Namensänderung - Muss mein Name immer dem Namen aus meinem Pass entsprechen?

6. Februar 2017 Thema abonnieren
 Von 
Perazim
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 237x hilfreich)
Namensänderung - Muss mein Name immer dem Namen aus meinem Pass entsprechen?

Leider wusste ich nicht in welche Kategorie ich meine Frage einordnen soll.

Meine ganze Situation klingt ein wenig komisch, ich habe folgendes Problem. Seit klein auf wurde mir gesagt, dass ich meinen Namen mit "h" schreiben soll, da das die eingedeutschte Variante sei. Ich wurde an der Schule, bei Versicherungen usw. immer mit "h" angemeldet.
Mit 18(davor hatte ich keinen Pass, war bei meinen Eltern eingetragen) bekam ich dann meinen Pass und da stand dann aber mein Name ohne "h". Bei der ersten Anmeldung an der Uni wurde ich dann ein wenig stutzig was ich nun angeben soll, schrieb mich dann jedoch einfach mit dem "h" ein. Nun Melde ich mich zum Master an der Uni an und stolpere wieder über den selben Stein.

Inwiefern muss mein Name dem Namen im Pass entsprechen. Der Name im Pass ist ja die "englische Schreibweise" soweit ich weiß.

Stört es jemanden wenn ich meinen Bachelor und Master unter einem anderen Namen als dem, der im Pass steht, absolviert habe?

Sollte ich nun bei der Anmeldung zum Master meinen Namen ohne "h" oder mit "h" angeben? :sweat:

-- Editier von Perazim am 06.02.2017 16:03

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
calimero2010
Status:
Schüler
(491 Beiträge, 316x hilfreich)

Was steht denn auf ihrer Geburtsurkunde? Und was ist es für ein Pass? Ein deutscher? Bzw. warum wurde ihr Name eingedeutscht?

In einem deutschen Pass steht nicht die englische Schreibweise eines Namens drin. Wenn jemand einen Namen mit einem ß trägt, dann steht das auch so im Pass. Du solltest also grundsätzlich klären, wie du standesamtlich geführt wirst.

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#2
 Von 
Perazim
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 237x hilfreich)

Es ist ein ukrainischer Pass, lebe jedoch lebenslang hier.
Bzgl. dem Eindeutschen, mir wurde einfach gesagt, dass mein Name im Deutschen mit h geschrieben wird.

In der Geburtsurkunde steht er auch ohne h.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
DasersteFragezeichen
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 4x hilfreich)

Mich als stillen Mitleser interessiert das auch:
Mein Nachname kann mit ü oder halt ue geschrieben werden.

Als ich den Perso beantragt hatte ( Kinderausweis/reisepaß hatte ich nie), meinte der Sachbearbeiter, ob mit Ü oder UE wäre egal.
Da ich damals vorhatte, später Anglistik zu studieren und mich eine zeitlang im Ausland aufzuhalten, habe ich die Schreibweise mit UE genommen. (Unterschrift auf dem Perso ist aber trotzdem mit Ü).

Der Nachname meiner Mutter ist mit Ü, die Geburtsurkunde, sämtliche Schulzeugnisse, Uni-Unterlagen, meine Krankenkassenkarte und mein Arbeitsvertrag sind ebenfalls mit Ü.

Mein Bankkonto, "GEZ" und mein ehemaliges "Kundenkonto" beim Jobcenter laufen auf "UE"

Ein bunter Mix also.
Könnte ich da irgendwie rechtliche Probleme bekommen?
Muß ich in Zukunft auf irgendetwas achten?

Ich habe vor, beim Verlängern des Perso wieder zur Schreibweise mit Ü zurück zu wechseln. Geht das überhaupt?
(In meiner Erinnerung sah der Sachbearbeiter damals keine Probleme, 100% sicher bin ich mir jedoch nicht mehr.)


-- Editiert von DasersteFragezeichen am 11.02.2017 16:13

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
arnonym117
Status:
Praktikant
(728 Beiträge, 228x hilfreich)

Zitat (von Perazim):
Seit klein auf wurde mir gesagt, dass ich meinen Namen mit "h" schreiben soll, da das die eingedeutschte Variante sei.


Wer hat dir das gesagt? Deine Eltern? Dann haben sie es mit der Integration wohl zu gut gemeint.

Zitat:
In der Geburtsurkunde steht er auch ohne h.


Dann heißt du offiziell auch so, also ohne h. Wenn du lieber mit h geschrieben werden möchtest, müsstest du eine Namensänderung beantragen. Das ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. wenn dein Name dich benachteiligen würde. Wenn du nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hast, müsstest du in Erfahrung bringen, ob das nach ukrainischem Recht auch geht. In dem Fall ist dann wohl die ukrainische Botschaft dein Ansprechpartner.



Zitat (von DasersteFragezeichen):
Ich habe vor, beim Verlängern des Perso wieder zur Schreibweise mit Ü zurück zu wechseln. Geht das überhaupt?
Ich würde sagen, ja. Vorsichtshalber würde ich die Geburtsurkunde bzw. eine Kopie davon zur Verlängerung mitnehmen.

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#5
 Von 
Yogi1
Status:
Student
(2030 Beiträge, 935x hilfreich)

Bei offiziellen Sachen würde ich schon die Schreibweise nehmen, die in der Geburtsurkunde steht.
Den Namen magst Du nicht verraten, oder? Ich bin jetzt neugierig.
Im Deutschen gibts das ja auch: Stefan/Stephan, Annika/Anika, Sylvia/Silvia...im Grunde immer derselbe Name. Sofern das h den Namen nicht völlig verändert - Hanna/ Anna - dürfte die reine Schreibweise meiner Meinung nach - ist aber nur meine Meinung - nicht unbedingt Probleme bereiten, wenn der Name mal so und mal so geschrieben ist.
Edit: wenn im Abizeugnis der Name mit h steht, beim Bachelor auch. Dann würde ich da jetzt auch bei bleiben.

-- Editiert von Yogi1 am 11.02.2017 19:42

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Perazim
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 237x hilfreich)

Der Name lautet Arthur bzw. Artur, ich glaube dass ich im Abizeugnis auch mit h geschrieben wurde^^

-- Editiert von Perazim am 13.02.2017 07:33

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
DasersteFragezeichen
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 4x hilfreich)

Zitat (von arnonym117):

Zitat (von DasersteFragezeichen):
Ich habe vor, beim Verlängern des Perso wieder zur Schreibweise mit Ü zurück zu wechseln. Geht das überhaupt?
Ich würde sagen, ja. Vorsichtshalber würde ich die Geburtsurkunde bzw. eine Kopie davon zur Verlängerung mitnehmen.


Daran hätte ohne diesen Thread gar nicht gedacht.
Vielen Dank für die Antwort!

0x Hilfreiche Antwort

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