Im Uber sich erbrochen, wurde eine Anzeige gemacht

17. Dezember 2023 Thema abonnieren
 Von 
o0o0o
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Im Uber sich erbrochen, wurde eine Anzeige gemacht

Hey,

bei mir ist folgende Situation passiert. Wir waren mit einer Freundin feiern, dann haben uns ein Uber bestellt. Im Uber ging es mir sehr schlimm, und ich hab erbrochen. Danach stoppte der Fahrer das Auto, wir waren raus, ich bin sofort nach Hause gegangen, da es mir wirklich schlecht war, aber meine Freundin ist da mit dem Fahrer geblieben. Der meinte, man soll jetzt 250€ für die Schaden zahlen. Versteht ihr mich nicht Falsch, ich weiß komplett, dass es mein Schuld ist und es tut mir auch leid dafür, ich weiß, dass ich dafür zahlen soll. Also, meine Freundin hatte kein 250€ dabei sowie ich, und ehrlich gesagt, hört es sich irgendwie zu viel für die Schaden die ich verursacht habe. Weil wir nicht genug Geld dabei hatten, hat der Fahrer Polizei angerufen. Sowie mir gesagt wurde, hat der Fahrer die Anzeige auf uns gemacht. Jetzt weiß ich nicht, was soll ich in so einer dummen Situation machen, die ich verursacht habe. Hab doch eigentlich nichts so schlimmes gemacht, kann mit jedem passieren.. Und wie gesagt selbstverständlich weiß ich, dass ich dafür zahlen soll, hatten halt einfach nicht genug Geld dabei, und diese ganze Situation mit Polizei, ist schon ängstlich. Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.. Danke im Voraus

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121900 Beiträge, 40078x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
Hab doch eigentlich nichts so schlimmes gemacht, kann mit jedem passieren.

Naja, Fenster auf und Kopf raus oder anhalten lassen und raus wären durchaus Alternativen gewesen.
Hat hier nicht geklappt, ist halt Pech.



Zitat (von o0o0o):
Jetzt weiß ich nicht, was soll ich in so einer dummen Situation machen

Den Fahrer kontaktieren und die Regulierung beginnen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
o0o0o
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Aber ist es jetzt ein normaler Preis was der wollte? 250€ ist sehr viel meiner Meinung nach. Der Man gab uns auch gar keine Chancen die Situation zu besprechen, das war einfach ein Druck die ganze Zeit und ich dachte er will halt einfach so viel Geld wie möglich von uns haben. Ich habe dann auch im Internet gelesen, das komplette Innenreinigung für so ein Auto 250€ kostet, und ich hab da halt nur kleines Fleck gelassen. Hab dann auch im Internet mal gecheckt, was wird es mir kosten, wenn sowas gemacht wird, da stand überall 40-100€, aber gar nicht 250€. Da steht auch, dass es wird halt individuell immer entschieden, hängt halt von der Schaden ab, und ich hab da alles wirklich minimal gemacht, dann halt sofort Fenster geöffnet. Wenn er jetzt die Polizei angerufen hat, glaube ich, die werden es besser wissen und irgendwie regulieren, wie viel sollte ich dann dafür zahlen. Oder denke ich halt falsch hier?

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33080 Beiträge, 17336x hilfreich)

Allerdings - die Polizei wird hier überhaupt nichts tun und schon gar keine Preise festlegen...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#4
 Von 
o0o0o
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Allerdings - die Polizei wird hier überhaupt nichts tun und schon gar keine Preise festlegen...


Also meinst du ich bekomme dann gar nix per Post?

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#5
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6324 Beiträge, 1511x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
Also meinst du ich bekomme dann gar nix per Post?

Nur vom Uberfahrer.

Der hat einen Anspruch auf Schadensersatz. Strafrechtlich ist das alles völlig irrelevant, weil nur vorsätzliche Sachbeschädigung strafbar ist. Und der Schaden wurde hier nicht vorsätzlich angerichtet, also greifen die normalen BGB-Bestimmungen zum Schadensersatz.

