Sich die Schenkung erkämpfen

28. April 2020 Thema abonnieren
 Von 
rechtlichefrage123
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Sich die Schenkung erkämpfen

Hallo zusammen,

Ich befinde mich in derartiger Situation:

Ich bin 21 Jahre alt und habe mit einem 66-jährigen Herrn zusammen gelebt. Zu meinem Auszug überwies mir der Herr als Art 'Abfindung' für Vorgefallenes und auch als gönnerhafte Unterstützung eine Summe v. knapp 8.800€.

Nun jedoch fordert der Herr über die Stadtsparkasse einen Überweisungswiderruf und verweigert mir zudem die Herausgabe meiner in der Wohnung verbliebenen Kleider + Gegenstände.

Wie würdet Ihr vorgehen?
Einen Anwalt kann ich mir als angehender Student leider nicht leisten und die ARAG will bei "Streitigkeiten zw. nicht verheirateten Lebenspartnern" nicht einspringen.

Ich danke Euch von ganzem Herzen!!

-- Editiert von Moderator am 29.04.2020 14:58

-- Thema wurde verschoben am 29.04.2020 14:58

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39 Antworten
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#1
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6214 Beiträge, 1489x hilfreich)

Zitat (von rechtlichefrage123):

Wie würdet Ihr vorgehen?
Einen Anwalt kann ich mir als angehender Student leider nicht leisten

Prozesskostenhilfe ("Beratungsschein") beantragen. Wie und wo, erklärt einem jede Anwaltskanzlei.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#2
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7966 Beiträge, 4488x hilfreich)

Wann wurde die Überweisung getätigt?

Wenn diese nicht vor kurzem getätigt wurde, kann diese nicht widerrufen oder zurückgebucht werden.

-- Editiert von cruncc1 am 29.04.2020 08:03

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#3
 Von 
rechtlichefrage123
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Am Abend vor meinem Auszug hatte ich nochmals ein großes Gespräch mit dem Herrn geführt, im Zuge dessen er dann auch die Schenkung vollzog.
Am Tag darauf, nachdem ich ausgezogen war, rief er bei der Bank an und beantragte Ü-Widerruf.

Die Problematik ist jetzt nur folgende: Die Sache brennt wirklich, da ich derzeit z.B. nur eine Unterhose habe, die Restlichen sind alle noch bei ihm.

Wie wäre es, dem Ü-Widerruf jetzt erst einmal zu zustimmen (weil man keine andere Möglichkeit sieht, sonst schnell an seine dringende Kleidung zu kommen)- bestünde dann trotzdem noch die Möglichkeit, die Schenkung später noch unter Zuhilfenahme von PKH einzuklagen? Ich meine, die Überweisung war ja eigentlich schon vollzogen, das Geld bereits auf meinem Konto, dann erst erfolgte der Widerruf durch ihn und die Bank nahm das Geld wieder herunter und "sperrte" es, bis zu irgendeiner Form der offziellen Einigung...

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32712 Beiträge, 17215x hilfreich)

Nein - es handelt sich ja offenbar nicht um ein notariell beglaubigtes Schenkungsversprechen. Folglich ist da nichts einklagbar

-- Editiert von muemmel am 29.04.2020 12:47

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#5
 Von 
car4000
Status:
Schüler
(398 Beiträge, 60x hilfreich)

Zitat (von rechtlichefrage123):
..., da ich derzeit z.B. nur eine Unterhose habe, die Restlichen sind alle noch bei ihm...


Sie haben Glück, die Einzelhändler haben wieder geöffnet und U-Buchsen sind doch recht günstig zu erwerben. Man braucht eh irgendwann neue, sind ja quasi Verschleißteile.

Signatur:

- car4000 -

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#6
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo,

wie begründet der Herr denn den Widerruf? Das du ihn überrumpelt hast, oder unter Drogen gesetzt?

Ohne Strafanzeige sehe ich jedenfalls keine Chance für ihn.

Zitat:
bestünde dann trotzdem noch die Möglichkeit, die Schenkung später noch unter Zuhilfenahme von PKH einzuklagen?
Schwierig. Die Frage wäre dann, ob die Schenkung bereits vollzogen wurde, und wie dann die Zustimmung zur Rücküberweisung zu werten ist.

Eine wirklich neue Schenkung wirst du jedenfalls nicht durchsetzen können, selbst wenn es versprochen wurde (Schenkungsversprechen müssen notariell beglaubigt sein).

Stefan

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

:forum:

kein Erbrecht, denn der Herr lebt wohl noch.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
NaibaF123
Status:
Student
(2124 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von rechtlichefrage123):
Die Problematik ist jetzt nur folgende: Die Sache brennt wirklich, da ich derzeit z.B. nur eine Unterhose habe, die Restlichen sind alle noch bei ihm.
Ist man an dieser Adresse noch offiziell gemeldet?

