Kind fehlt häufig und Verletzung DSGVO? Was befürchten?

13. März 2019 Thema abonnieren
 Von 
guest-12305.04.2019 16:40:57
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)
Kind fehlt häufig und Verletzung DSGVO? Was befürchten?

Halllo,

unser Sohn, 2. Klasse, hat große Angst vor seiner Klassenlehrerin. Sie ist im Ort bekannt für ihre grobe Art (anschreien, vor der Klasse bloßstellen usw.). Nun war auch ein Gespräch, statt einem Halbjahreszeugnis. Das Kind musste sich selbst beurteilen und die Klassenlehrerin und eine andere Lehrerin (von dieser ist mein Sohn begeistert) geben ebenfalls ihre Meinung ab.

In einem Punkt wurde mein Sohn von der Klassenlehrerin schlechter beurteilt und ich gab ihr Recht. Lesen mag er nicht und er liest ziemlich langsam.

Aber womit ich nicht einverstanden war, war die Ansicht, dass er sich, wenn er von Mitschülern bzw. aus der Parallelklasse angegriffen wird, sich nicht wehren darf, sondern diesen erst zweimal sagen muss, dass er das nicht möchte und erst dann darf er und sein Freund (ihn trifft es auch) sich wehren dürfen.

Nun gut. Ich durfte nichts sagen, Eltern mussten nur zuhören und ich sagte ihm, dass er sich gleich zur Wehr setzen darf bzw. er sich bei der Pausenaufsicht melden soll.

Es viel auf, dass er häufig Montag und Dienstag krank ist. Nicht nur simuliert, sondern sich übergibt und wirklich kraftlos ist. Dies sprach ich bei der Klassenlehrerin an, sie meinte, er würde simulieren und auch erbrechen kann er selbst hervorrufen. Ich sollle ihn dennoch zur Schule schicken.

Klagt er über Bauchschmerzen, mache ich das auch. Wenn er sich aber übergibt, lasse ich ihn zu Hause, denn ich bin sicher, dass er nicht simuliert (er weint und sagt, er möchte sterben, er halte das nicht mehr aus).

Nun kamen wieder Fehltage, oft jede Woche(Montag und Dienstag) und ich wollte das nicht mehr so hinnehmen, sondern herausfinden, was da los ist. Ich schrieb der Lehrerin eine Mail. Diese gab sie vor dem 1. Schultag (sie ist nun das zweite Jahr die Klassenlehrerin) und meinte, es kam schon einmal zur Eskalation (sie war vor drei Jahren Lehrerin in ihrem Heimatort, kam dann an unsere Schule) und bevor das wieder einmal passiert, solle man ihr eine Mail schreiben.

Leider brachte das keinen Erfolg. Sie meinte wieder, dass er nur simuliert, um ein längeres Wochenende zu haben. Ich kenne mein Kind und er geht alleine wegen der anderen Lehrerin eigentlich gerne zur Schule. Nun fand ich heraus, dass er ständig von einigen Schülern geschlagen und getreten wird, genau wie sein Freund und wenn sie sich wehren, bekommen sie Ärger. Er kam oft mit Hämatomen nach Hause und einmal hatte er Würgemale am Hals.

Ich schrieb der Lehrerin und teilte ihr mit, dass ich ab sofort sämtliche Verletzungen fotografieren und vom Kinderarzt attestieren lassen werde und sie endlich etwas unternehmen solle. Er würde so oft fehlen (an diesen Tagen hat er Sport. Eigentlich sein Lieblingsfach, aber in diesen Stunden wird er oft misshandelt). Antwort der Lehrerin, sie würde meine Mails nicht mehr lesen.

