Raus aus Elternwohnung

21. Juni 2012 Thema abonnieren
 Von 
Moglimaus
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 1x hilfreich)
Raus aus Elternwohnung

Ich weiß jetzt nicht so ganz, ob das hier die richtige Kategorie ist, aber ich bräuchte nun euren Rat.
Ich halte es bei meiner Mutter in der Wohnung einfach nicht mehr länger aus. Das ist leider kein Teenager gegrummel, ich bin derzeitig in psychiatrischer Behandlung und die Situation mit meiner Mutter macht für mich alles noch schwerer. Zu meinem Vater kann ich auch nicht.
Meine Situation: Ich bin 18, habe einen Hund der monatl. etwa 60€ kostet, mache nächstes Jahr mein ABI und möchte danach erst ein FSJ machen und danach studieren. Ein Auto zu haben wäre schön, aber vermutlich Luxus. Ob ich nun zu meinem Freund ziehe (derzeitig arbeitslos) oder alleine lebe ist mir eigl egal. Hauptsache raus hier.
Meine Frage ist nun, an wen muss ich mich wenden?
Was habe ich zu erwarten?
Was steht mir zu?
Wie wird das ablaufen?
Und an wen wende ich mich falls meine Mutter mir droht wegen des Auszugs?

Danke euch schon mal für euer Interesse und eure Antworten.

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6 Antworten
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#2
 Von 
Moglimaus
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 1x hilfreich)

Also hinzu kommen würde auf jeden Fall noch ein Schreiben meiner Psychiaterin, dass ich definitiv, aufgrund meines gesundheitlichen Zustands, nicht bei weiter bei meinen Eltern wohnen könne, da diese Teil meiner Auslöser für Depression und Manie sind.
Ändert das i-was an meinen Ansprüchen?

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#4
 Von 
Moglimaus
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 1x hilfreich)

Warum ich nicht an meine Eltern heran trete?
Ganz einfach, mein Vater zahlt seit der Scheidung zu wenig Unterhalt. Zum Geburtstag gab es jahrelang nur gebrannte CDs oder aufgenommene Kassetten. Meine Stiefmutter würde nie zulassen, dass er mich unterstützt. Zudem hat er momentan einen Berg von Schulden.
Meine Mutter ist einer der Hauptauslöser für meine Depression, sie will mich von meiner Psychiaterin fernhalten und hat selber aber auch nicht so viel Geld.
Ich selber schaffe es zumindest momentan nicht während der Schule zu arbeiten, und selbst wenn dies möglich wäre, nimmt die Schule so viel Zeit ein, dass es nie für einen Lebensunterhalt reichen würde.
Ich habe ein halbes Jahr als Kellnerin gejobbt, ganz abgesehen von der Belastung war es ein absoluter Hungerlohn der vermutlich gerade mal die Miete decken würde.
Es geht also hauptsächlich um das finanzielle während Schule und Studium.
Den Rest bekomme ich hin.
Und einen neutralen Gutachter nehme ich auch mit Kusshand.

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#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8075x hilfreich)

@Moglimaus,
auch für junge Erwachsene ab 18 ist das Jugendamt weiterhin zuständig.

Dazu steht im SGBVIII:
§ 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung
(1) Einem jungen Volljährigen soll Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung gewährt werden, wenn und solange die Hilfe aufgrund der individuellen Situation des jungen Menschen notwendig ist. Die Hilfe wird in der Regel nur bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt; in begründeten Einzelfällen soll sie für einen begrenzten Zeitraum darüber hinaus fortgesetzt werden.

Wende dich an eine Jugend- oder Sozialberatungsstelle. Dort kann dir weitergeholfen werden.

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