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
rechtlichefrage123
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von NaibaF123):
Zitat (von rechtlichefrage123):
Die Problematik ist jetzt nur folgende: Die Sache brennt wirklich, da ich derzeit z.B. nur eine Unterhose habe, die Restlichen sind alle noch bei ihm.
Ist man an dieser Adresse noch offiziell gemeldet?


Ich habe mich vor wenigen Tagen jetzt umgemeldet.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118581 Beiträge, 39597x hilfreich)

Zitat (von rechtlichefrage123):
Ich meine, die Überweisung war ja eigentlich schon vollzogen, das Geld bereits auf meinem Konto, dann erst erfolgte der Widerruf durch ihn und die Bank nahm das Geld wieder herunter und "sperrte" es, bis zu irgendeiner Form der offziellen Einigung...

Das dürfte rechtswidrig sein. Das Problem mal im Forum "Bankrecht" schildern.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38155 Beiträge, 13931x hilfreich)

Nu ja, #4 hat doch recht klar geschrieben, woran es mangelt.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
NaibaF123
Status:
Student
(2124 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Nu ja, #4 hat doch recht klar geschrieben, woran es mangelt.

wirdwerden

Das, was #4 beschreibt, trifft aber nicht auf das Verhältnis TE Bank zu. Diese hat es schlichtweg nicht zu interessieren ob und wenn ja welche Grundlage für die Zahlung evtl. fehlt.
Das würde Betrug Tür und Tor öffnen.

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1813x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Nu ja, #4 hat doch recht klar geschrieben, woran es mangelt.


Die Schenkung ist mit der Überweisung vollzogen. Widerrufen kann man eine Schenkung nur unter sehr engen Voraussetzungen, aber auch das hat die Bank nicht zu interessieren.

Zitat (von rechtlichefrage123):
"sperrte" es, bis zu irgendeiner Form der offziellen Einigung


Und hat die Bank auch gesagt, was sie unter einer "offiziellen Einigung" versteht?

Ich würde die Bank nachweislich (Einschreiben/Rückschein) und fristsetzend (14 Tage zum dd.mm.2020) auffordern, das Geld freizugeben und bei Fristablauf zum Anwalt.
Eine Beschwerde bei der BaFin kann man dann auch noch machen.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von rechtlichefrage123):
Zu meinem Auszug überwies mir der Herr als Art 'Abfindung' für Vorgefallenes und auch als gönnerhafte Unterstützung eine Summe v. knapp 8.800€.
Der Auszug fand scheinbar nach Vorgefallenem nicht so gönnerhaft statt, wenn man quasi mit der Unterhose auf der Straße steht.

Ein Schreiben/Beleg/Vereinbarung, auf dem die Summe als Schenkung an dich ausgewiesen ist, hat man evtl. in der Eile vergessen, aus der Wohnung des äH mitzunehmen?

Man kann annehmen, dass sich der äH sein Gönnertum nochmal überlegt hat.
Man kann auch annehmen, dass an diese *Abfindung* irgendwelche Gegenleistung gebunden war?
Warum es ausgerechnet eine solch krumme Summe war, hat uU auch eine Vorgeschichte, die man hier nicht kennt.

Zitat (von rechtlichefrage123):
Wie würdet Ihr vorgehen?
Zunächst würde ich mir solch eine (neue) Situation mal versuchen vorzustellen. Ich stehe quasi mit Unterhose auf der Straße. Erstmal das Wichtige--- was anziehen.

Dann würde ich versuchen, meine übrigen Habseligkeiten von dem äH zurückzuerhalten. Ihm mitteilen, dass man am xx um xx Uhr die eigenen persönlichen Sachen herausgegeben haben möchte.
Ich würde auch überlegen, ob diese nicht schon längst aus der Wohnung des äH entfernt worden sein könnten. Dazu bestünden für den äH mehrere Möglichkeiten. Kommt evtl. auf Vorgefallenes an.
Ich würde erwägen, einen Dritten Unbeteiligten damit zu beauftragen, die Sachen dort abzuholen und mir zu übergeben.

Das mit dem Geld----würde ich lassen. Ob der äH einen Widerruf machte oder einfach die Rückbuchung veranlasst hat--- wem sagt die Bank sowas?
Zitat (von rechtlichefrage123):
bis zu irgendeiner Form der offziellen Einigung...
Was soll das denn sein? Hat die Bank dir das erklärt? Offiziell? Das hast du wohl auch missverstanden.
---------------------------------------------------------
Zitat (von NaibaF123):
Diese hat es schlichtweg nicht zu interessieren
Die Bank hat aber (noch) keinen Anlass, dem TE die Summe wieder aufs Konto zu legen. Der äH hat die Bremse eingelegt.
Zitat (von BigiBigiBigi):
Eine Beschwerde bei der BaFin kann man dann auch noch machen.
Echt? Kann der TE in Unterhose nachweisen, dass die Summe ihm tatsächlich zusteht? Der äH hat wohl die Rückbuchung veranlasst.