Aus Verzweiflung versprach ich ihm, ich werde ihn mal in der Pause beobachten und wenn wieder ein Vorfall wäre, würde ich eingreifen. Er hat zwei große Pausen und ich bin zur ersten hin. Und tatsächlich, es ging wieder los und musste zusehen, wie er und sein Freund getreten wurden und in den Bauch geboxt wurde. Die Klassenlehrerin hatte Aufsicht und rief sie zusammen. Ich war beruhigt. Sie passt auf und unternimmt etwas gegen sie. Von wegen, mein Sohn und sein Freund bekamen Ärger vom feinsten. ich habe gesehen, dass die Jungs fangen spielten als die anderen auf sie losgingen.

Ich rief nach der Lehrerin und ging auf den Pausenhof. ich zitterte, das mit anzusehen, machte mir zu schaffen. Plötzlich wusste sie von meiner Mail (habe ihr auch geschrieben, dass mehrere im Ort wissen, wie sie schnell laut wird, Kinder blossstellt). Das stimmt, die Erzieherin vom Kindergarten bedauerte meinen Sohn, als ich noch von ihr begeitstert war (nach dem 1. Elternabend), im Supermarkt erzählte mir eine Bekannte, dass ihr Sohn von ihr blossgestellt wurde und nicht mehr in die Schule möchte, meine Mutter bekam auf die Frage, wer den die Lehrerin ihres Enkels sei ein "Oh nein, der Arme". zu hören uvm.

Plötzlich wusste sie von den Mails von mir, die sie angeblich nicht lesen würde. Ich fragte sie, woher sie denn vom Inhalt meiner Mail wüsste und sie meinte. Sie liest sie auch nicht, sie würde sie sich vorlesen lassen. Liegt da eine Verletzung nach DSGVO vor? Ich habe direkt an ihre Adresse geschrieben. Sie schrie mich an, ich meinte, ob sie bitte mit einem normalen Ton mit mir sprechen könnte, was sie verneinte. So ging es kurz und irgendwann meinte ich, sie solle sich mal überlegen, in Rente zu gehen, wenn sie keine Nerven für Kinder hätte. (Meine Mutter sah selbst, wie sie unseren Sohn in am Arm gerissen und in den Bus geschubst hat und auch sie wurde von ihr angeschrieen).

Ich sollte daraufhin den Pausenhof verlassen oder zum Direktor. Ich sagte, ich würde zum Direktor gehen, es wäre zu viel vorgefallen und ich möchte, dass mein Sohn die Schule wechselt (ist von der Entfernung fast gleich lang, eher kürzer und ist in kleines Dorf von unserem Ort). Direktor war nicht da und die Stellvertretende Direktorin meinte, dass sie nicht erlauben würde, dass er die Schule wechselt. Ich meinte, dass er viele Fehlstunden hätte und er so viel Unterrichtsstoff verpassen würde und auch große Angst vor der Klassenlehrerin hätte und ich Hoffnung hätte, in der anderen Schule hätte er eine neue Chance. Sie stand voll hinter der Klassenlehrerin. Mir kamen die Tränen und dann wieder wurde ich sauer. Es kann doch nicht sein, dass meinem Kind nicht geholfen und die Chance gegeben wird. Daraufhin meinte sie, sie würde sich Sorgen um meinen Sohn machen, ob ich ihm eine gute Mutter wäre. Ja, dann kamen bei mir die Tränen. Die Lehrerin nannte mich vorher noch dumm und lachte mit ihrer Kollegin über mich. Mit dieser Stimmung ging ich zur Stellvertreterin und ja, ich war aufgebracht, was ich der Stellvertreterin auch sagte und weshalb. Ich bat nochmals, ihm eine Chance zu geben. Sie verneinte und meinte, dass könne nur der Direktor entscheiden. Es waren zwei Tage vor den Fastnachtsferien und er würde nach den Ferien wieder hier sein. Ich meinte, dann würde ich ihn so lange zu Hause lassen. Sie sagte, in diesem Fall würde sie das Jugendamt einschalten. Ich meinte, das wäre nicht ernst gemeint und natürlich würde ich ihn zur Schule schicken.

