Ländergrenzen..

12. Januar 2007 Thema abonnieren
 Von 
Damian86
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Ländergrenzen..

Hallo,

Ich würde gerne mal ein paar Meinungen zu einem natürlich rein hypothetischen Fall hören..

Es geht um folgendes..

In Deutschland sind, bekanntlicherweise Schneeballsysteme bzw Kettenemails mit wirtschaftlichem Hintergrund verboten. In den allermeisten Fällen handelt es sich um dubiose Geschäftsmodelle und/oder Spiele nach Art eines Kettenbriefs. Man soll seine Adresse in die Mail eintragen, die Mail dann x-mal weiterleiten und x € an bestimmte in der Mail enthaltene Adressen schicken. Da man ja dann selber in den Mails steht, so wird man dann x*y Geld innerhalb von kürzester Zeit erhalten.
Angenommen eine Person (A) würde mit solchen Mails (in Deutschland wohnend) über das Ausland verdienen. Heißt, sie ins Ausland schicken. Nun gibt es aber eine weitere Person (B) die Kenntnis davon und auch Kontakt zu Betroffenen aus den Nachbarländern (sagen wir mal Österreich -wo es ja auch verboten ist- und England) hat. Dann müssten die Geschädigten doch gerade mithilfe von Person B etwas tun können. Oder schützen hier etwa doch die Ländergrenzen?! Wobei bemerkt werden sollte, das ein allzu hoher Kostenaufwand nicht unbedingt eine Motivation wäre, das zu verfolgen, da die Verluste im einzelnen auch nicht allzu hoch waren.

Es grüßt
Damian

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mareike123
Status:
Unparteiischer
(9585 Beiträge, 1705x hilfreich)

Der Täter sitzt in Deutschland und der Taterfolg (Bereicherung) tritt auch in Deutschland ein.

Strafrechtlich ist die Ahndung dann wohl kein Problem.

Und Kettenbriefe sind nach UWG verboten, folglich dürfte auch da eine Ahndung möglich sein.

mithilfe von Person B etwas tun können

Kaum, solange B kein Anwalt ist. Der Geschädigte muß seine Rechte schon selbst vertreten.
B könnte allerdings die Wettbewerbszentrale aufmerksam machen, die eine (billige) Abmahnung schicken kann.

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#2
 Von 
Damian86
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Heißt das jetzt, man kann sojemandem nur "wirklich" zur Verantwortung ziehen, wenn einer der Geschädigten ihn verklagt. Denn es ist ja grundsätzlich strafbar, somit müsste es doch eigentlich reichen, darauf aufmerksam zu machen. Oder denke ich da zu simpel? Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ist, das das öffentliche Interesse des Staatsanwaltes vielleicht nicht groß genug sein könnte, allerdings handelt es sich ja im Endeffekt dann nicht mehr um kleine erwirtschafteten Bertäge da es sich ja erheblich summiert.

(Person Bist kein Analt und hat davon auch nicht wirklich Ahnung)

So eine Abmahnung wird wahrscheinlich nichts bringen. Da passiert doch nie was.. :augenroll:

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mareike123
Status:
Unparteiischer
(9585 Beiträge, 1705x hilfreich)

Denn es ist ja grundsätzlich strafbar, somit müsste es doch eigentlich reichen, darauf aufmerksam zu machen.

Öffentliches Interesse dürfte wohl gegeben sein; §16 II UWG ist auch kein Antragsdelikt, sodaß die StA auch ohne Strafantrag eines Geschädigten lediglich aufgrund einer Strafanzeige von jedermann ermitteln kann.

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