In #4 stehts doch.

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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38155 Beiträge, 13931x hilfreich)

@ NaibaF: wenn nach den Bankbedingungen eine Stornierung noch möglich ist, dann muss die Bank das durchziehen. Und da stellt sich dann die Frage, wann eine Schenkung letztlich rechtswirksam vollzogen ist. M.E., wenn die Stornierung nicht mehr vorgenommen werden kann. Vorher, siehe #4.

wirdwerden

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#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118581 Beiträge, 39597x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Die Bank hat aber (noch) keinen Anlass, dem TE die Summe wieder aufs Konto zu legen.

Sie hätte es gar nich twegnehmen dürfen.



Zitat (von Anami):
Der äH hat die Bremse eingelegt.

Nö, so eine Bremse gibt es nicht. Muss man der bank nötigemfalls mit eine gerichtlichen Urteil beibringen. Haben die von der Bank ja auch explizit gefordert ...

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
NaibaF123
Status:
Student
(2124 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Die Bank hat aber (noch) keinen Anlass, dem TE die Summe wieder aufs Konto zu legen. Der äH hat die Bremse eingelegt.

Nur gibt es keine Bremse* sobald das Geld auf dem Konto des TE verbucht ist.
Das ist in etwa so als würde man dem Kassierer nach dem Bezahlen in die Kasse greifen.
*die gibt es für den Schenker, aber dann müsste er sich das Geld erst zivilrechtlich wiederholen.

Zitat (von Anami):
Echt? Kann der TE in Unterhose nachweisen, dass die Summe ihm tatsächlich zusteht?
Das muss er nicht. Unabhängig von seiner Kleiderwahl.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
NaibaF123
Status:
Student
(2124 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
wenn nach den Bankbedingungen eine Stornierung noch möglich ist, dann muss die Bank das durchziehen.
Da sehe ich dann ein Problem auf Seiten der Bank. Was der ältere Herr da in seinen Bedingungen mit der Bank vereinbart ist nicht das Problem des TE.

Zitat (von wirdwerden):
Und da stellt sich dann die Frage, wann eine Schenkung letztlich rechtswirksam vollzogen ist. M.E., wenn die Stornierung nicht mehr vorgenommen werden kann.
Diese Frage stellt sich in der Tat. Meine Meinung wäre da: mit dem Zeitpunkt der Wertstellung auf dem Konto des Beschenkten.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Sie hätte es gar nich twegnehmen dürfen.
Sehr mutige Aussage.
Zitat (von rechtlichefrage123):
Am Tag darauf, nachdem ich ausgezogen war, rief er bei der Bank an und beantragte Ü-Widerruf.
Zitat (von rechtlichefrage123):
... die Bank "sperrte" es, bis zu irgendeiner Form der offziellen Einigung...
------------------------------------
Zitat (von NaibaF123):
Nur gibt es keine Bremse* sobald das Geld auf dem Konto des TE verbucht ist.
Doch, die gibt es. Heißt Überweisungswiderruf.
-------------------------------------------
Das Geld liegt *auf Eis*. Mind. der äH kann der Bank erklären, dass die Überweisung zu Recht erfolgt/also doch ausgeführt werden soll. Oder es wird erst *auf offiziellem Weg* geklärt. Dieser dürfte der zivilrechtliche Weg sein.
1. Gegen die Bank. 2. gegen den äH. Je nachdem...

https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/ueberweisung-zurueckholen

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#20
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo Anami,

hast du den von dir verlinkten Artikel überhaupt gelesen? Da steht nämlich praktisch genau das Gegenteil von dem was du hier behauptest.

Du verdrehst es total. Der äH kann gar nichts entscheiden, er muss sich einigen oder die TS verklagen bzw. anzeigen (anzeigen, weil es ja eine Straftat gewesen sein könnte).
Und die Bank darf das Geld auch nicht von sich aus sperren (für ein paar Tage vielleicht doch, und zwar um dem äH die Möglichkeit zu geben, eine offizielle Sperre durch die Staatsanwaltschaft einzuleiten - ohne Anzeige geht das aber nicht, hatte ich in #6 auch schon gesagt).

Zu der Frage wann die Schenkung vollzogen war fällt mir ein juristisches Rätsel ein: Eine Frau schreibt ihrem unehelichen Sohn eine Glückwunschkarte und steckt 50 Euro dazu. Den Brief gibt sie ihrem Mann, damit er ihn in den Kasten wirft. Nun öffnet der Ehemann aber den Brief, entfernt den Geldschein und sendet nur die Karte ab. Wen hat er nun bestohlen, seine Frau oder den Stiefsohn? [das Briefgeheimnis soll hier mal keine Rolle spielen]
Eine Frage die sich aufstellt ist dann, ob der Brief bereits durch Übergabe an den Ehemann aufgegeben wurde oder noch nicht.
Zurück zum Thema hier: Wann gilt eine Schenkung als getätigt? Mit der Hingabe, oder erst mit dem Empfang?