Am nächsten Tag Besprechung mit der Klassenlehrerin, Stellvertreterin, mir und meiner Mutter. Die Lehrerin sagte, wir beide würden Lügen und die Stellvertreterin meinte, wenn wir Probleme mit Jannis hätten (käme zu spät zur Schule, würde Mitteilungen an uns Eltern verschwinden lasen oder nicht abgeben), dann könnten wir uns gerne mit ihr in Verbindung setzen, sie würde dann den kommunalen, sozialen Dienst anrufen. Tja, dieser Dienst da arbeiten die Leute vom Jugendamt. Montag erster Schultag nach den Ferien. Er ging zur Schule. Ich war erleichtert. Gestern am Dienstag wieder Bauchschmerzen, ich schickte ihn zur Schule. Er ging auch los und kam wieder zurück. Heute ist er wieder zur Schule gegangen.
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Meine beiden Fragen:

1. Muss ich damit rechnen, dass das Jugendamt (kommunaler, sozialer Dienst) eingeschalten wird, da er gestern gefehlt hat? Falls ja, kann ich diesem erklären, dass ich meinen Sohn wegen der vielen Fehlzeiten auf eine andere Schule wechseln lassen wollte, wo auch seine großen Geschwister waren? Oder was kann ich tun? Oder ist meine Sorge unbegründet?

2. Hat die Lehrerin gegen die DSGVO verstoßen, wenn sie eine Mail, die an ihre Adresse ging, von anderen gelesen wurde. Diese Mail wurde auch ausgedruckt und mit ziemlicher Sicherheit dem Direktor vorgelegt.

_______________________________________________________________

Ich möchte nur das beste für meinen Sohn und habe nun Bedenken, ob da was auf uns zukommt und wie wir uns rechtfertigen können.

Wie sehen Sie das als neutrale Personen?

Vielen Dank an alle, die diesen langen Text gelesen haben und versuchen, zu helfen.

Annemarieglück

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12303.12.2023 06:48:38
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 66x hilfreich)

Hallo,
Ihr Artikel berührt mich sehr, zumal ich derartiges an einer Schule bei einem meiner Kinder selbst erleben mußte.
Wenn der Direktor nichts unternimmt (evtl. Zeugen mitnehmen), glaube ich, daß es sinnvoll sein könnte, von sich aus Hilfe beim Jugendamt zu holen. Dann erfahren Sie die Vorfälle aus Ihrer Sicht. Gut wäre, alle Vorfälle tabellarisch aufzuschreiben. Auch das zuständige zuständige Schulamt wäre eine Option.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38195 Beiträge, 13950x hilfreich)

Na ja, wenn Deine Mails an die Lehrerin auch so lang und ausschweifend sind, dann wundert mich nicht, dass die Lehrerin die nur noch sporadisch liest. Ich habs jetzt auch nur diagonal durchgelesen, ist einfach überwiegend unwesentlich für die Fragen.

1. Ob das Jugendamt eingeschaltet wird, das kann hier keiner sagen, die Frage können nur die beantworten, die eventuell die Absicht haben, das JA einzuschalten.

2. Wieso kommen die Leut immer auf die Idee, Emails dürften nicht weitergeleitet werden? Wenn Du einen Brief bekommst, darfst Du den auch Deiner Nachbarin zum Lesen geben. Und wenn es sich um dienstliche Belange handelt, kann es sogar sein, dass die Lehrerin verpflichtet ist, ihren Dienstvorgesetzten zu informieren.

Fakt ist doch, dass etwas gewaltig schief läuft, und meist ist in verfahrenen Situationen nicht nur eine Seite schuld. Du solltest längst beim Kinderarzt gewesen sein, evtl. ist eine Überweisung zu einem Jugendpsychologen angesagt. Denn eine dauerhafte 3-Tageschulwoche sollte nachdenklich stimmen. Auch die Eltern. Für einen Schulwechsel ist bei uns das Schulamt zuständig, die haben hier sogar einen psychologischen Dienst für Problemkinder. Mach Dich mal schlau, ob es sowas bei Euch auch gibt.

wirdwerden

6x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10578 Beiträge, 4183x hilfreich)

Was wäre eigentlich so schlimm an der Einschaltung des Jugendamtes?

