Idielles Drittel

25. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
aidualc86
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)
Idielles Drittel

Liebe Community,
folgender Fall: ich bin zu 1/3 Miteigentümer eines Grundstücks. Auf diesem befindet sich ein unbewohntes Haus (Elternhaus meines Großvaters) und ein Haus (bewohnt durch eine Miteigentümerin) und ein Gartenhaus.
Ich möchte meinen Anteil verkaufen und bin mir bei der Bewertung nicht sicher. Besitze ich auch Anteile an den Häusern? Im Grundbuch sind wir Eigentümer zu je 1/3 eingetragen, ohne dass etwas genaueres bestimmt wurde.... 1/3 wurde bereits mit dem Gartenhaus an einen neuen Eigentümer verkauft..... wie oder wo wäre etwas hinterlegt zur Aufteilung des Grundstücks? Die Miteigentümerin dort behauptet, man hätte das Grundstück damals unter sich aufgeteilt (wahrscheinlich mündlich??). Oder wo wäre so etwas ausfindig zu machen, müsste das im Grundbuch stehen?? Es gibt jedenfalls keine Teilung des Grundstücks durch Zäune oder so...

Vielen Dank für Rückmeldungen....

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1691 Beiträge, 369x hilfreich)

Sofern nichts abweichendes notariell geregelt und im Grundbuch eingetragen wurde gilt

Zitat (von § 94 Abs. 1 BGB):
(1) Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Grundstücks gehören die mit dem Grund und Boden fest verbundenen Sachen, insbesondere Gebäude, sowie die Erzeugnisse des Grundstücks, solange sie mit dem Boden zusammenhängen. Samen wird mit dem Aussäen, eine Pflanze wird mit dem Einpflanzen wesentlicher Bestandteil des Grundstücks.

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#2
 Von 
Taxofit
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo.

Zitat (von aidualc86):
1/3 wurde bereits mit dem Gartenhaus an einen neuen Eigentümer verkauft.....

Was steht denn im Kaufvertrag? Nur das 1/3 Grundstück oder auch die Gartenhütte? Möglicherweise wurde die als bewegliches Gut angesehen. Gut und schön, aber wenn er wirklich 1/3 des Grundstücks gekauft hat, hat er auch 1/3 von allen Gebäuden miterworben. Genau, wie dir 1/3 von allen Gebäuden mit gehören. Für das bewohnte Haus könntet ihr auch eine Nutzungsentschädigung verlangen, falls nicht irgendetwas gegenteiliges bereits geregelt wurde.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
aidualc86
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Vielen Dank für eure schnellen Rückmeldungen. Was im Kaufvertrag steht weiß ich nicht, aber würde mich auch brennend interessieren! Wir anderen beiden Miteigentümer waren beim Verkauf nicht involviert und der Käufer und jetzige Miteigentümer ist leider nicht so kooperativ... die damalige Verkäuferin können wir leider nicht mehr fragen... mir geht's auch mehr um die Wohnhäuser, als um das Gartenhaus...
Aber habe ich das richtig verstanden: es müsste also z.B. eine "räumliche Aufteilung" auch im Grundbuch verankert sein? Oder kann so ein Vertrag (oder wie man das nennen möchte) wer welches Stück vom Grundstück "beackert" auch privatrechtlich irgendwo vorliegen?
LG

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1691 Beiträge, 369x hilfreich)

Zitat (von aidualc86):
Aber habe ich das richtig verstanden: es müsste also z.B. eine "räumliche Aufteilung" auch im Grundbuch verankert sein?

Nein. Das Grundstück müsste dafür real geteilt werden.
Zitat (von aidualc86):
Oder kann so ein Vertrag (oder wie man das nennen möchte) wer welches Stück vom Grundstück "beackert" auch privatrechtlich irgendwo vorliegen?

Ja klar. Problemchen gibt es erst, wenn man sich nicht mehr einig ist.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1691 Beiträge, 369x hilfreich)

Zitat (von aidualc86):
Wir anderen beiden Miteigentümer waren beim Verkauf nicht involviert

Wie soll das funktioniert haben?
Steht denn der neue Eigentümer im Grundbuch?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
aidualc86
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Hi. Man kann seinen Anteil tatsächlich ohne Zustimmung der Miteigentümer verkaufen. Der neue Eigentümer (1/3) steht jetzt mit im Grundbuch,ja.

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