Fehler meines Anwalts! Muss ich trotzdem zahlen?

15. Januar 2011 Thema abonnieren
 Von 
go272985-8
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Fehler meines Anwalts! Muss ich trotzdem zahlen?

Hallo liebes Forum!

Ich weiß nicht, ob ich in der richtigen Rubrik bin! Bitte ggf. verschieben. Danke!

Ich habe mir im Juli 2009 ein Neufahrzeug (Quad) gekauft, welches im September 2009 einen Motorschaden erlitt. Nach einem halben Jahr hin und her mit dem Verkäufer, der sich nicht in der Pflicht sieht der Garantie nachzukommen oder etwas in diese Richtung zu unternehmen habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Klage wurde eingereicht. Die Klage wurde von seinem Anwalt abgewehrt aus diversen Gründen wie falsch durchgeführte Inspektion, falsches Öl usw. Alle Punkte wurden widerlegt bzw klargestellt. Kurz vor der Verhandlung teilte mir der Verkäufer mit, dass das Geschäft nicht ihm gehört sondern seiner Frau. Entstandene Anwaltskosten von knapp 500€ sind jetz von mir an Ihn zu bezahlen. Die ganze Abwicklung des Geschäfts, Telefonate, Schriftwechsel und dergleichen wurden über ihn geführt. Keine Silbe, dass seine Frau Inhaber ist. Die Klage gegen Ihn musste zurückgezogen werden. In seinem Internetauftritt im Impressum fehlt ein namentlich genannter Inhaber.

Ich denke, daß es die Pflicht meines Anwalts ist, den Inhaber ausfindig zu machen, welcher verklagt werden muss. Wer hat die entstanden Anwaltskosten zu tragen? Wirklich ich? Meiner Meinung nach liegt der Fehler bei meinem Anwalt, oder liege ich da falsch?

Danke schonmal für Eure Hilfe!

Gruß Bernd



-- Editiert am 15.01.2011 21:17

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

quote:
Ich denke, daß es die Pflicht meines Anwalts ist, den Inhaber ausfindig zu machen, welcher verklagt werden muss.


Noch bestimmt ja nun mal der Mandant, wen er verklagen möchte.
Wenn der sagt "verklagen Sie den Heinz, der hat unseren Vertrag gebrochen", ist es nicht Aufgabe des Anwalts, zu ermitteln, daß der Heinz inzwischen seinen Laden an den Franz verkauft hat.

Hier haben wir offenbar den klassischen Fall, daß versehentlich der Verkäufer als Person und nicht der Vertragspartner ("Firma XY, vertreten durch...") verklagt wurde, oder?

Abgesehen davon kann man in so einem Fall doch der Frau des Beklagten den Streit verkünden.

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