Kollegin lässt sich Dr. nennen, ist das schon ein Mißbrauch?

3. Oktober 2021 Thema abonnieren
 Von 
s.soeldner
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 32x hilfreich)
Kollegin lässt sich Dr. nennen, ist das schon ein Mißbrauch?

Ich arbeite für ein universitäres Projekt. Meine Kollegin betont immer wieder, dass sie promoviert hat. Das stimmt wohl, allerdings hat sie diese Promotion nie abgeschlossen. Nun hat sie an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und wurde dort als Dr. angekündigt. Außerdem ist die Podiumsdiskussion bei YouTube veröffentlicht, wo sie jetzt unter dem Logo des Projekts als Dr. präsentiert wird. Meinen Hinweis, dass das vielleicht nicht korrekt sei, beantwortete sie damit, dass sie sich selbst nicht Dr. nennen darf, aber wenn das jemand anders tun würde, wäre das OK. Ist das tatsächlich so?

Sie wusste bereits vor der Podiumsdiskussion, dass sie dort fälschlicherweise als Dr. geführt wird. Sie hätte demnach auch den Veranstalter informieren können. Mal abgesehen davon, dass ich das ziemlich peinlich finde, bin ich unsicher, ob das ggf. für das gesamte Projekt unklug ist, wenn nämlich ein solches Verhalten tatsächlich strafbar wäre.

Was sie mündlich angibt, ist mir recht egal, soll sie sich in ihrer Promotion sonnen, aber wenn das jetzt öffentlich ist, könnte das schon problematisch werden, oder sehe ich das zu eng?

-- Editiert von Moderator topic am 03.10.2021 23:55

-- Thema wurde verschoben am 03.10.2021 23:55

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16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17259 Beiträge, 6437x hilfreich)

Ja, die liebe Eitelkeit ....

Interessante Frage. Ein arbeitsrechtliche Thema ist das aber nur zum geringsten Teil. Strafrechtlich ist auch nix dran.
Die Antwort, dass sie den Dr.-Titel nicht führe, wenn aber andere sie so bezeichnen ..., ist ja ganz clever.

Dazu ziemlich umfassend https://www.academics.de/ratgeber/doktortitel-fuehren

-- Editiert von blaubär+ am 03.10.2021 17:44

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#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31623 Beiträge, 5582x hilfreich)

Sie sonnt sich evtl. in der Anrede Frau Dr., promoviert hat sie wohl. Da sagt sie doch nichts Verkehrtes.
Und man darf sie so anreden.

Wenn der Veranstalter seine Gäste nicht korrekt ankündigt, ist das dessen Problem.
Und was könnte mit Arbeitsrecht und/oder Strafrecht zu tun haben?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39620x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Und was könnte mit Arbeitsrecht und/oder Strafrecht zu tun haben?

Das vortäuschen eines Titels der nicht existent ist ...



Zitat (von s.soeldner):
bin ich unsicher, ob das ggf. für das gesamte Projekt unklug ist, wenn nämlich ein solches Verhalten tatsächlich strafbar wäre.

Mal abgesehen von der Strafbarkeit, ist es generell für die Seriosität / Glaubwürdigkeit von Projekten sehr abträglich, wenn da solche Pseudo-Fr-Spielchen getrieben werden.



Zitat (von s.soeldner):
Meinen Hinweis, dass das vielleicht nicht korrekt sei, beantwortete sie damit, dass sie sich selbst nicht Dr. nennen darf, aber wenn das jemand anders tun würde, wäre das OK.

So in etwa ...
Das nicht intervenieren kann auch als Umgehungstatbestand gewertet werden - kommt halt immer auch de konkrete Situation an.

Dann steht am Ende eventuell nicht nur der Missbrauch von Titeln sondern auch Betrug o.ä. auf dem Zettel ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17259 Beiträge, 6437x hilfreich)

... die Gute spielt doch damit, dass andere so genau dann auch wieder nicht Bescheid wissen lässt das Missverständnis zu, dass sie den akademischen Grad eben nicht verliehen bekommen hat. So wie Mensch nicht verpflichtet ist, seinen akademischen Grad mitzuteilen (oder auch: in Papiere eintragen zu lassen), sowenig ist Mensch verpflichtet, eine irrige Bezeichnung als Dr. zu korrigieren. Peinlich und zum Fremdschämen - aber mehr auch nicht.
Das wird ihr früher oder später zum Nachteil gereichen, aber das kann der Fragesteller in Ruhe abwarten.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39620x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
aber das kann der Fragesteller in Ruhe abwarten.

Naja, wenn er in das Projekt involviert ist, wird das wohl auch auf ihn zurückfallen...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1909 Beiträge, 1138x hilfreich)

Zitat:
Meine Kollegin betont immer wieder, dass sie promoviert hat. Das stimmt wohl, allerdings hat sie diese Promotion nie abgeschlossen.
Dann stimmt es doch gerade nicht. Denn sie hat nie promoviert bzw. wurde sie nie promoviert. Sie sheint ein unzutreffendes Verständnis von dem Begriff "promovieren" haben.