Die Aussage des Kindes, dass er permanent in der Schule gemobbt wird und die Aufsichtspersonen das ignorieren, wird in der Regel nicht den Eltern zur Last gelegt.

Und hört auf E-Mails zu schreiben.
Schickt Briefe an die Schulleitung und die Eltern des Täters (Tatverdächtigen*(strafunmündige Kinder können keine Täter sein)) und fordert diese auf, das Mobbing zu unterbinden.
Wenn Lehrer, Rektor etc diese Dinge ignorieren, geht man eben höher in der Hierarchie, zum Schulamt und oder Kultusministerium.
Bei alle dem sollte man allerdings die endlosen Ausschweifungen unterlassen und sich auf das wirklich Wesentliche konzentrieren und auch wenn es schwer fällt, das so emotionslos und vor Allem ohne persönliche Angriffe verfassen.

Und zukünftig:
Nicht nur die Verletzungen (ja auch Hämatome und Würgemale sind Verletzungen) von Kinder / Hausarzt dokumentieren lassen, sonder Anzeige bei der Polizei gegen den Täter erstatten.
Die wird zwar wegen Strafunmündigkeit des Täters eingestellt, bei Häufung kommt allerdings dann auch gerne mal eine Meldung von Amtswegen an den Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes.
Die Besuchen dann zwar nicht euch (wollt ihr ja sowieso nicht), dafür aber die Eltern des Täters .

Hilft das alles nichts, kann man in Erwägung ziehen zivilrechtlich dagegen vorzugehen, denn im Gegensatz zum Strafrecht sind Kinder ab 7 Jahren durchaus zivilrechtlich zu belangen und eventuell sogar die Eltern.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38195 Beiträge, 13950x hilfreich)

Das Jugendamt hat weder Dienst- noch Fachaufsicht über Schulen. Schulamt, dortiger psychologischer Dienst, das ist der richtige Weg. Und das Kind eben über den Hausarzt an einen Psychologen überweisen lassen. Dann sieht man weiter, findet hoffentlich die Ursachen.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10578 Beiträge, 4183x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Dann sieht man weiter, findet hoffentlich die Ursachen.


Die Ursache ist doch offensichtlich.
Das Kind hat Angst, weil es in der Schule körperlich misshandelt wird und von Seite der Schule, bzw. der für Ihn zuständigen Aufsichtsperson keine Hilfe zu erwarten hat.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38195 Beiträge, 13950x hilfreich)

Du, wir kennen nur eine Seite. Deshalb bin ich ja für Ursachenforschung. Wenn ein Kind regelmäßig die ersten zwei Tage in der Woche krank ist, dann müssen doch bei den Eltern alle Alarmglocken schellen, da ist was zu tun! Und wenn das Kind immer zusammengeschlagen wird, einerlei, welcher Lehrer Pausenaufsicht hat, dann komme ich auch ins Grübeln. Deshalb bin ich ja für die Einschaltung der Dienstaufsicht (Schulamt) und eben auch für die Einschaltung des Therapeuten, damit dem Kind geholfen wird.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9326 Beiträge, 2998x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Die Ursache ist doch offensichtlich.
Das Kind hat Angst, weil es in der Schule körperlich misshandelt wird und von Seite der Schule, bzw. der für Ihn zuständigen Aufsichtsperson keine Hilfe zu erwarten hat.


Den Eindruck kann man nach der beschreibung durchaus haben.

Aber dann stellt sich die Frage: Nur immer am Montag und am Dienstag.