Da hier aber das Geld bereits auf dem Konto eingegangen ist braucht man über all das gar nicht mehr nachzudenken. Ähnlich wie ich das Geburtstagsgeschenk nicht einfach wieder mitnehmen darf wenn die Party nicht so doll war.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
hast du den von dir verlinkten Artikel überhaupt gelesen?
Ja.
Zitat (von reckoner):
das Gegenteil von dem was du hier behauptest.
Nö. Was behaupte ich?
Zitat (von reckoner):
Du verdrehst es total.
Was denn?
Zitat (von reckoner):
Der äH kann gar nichts entscheiden,
Hab ICH das geschrieben?
Zitat (von reckoner):
er muss sich einigen
Eher wohl der TE mit dem äH, damit der TE seine Hab und Gut zurück erhält. Hast du gelesen, was oben steht?
Zitat (von reckoner):
Und die Bank darf das Geld auch nicht von sich aus sperren
Hat sie wohl auch nicht.
Zitat (von reckoner):
Zu der Frage wann die Schenkung vollzogen war
Ich habe diese Frage gar nicht gestellt. Ich behaupte einfach nochmal: Der äH hat es sich abends ganz schnell anders überlegt und den Ü-Widerruf dann mit der Bank besprochen.
Alles weitere klären Gerichte. Deshalb wurde vom TE ja auch nach PKH gefragt.

Gehts dir um Schenkung, Diebstahl, uneheliche Kinder, Misstrauen, Schafe, Ziegen oder Kapitäne ?

Zitat (von reckoner):
Zurück zum Thema hier: Wann gilt eine Schenkung als getätigt? Mit der Hingabe, oder erst mit dem Empfang?
Ist das das Thema? Bitte lies doch in den 2 Antworten nach, was der TE als Problematik sieht.
Zitat (von reckoner):
Da hier aber das Geld bereits auf dem Konto eingegangen ist
Das nehmen wir an.
Zitat (von reckoner):
wie ich das Geburtstagsgeschenk nicht einfach wieder mitnehmen darf wenn die Party nicht so doll war.
Doch, das darf ich.

ps
übrigens---die TS---ist ein Er.
Und der äH muss den TS/TE ganz sicher nicht verklagen. Auf was denn?
Was könnte eine Straftat des TS gewesen sein?

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#22
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Nö. Was behaupte ich?
Zitat: "Mind. der äH kann der Bank erklären, dass die Überweisung zu Recht erfolgt/also doch ausgeführt werden soll. Oder es wird erst *auf offiziellem Weg* geklärt."

Und das stimmt nicht. Auch wenn der äH die Rechtmäßigkeit nicht erklärt muss die Bank das Geld freigeben, sie kann nicht entscheiden, dass es den "offiziellen Weg" geben muss. Die Bank ist nur Dienstleister, nicht Schlichter oder gar Richter.

Zitat:
Hat sie wohl auch nicht.
Doch, die Bank hat das Geld von sich aus gesperrt (bzw. auf Anweisung eines Dritten). Und das darf sie allenfalls für kurze Zeit (Begründung hatte ich oben schon gegeben).

Zitat:
Ich habe diese Frage gar nicht gestellt.
Ja, sorry, der weitere Text galt nicht (nur) für dich.

Zitat:
Ist das das Thema?
Nein, hatte ich im nächsten Satz ja auch gesagt. Die Schenkung ist eindeutig erfolgt (falls es eine Schenkung war natürlich - wenn nicht dann sollte der äH Beweise bringen um was für eine Zahlung es sich sonst gehandelt hat, oder Anzeige erstatten, s.u.).

Zitat:
Doch, das darf ich.
Nein, ein Geschenk darfst du nicht wieder mitnehmen, das ist Diebstahl.

Zitat:
übrigens---die TS---ist ein Er.
Woher weist du das? (aber vielleicht hab' ich es auch überlesen)
Und woher weist du ob ich nicht "die threadstartende Person" gemeint habe? :grins:
Oder ich grundsätzlich die weibliche Form wähle, Gleichberechtigung halt? (OK, das weiß du natürlich, es gibt ja ein paar weitere Beiträge von mir)

Frage am Rande: Du, Anami, bist doch weiblich, richtig? (so hab' ich es mir jedenfalls gemerkt)
Wobei, Wikipedia kennt mit dem Namen nur einen japanischen General - aber der Nick muss ja gar nichts mit dem wirklichen (Vor)Namen zu tun haben.

Zitat:
Und der äH muss den TS/TE ganz sicher nicht verklagen. Auf was denn?
Na auf Herausgabe der unberechtigten Schenkung/Zahlung, wie auch immer er das begründen will.