250 Euro ist da nicht besonders viel - von den 250 Euro sind 39,92 Euro Umsatzsteuer und landen bei Herrn Lindner. 201,08 Euro sind das, was der Dienstleister tatsächlich für die Reinigung des Auto-Innenraumes bekommt. Das ist nicht sonderlich viel - man schaue sich einfach mal andere Rechnungsbeträge für Arbeiten rund ums Auto an. Setzt man mal an, daß das vier Arbeitsstunden dauert (Kotze entfernen, Polster shamponieren, eventuell sogar Sitz/Sitbank ausbauen und wieder einbauen, wenn das in irgendwelche Ritzen gelaufen ist...), dann ist der Stundensatz völlig normal.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38892 Beiträge, 14070x hilfreich)

Abgesehen von den Reinigungskosten (da kann durchaus ein Ekelzuschlag dazu kommen) haben wir ja auch noch den Verdienstausfall zu berücksichtigen. Denn dieses Taxi stand ja nun wirklich nicht zur Verfügung.

wirdwerden

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#7
 Von 
o0o0o
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
250 Euro ist da nicht besonders viel


wie schon früher gesagt wurde, ich habe im Internet geschaut, dass komplette Innenreinigung für so ein Auto 250 Euro kostet. Ich hab da nur ein kleines Fleck gelassen, dann hab ich sofort das Fenster geöffnet. Also da habe ich minimale Schaden verursacht, und man braucht nicht komplette Innenreinigung und ich verstehe es nicht so ganz gut, wieso wollte der dann so viel Geld jetzt.. Und wie gesagt, im Internet hab ich dann auch gelesen, wie viel sollte man bei so einer Situation zahlen, da war von 40-100 Euro meistens, und das kann ich noch verstehen..

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121900 Beiträge, 40078x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
Also meinst du ich bekomme dann gar nix per Post?

Von der Polizei kommt nur was wegen Straftaten - da sehe ich derzeit keine Straftat.
Post vom Taxifahrer wäre Zivilrecht. Da würde ich denken das der den Schaden einfordert.



Zitat (von o0o0o):
Aber ist es jetzt ein normaler Preis was der wollte?

Kommt ganz darauf an, wo das alles hin gespritzt ist.
Dann muss der Fahrer auch noch den nächsten Gästen (sofern vorhanden) Schadenersatz leisten.
Verdienstausfall kommt auch noch hinzu.

Da wären die 250 EUR ein gutes Angebot gewesen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38892 Beiträge, 14070x hilfreich)

Woher soll der Geschädigte wissen, was wie gespritzt hat, da wird eine Innenreinigung vorgenommen und nicht mit Fleckenspray oder einen feuchten Schwamm rangegangen. Das dürfte sich auch Dir erschließen. Wenn mit dem Betrag auch der Verdienstausfall und alles abgegolten ist, dann ist das doch völlig okay.

wirdwerden

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#10
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(997 Beiträge, 169x hilfreich)

Also mir kommt 250 Euro auch recht viel vor, außerdem sollte ein Uber-Fahrer, der sicher regelmäßig betrunkene Fahrgäste transportiert, doch auch etwas "vorbereitet" sein: Tüte, entsprechende Reinigungsmaterialien etc..

Zitat (von o0o0o):
Also, meine Freundin hatte kein 250€ dabei sowie ich, und ehrlich gesagt, hört es sich irgendwie zu viel für die Schaden die ich verursacht habe. Weil wir nicht genug Geld dabei hatten, hat der Fahrer Polizei angerufen.


Es gibt auch überhaupt keine Pflicht, das sofort zu bezahlen, bei so einem hohen Betrag sollte man nach einer Rechnung verlangen. Außerdem kommt die Polizei bestimmt nicht vorbei, wenn jemand irgendwem ins Auto kotzt. Was soll die Polizei denn da machen? Also der Anruf war vermutlich Fake.

-- Editiert von User am 17. Dezember 2023 20:51

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121900 Beiträge, 40078x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
bei so einem hohen Betrag sollte man nach einer Rechnung verlangen.

Ja, kann man, denn verlangen kann man ja auf fast alles.

Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", denn da spielen eine Vielzahl von Faktoren (kann er, will er, darf er, ist er vertraglich verpflichtet, sind diese vertraglichen Verpflichtungen gültig, …) mit.

Falls dann - so wie hier - keine Rechtsgrundlage erkennbar ist, tendieren die Erfolgsaussichten gegen 0.


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
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#12
 Von 
o0o0o
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
Also mir kommt 250 Euro auch recht viel vor, außerdem sollte ein Uber-Fahrer, der sicher regelmäßig betrunkene Fahrgäste transportiert, doch auch etwas "vorbereitet" sein: Tüte, entsprechende Reinigungsmaterialien etc..


Jaa also dachte ich mir irgendwie auch so.. Ich bin mir sicher, dass es so viele solche Situationen bei Uber passieren und dass die vielleicht auch sowas wie eine Versicherung dafür haben, oder zumindest so 'vorbereitet' sind.. Und ich meine der Fahrer wollte uns gar nicht verstehen, der wollte einfach so viel Geld sofort und jetzt, das war schon wirklich Druck, aber man trägt auch bei sich so viel Geld nicht..