Dass irritiert zumindest mich.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Zitat (von Annemarieglueck):
Hat die Lehrerin gegen die DSGVO verstoßen, wenn sie eine Mail, die an ihre Adresse ging, von anderen gelesen wurde. Diese Mail wurde auch ausgedruckt und mit ziemlicher Sicherheit dem Direktor vorgelegt.

Nein, wie schon gesagt, kann man im Allgemeinen ein an sich adressiertes Schreiben durchaus anderen Leuten zeigen oder zu lesen geben.

Zitat (von Annemarieglueck):
Muss ich damit rechnen, dass das Jugendamt (kommunaler, sozialer Dienst) eingeschalten wird, da er gestern gefehlt hat? Falls ja, kann ich diesem erklären, dass ich meinen Sohn wegen der vielen Fehlzeiten auf eine andere Schule wechseln lassen wollte, wo auch seine großen Geschwister waren? Oder was kann ich tun? Oder ist meine Sorge unbegründet?

Der Allgemeine Soziale Dienst ist im Idealfall ja quasi nicht "nur Jugendamt" . Der ASD soll ganzheitliche Hilfe zielgruppen-, problem- und ämterübergreifend anbieten. Da er sich natürlich zweckgemäß mit Kindern, Erziehung, Familienberatung, etc befasst, ist die Angliederung ans Jugendamt fast normal.

Sie können mit dem sozialen Dienst alles besprechen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Dafür sind diese Leute da und es ist ja auch im Sinne Ihres Sohnes, wenn der Betreuer oder die Betreuerin weiß, wo Sie die Knackpunkte sehen.

Das Tolle am sozialen Dienst ist halt die Vernetzung! Ihr Sohn ist ja möglicherweise nicht der einzige, der Probleme mit Mobbing an der Schule hat... und man wird sich auch bemühen, die Gründe für die Attacken auf Ihren Sohn herauszufinden. Oft hat Mobbing spezielle Auslöser, die beispielsweise auch im Verhalten des Mobbingopfers liegen können. Da könnte dann eben unter Umständen ein Therapeut für Kinder und Jugendliche richtig hilfreich sein . Er wäre aber mit Sicherheit sowieso hilfreich, damit Ihr Kind die Probleme besser oder anders verarbeiten kann , als sich zu übergeben und die Situation zu vermeiden . Durch Vermeidungstaktik ist noch nie etwas besser geworden und man sollte versuchen, so viele alternative Bewältigungsstrategien wie möglich zu erlernen .

Der soziale Dienst kann auch als Mediator zwischen Ihnen und der Schule dienen.

Natürlich sind sie sehr aufgewühlt und als Mutter kann ich das bestens nachvollziehen. Meine ältere Tochter war seinerzeit in einer ganz ähnlichen Situation und man selber ist da überhaupt nicht in der Lage, emotionslos mit dieser Situation umzugehen, speziell wenn man auf wenig Verständnis seitens der Schule trifft. Die Schule hat natürlich ein Interesse daran sich als möglichst Mobbing-frei darzustellen... Daher erlebt man leider oft , dass die Schule erst mal abwehrt. Und da kann sich der soziale Dienst auch hilfreich und fundiert einschalten, wenn er mehr über die Situation Ihres Sohnes weiß .

Ich würde mich an ihrer Stelle durchaus proaktiv selbst an den sozialen Dienst wenden! Erstens haben Sie dann quasi das Heft in der Hand und agiert, statt zu reagieren. Das ist schon eine ganz andere Ausgangslage!

Und ich finde auch, das sollte sehr bald geschehen, denn ihr Sohn braucht ganz offensichtlich Hilfe. Ob diese Hilfe so aussieht, dass er die Schule wechselt, oder die Tatverdächtigen die Schule oder die Klasse wechseln, das sind alles Dinge, die man, auch mit Hilfe eines Therapeuten, erarbeiten muss. Und wie gesagt, da bekommen Sie eine ganze Menge Hilfe von Ärzten und Jugendamt. Ganz sicher!

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

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