Zitat:
Was könnte eine Straftat des TS gewesen sein?
Schaust du keine Krimis?
Der/die TS könnte den äH mit einer Waffe bedroht haben, damit er die Überweisung ausführt. Oder in betrunken gemacht haben, bis er die Passwörter preisgegeben hat. Oder eigenmächtig an seinen PC gegangen sein, wo er - blöderweise - auch die Zugangsdaten und seinen TAN-Generator aufbewahrt hat. Oder es war eine art Heiratsschwindel. Oder oder oder.
Klar, alles Spekulation, aber die Summe von 8800 Euro von der der äH direkt am nächsten Tag nichts mehr wissen will lässt halt allerhand Vermutungen aufkommen.

Und vielleicht war es auch gar kein Geschenk, sondern die Bezahlung für irgendetwas (TS möchte hier im Forum ausprobieren, wie glaubhaft die Story mit der Schenkung ist). Und dann wollte einer der beiden den anderen betrügen (TS hat das Vereinbarte nicht geliefert, oder der äH will nun Leistung plus Geld).

@TS: Was stand denn eigentlich als Verwendungszweck bei der Überweisung?

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Das Zitat ist keine Behauptung. Denn ich schreibe lediglich, was der äH machen KANN/KÖNNTE.

Zitat (von reckoner):
Und das stimmt nicht.
Doch, das stimmt. Du dagegen behauptest, die Bank müsse das Geld freigeben. Das ist doch Unsinn und lässt sich aus der Story, die wir hier NUR vom TE lesen, gar nicht ableiten.
Zitat (von reckoner):
Die Bank ist nur Dienstleister, nicht Schlichter oder gar Richter.
Richtig. Und du hast zugehört, was die Bank dem TE da gesagt hat? Na dann...leistet sie evtl. dem äH Dienste?
Zitat (von reckoner):
bzw. auf Anweisung eines Dritten). Und das darf sie allenfalls für kurze Zeit
Ja, ich nehme an, auf Anweisung des äH.
Zitat (von reckoner):
Die Schenkung ist eindeutig erfolgt (falls es eine Schenkung war natürlich
Ähm, merkst du es selbst?
Zitat (von reckoner):
-wenn nicht dann sollte der äH Beweise bringen um was für eine Zahlung es sich sonst gehandelt hat, oder Anzeige erstatten, s.u.).
Völliger Unsinn. Der äH muss hier erstmal gar nichts. Vielleicht sagt der später irgendwem und irgendwo was.
Hier geht es um die *Wünsche des TE*. Der TE will was und meldet sich hier seit 30.4. nicht mehr. Weder, um Unklarheiten klar zustellen noch sonstwas zu erklären--- also können wir ihn machen lassen.
Wie du gelesen hast, will er zuerst seine Habseligkeiten haben und dann gegen den Widerruf bzw. gegen den äH vorgehen oder sich einigen. Bitte #3 lesen.
Zitat (von reckoner):
Nein, ein Geschenk darfst du nicht wieder mitnehmen, das ist Diebstahl.
Quatsch.
Zitat (von reckoner):
Woher weist du das?
Weil man nachlesen kann, was er sonst so schreibt.
Zitat (von reckoner):
aber der Nick muss ja gar nichts mit dem wirklichen (Vor)Namen zu tun haben.
Richtig. Und ein Nick muss überhaupt kein Name sein. Guckst du etwa zu wenig Krimis?
Zitat (von reckoner):
Du, Anami, bist doch weiblich, richtig?
Wie kommst du darauf und wann hast du dir das wo oder warum gemerkt? Wofür soll das wichtig sein?
Zitat (von reckoner):
Na auf Herausgabe der unberechtigten Schenkung/Zahlung,
Na, meinetwegen, soll er doch.
Zitat (von reckoner):
Schaust du keine Krimis?
Doch. Aber ich verwechsle ein Forum nicht mit irgendwelchen Filmen. Mit dir scheint leider regelmäßig die Phantasie durchzugehen. Gar nicht hilfreich in Foren.
Zitat (von reckoner):
von der der äH direkt am nächsten Tag nichts mehr wissen will lässt halt allerhand Vermutungen aufkommen.
Bitte sehr, hier meine eine:
1. der äH hat die Ü online gemacht. Dann gabs heftigen Streit um Vorgefallenes, dass der äH den TE hochkant und unangespitzt nur mit U-Hose rausgeworfen hat und gleich den Widerruf bei der Bank gemacht hat.
Wie gesagt, nur Vermutung, keine Behauptung. Erst recht kein Wissen.

