Privatdarlehen - Schuldner zahlt nicht

27. Juli 2003 Thema abonnieren
 Von 
Single_Mom
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Privatdarlehen - Schuldner zahlt nicht

Hallo!

Mitte 2001 habe ich DM 5000,-- an einen Bekannten verliehen. Es wurde vereinbart, dass er das Geld innerhalb von drei Monaten zurückzahlt. Nachdem ich das Geld nicht erhalten habe, schickte ich ihm in angemessener Frist drei Mahnungen, darauf erfolgte keine Reaktion, dann beauftragte ich einen RA. Es erging ein Mahnbescheid, dann erhielt ich den Vollstreckungsbescheid. Der Schuldner hat letztendlich die Eidesstattliche Versicherung abgegeben. - Wie kann ich nun möglichst kostengünstig an mein Geld kommen? Selber einen Gerichtsvollzieher beauftragen? Das Anwaltshonorar beläuft sich auf € 527, kann ich das dann auch einklagen?

Vielen Dank und
Grüße,
Single_Mom

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-12
Status:
Lehrling
(1016 Beiträge, 92x hilfreich)

Hallo,

woher wolltest Du Dein Geld denn jetzt noch holen? Dein Gegenüber hat die EV abgebeben, wenn sich aus diesem Protokoll keine Pfändungsmöglichkeiten ergeben, ist das erstmal "das Ende der Fahnenstange" und Du wirst möglicherweise erstmal kein Geld sehen. Wenn drei Jahre vergangen sind, kannst Du das Prozedere mit Gerichtsvollzieher etc. dann erneut beginnen.

Und ja, der Schuldner muß die Anwaltkosten auch erstatten, aber die brauchen nicht gesondert eingeklagt zu werden.

Für den Vollstreckungsbescheid sind diese bereits mit dem VB tituliert und für die erfolgte Zwangsvollstreckung genügen die Nachweise, daß diese entstanden sind.



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"Mit freundlichen Grüßen
Runa
(Büroservice für Juristen und Ärzte)"

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#2
 Von 
Single_Mom
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, Runa,

vielen Dank für deine Antwort! Ich wollte für den erneuten Versuch, zu meinem Geld zu kommen, keinen Anwalt bemühen, um Geld zu sparen. Ist das sinnvoll, sollte ich dann ggf. einen ortsansässigen Gerichtsvollzieher zu Rate ziehen oder was kann ich tun?

Vielen Dank,
Single_Mom

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-12
Status:
Lehrling
(1016 Beiträge, 92x hilfreich)

Hallo,

das mit dem GV ist eine gute Idee, den brauchst Du sogar. Außerdem kann der Dir dann auch bereits "aus Erfahrung mit dem Schuldner" sagen, wie es um dessen Finanzen bestellt ist.

Der GV muß aber ortsansässig am Wohnort des Schuldners sein. Wenn Du den zuständigen GV nicht weiß, ruf dort beim Gericht an und frage nach, richtet sich meist nach Straßen oder Ortsteilen.

Viel Glück.


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"Mit freundlichen Grüßen
Runa
(Büroservice für Juristen und Ärzte)"

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#4
 Von 
Single_Mom
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke, Runa, für deine Mühe!!

Schönen Abend noch,
Single_Mom

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Ralf B.
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo !
Das was oben erwähnt wurde ist soweit Richtig . Am besten gehst Du nach 3 Jahren zum Ortsansässigen GV und beauftragst ihn für Dich tätig zu werden . Dieses kostet allerdings wiederum Geld , welches erneut zu der Schuldsumme dazugerechnet werden kann . Du kannst auch die Kosten für evtl. angefallenden Portokosten , Kosten für azuskunft aus dem Melderegister usw. dazurechnen . Auch wenn es nichts bringt , so behält er Dich in erinnerung :-) ! Denk auch an die Zinsen , die muß er auch Tragen . Was Du natürlich auch machen kannst , Du gehst mit Deinem Titel zum nächsten Inkasso-Büro und lässt die das Regeln . Du bekommst zwar nur einen Teil des Geldes , aber der Schuldner hat den Ärger . Andererseits hast Du ja 30 Jahre Zeit !
Mfg

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#6
 Von 
Single_Mom
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, Ralf!

Vielen Dank für deine Information! Ich habe in dem Zusammenhang auch schon erfahren, dass ich drei Jahre warten muss/sollte. Ich glaube ja nicht, dass ich wieder zu dem Geld komme, weil der Schuldner den Offenbarungseid abgelegt hat, aber versuchen will ich's auf jeden Fall. Stell dir mal vor, ein Inkasso-Büro, bei dem ich angefragt habe, möchte bei Erfolg 50 (fünfzig!!!) Prozent der Summe haben ... Nochmal danke und schönes Wochenende! Single_Mom

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