Geld geliehen - wie zurück bekommen?

4. Dezember 2015 Thema abonnieren
 Von 
ninarecht123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
Geld geliehen - wie zurück bekommen?

Meiner ehemaligen Lebensgefährtin hatte ich 4500€ für einen Aufenthalt in den USA und 250€ für einen Aufenthalt in London geliehen. Als Beleg für die Leihe für die USA habe ich eine Überweisung an meine ehemaligen Lebensgefährtin mit den Verwendungszweck „USA". Für den London Aufenthalt hatte ich nur Bargeld gegeben.

Nach der Trennung möchte ich natürlich das Geld dringend zurück haben. Zwar überweist sie mir nun jeden Monat 50€ (mit den Verwendungszweck: „USA+London"), jedoch vertraue ich ihr nicht, dass sie langfristig das Geld überweisen wird. Außerdem ist der monatliche Betrag, den sie überweist sehr gering, Vor allem habe ich bei der geringen Rückzahlung im Monat Sorge, dass mein Anspruch irgendwann verfällt. Und mehr will sie im Monat auch nicht zahlen.

Was kann ich rechtlich machen um an mein Geld zurückzukommen?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hamburger-1910
Status:
Bachelor
(3142 Beiträge, 3482x hilfreich)

http://www.rechtsanwalt-news.de/allgemein/geld-verleihen-an-freunde-verwandte-lebensgefaehrten-etc/

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#2
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3431 Beiträge, 1946x hilfreich)

Hier auch noch Infos mit Muster eines Darlehensvertrags
http://www.finanztip.de/muster-darlehensvertrag/

rechtlich gibt es nur den Weg der Zwangsvollstreckung
dafür braucht es allerdings vorher einen Vollstreckbaren Titel
der (für den Schuldner) kostengünstigste Weg dafür ist ein notarielles Schuldanerkenntnis mit Vollstreckungsunterwerfung (wenn der Schuldner mitspielt)

Signatur:

Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen - D Hildebrand

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#3
 Von 
ninarecht123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Hätte ich den vor Gericht Chance zu zeigen, dass das Geld keine Schenkung war? Ich habe ja einen Verwendungszweck angeführt und sie hat mit einen ähnlichen Verwendungszweck bereits Geld zurückgezahlt!

Ich galube nämlich nicht, dass sie unwidersprochen ein Darlehnsvertrag unterschreibt

-- Editiert von ninarecht123 am 04.12.2015 11:33

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#4
 Von 
TheSilence
Status:
Lehrling
(1650 Beiträge, 1044x hilfreich)

Zitat:
dafür braucht es allerdings vorher einen Vollstreckbaren Titel


Dafür braucht es überhaupt erst mal Verzug, also beweisbare Fälligstellung des Darlehens plus 3 Monate gesetzliche Kündigungsfrist.

Zitat:
Ich habe ja einen Verwendungszweck angeführt und sie hat mit einen ähnlichen Verwendungszweck bereits Geld zurückgezahlt!


Ist ein Indiz, aber kein Beweis. Ist also die Frage, wie ein Gericht das sieht - je nachdem, wie die Gegenseite aussagt etc.
Strenggenommen beweist das z.B. nicht, ob die ganze Summe ein Darlehen sein sollte oder vielleicht nur die Hälfte oder ...

Bei solchen Summen macht man *immer* einen Vertrag, auch mit der Lebensgefährtin. Ich habe einmal im Leben 2000 EUR verliehen an meine BFF, selbst da habe ich einen Vertrag gemacht.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
hamburger-1910
Status:
Bachelor
(3142 Beiträge, 3482x hilfreich)

Zitat:
Ich galube nämlich nicht, dass sie unwidersprochen ein Darlehnsvertrag unterschreibt


Sie müssen ja nicht gleich mit der Tür ("Darlehensvertrag") ins Haus fallen, sondern vielleicht durch die Hinterür (z.B. Erhöhung der monatl. Ratenzahlung anregen) eine schriftliche Bestätigung (Darlehen + Summe) bekommen.

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