Direktor/Gemeinde lehnen Schulwechsel trotz bedrohlichem Mobbing ab

1. April 2022 Thema abonnieren
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
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Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)
Direktor/Gemeinde lehnen Schulwechsel trotz bedrohlichem Mobbing ab

Wir sind verzweifelt. Mein Patenkind ist 8 Jahre alt und gibt auf Grund der Schulzustände Sätze wie "ich möchte nicht mehr leben...warum denken die ich bin so falsch...wieso sind die so gemein....warum hilft mir keiner...werde ich verrückt.." etc. von sich.
Sie wird in der Schule übelst gemobbt. Körperliche und psychische Schikane. Verlässt weinend das Haus und kommt weinend wieder nach Hause. Selbst die Lehrer helfen nicht. Auch wenn es direkt vor ihren Augen passiert.

Sie wird z. B. mitten im Unterricht als Bi..ch, Hur...sohn und schlimmer beschimpft. Sitzt schon weinend im Klassenzimmer und die Lehrkraft sagt lediglich, sie dürfe das nicht so persönlich nehmen. Härter werden. #Würg
Ihr wurde mal die Hand verdreht. Sie sagte im Unterricht beim schreiben, dass sie den Stift nicht halten könne, weil sie Schmerzen hat. "Schreib einfach weiter" war die Aussage.

Unsere Schule wird von einigen Eltern hier unterstützt, dadurch erhalten die Mobber auch keine Konsequenzen. Es wird weg geschaut. Der Schulleiter weigert sich was zu unternehmen und verweigert einen Schulwechsel. Ebenso wie unser Gemeindeamt, da es sich super mit dem Leiter versteht. Und die Eltern streuen Gerüchte und Verleumdungen und ziehen die Kleine noch mehr in den Dreck. Das ist pure Schikane.
Wenn wir könnten würden wir umziehen, aber das lässt sich finanziell leider nicht machen. Daher können wir sie auch nicht auf eine Privatschule in der Gegend schicken, weil uns die Kosten zu hoch sind. Oder einen anständigen Anwalt engagieren.

Was können wir tun? Habt ihr Rat? Könnt ihr evtl. jemanden wie Helena Fürst empfehlen oder Zeitungen an die wir uns im Notfall wenden könnten? Die kleine ist 8 und ihr wurde schon angedroht, sie auf die Straße zu schubsen damit sie überfahren wird. Beweisen lässt sich diese Aussage aber schlecht, da die Eltern ein eingeschworenes Team sind. Ein ganzes Dorf gegen eine 8jährige!!! Das ist zum wahnsinnig werden.

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16 Antworten
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#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Die Schulämter haben normalerweise auch einen psychologischen Dienst, den sollte man vielleicht einschalten. Das wäre für mich der erste Schritt. Und dann mal schauen, unter welchen Voraussetzungen eine andere Grundschule (es geht ja letztlich nur noch um reichlich ein Schuljahr) das Kind aufnimmt. Das ist natürlich von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Aber auch da sollte das Schulamt weiterhelfen können.

Parallel sollte man sich überlegen, ob man dem Kind nicht auch durch ein entsprechendes psychologisches Training weiterhelfen kann. Sowohl das Schulamt als auch vielleicht das Jugendamt sollten neben dem Kinderarzt Anlaufstellen kennen. Man muss sich eines klar machen: heute ist (leider) der Ton auch in den Schulen sehr rauh geworden. Gegen Erziehungsdefizite anzuunterrichten, das ist gar nicht möglich. Also nicht nur auf Lehrer und Rektor schimpfen und bitte nicht erwarten, dass von dort sehr viel Initiative ausgeht.

Ganz sicherlich irrt Ihr, wenn Ihr Euch da in eine Riesenverschwörung reinsteigert. Der Kommune ist das einerlei, sie hat auch auf diese Entscheidungen keinerlei Einfluss. Und wahrscheinlich wäre auch der Rektor froh, wenn er Euer Kind loswerden würde. Nur, er kann nicht jedes schwierige Kind einer anderen Schule aufhalsen. Wie soll das funktionieren?