Schenkung? Welche Schenkung? :???: Wahrscheinlich kennt die Bank den äH und hält dessen Begründung für glaubhaft.

ps
Anami evtl. für---
An Ami---Anton aus Minden---Anabel mi Amore---Alex nach Mitternacht--Adrian Namibia--Anami in Böblingen. oder in Pforzheim---gern auch General.
Wie du willst. :neck:

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Du dagegen behauptest, die Bank müsse das Geld freigeben. Das ist doch Unsinn und lässt sich aus der Story, die wir hier NUR vom TE lesen, gar nicht ableiten.
Was ist denn daran so schwer zu verstehen? Geld das auf einem Konto eingeht gehört dem Kontoinhaber, die Bank ist kein Schlichter oder gar Richter (hatte ich ja schon mal gesagt).

Zitat:
Na dann...leistet sie evtl. dem äH Dienste?
??? - die Bank ist Dienstleister des Kunden, aber doch nicht für Dritte, es geht hier um die Bank des TS (und selbst wenn das zufällig auch die Bank des äH ist, ändert nichts).

Zitat:
Ähm, merkst du es selbst?
Natürlich, war aber vielleicht etwas blöd formuliert.
Wenn es eine Schenkung war dann ist sie vollzogen, da gibt es kein zurück (grober Undank mal ausgenommen, aber auch das geht dann nicht einfach auf Zuruf).
Und wenn es keine Schenkung war, dann muss der äH darlegen was es sonst war (ein Geschäft, eine Straftat, was weiß ich), und das kann er nicht über die Bank machen, dafür gibt es Gerichte.
Imho kann die Bank den Betrag nur kurzzeitig* sperren, währenddessen muss der äH einen Gerichtsbeschluss erwirken oder die Staatsanwaltschaft einschalten (die dann den Betrag in Beschlag nehmen kann).

*wahrscheinlich kann sie das mit Verweis auf das Geldwäschegesetz doch etwas länger (ein unplausibler Geldeingang von 8800 Euro dürfte bei vielen Konten schon für einen entsprechenden Verdacht reichen)

Zitat:
Völliger Unsinn. Der äH muss hier erstmal gar nichts.
Dann bekommt er aber auch das Geld nicht zurück.

Zitat:
Quatsch.
Dann erläutere das doch mal (es ging darum, dass man ein Geburtstagsgeschenk wieder mitnehmen darf, oder eben nicht).

Zitat:
1. der äH hat die Ü online gemacht. Dann gabs heftigen Streit um Vorgefallenes, dass der äH den TE hochkant und unangespitzt nur mit U-Hose rausgeworfen hat und gleich den Widerruf bei der Bank gemacht hat.
Ja, kann so gewesen sein, in diese Richtung hatte ich sogar gedacht.
Trotzdem funktioniert das mit dem Geld dann nicht so wie gedacht, es bleibt bei dem TS. Wenn der äH die Überweisung zurück möchte muss er klagen.
Und ein Streit ist auch kein Grund eine Schenkung zu widerrufen, da muss schon mehr vorgefallen sein.

Bei ganz normalen Fehlüberweisungen läuft es auch so ab. Der Empfänger wird informiert und gebeten(!), einer Stronierung zuzustimmen. Macht er das nicht kann die Bank nichts weiter tun, der Absender muss dann rechtliche Schritte einleiten (er hat natürlich einen Herausgabeanspruch wegen ungerechtfertigter Bereicherung, aber den darf eben nicht einfach die Bank durchsetzen indem sie sich an dem Konto bedient).
Ich hatte selbst schon einmal einen um den Faktor 100 zu hohen Geldeingang (halt Komma nicht getippt), und den konnte die Gegenseite nicht rückgängig machen, sondern ich hab' es überwiesen (übrigens auch nicht ungefährlich wenn man nicht weiß ob die Bankverbindung identisch ist - aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema).

Zitat:
Wahrscheinlich kennt die Bank den äH und hält dessen Begründung für glaubhaft.
Wie gesagt, die Bank ist kein Gericht ...

Stefan

PS
Zitat:
nur mit U-Hose
Ich glaube nicht, dass er nur in U-Hosen rumläuft (er schrieb, dass er nur eine Unterhose hat, also nicht mehrere - Hemd, Hose und Schuhe wird er wohl auch noch anhaben). :grins:

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118581 Beiträge, 39597x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Doch, das stimmt.

Nein, das stimmt nicht.



Zitat (von Anami):
Du dagegen behauptest, die Bank müsse das Geld freigeben.

Korrekt. Schon die Wegnahme war rechtswidrig.



Zitat (von Anami):
Das ist doch Unsinn und lässt sich aus der Story, die wir hier NUR vom TE lesen, gar nicht ableiten.

Unsinn ist es bar jeder relevanten Kenntnisse andere Meinungen als Unsinn zu bezeichnen.

Stimmt, es lässt sich aus der Story die wir hier lesen nicht ableiten.
Praktischerweise lässt es sich aber aus den Gesetzen und der Rechtsprechung ableiten. Eventuell sollte man sich mal vor den nächsten Antworten eingehend mit den Rechtsgrundlagen beschäftigen?



