Ich habe seit einigen Jahren eine Prepaid SIM Karte von einer namenhaften Discounterkette. Seit Anfang an habe ich ein Kombi-Paket gebucht u.a. für die Datenflat. Ich habe es in meinem Konto von Anfang an so eingerichtet, dass wenn mein Guthaben unter 10€ geht, dass automatisch 15€ aufgeladen werden bis zu einem maximum von 50€ pro Monat (niedrigeres Limit ist nicht einstellbar). Dieses Paket hat ursprünglich mal (glaube ich) 7,99€ gekostet und ist über die Jahre auf 13,99€ angestiegen und wird monatlich automatisch über mein Guthaben bezahlt.
Nun das eigentliche Problem: Vor ein paar Tagen wurde aus dem Nichts die automatische Aufladung 3 mal nacheinander in kurzer Folge ausgelöst. Grund dafür war, dass durch die Diskrepanz zwischen den 15€ Aufladung und den 13,99€ Kosten für das Paket ein Guthabenstand von ~12,50€ zustande gekommen sind, wodurch die automatische Aufladung (unter 10€) nicht ausgelöst wurde aber dennoch versucht wurde, das Kombi-Paket zu buchen. Da das Guthaben dafür nicht ausgereicht hat, wurde das Paket permanent deaktiviert. Stattdessen bin ich dann in einen Basistarif gerutscht, bei dem meine Internetnutzung pro MB berechnet wurde (0,24ct pro MB) was in kurzer Zeit das gesamte Limit von 50€ (+ Restguthaben) aufgebraucht hat.
Zugegeben, ich hätte daran denken können als das Paket teurer wurde, den Grenzwert für die automatische Aufladung anzuheben. Aber ehrlich gesagt habe ich das vor so langer Zeit eingerichtet, dass ich da einfach nicht mehr dran gedacht habe.
Auf der anderen Seite scheint das System, wie es bei dem Anbieter aufgesetzt ist, das auch irgendwo zu begünstigen, z.B. dadurch, dass das Kombipaket permanent deaktiviert wurde. Stattdessen hätte ja auch der Basistarif nur greifen können, bis mein Guthaben unter 10€ geht und sobald durch die automatische Aufladung wieder 15€ Guthaben da gewesen wären, hätte das Paket wieder aktiviert werden können. Oder man könnte dem Verbraucher ja auch die Option geben, den Basistarif auszuschließen und stattdessen die Internetverbindung zu drosseln oder komplett zu deaktivieren, bis ein Paket aktiv ist.
Nun habe ich bereits den Support angeschrieben aber die weigern sich komplett mir irgendwas zu erstatten oder mir in irgendeiner Form entgegen zu kommen. Ist die Situation hier wirklich so eindeutig, dass ich das hätte frühzeitig erkennen müssen oder habe ich hier irgendeine Chance, da was zu erreichen?
Kann man hier vielleicht was über ein Schlichtungsverfahren über die Bundesnetzagentur erreichen? Ansonsten habe ich auch eine Rechtsschutzversicherung, allerdings scheint mir das für einen Betrag von ~60€ etwas Overkill.
Hohe Rechnung durch Basistarif bei Mobilem Internetprovider
1. November 2024
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Frage vom 1. November 2024 | 00:39
Von
Status: Frischling (6 Beiträge, 0x hilfreich)
Hohe Rechnung durch Basistarif bei Mobilem Internetprovider
#1
Antwort vom 1. November 2024 | 00:58
Von
Status: Unbeschreiblich (129813 Beiträge, 41396x hilfreich)
Zitat :Da das Guthaben dafür nicht ausgereicht hat, wurde das Paket permanent deaktiviert.
Ich vermute mal, dass genau das so auch in den vertraglichen Vereinbarungen findet?
Dann dürfte der Drops gelutscht sein.
Zitat :Aber ehrlich gesagt habe ich das vor so langer Zeit eingerichtet, dass ich da einfach nicht mehr dran gedacht habe.
Damit dürfte der zweite Drops gelutscht sein.
Zitat :Oder man könnte dem Verbraucher ja auch die Option geben
Können ≠ müssen.
Das dem Verbraucher so was angeboten werden "muss" müsste man wohl erst mal einklagen. Wie die Erfahrung zeigt, durch alle Instanzen. Und mit sehr ungewissen Erfolgsaussichten - die Vertragsfreiheit ist regelmäßig noch vorrangig.
#2
Antwort vom 1. November 2024 | 10:30
Von
Status: Unparteiischer (9863 Beiträge, 2076x hilfreich)
Zitat :die Vertragsfreiheit ist regelmäßig noch vorrangig.
so ist es. man hätte seinen "Aufladerhytmus" anpassen müssen
Und jetzt?
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