Zitat (von CarstenF):
Was soll die Polizei denn da machen? Also der Anruf war vermutlich Fake.


Anruf war nicht Fake, der Fahrer hat uns auch gar keine anderen Optionen vorgeschlagen, sondern einfach Polizei angerufen.. Die haben unsere Daten bekommen, ich glaube auf uns wird eine Anzeige gemacht.

Zitat (von Harry van Sell):
Ja, kann man, denn verlangen kann man ja auf fast alles.

Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", denn da spielen eine Vielzahl von Faktoren (kann er, will er, darf er, ist er vertraglich verpflichtet, sind diese vertraglichen Verpflichtungen gültig, …) mit.

Falls dann - so wie hier - keine Rechtsgrundlage erkennbar ist, tendieren die Erfolgsaussichten gegen 0.


Also meinst du, dass es wird nix von dieser Anzeige?

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16799 Beiträge, 9396x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
Also meinst du, dass es wird nix von dieser Anzeige?

Da war gar nichts anzuzeigen.
Die Polizei war da, um die Personalien aufzunehmen, damit der Uber-Fahrer weiß, von wem er sich den Schadensersatz holen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Zitat (von o0o0o):
Ich bin mir sicher, dass es so viele solche Situationen bei Uber passieren

Ja - deshalb wird auch immer gleich die Polizei gerufen, damit der Fahrer auch die Daten der Fahrgäste bekommt.

Zitat:
und dass die vielleicht auch sowas wie eine Versicherung dafür haben

Naja - eine Versicherung gegen "Auto wird schmutzig". Das wäre schön.
Ich würde dann eine Versicherung gegen dreckige Fenster abschließen. Immer wenn ein Fensterputz nötig wäre, rufe ich die Versicherung an. *träum*

Angesichts der Tatsache, dass sowieso mindestens das halbe Auto gereinigt wird, weil der Fahrer ja gar nicht weiß, wo die Kotze überall hingespritzt ist und der Verdienstausfall noch dazu kommt (in der Zeit bis das Auto gereinigt ist und während der Reinigung kann das Auto nicht eingesetzt werden und der Fahrer verdient kein Geld), finde ich 210€+Mehrwertsteuer nicht übertrieben.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121900 Beiträge, 40078x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Ich würde dann eine Versicherung gegen dreckige Fenster abschließen. Immer wenn ein Fensterputz nötig wäre, rufe ich die Versicherung an.

Nennt sich diese Versicherung nicht "Ehe"?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(997 Beiträge, 169x hilfreich)

Die Polizei kann , wie drkabo schrieb, hier ja höchstens beim Austausch der Personalien behilflich sein. Zumindest meiner Ansicht nach ist es aber Unsinn hier die Polizei zu rufen, denn der Fahrer hätte Ihre Daten ja auch einfach selbst notieren können, ich nehme an, Sie hätten dies nicht verweigert.

Aber im Grunde auch egal, vor der Polizei müssen Sie hier nicht "fürchten", da Sachbeschädigung Vorsatz erfordert, das trifft hier ja nicht zu. Ich nehme an, man hat sich vor der Fahrt noch ganz gut gefühlt und musste sich dann eben spontan übergeben, unglücklich, aber kann passieren.

Den Schaden selbst müssen Sie allerdings beglichen, wie (oder ob überhaupt) Sie sich aber mit dem Fahrer einigen, ist (in diesem Fall) der Polizei aber völlig egal.

Sofern es denn nur kleine Stelle war, kommt mir zumindest der Betrag ziemlich ordentlich vor, bin da jetzt aber auch kein Experte.

Und wenn jemand bei so einer Sache sagt, man soll jetzt sofort! zahlen, oder vielleicht noch damit drohen würde, dass es sonst noch viel teuer wird, dann sollte man erst recht die Forderung genau überprüfen. Man könnte übrigens auch mal seine Haftpflicht-Versicherung fragen, ob diese den Schaden nicht übernimmt

Zitat (von Harry van Sell):
Ja, kann man, denn verlangen kann man ja auf fast alles.


Also wenn er die Stelle professionell reinigen lässt, bekommt er ja sicher auch eine Rechnung dafür, diese kann man sich vorlegen lassen, ansonsten muss man seinen Schaden ja auch beweisen.
Zitat (von o0o0o):
Ich bin mir sicher, dass es so viele solche Situationen bei Uber passieren und dass die vielleicht auch sowas wie eine Versicherung dafür haben, oder zumindest so 'vorbereitet' sind..


