Grundschuld - Zinsen einfordern?

30. Juli 2019 Thema abonnieren
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Grundschuld - Zinsen einfordern?

liebes Forum, ich habe offensichtlich eine Grundschuld ohne Brief geerbt vor 28 Jahren, sie wurde ins Grundbuch auf meinen Namen eingetragen.. Das ist alles neu für mich. Damals eine sechstellige Summe mit 7% Zinsen. Nichts davon wurde zurückgezahlt. Ich möchte mich jetzt informieren, was das genau heißt.

Muss ich z.B. anfangen die Zinsen zu fordern und wenn ja welche?
Sie verfallen nach 3 Jahren. Dh. ich müsste jetzt für 20 16, 17, 18 die Zinsen fordern, damit sie nicht verfallen?

Falls ja, auf welchen Betrag?
Den Ursprungsbetrag? Oder den Ursprungsbetrag + 25 Jahre Zinsen?

es dankt,
Thomas

-- Editiert von Moderator am 30.07.2019 22:33

-- Thema wurde verschoben am 30.07.2019 22:33

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32720 Beiträge, 5728x hilfreich)

Zitat (von 520240-Thomas):
geerbt vor 28 Jahren
Zitat (von 520240-Thomas):
Sie verfallen nach 3 Jahren
Zitat (von 520240-Thomas):
Das ist alles neu für mich
Du hast vor 28 Jahren *Schulden*geerbt?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Anami, Danke für deine Antowrt. Die Grundschuld ist für mich eingetragen. Ich bin der Gläubiger.
(ist mein erstes Mal)

-- Editiert von 520240-Thomas am 30.07.2019 20:57

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32720 Beiträge, 5728x hilfreich)

Das passt nicht in das Forum Baurecht.

Bitte ins Forum *Generelle Themen* verschieben.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47806 Beiträge, 16888x hilfreich)

Zitat:
Ich möchte mich jetzt informieren, was das genau heißt.


Gibt es dazu auch einen Darlehensvertrag oder etwas ähnliches?

Zitat:
geerbt vor 28 Jahren


Wie jetzt? Du hast die Grundschuld vor 28 geerbt und die ganze Zeit nichts gemacht?

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#5
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Gibt es dazu auch einen Darlehensvertrag oder etwas ähnliches?


Ja es gibt Urkunden, die habe ich mir jetzt über das Amtsgericht geholt.

Zitat (von hh):
Wie jetzt? Du hast die Grundschuld vor 28 geerbt und die ganze Zeit nichts gemacht?


Ich wusste davon nichts, ich war ein Kind. Mein damaliger Vormund, der die Erbschaft für mich "geregelt" hat, hat mir davon nichts gesagt. Ich habe dazu auch einen anderen Thread laufen, da ich denke, dass da einiges falsch gelaufen ist.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47806 Beiträge, 16888x hilfreich)

Zitat:
Ja es gibt Urkunden, die habe ich mir jetzt über das Amtsgericht geholt.


Und was steht da drin bezüglich Zinsen, Rückzahlung usw.?

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#7
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Zitat:
Ja es gibt Urkunden, die habe ich mir jetzt über das Amtsgericht geholt.


Und was steht da drin bezüglich Zinsen, Rückzahlung usw.?


Es steht drin, dass es für meine Ausbildung ist und dann ausgezahlt wird. Das ist nicht geschehen. Von Zinsen steht dort nichts. Im Grundbuch stehen 7% Zinsen verzeichnet. Das ist auch meine Hauptfrage, sind die Zinsen nur für den Fall, dass es zu einer Zwangsverstiegerung kommt, oder muss ich die anfordern, damit sie nicht nach drei Jahren verfallen.

Das ist mir nicht klar.

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#8
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Entschuldigung: doch, in der Urkunde stehen die Zinsen als 7%.

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#9
 Von 
Paragrafenreiter
Status:
Praktikant
(771 Beiträge, 478x hilfreich)

Ist das die Grundschuldbestellungsurkunde oder um was für eine Urkunde handelt es sich dabei?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Paragrafenreiter):
Ist das die Grundschuldbestellungsurkunde oder um was für eine Urkunde handelt es sich dabei?


Ja es ist eine notarielle Grunschuldbestellungurkunde.
Dass es den ursprünglichen Vertrag (10 Jahre vorher) von meinem Vater noch gibt, bezweifle ich. Die Urkunden sind bereits absurd in denen ein 11 jähriger seine eigene Auflassungsvormerkung am Grundstück aberkennt.

-- Editiert von 520240-Thomas am 01.08.2019 16:14

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#11
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47806 Beiträge, 16888x hilfreich)

Zitat:
Ja es ist eine notarielle Grunschuldbestellungurkunde.


Dann besteht kein konkreter Anspruch auf Zinsen in dieser Höhe. Relevant ist alleine der eigentliche Vertrag.

Zitat:
Dass es den ursprünglichen Vertrag (10 Jahre vorher) von meinem Vater noch gibt, bezweifle ich.


Verstehe ich jetzt nicht, denn wo findet man folgende Information:

Zitat:
Es steht drin, dass es für meine Ausbildung ist und dann ausgezahlt wird.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
520240-Thomas
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Zitat:
Ja es ist eine notarielle Grunschuldbestellungurkunde.


Dann besteht kein konkreter Anspruch auf Zinsen in dieser Höhe. Relevant ist alleine der eigentliche Vertrag.

Zitat:
Dass es den ursprünglichen Vertrag (10 Jahre vorher) von meinem Vater noch gibt, bezweifle ich.


Verstehe ich jetzt nicht, denn wo findet man folgende Information:

Zitat:
Es steht drin, dass es für meine Ausbildung ist und dann ausgezahlt wird.


Das steht in der Urkunde.

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