Geld verliehen, Adresse unbekannt

21. September 2016 Thema abonnieren
 Von 
janbe
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Geld verliehen, Adresse unbekannt

Ich habe einer Bekannten 800 Euro geliehen. Sie rief mich an, weil ich ihr mal gesagt hatte, dass ich ihr bei Problemen helfen wolle, und meinte, sie bräuchte dringend das Geld. Also habe ich es ihr überwiesen. Sie schrieb per WhatsApp, dass sie es Ende Juli zahlen wollte. Dann schrieb sie Ende Juli, es werde Anfang August. Im August schrieb sie, sei werde es Ende August/ Anfang September überweisen. Sie hat es immer noch nicht getan. Ich habe ihr angeboten, sie könne es teilzahlen. Aber seit zwei Wochen reagiert sie auf keine SMS/ WA und legt auf, wenn ich anrufe, Ich würde das Geld gerne nun anmahnen. Mein Problem ist: Ich habe leider von ihr zwar den Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die IBAN (Kontonummer), aber nicht die Anschrift. Was kann ich tun?



-- Editier von janbe am 21.09.2016 21:14

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32667 Beiträge, 17203x hilfreich)

Ich habe leider von ihr zwar den Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und die IBAN (Kontonummer), aber nicht die Anschrift. Was kann ich tun? Das Geld abschreiben, würde ich sagen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118327 Beiträge, 39553x hilfreich)

Vorher könnte man noch mal mit den vorhanden Daten in verschiedener Kombination googlen, ob sich da etwas findet.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Man könnte auch Strafanzeige wegen des Verdachts des Betrugs erstatten. Dass sie von Anfang nicht vorhatte zurück zu zahlen, liegt ja nun zumindest im Bereich des Möglichen. Insofern müsste die Polizei die Anschrift ermitteln. Und man selbst bekäme die Anschrift dann über ein Auskunftsersuchen an die Staatsanwaltschaft oder zumindest einen Antrag auf Akteneinsicht via Anwalt. Die Kosten für Akteneinsicht wären überschaubar und ohnehin grds. von der Dame zu erstatten. Schlimmstenfalls - falls bei ihr nichts zu holen ist, hat man noch ein paar gute Euros ein paar (mehr) schlechten hinterhergeschickt.

Oftmals (wenn man nicht gerade an Gewohnheitsbetrüger gerät) hat so eine Anzeige auch noch den positiven Nebeneffekt, dass es plözlich sehr schnell geht mit der Rückzahlung (zumindest in Raten)

-- Editiert von !!Streetworker!! am 21.09.2016 23:00

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#4
 Von 
Yogi1
Status:
Student
(2030 Beiträge, 933x hilfreich)

Ich würde vorgehen, wie von Streetworker geschrieben.

Aber, bitte nicht übel nehmen, wie gutmütig (um nicht zu sagen blöd) muss man sein, um wem, von dem man nichtmal die Adresse kennt, derart viel Geld zu leihen?

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#5
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1396 Beiträge, 429x hilfreich)

Ist überhaupt einigermaßen Beweisbar, dass man der Dame Geld geliehen hat? Und wenn man es tat, in welcher Höhe man es tat?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1396 Beiträge, 429x hilfreich)

Ist überhaupt einigermaßen Beweisbar, dass man der Dame Geld geliehen hat? Und wenn man es tat, in welcher Höhe man es tat?

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
charlyt4
Status:
Master
(4158 Beiträge, 898x hilfreich)

.

Zitat (von Guruhu):
Ist überhaupt einigermaßen Beweisbar, dass man der Dame Geld geliehen hat? Und wenn man es tat, in welcher Höhe man es tat?



Zitat (von janbe):
Also habe ich es ihr überwiesen.



Zitat (von janbe):
Sie schrieb per WhatsApp, dass sie es Ende Juli zahlen wollte.




gruß charly

Signatur:

Gruß Charly

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
guest-12303.07.2019 16:29:14
Status:
Lehrling
(1396 Beiträge, 429x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
.
Zitat (von Guruhu):
Ist überhaupt einigermaßen Beweisbar, dass man der Dame Geld geliehen hat? Und wenn man es tat, in welcher Höhe man es tat?



Zitat (von janbe):
Also habe ich es ihr überwiesen.



Zitat (von janbe):
Sie schrieb per WhatsApp, dass sie es Ende Juli zahlen wollte.




gruß charly



Das Geld war ein Geschenk und was der Beschenkte Zahlen wollte, war lediglich der Kaffee, den der TE ihr ausgegeben hat. Ich sehe nach der Schilderung des TE noch keinen Zusammenhang zwischen WhatsApp-Nachrichten und Kredit

Die Fage ist ja, ob der Verwendungszweck der Überweisung explizit ein Kredit war und ob ebendiese 800 € explizit in den Nachtichten erwähnt wurden

-- Editiert von Guruhu am 22.09.2016 10:18

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#9
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1812x hilfreich)

Zitat:
Das Geld war ein Geschenk


Dafür wäre hier aber der Empfänger beweispflichtig. Das dürfte hier fast unmöglich sein; einer bloßen Bekanntschaft eine für den Normalbürger nicht geringe Summe zu schenken wäre lebensfremd.

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