Damit ist sie nicht allein. In dem vor kurzem zu Ende gegangenen Bundestagswahlkampf hat sich eine Spitzenkandidatin damit gerühmt, seit vielen Jahren an einer Berliner Universität zu "promovieren". Dort weiß man davon allerdings nichts.

Die Kollegin hier wird sich aber nicht an der Verlogenheit einiger Politiker oder dem eigenen Begriffverständnis messen lassen müssen, sondern einzig und allein an dem einzig richtigen Verständnis. Demnach hat die Kollegin eben nicht promoviert.

Zitat:
Meinen Hinweis, dass das vielleicht nicht korrekt sei, beantwortete sie damit, dass sie sich selbst nicht Dr. nennen darf, aber wenn das jemand anders tun würde, wäre das OK. Ist das tatsächlich so?
Meiner Meinung nach sollte man da differenzieren. Gibt es eine allgemeine Pflicht, falsche Anreden zu korrigieren? Wohl nicht. Hier wäre ich mir aber nicht so sicher, ob die Kollegin wirklich immer nur falsch angesprochen wird uns so gar nichts dafür kann. Wenn sie soch auf irgendeine Weise ein "Missverständnis" in die Welt gesetzt haben sollte, das nun zu den falschen Anreden führt, dann könnte sie wegen der Verantwortlichkeit für das Missverständnis auch verantwortlich sein für die falsche Anrede.

Ein Beispiel für ein solches Missverständnis wäre vielleicht die schlichtwegl unzutreffende Behauptung, die Frau habe promoviert.

Zitat:
unsicher, ob das ggf. für das gesamte Projekt unklug ist, wenn nämlich ein solches Verhalten tatsächlich strafbar wäre.
Dann richten Sie sich doch an den Projektverantwortlichen bzw. den Veranstalter der Podiumsdiskussion.

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38188 Beiträge, 13946x hilfreich)

Irgendwie kommt ja die Idee, die Kollegin habe promoviert, in die Welt. Wenn sie dieses Gerücht durch falsche Angaben ("ich habe promoviert") in die Welt setzt, dann könnte man an einen Titelmissbrauch denken. Denn dann hat sie die Anrede als Frau Dr. ja letztlich veranlasst. Wenn sie lediglich mitteilt, sie schreibe an ihrer Promotionsarbeit, und deshalb das Missverständnis zustande kommt, dann ist es ihr nicht zuzuschreiben. Allerdings sollte sie auch diese Fehleinstellung im Interesse des Projekts schleunigst korrigieren bzw. die Korrektur sollte veranlasst werden.

Zur Berliner Politikerin: es mag ja sein, dass sie seit Jahren an ihrer Promotionsarbeit schreibt. Da gibt es ja zwei Möglichkeiten. Sie schreibt die Arbeit unbetreut, also ohne "Doktorvater" oder "Doktormutter," sucht sich letzteren/letztere erst mit der fertigen Arbeit und hofft auf Annahme derselben oder aber es wird der klassische Weg gewählt, also der Betreuer wird erst gesucht und dann wird geschrieben. Immerhin hat die Politikerin nicht gesagt, sie habe promoviert.

wirdwerden

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#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31623 Beiträge, 5582x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Irgendwie kommt ja die Idee, die Kollegin habe promoviert, in die Welt.
Das sagt die Kollegin selbst.
Die TE behauptet/weiß nun, dass die Promotion nicht mit der Verleihung des akad. Grades ---Dr.--- beendet wurde.

Sie darf sich mit Dr. X anreden lassen. Sie selbst muss diesen Patzer des Veranstalters nicht unbedingt richtigstellen.
Sie selbst hat promoviert, wurde aber wegen fehlender *Abschlussarbeit*, zB Dissertation, nicht promoviert. Der Dr.-Grad fehlt ihr.

Zitat (von wirdwerden):
Denn dann hat sie die Anrede als Frau Dr. ja letztlich veranlasst.
NÖ. Der Veranstalter hat sie so betitelt und sie hat es nicht korrigiert.
Zitat (von wirdwerden):
Allerdings sollte sie auch diese Fehleinstellung im Interesse des Projekts schleunigst korrigieren bzw. die Korrektur sollte veranlasst werden.
Wie kommst du darauf? Weißt du denn, ob es ungeheuer wichtig war, ob Frau Dr. X eine Aussage getätigt hat ... oder Frau X.

Wenn es der TE so wichtig ist, kann sie gern den Veranstalter der Podiumsdiskussion selbst darauf hinweisen, dass da wohl Frau X fälschlicherweise mit Frau Dr. X angekündigt wurde.
So what.

Zitat (von wirdwerden):
Immerhin hat die Politikerin nicht gesagt, sie habe promoviert.
Woher willst du das wissen?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38188 Beiträge, 13946x hilfreich)

Die Politikerin hat gesagt, sie sei dabei, zu promovieren.