Zitat (von reckoner):
und das kann er nicht über die Bank machen, dafür gibt es Gerichte.

Zitat (von reckoner):
Wie gesagt, die Bank ist kein Gericht ...

So ist es.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Geld das auf einem Konto eingeht gehört dem Kontoinhaber,
Manchmal aber nicht.
Zitat (von reckoner):
die Bank ist Dienstleister des Kunden,
In diesem Fall hat der äH SEINE Bank beauftragt, das Geld auf das TE-Konto zu legen UND der äH hat SEINE Bank dann um Überweisungs-Widerruf gebeten.
Zitat (von reckoner):
Wenn es eine Schenkung war
Ja. Das aber behauptet NUR der TE. Wie der äH das sieht, wissen wir nicht.
Zitat (von reckoner):
Trotzdem funktioniert das mit dem Geld dann nicht so wie gedacht, es bleibt bei dem TS.
Nö. Und wenn du Kopfstand machst: Ich lese, der TE hat es nicht, kriegt es vorerst nicht. Wo liest du denn?
Zitat (von reckoner):
Wenn der äH die Überweisung zurück möchte muss er klagen.
Nö.
Zitat (von reckoner):
Und ein Streit ist auch kein Grund eine Schenkung zu widerrufen, da muss schon mehr vorgefallen sein.
Ganz tolle Meinung. Warst du dabei?
Zitat (von rechtlichefrage123):
Die Sache brennt wirklich, da ich derzeit z.B. nur eine Unterhose habe, die Restlichen sind alle noch bei ihm.
Mensch, ich kann auch nur lesen, was der TE schreibt.
Warum der TE zuerst so und dann Schenkung schreib, weiß auch nur er.
Zitat (von rechtlichefrage123):
als Art 'Abfindung' für Vorgefallenes und auch als gönnerhafte Unterstützung eine Summe v. knapp 8.800€.
Du weißt noch nicht, was auf dem V-Zweck der Überweisung stand. Verstehst du #4?
------------------------------------------
Zitat (von Harry van Sell):
Eventuell sollte man sich mal vor den nächsten Antworten eingehend mit den Rechtsgrundlagen beschäftigen?
Das bringt hier nichts. Der TE wird keine Erhellung bringen, auf dessen Grundlage man rechtssicher weitermachen könnte. @reckoner denkt sich, was sein könnte oder wie es ihm schon mal ging.
Die Bank ist kein Gericht. So ist es. Ich hab nix anderes geschrieben.
Zitat (von Harry van Sell):
Eventuell sollte man sich mal vor den nächsten Antworten eingehend mit den Rechtsgrundlagen beschäftigen?
Wenn vorher Fakten vom TE kommen, gern.
Ich lese hier im gesamten Thread keine einzige Rechtsgrundlage. :augenroll:
Schon vor langer Zeit hatte ich die Mod per Hinweis gebeten, den irren Thread aus dem Erbrecht zu nehmen.
Du hast irgendwann mal *Bankrecht* hier hingetippt. Noch immer liegt der ganze unklare *** hier.
------------------------------------------
Man könnte den Thread auch in die Rubrik *Plauderecke* oder *Dafür/Dagegen* verschieben. Dann kann man trefflich austauschen, was alles vorgefallen sein könnte, wann eine Unterhose das Wichtigste ist und was wessen Bank in welchem Falle machen darf oder nicht. Und man kann eigene Erfahrungen austauschen.
mimimi, ich hatte übrigens auch schon mal sowas... mit einer Bank, nicht mit einer Unterhose und auch nicht wegen eines äH. :) Und nicht so viel wars auch. Da war die Bank auch kein Gericht.
Und sogar nahm ich schon mal ein Geburtstagsgeschenk wieder mit und es war ganz ohne Erläuterung kein Diebstahl.
:devilangel:

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#27
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
In diesem Fall hat der äH SEINE Bank beauftragt, das Geld auf das TE-Konto zu legen UND der äH hat SEINE Bank dann um Überweisungs-Widerruf gebeten.
Aber seine Bank ist nicht die Bank des TS (und selbst wenn es zufällig doch die selbe ist, sie darf die Überweisung trotzdem nicht eigenmächtig rückgängig machen)

Zitat:
Ganz tolle Meinung. Warst du dabei?
Natürlich nicht. Aber ich weiß unter welchen Umständen man eine Schenkung zurückfordern kann.
Und ob der äH das kann oder nicht, oder ob es überhaupt eine Schenkung war ist alles gar nicht das Thema, die Bank kann/darf das jedenfalls nicht entscheiden und auch nicht einfach durchsetzen.