Etwas off topic, trotzdem: gerade Kinder in dem Alter fangen an, ein unglaubliches Gespür für schwächere angreifbare "Kollegen" zu entwickeln und das auszunutzen. Neben er psychologischen Aufmonitionierung des Kindes sollte man versuchen, für das Kind Verbündete zu finden. Also mögliche Freunde in der Klasse, die nach Hause einladen u.s.w. Denn, wer eine starke Hausmacht hat, der ist auch nicht so leicht zu verletzen.

wirdwerden

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#2
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(918 Beiträge, 270x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Ganz sicherlich irrt Ihr, wenn Ihr Euch da in eine Riesenverschwörung reinsteigert. Der Kommune ist das einerlei, sie hat auch auf diese Entscheidungen keinerlei Einfluss.


Vorsichtig mit sochen Aussagen - gerade auf dem Lande ist das gemauschel in den Behörden extrem groß und führt teilweise zu wirklich entsätzlichen Zuständen. Da wird teilweise extrem weit gegangen nur um einzelne Personen zu schützen oder das Ansehen der Gemeinde zu wahren.

Ich empfehle dazu sich mal mit den Ergebnissen des Untersuchungsausschusses zum Missbrauchskomplex in Lüdge zu befassen.

Zitat (von WDR):
Das Ergebnis dieser Aufklärungsarbeit hat der Vorsitzende Martin Börschel (SPD) am Freitag dem Ausschuss vorgelegt. Auf knapp 3.000 Seiten fasst sein Bericht zusammen, wie Jugendämter und Polizei über 20 Jahre hinweg versagt haben, die sexuelle Gewalt gegen Kinder in Lügde zu beenden.


Und mit versagen ist hier aktives Vernichten von Beweismaterialien und ähnliches gemeint.

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Von sexueller Gewalt lese ich hier in dem Fall gar nichts. Auch nicht von Missbrauch. Abgesehen davon geht es dort um den Umgang mit (möglichen) Straftätern, das ist ein völlig anderes Thema, hat so viel miteinander zu tun wie meine Katze mit der Ernte vom Birnenbaum meines Nachbarn.

wirdwerden

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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6828 Beiträge, 1447x hilfreich)

Man sollte sich an die zuständige Bezirksregierung wenden. Die kann einen Schulwechsel anordnen

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#5
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31447 Beiträge, 5562x hilfreich)

Zitat (von Pan8dora):
Was können wir tun?
Fragt sich, was die Eltern des Kindes tun könnten oder hoffentlich schon getan haben.
Es gibt eine Schulleitung, es gibt die Schulverwaltung, es gibt evtl. VertrauenslehrerIn...
Wie war das denn, bevor sie in die Schule kam ? Im Kindergarten wurde auch gemobbt?
Oder ist sie nie im Kindergarten gewesen?
Dass ein 8jähriges Mädchen schon als bitch und Hure beschimpft wird, ist ja wohl etwas *frühreif* von den Dorfmobbern, oder?
Mir fällt leider für alle möglichen Mobber (Kinder oder Erwachsene) keine Konsequenz ein. An was habt ihr denn gedacht? Sollen die Mobber die Schule wechseln?

Könnte es passieren, dass dein Patenkind auf einer anderen Schule auch gemobbt wird?

ICH kann auf keinen Fall Frau Helena Fürst empfehlen.
ICH wüsste nicht, was ein anständiger Anwalt durchsetzen könnte.
ICH rate dringend davon ab, so was in der Zeitung breitzutreten.
ICH glaube ganz einfach nicht, dass ein ganzes Dorf sich gegen dein Patenkind verschworen hat.
ICH weiß, dass psychologisch begleitete Trainings (für akute Fälle) schon Anmeldezeiten von mehreren Monaten haben.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Ich habe mir den Thread nochmals angeguckt. Schulprobleme beschäftigen mich immer besonders, ich selbst musste wegen des Berufs meines Vaters bis zum Abi in 4 verschiedenen Ländern insgesamt 6 Schulen besuchen. Ich weiß, wie belastend das sein kann.

