Schule weigert sich Probleme zu besprechen

18. Mai 2011 Thema abonnieren
 Von 
stern2011
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)
Schule weigert sich Probleme zu besprechen

Guten Tag,

nehmen wir einmal an, ein Schüler fühlt sich subjektiv durch einen Lehrer gemobbt und es kommt zu Problemen.

Es soll ein gemeinsames Gespräch stattfinden, mit allen beteiligten. Die Schule jedoch sagt offiziell diesen Termin ab, mit der Begründung es würde kein Redebedarf bestehen.

Die Probleme stehen noch immer im Raume und die Situation verschlechtert sich für den Schüler weiterhin.

Hätte die Schule hier nicht mitwirken müssen, damit die Probleme gelöst werden?

Hat jemand mit einer solchen Sitution vielleicht schon einmal Erfahrungen gesammelt, ich wäre über jede Antwort dankbar.

Viele Grüße
Stern2011








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7 Antworten
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#1
 Von 
Tommok
Status:
Praktikant
(594 Beiträge, 313x hilfreich)

Wer genau von der Schule ist denn angesprochen worden? Der Klassenlehrer? Der Abteilungsleiter? Der Verbindungslehrer? Die Schulleitung?

Daraus ergibt sich auch die Frage nach dem nächsten Schritt. Was genau ist denn vorgefallen und soll nun (in welchem Kreis genau, mit oder ohne "Mobber"?) besprochen werden?

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#2
 Von 
stern2011
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,
vielen Dank für die Antwort.

Also die Probleme bestanden mit seinem Klassenlehrer und dem Leiter des entsprechenen Schulbereichs. Beim Lehrer geht es um häufige bloßstellungen des Schülers vor der Klasse u.a. auch wegen der finanziellen Situation des Schülers. Der Leiter bestellte sich mehrere male den Schüler zum Gespräch, welches dann aber pädagogisch gesehen, nicht sonderlich gut ablief.

Über diese Sachen sollte gesprochen werden, um wieder eine vernünftige Grundlage zu schaffen, was die Schule durch ihre Absage verhinderte. Der Schüler ging in seiner Verzweifelung dann gar nicht mehr zu Schule, mt den folgen von Bußgeldern.

Deshalb meine Frage, unterliegt in einer solchen konstellation nicht auch eine Schule, bestimmten Auflagen und müßte zur Beilegung diverser Probleme mitwirken?
So wie es eine Pflicht zum Schulbesuch gibt, einen Bildungsauftrag ...

Hoffe ich konnte es nun etwas besser erklären, denn ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Dies dann nur über private Nachrichten.

Liebe Grüße
stern2011



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1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Tommok
Status:
Praktikant
(594 Beiträge, 313x hilfreich)

Also, die Schule (Schulleiter?) hatte zunächst einem Termin zugestimmt, diesen dann aber wieder abgesagt, weil es nun doch nichts zu besprechen gäbe?

Vielleicht mal das Fehlverhalten des Lehrers einfach in Form einer Beschwerde an die Schulleitung schicken, dann müssen die ja irgendwie reagieren. Und wenn nicht ist der nächste Schritt das Kultusministerium.

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38911 Beiträge, 14072x hilfreich)

Schulrecht ist Landesrecht. Vielleicht mal in die Landesgesetze und die Schulordnung schauen, damit erst einmal rausgefunden wird, wer wann was wie tun oder lassen muss. Im Extremfall das Schulamt anrufen. Da sollte es Schulpsychologen geben.

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
PinkApple
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo stern2011,
es ist vielleicht nur eine Nebensache hier, aber habe ich das richtig verstanden: Der Schüler ging aus den nachvollziehbaren Gründen nicht zur Schule und dies hatte BUSSGELDER zur Folge?? Wo gibts denn sowas?
Steht das in dem Vertrag, den die Eltern mit der Schule geschlossen haben?! Wenn es nicht ausdrücklich drin steht: Auf welcher Grundlage werden denn da Bußgelder erhoben?

Danke

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#6
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13071 Beiträge, 4448x hilfreich)

@PinkApple:

quote:
Auf welcher Grundlage werden denn da Bußgelder erhoben?


Vielleicht auf der Grundlage, dass eine gesetzliche Schulpflicht besteht? :bang:

quote:
Steht das in dem Vertrag, den die Eltern mit der Schule geschlossen haben?


Für den Besuch einer normalen, allgemeinbildenden Schule wird allerdings üblicherweise wohl kein Vertrag zwischen Eltern und Schule geschlossen.

Gruß,

Axel

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"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121997 Beiträge, 40086x hilfreich)

quote:
Auf welcher Grundlage werden denn da Bußgelder erhoben?

Die Erziehungspflichtigen sind auch in der Pflicht für die Erfüllung der Schulpflicht zu sorgen.

Wegen Verletzung der Schulpflicht können Bußgelder von bis zu 1.000 Euro oder gar Freiheitsstrafen verhängt werden.
Erst letztens gab es 6 Monate ohne Bewährung für eine ignorante Mutter.

Entsprechedes regeln die jeweiligen Landesgesetze.





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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