Den Dr.-Titel darf man tragen, wenn die Promotion abgeschlossen ist, nach dem Rigorosum wird die Promotionsurkunde verliehen und dann darf man sich auch Dr. Liesel Schlau nennen und nicht nur Liesel Schlau. Die Lady hätte nicht sagen dürfen, sie habe promoviert. Genau das hat sie eben getan. Und deshalb ist sie eben auch für die Schlussfolgerung der Projektleitung verantwortlich.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31623 Beiträge, 5582x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Den Dr.-Titel darf man tragen,
Schon klar. Die Kollegin trägt ihn doch gar nicht, schmückt sich nicht damit, wirbt und veröffentlicht hoffentlich nicht damit.
Sie wurde nur damit angesprochen bzw. vorgestellt. Von einem Veranstalter.
Zitat (von wirdwerden):
Und deshalb ist sie eben auch für die Schlussfolgerung der Projektleitung verantwortlich.
Welche Schlussfolgerung? Wie bitte? Wer ist denn Projektleitung?
Bisher hat weder der Veranstalter noch die TE noch Teilnehmer oder einer, der das ungeheure Ereignis auf youtube sah, irgendwas veranlasst. Kann man alles nicht lesen.
Nur eine TE fragt, ab dat so wäre und ob das schon Missbrauch wäre.

Ich kann in der geschilderten Verhaltensweise der Kollegin, die ihren Dr nicht geschafft hat oder aus anderen Gründen nicht verliehen bekam, keinen Missbrauch erkennen.
Sie wurde nicht promoviert zum Dr.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort


#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39620x hilfreich)

Zitat (von bertram-der-bärtige):
lesen, denken, Tellerand

Ich korrigiere mal:
Lesen und verstehen. Und am Tellerrand nicht aufhören mit dem denken.



Ich empfehle mal mit
Zitat:
Mal abgesehen von der Strafbarkeit, ist es generell für die Seriosität / Glaubwürdigkeit von Projekten sehr abträglich, wenn da solche Pseudo-Dr-Spielchen getrieben werden.

aus #3 als Grundlage zu beginnen...


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#13
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1909 Beiträge, 1138x hilfreich)

Zitat:
Die Politikerin hat gesagt, sie sei dabei, zu promovieren.
Was in jeder Hinsicht gelogen war.

Zum einen ist es schon sprachlich falsch. Denn man promoviert nicht. Man wird irgendwann promoviert. Bis dahin taugt diese Formulierung allenfalls zum Ausdruck dessen, dass man sich in einem laufenden Promotionsverfahren befindet (was bei ihr aber nicht der Fall war).

Zum anderen wird diese Formulierung (über die eigentliche Bedeutung hinaus) oft so verwendet, dass damit die Anfertigung einer Dissertation beschrieben wird. Aber auch irgendeine Dissertation gab es dem Vernehmen nach nichtmals in Grundzügen. Auch keinen (vorläufigen) Titel oder einen Betreuer für das (angebliche) Promotionsvorhaben.

Zitat:
lesen, denken, Tellerand
Gibt es hier nicht einen User, der so heißt? :grins:

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39620x hilfreich)

Zitat (von Zuckerberg):
Gibt es hier nicht einen User, der so heißt?

LOL
Ja stimmt, der User heißt lesen-denken-handeln.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#15
 Von 
s.soeldner
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 32x hilfreich)

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten und Denkanstöße. Nachdem aber weder die betreffende Kollegin, noch die Projektleitung ein Problem darin sieht, dass sie fälschlicherweise mit dem Titel veröffentlicht wird (ist ja bei YouTube online), halt ich mich da mal gepflegt zurück. Ich hatte auch gedacht an einer Hochschule wäre man da sensibler.

Ich finde immer noch, dass das Ganze nicht wirklich professionell wirkt und schon alleine daher hätte ich es an ihrer Stelle schnellstmöglichst korrigiert, aber am Ende muss sie das selbst wissen. Es scheint, so wie sie es auslegt kein Titelmißbrauch zu sein, sondern nur ein „Versehen" insofern denk ich mir meinen Teil und lass den Rest so stehen.

Da das Projekt, wie beinahe alles an den Hochschulen befristet ist, ist für uns alle ein Ende absehbar - so what... ;)

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#16
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31623 Beiträge, 5582x hilfreich)

Zitat (von s.soeldner):
Es scheint, so wie sie es auslegt kein Titelmißbrauch zu sein,
Bitte merken: Ein Dr. ist ein akademischer Grad, der verliehen wird. Das ist kein Titel.
-------------------------------------------
Der Tellerrand ist manchmal groß und weit.
Hier geht er mind. bis zu Projektleitung, die offenbar auch nichts dagegen hat, dass
1. die Kollegin sich so nennen und bezeichnen lässt
2. die youtube-Podiumsdiskussion unverändert so weiterlaufen kann.

Wenn diverse User statt ihres Wissens nichts anderes einbringen als Motzen, dann ist deren Tellerrand vermutlich kleiner als der einer Untertasse aus dem Puppengeschirr. Kommt schon mal vor.
Zitat (von bertram-der-bärtige):
Manchmal ist es schön, nicht alles zu wissen.
Stimmt. Eine Projektleitung spielte bis #9 noch gar nicht mit, die hat aber auch kein Problem mit der Frau Dr., wie man JETZT liest.

Signatur:

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