Was mir aufgefallen ist: die Familie hat sich bisher wohl weder direkt mit der Problematik des Kindes auseinander gesetzt, sich also gefragt, was der Grund für diese Situation ist. Ob das Kind sich nicht selbst in diese Außenseitersituation katapultiert hat. Und - auf das eigene Kind kann man einwirken, ihm helfen durch Verhaltenstraining. Auf fremde Kinder kann man nur sehr schwer einwirken. Das ist doch ganz, ganz wichtig. Verhalten kann man üben, als Einstieg auch ohne professionelle Hilfe.

So, wenn man in einem kleinen Dorf lebt, dann frage ich mich, wie viele weitere Grundschulen da existieren. Und wie das mit dem Hin- und Rücktransport organisiert werden soll. Wenn das fußläufig geht, dann stellt sich die weitere Frage, wie dann den Kontakt mit den jetzigen "Peinigern" vermieden werden soll.

Und nochmals, der Rektor kann das Kind nicht mal so einfach einer anderen Schule zuweisen. Auf den juristischen Weg hatte ich hingewiesen. Abgesehen davon, was will man tun, wenn es in der anderen Schule dann auch Mobber gibt?

wirdwerden

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#7
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8399 Beiträge, 3761x hilfreich)

Was ist eigentlich mit den Eltern des Kindes?

Ihr seid also die Paten und ich lese ansonsten nur über die Eltern der anderen Kinder in dem Beitrag.

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#8
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Ganz sicherlich irrt Ihr, wenn Ihr Euch da in eine Riesenverschwörung reinsteigert.


Nein tun wir nicht. Der Hauptmobber um den es geht, hab ich persönlich beim Jugendamt gemeldet. Da er in meinen Augen Soziopatische Züge hat. Er quält mit Freude seinen Hund, schlägt und verletzt seine Schwester, droht meinem Patenkind, schubst ihn auf die Straße mit den Worten "soll dich ein Auto überfahren" und "geh doch sterben". Dabei lächelt er immer. Man sieht er hat Freude dran zu verletzen.
Als wir mal endlich bei einer Aussprache waren, weil mein Patenkind sich getraut hat ihn von sich wegzuschubsen, durfte der kleine Mobber die Strafe für die Selbstverteidigung für mein PK aussuchen. Er wurde selbst aber nicht bestraft. Einige Tage zuvor bekam die Schule eine Schaukel von den Mobber Eltern spendiert.

In kleinen Dörfern ist eine solche Gruppendynamik drin. Vor allem wenn es um Eltern geht die eigentlich angesehen sind.

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#9
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
ICH rate dringend davon ab, so was in der Zeitung breitzutreten.
ICH glaube ganz einfach nicht, dass ein ganzes Dorf sich gegen dein Patenkind verschworen hat.
ICH weiß, dass psychologisch begleitete Trainings (für akute Fälle) schon Anmeldezeiten von mehreren Monaten haben.


Warum?
Leider schon. Da die Eltern des Mobbers finanzielle Unterstützer von der Schule sind. Die Elterntelefonkette ist lang. Ich hab die Nachrichten gelesen, die in Wut den Opfer Eltern geschickt wurden. Und einige Tage später wird so getan, als wäre nichts gewesen. In kleinen Dörfern ist das oft der Fall, wenn gewisse Personen "angesehen" sind.
Training? Wir mussten 2 Jahre melden, warten und leiden, bis die Psychologische Stelle mal eingeschritten ist. Deren Ansatz war: Das Opfer soll sich vor die Mobber stellen, ihnen sagen wie es sich fühlt, die Mobber "dürfen" dann dem Opfer helfen sich sicher zu fühlen indem sie Bodyguard in der Pause spielen. Ich dachte die spinnen doch. Diese Kinder waren dafür verantwortlich, das mein PK mit blauen Flecken und Tränen nach Hause kam und um sein Leben Angst hatte und nun soll er von diesen Kinder "geschützt" werden?!

