeber damit leben, dass man zweitklassiges Personal hat. Aber besser zweitklassiges Personal als gar keins. Was will man da machen? Bzw. was soll DHL da machen?


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1x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Definitiv.
:fight:
Ein DHL Wagen ist auch genauso groß wie eine Kneipe?

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#27
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5917x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Bzw. was soll DHL da machen?
Von DHL kenne ich es nicht, dass zweitklassiges Personal angestellt wird. Bei anderen Zustellers ist das, zumindest bei uns, leider eher die Regel.
Ich kann deine Ausführung nicht nachvollziehen. Als mit einer hoheitlichen Aufgabe betrauter Dienstleister ist DHL doch ganz stark bemüht sich, in diesem Punkt, von der Konkurrenz positiv abzuheben.

-- Editiert von User am 8. März 2024 15:41

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#28
 Von 
vacantum
Status:
Lehrling
(1154 Beiträge, 195x hilfreich)

1. "Mein" DHL Paketbote ist Kettenraucher - und ich hatte trotzdem noch nie ein Paket (ob Bücher, Elektronik, Kleidung, Bettwäsche), das nach Rauch gerochen hat. Ich frage mich ja, wieviele Zigaretten ein Fahrer im geschlossenen (!) Wagen rauchen muss, bis der Rauch durch das Paket bis in die Ware dringt. Gerade im hier geschilderten Fall der Büchersendung. Meines Erachtens höchst unwahrscheinlich.

2. Dass der Paketbote jetzt nicht mehr bis zur Haustür liefert, hat nichts mit einem Vertrag zwischen Amazon und DHL zu tun. Im Rahmen einer Bestellung bei Amazon vereinbare ich eine Lieferung bis an die Haustür.

DHL selbst schreibt aber in den AGB:
"DHL hält Sendungen, deren Ablieferung nach den Absätzen 2 und 3 nicht erfolgt ist, innerhalb
einer Frist von sieben Werktagen (einschl. Samstage), beginnend mit dem Tag, der auf die versuchte Erstablieferung folgt, zur Abholung durch den Empfänger oder einen Empfangsbevollmächtigten in einer Filiale/Paketshop, DHL Packstation oder einer anderen geeigneten Einrichtung bereit. Dies gilt auch, wenn DHL eine Ablieferung aufgrund außergewöhnlicher Umstände, unverhältnismäßiger Schwierigkeiten oder besonderer Gefahren am Bestimmungsort nicht zumutbar ist. "

Ich möchte nicht beurteilen, ob der Fragesteller in diesem Thread ein Dauernörgler ist oder grundsätzlich Paketboten als niederes Volk ansieht ... aber so etwas könnten schon "außergewöhnliche Umstände" sein.

3. Warum reklamiert man die vermeintlich mangelhafte Ware, hier also die "nach Rauch riechenden Bücher" nicht beim Händler (hier Amazon)?

1x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(77 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von vacantum):
3. Warum reklamiert man die vermeintlich mangelhafte Ware, hier also die "nach Rauch riechenden Bücher" nicht beim Händler (hier Amazon)?


Natürlich wurden die Bücher zurückgeschickt. Bringt aber nichts, wenn die nächsten Pakete dann im selben Fahrzeug/vom selben Fahrer befördert werden.

Meine Pakete riechen fast immer nach Rauch. Solange ich die darin enthaltenen Waren reinigen konnte bzw. sie in Plastik verpackt waren, habe ich auch nie etwas gesagt. Bei Büchern ist das aber nun einmal nicht der Fall. Und wie hier schon mehrfach gesagt wurde, herrscht in den Zustellfahrzeugen nun einmal Rauchverbot.

Warum man mir jetzt den schwarzen Peter zuschiebt, obwohl der Fahrer eindeutig gegen die Regeln seines Arbeitgebers verstößt, erschließt sich mir nicht.

Auch bin ich kein Dauernörgler.

Ich denke, ich werde dieses Forum in Zukunft meiden. Ich habe eine simple Frage zur Rechtslage gestellt und darf mir nun unterstellen lassen, dass ich ein Dauernörgler bin, der ungerechtfertigt den armen, rauchenden Paketfahrer schikaniert.

Email bei neuem Beitrag ist nun aus. Muss ich mir nicht bieten lassen.

Danke an alle, die meine Frage sachlich beantwortet haben, ohne mich als Buhmann hinzustellen.

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16724 Beiträge, 9363x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Als mit einer hoheitlichen Aufgabe betrauter Dienstleister ist DHL doch ganz stark bemüht sich, in diesem Punkt, von der Konkurrenz positiv abzuheben.

Willkommen in der Realität. Mein Arbeitgeber ist (unter anderem auch) mit hoheitlichen Aufgaben betraut. Wir zahlen Tariflohn und sind eigentlich ein angesehener Arbeitgeber. Aber wenn wir Stellen in den untersten Tarifgruppen ausschreiben, dann können wir froh sein, wenn überhaupt Bewerbungen eingehen. Wir müssen jeden nehmen, der überhaupt bei uns arbeiten will.

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