Paypal - Fall

23. Februar 2019 Thema abonnieren
 Von 
JuraMarco
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 0x hilfreich)
Paypal - Fall

Liebe Benutzer,
ich würde ganz gerne um euren Rat bitten.

Folglich schildere ich meinen Fall:

Ich bin Verkäufer bei Paypal und habe mit virtuellen Gütern zu tun, da ich im Online Business tätig bin. Ein Kunde hat für ca. 300,00€ bei mir eingekauft. Der Kunde hat seine Ware erhalten. Dann hat dieser einen Zugriff auf unberechtigten Kontozugriff gemeldet, was so nicht stimmt, dafür habe ich Beweise per E-Mail. Laut den Paypal AGBs sind virtuelle Güter nicht für den Verkäuferschutz geeignet, weshalb ich auch das Geld verloren habe. Paypal interessierte sich auch nicht für die E-Mail. Daraufhin habe ich den Kunden per Post angeschrieben. Allerdings kam die Post zurück mit der Begründung, dass die Adresse nicht auffindbar war. Die Adresse habe ich genauestens vom Paypal Kunden angegeben, wie diese mir in Paypal angezeigt wurde. Nun verfüge ich leider über keine Ladungsfähige Anschrift. 300€ sind ein Haufen Geld.. Lohnt es sich hierbei einen Anwalt einzuschalten um das Geld einzufordern, auch wenn die Adresse fehlt? Nicht das ich hier auf den Kosten sitzen bleibe. Oder was soll ich am Besten machen?

Über eure Antworten freue ich mich.

Liebe Grüße
JuraMarco

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39596x hilfreich)

Ohne ladungsfähige Anschrift, dürfte man nur noch weiteres Geld versenken ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
JuraMarco
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
§675 Abs. 2 BGB


Meinst du mit Paypal kann man da was drehen? Es kann ja nicht sein, dass man einfach so Anonym bleibt..

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39596x hilfreich)

Zitat (von JuraMarco):
Meinst du mit Paypal kann man da was drehen?

Die Probleme der Verkäufer sind bei Paypal nicht unbedingt die oberste Priorität.

Dann gibt es da noch Datenschutz und Bankgeheimnis, die eine Herausgabe ohne gerichtlichen Beschluss recht unwahrscheinlich machen.


Mit "was drehen" wird man da also nicht weit kommen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(30226 Beiträge, 9514x hilfreich)

Du kannst eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Vielleicht macht die sich die Mühe tiefergehend zu ermitteln. Vielleicht findet sie die Anschrift sogar heraus (wenn die ganze Nummer nicht ein fake ist). Selbst wenn nicht, hast Du jedenfalls keine Kosten.

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