Als ich sagte, ich wäre auf der anderen Straßenseite gewesen, als mein PK von ihm auf eine befahrene Straße mit Absicht geschubst wurde, sagte man mir, ich würde mich irren. Wahrscheinlich hab ich das Kind verwechselt weil ich eine Brille trage. Glaube mir, wenn ich sage, die sind ein eingeschworenes Team.

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#10
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von HeHe):
Was ist eigentlich mit den Eltern des Kindes?


Für die schreibe ich das ja. Die haben keinen Account. Aber wir wechseln uns aus mit den Infos. Die Eltern sind verzweifelt weil einfach nichts funktioniert. Und ein Umzug kommt leider nicht in Frage. Den hätten sie sonst sofort gemacht. Die werden einfach nicht ernst genommen mit ihren Anliegen.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Was mir aufgefallen ist: die Familie hat sich bisher wohl weder direkt mit der Problematik des Kindes auseinander gesetzt, sich also gefragt, was der Grund für diese Situation ist. Ob das Kind sich nicht selbst in diese Außenseitersituation katapultiert hat.


Das hat man ihnen auch geraten, als das PK mit einem blauen Auge und einer zerrissenen Hose heimkam. Bei aller Liebe, aber mit genau diesem Verhaltensmuster "das Opfer muss sich ändern, denn es hat sich zum Opfer gemacht" geben wir gewalttätigen Kindern die Erlaubnis für schlechtes Verhalten. Ein Kind kann und darf schüchtern oder anders sein. Eben nicht Massentauglich oder Mitläufer. Das gibt niemandem das Recht dieses auszuwählen um zu quälen. Und schon gar nicht das Erwachsene einfach wegsehen und dem Mobber noch Recht geben.
Ich renne ja auch nicht auf die Straße und schlage Passanten ins Gesicht, weil sie mir nicht gefallen.

Die Eltern kämpfen seit 8 Monaten nach der Einschulung. Es gibt nur eine Grundschule in dem Dorf. Leider werden sie komplett ignoriert und/oder es wird ihnen die Schuld gegeben. Aber ich frage mich wie kann man ihnen die Schuld geben, wenn ein anderes Kind ihr Kind translatiert, schlägt und sogar vor fahrende Autos schubst? Und alle schauen weg.

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#12
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8399 Beiträge, 3761x hilfreich)

Dann lesen Sie mal hier, vielleicht kommen Sie so weiter:

https://praxistipps.focus.de/schulwechsel-beantragen-das-muessen-sie-wissen_128330

Wenn ein 8jähriges Kind Selbstmordgedanken hat, muss schnellstmöglich etwas geschehen, aber wie meine Vorschreiber sehe ich für das Kind nur noch mehr Nachteile/Belastung, wenn Sie das Thema durch die Presse ziehen.

Parallel dazu: Geht die Schule nicht gegen Mobbing vor, können Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde erheben, bei der übergeordneten Schulbehörde/Bildungsministerium. Das hilft dem PK zwar jetzt nicht viel -vllt. aber in der Zukunft einem anderen.

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#13
 Von 
guest-12313.05.2022 14:50:32
Status:
Beginner
(88 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von HeHe):
Parallel dazu: Geht die Schule nicht gegen Mobbing vor, können Sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde erheben, bei der übergeordneten Schulbehörde/Bildungsministerium. Das hilft dem PK zwar jetzt nicht viel -vllt. aber in der Zukunft einem anderen.


Vielen Dank! Das werden wir mal versuchen.

Warum denken Sie wäre eine Zeitungssache nicht gut? Die Eltern hätten nicht mal was dagegen, da sie eh schon die "schwarzen Schafe" in der Gemeinde sind.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8399 Beiträge, 3761x hilfreich)

Weil das an dem Verhalten der Leute nichts ändern wird! Die kommen sich dann nicht entschuldigen.

Auch die Dienstaufsichtsbeschwerde ist nur "Rahmenprogramm".


Keins von beidem hilft akut dem Kind. Also keine Energie in Rachefeldzüge verschwenden, falls es Ihnen tatsächlich um ihr PK geht!

