Datenschutz im Kindergarten

14. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
TotalerSteuerneuling
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 0x hilfreich)
Datenschutz im Kindergarten

Wenn ein Kind A durch ein anderes Kind B (schwer) verletzt wurde. Darf die Erzieherin den Erziehungsberechtigten von A den Namen von Kind B nennen?

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118765 Beiträge, 39626x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Darf die Erzieherin den Erziehungsberechtigten von A den Namen von Kind B nennen?

Wenn sie dazu befugt ist ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
TotalerSteuerneuling
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wenn sie dazu befugt ist ...


Wie findet man das heraus?

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#3
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6962 Beiträge, 1463x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Wie findet man das heraus?


Es kommt auf den Sachverhalt an. Und ohne weitere Details zu kennen kann man das eben nicht näher konkretisieren

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#4
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 2352x hilfreich)

Ist die Tat bzw. die Verletzung im Kindergarten passiert? Falls ja, dann würde ich zuerst mal versuchen, Schadensersatz und alles was dazu gehört, beim Kindergarten bzw. beim Träger geltend zu machen. Zunächst kann man ja schließlich mal eine Verletzung der Aufsichtspflicht unterstellen. Dazu würde ich aber dringend anwaltliche Hilfe empfehlen.

Ist die Tat außerhalb des Kindergartens passiert, wird es schwieriger..

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118765 Beiträge, 39626x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Wie findet man das heraus?

In der Regel, in dem die Erzieherin die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / betreffenden Klauseln / Absprachen / Satzungen / Dienstanweisungen etc. liest, denn da pflegen solche Details durchaus drin zu stehen.
Alternativ fragt sie den Datenschutzbeauftragten oder den Vorgesetzen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
TotalerSteuerneuling
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 0x hilfreich)

Es ist innerhalb des Kindergarten passiert.
Kind A hat natürlich direkt gesagt wer Kind B ist und die Sachlage geschildert, welche von der Sache auch mit der Erzieherin übereinstimmt.
Erzieherin sagt sie darf den Namen aus Datenschutzgründen nicht sagen. Ich finde Sie macht sich die ein wenig zu einfach.

Zitat (von justice005):
Falls ja, dann würde ich zuerst mal versuchen, Schadensersatz und alles was dazu gehört, beim Kindergarten bzw. beim Träger geltend zu machen. Zunächst kann man ja schließlich mal eine Verletzung der Aufsichtspflicht unterstellen. Dazu würde ich aber dringend anwaltliche Hilfe empfehlen.


Wenn das der Weg ist, würde ich auf jeden Fall so machen, aber das will ich gar nicht weiter thematisieren.
Hier geht es "nur" mal um die Datenschutz-Aussage, ob die wirklich stimmt und das so gehandhabt wird.

-- Editiert von User am 15. Oktober 2023 22:12

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118765 Beiträge, 39626x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Erzieherin sagt sie darf den Namen aus Datenschutzgründen nicht sagen.

Dann wird sie vermutlich entsprechende Anweisungen haben oder das selber entschieden haben.



Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Ich finde Sie macht sich die ein wenig zu einfach.

Das ist in dem Falle ihr gutes Recht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#8
 Von 
TotalerSteuerneuling
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dann wird sie vermutlich entsprechende Anweisungen haben oder das selber entschieden haben.


Ich tippe auf Ersteres was nicht heißen muss das die Anweisung korrekt sind.

Zitat (von Harry van Sell):
Das ist in dem Falle ihr gutes Recht.


Ok? Und was ist dann mein gutes Recht :-)? Einfach hinnehmen?

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#9
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5522 Beiträge, 2495x hilfreich)

Wenn Kind A schon den Namen von Kind B genannt hat, welches berechtigtes Interesse besteht denn gegenüber der Erzieherin, den Namen zu erfahren?

(Die gleiche Frage kann man allerdings auch stellen, wenn Kind A den Namen von Kind B nicht weiß).

Ansprüche gegenüber Kind B wird man nicht geltend machen können, daher ist Forderung von Schadenersatz schon mal kein berechtigtes Interesse.

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118765 Beiträge, 39626x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Und was ist dann mein gutes Recht :-)?

Wie mein Großvater immer so schön sagte: "Man fragt nicht das Hänschen, sondern den Hans"

Wenn auch der "Hans" sich auf die DSGVO beruft, steht man durchaus vor dem Problem, das man das berühmt berüchtigte "berechtigte Interesse" darlegen müsste.
Gelingt einem das nicht, hat man gar kein Recht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#11
 Von 
Legalitätslevel100
Status:
Beginner
(144 Beiträge, 49x hilfreich)

Der Name des Kindes dürfte hier doch völlig irrelevant sein. Wir reden hier vom Kindergarten, das Kind ist also vom Alter her weder straf- noch zivilrechtlich haftbar. Eine Klage müsste sich also gegen die Einrichtung wegen unterlassener Aufsichtspflicht richten. Ob diese tatsächlich gegeben war sei dahingestellt.

-- Editiert von User am 17. Oktober 2023 22:54

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#12
 Von 
TotalerSteuerneuling
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 0x hilfreich)

Warum wollen hier alle immer direkt Klagen.
1. Eine Geschichte mit richtigen Namen hört sich viel besser an als mit Kind A und B.
2. Ein Gespräch mit den Eltern, die vielleicht davon gar nichts wissen, hat schon den ein oder anderen Konflikt sachlich gelöst (wie früher altmodisch).

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#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118765 Beiträge, 39626x hilfreich)

Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Warum wollen hier alle immer direkt Klagen.

1. mal über den Sinn des Forums nachgedacht?
2. keiner will hier klagen



Zitat (von TotalerSteuerneuling):
Ein Gespräch mit den Eltern, die vielleicht davon gar nichts wissen, hat schon den ein oder anderen Konflikt sachlich gelöst (wie früher altmodisch).

Ja, richtig. Nur hat das nichts mit Juristerei zu tun.


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