Ja, vor allem bei Taxi- oder Uber-Fahrer, welche abends am Wochenende unterwegs sind, wird sowas mehr oder weniger regelmäßig mal vorkommen.

1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17193 Beiträge, 5925x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
wie schon früher gesagt wurde, ich habe im Internet geschaut, dass komplette Innenreinigung für so ein Auto 250 Euro kostet. Ich hab da nur ein kleines Fleck gelassen, dann hab ich sofort das Fenster geöffnet. Also da habe ich minimale Schaden verursacht, und man braucht nicht komplette Innenreinigung und ich verstehe es nicht so ganz gut, wieso wollte der dann so viel Geld jetzt.
Um es mal klipp und klar zu sagen:
Nein, 250€ ist für diesen Vorfall überhaupt nicht viel!
Du hast die Reinigung und den Schaden durch die Ausfallzeit zu bezahlen. 250€ würde ich da am absolut unteren Ende der möglichen Schadenssumme ansehen wollen.
Sei froh, dass er nur so wenig haben möchte.
Strafrechtlich droht euch von der Polizei her nichts. Allerdings wurde so der Vorfall nun auch dokumentiert. Wenn der Fahrer eine zivilrechtliche Klage gegen dich einreicht, was sicherlich folgen wird wenn ihr den Schaden nicht bezahlen wollt, dann wird es sicherlich zivilrechtlich noch deutlich teurer werden. Die Gerichte arbeiten schließlich auch nicht umsonst.
An Geldautomaten kann man zu jeder Tag- und Nachtstunde Geld abheben. Dass der Fahrer das Geld direkt haben wollte ist auch völlig verständlich denn, wie es gerade dieser Fall auch wieder zeigt, wird er später seinem Geld hinterherrennen müssen.
Mein Rat an dich: Zahl diesen geforderten, geringen Betrag möglichst schnell wenn du dir weitere Unannehmlichkeiten ersparen möchtest.

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0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Uwe Mettmann
Status:
Praktikant
(571 Beiträge, 226x hilfreich)

Zitat (von o0o0o):
Ich bin mir sicher, dass es so viele solche Situationen bei Uber passieren und dass die vielleicht auch sowas wie eine Versicherung dafür haben, oder zumindest so 'vorbereitet' sind..

Warum sollten Uber eine Versicherung haben, die das bezahlt, was andere an Schaden anrichten. Vielmehr sollte die, die den Schaden anrichten, eine Versicherung haben, die das abdeckt. Hast du das etwa nicht?

Ich habe so eine Versicherung, nennt sich Privat-Haftpflichtversicherung. Auch wenn es „plicht" heißt, besteht keine Pflicht solch eine Versicherung abzuschließen. Wie du siehst, kann es dennoch sinnvoll sein, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass man unabsichtlich einen Schaden verursacht und der kann erheblich größer sein als der, den du verursacht hast. Ich fahre z.B. mit dem Fahrrad und wenn es dumm läuft, kann man da auch einen Schaden von mehreren 10000,- € oder gar mehr verursachen. Ich möchte dann so eine Summe nicht an der Backe habe und zahlen müssen. Daher habe ich eine Private-Haftpflichtversicherung.

Ich halte die 250,- € auch nicht für zu hoch, wie gesagt beinhalten die 250,- € ja auch noch den Verdienstausfall usw.

Im Übrigen stimmt es nicht, dass Uber nicht auf solche Fälle vorbereitet ist, denn der Fahrer konnte dir gleich die Kosten nennen und hat, da ihr nicht gleich bezahlen konntet, die Polizei eingeschaltet. Dass die Kosten bekannt sind und die Polizei angerufen wurde, eine eingespielte Prozedur, zeigt doch, dass Uber vorbereitet ist.


Gruß

Uwe

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38892 Beiträge, 14070x hilfreich)

Das Opfer soll eine Versicherung haben, okay. Aber ist es nicht in unserem System so, dass der Verursacher/Täter eine Versicherung haben sollte? Wird da nicht etwas verwechselt?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121900 Beiträge, 40078x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Aber ist es nicht in unserem System so, dass der Verursacher/Täter eine Versicherung haben sollte?

Richtig.

Aber im Idealfalle hat auch das Opfer eine Versicherung, denn oftmals ist beim Täter nicht viel zu holen.


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Und jetzt?

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