Wenn nicht schon geschehen, holen Sie sich über den Hausarzt Hilfe z. B. bei einem Kinderpsychologen.
Oder so was: https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/natur-und-mensch/mobbing-hier-findest-du-hilfe





-- Editiert von HeHe am 07.04.2022 13:32

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#15
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31447 Beiträge, 5562x hilfreich)

Zitat (von Pan8dora):
hab ich persönlich beim Jugendamt gemeldet.
Das Jugendamt hat seinen Sitz im Rathaus? Alles klar. :sad:
Ich muss dir nicht glauben. Ich habe geschrieben, was ICH dir rate. Das kannst du gern ignorieren.

Ein Umzug wird nicht helfen, wenn das halbe Dorf, das Jugendamt und das Rathaus mitmacht. Und wenn es auch noch in der Zeitung steht. Das zieht dann evtl. alles und vervielfacht mit um.

Was war denn mit deinem PK, bevor es in die Schule kam? Also im Kindergarten, gab es da andere Kinder, die es gemobbt haben? Oder war es auch dieser Sohn aus *besseren Kreisen*? Im Dorf treffen sich Kinder oft von Geburt bis xx immer wieder. In welche Klasse geht das Kind?
Zitat (von Pan8dora):
Ich renne ja auch nicht auf die Straße und schlage Passanten ins Gesicht, weil sie mir nicht gefallen.
Du bist vermutlich zumindest volljährig und hast etwas Lebenserfahrung.
Zitat (von Pan8dora):
es wird ihnen die Schuld gegeben.
Wenn das alle UND die Lehrer UND die Schulleitung UND das Rathaus UND das Jugendamt machen---- wird irgendwas falsch gemacht von den Eltern.
...und demzufolge leider auch von dir. Das klingt hier so, als fachst du das Übel mit dem Hauptmobber noch ordentlich an.
Zitat (von Pan8dora):
Warum denken Sie wäre eine Zeitungssache nicht gut?
Weil die Zeitung vermutlich nicht nur für das 1 Dorf gemacht wird. Es würde vermutlich noch weitere Kreise ziehen---als nicht nur bis zu dir mit den Mails und zum halben Dorf.
Zitat (von Pan8dora):
Da er in meinen Augen Soziopatische Züge hat.
DAS hast du hoffentlich nicht im Rathaus unter 4 Augen gesagt.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Pandora, ich denke, Du hast das, was ich rüberbringen wollte, nicht verstanden. Ich habe nicht geschrieben, dass tätliche Angriffe in Ordnung sind, das sind sie wirklich nicht. Nur sie sind leider keine Einzelfälle. Ich hab mal lange gegenüber einer Grundschule gewohnt. Es gab Phasen, da machten sich die Kids eigentlich nur sich prügelnd auf den Heimweg. Das fing am Schulhoftor an und setzte sich dann fort, bis sie aus meinem Blickfeld waren. Und Opfer sind leider oft die Einzelgänger. Die Verantwortung der Schule hört nun mal am Schultor auf.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass man alles hinnehmen muss. Ich habe Wege aufgezeigt. Nur, dass alle auf ein sensibles Kind Rücksicht nehmen, das kann man einfach nicht erwarten. Das ist lebensfremd. Dem Kind hilft man, indem man es stark macht. Und gleichzeitig eben Kinderarzt, psychologischen Dienst u.s.w. einschaltet. So Probleme muss man von mehreren Seiten angehen. Du schreibst, dass die Eltern das seit Jahren angehen. Ja wie denn? Das wäre doch mal interessant zu wissen. Zur Erziehung eines Kindes gehört auch, Spitzen zu nehmen, um sie auf das Leben vorzubereiten. Also, hoch sensible Kinder so zu stärken, dass sie damit leben können. Das müssen sie doch auch später.

Sehr töricht ist die Idee mit der Presse. Da kommt dann eine kurze markige Gegendarstellung der Schule. Und das Kind ist noch mehr im Mittelpunkt, als es jetzt ist. Macht doch alles noch schlimmer, zumal dann die Fronten endgültig verhärtet sind.

Was will man eigentlich machen, wenn auch auf der Schule im Nachbarort ganz viele böse Buben sind?

wirdwerden

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