Nochmal: Bei Überweisungen gibt es - im Gegensatz zu Lastschriften - keinen Widerruf. Die Bank kann versuchen den Vorgang zu stoppen, aber sobald der Betrag dem Empfängerkonto gutgeschrieben wurde geht nichts mehr (außer das was ich schon ausgeführt hatte, etwa eine Sperre aufgrund eines Geldwäscheverdachts).
Das ist eine elementare Grundlage unseres Banksystems.

Das heißt ja nicht, dass der äH keine Ansprüche oder Möglichkeiten mehr hat - aber das wurde ja alles schon geschrieben ...

Zitat:
Verstehst du #4?
Du offenbar nicht. Denn das gilt nur für ein Schenkungsversprechen hier sind wir aber einen Schritt weiter, die Schenkung wurde vollzogen.

Zitat:
Die Bank ist kein Gericht. So ist es. Ich hab nix anderes geschrieben.
Doch, das schreibst du andauernd. Du sagst die Bank kann/darf entscheiden, dass das Geld vom Empfängerkonto zurück zum äH kommt (weil sie ihm glaubt). Oder du drückst dich absichtlich unklar aus.

Sag' doch mal was die Bank jetzt deiner Meinung nach mit dem Geld machen muss. Dem äH wieder gutschreiben? Oder dem TS? Oder sperren, und bis wann?

Zitat:
Ich lese hier im gesamten Thread keine einzige Rechtsgrundlage.
Beispielsweise §266 StGB.

Zitat:
Und sogar nahm ich schon mal ein Geburtstagsgeschenk wieder mit und es war ganz ohne Erläuterung kein Diebstahl.
Dann bist du jetzt dran mit der Rechtsgrundlage (und jetzt komm' nicht damit, dass der Beschenkte zugestimmt hat, oder dass das Geschenk etwas virtuelles wie etwa ein Ständchen war).

Der landläufige Spruch "Geschenkt ist geschenkt und wiederholen ist gestohlen" trifft es eigentlich sehr gut.

Stefan

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#28
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Ich halte mich an meine Quelle. Evtl. gibts andere. Und was rechtswidrig war, kann ich nicht sagen. Wer das behauptet, sollte es uns erklären, mit Rechtsgrundlage.

(Kunde = äH) --- (Bank = Bank) ---- (Empfänger = TE/TS)

Der erfolgreiche Überweisungswiderruf
Sobald ein Kunde bemerkt hat, dass er eine falsche Überweisung getätigt hat, kontaktiert er umgehend die Bank. Sie nimmt seinen Überweisungswiderruf entgegen und ermittelt den Empfänger der Fehlbuchung. Nachdem dessen Bank informiert wurde, kontaktiert sie den Empfänger.
Für den Verwaltungsaufwand, der mit dem Überweisungswiderruf für die Bank entsteht, erhebt sie in der Regel eine Gebühr, die zwischen fünf und zehn Euro betragen kann. Wurde innerhalb der gleichen Bank falsch überwiesen, kann das Rückholen der Überweisung kostenlos sein.
Das gilt auch dann, wenn der Betrag noch nicht auf dem Konto des irrtümlichen Empfängers gutgeschrieben wurde und die Überweisung storniert werden konnte.
Ob der Kunde seine Überweisung letztlich erfolgreich zurückholen kann, hängt zum einen von der Schnelligkeit seiner Reaktion nach der Entdeckung des Fehlers und zum anderen vom guten Willen des Empfängers sowie dessen Bank ab.

--------------------------------------------------

Zitat (von reckoner):
Aber seine Bank ist nicht die Bank des TS
Keine Ahnung. Wieso eigenmächtig?
Zitat (von reckoner):
Aber ich weiß unter welchen Umständen man eine Schenkung zurückfordern kann.
Warum diskutierst du dann mit mir? Schreib dem TE, was er tun soll. Dein #6 klingt nicht so, als ob du es wüsstest.
Zitat (von reckoner):
Bei Überweisungen gibt es - im Gegensatz zu Lastschriften - keinen Widerruf.
Dann lügt meine Quelle? Und stellt unser Banksystem auf den Kopf?
Zitat (von reckoner):
Oder du drückst dich absichtlich unklar aus.
Quatsch. Ich lese, was der TE schreibt (was die Bank gemacht habe), ich recherchiere im Netz (weil ich kein Bankrechtsspezialist bin) und finde die Quelle.
Zitat (von reckoner):
Doch, das schreibst du andauernd.
Quatsch. Ich schreibe hier, was diese Bank gemacht haben soll--- weil der TE es so schrieb. Evtl. lügt auch der TE? Die Bank hat gesperrt/zurückgeholt/auf Eis gelegt/gebremst... such dir was aus. Hat den Widerruf offenbar *durchgeführt*.
Ich schreibe nicht, dass das Geld zum äH zurück muss. Ich schreibe, es muss wohl eine *offizielle* Klärung geben, das sagt auch die Bank. Ich denke mir sowas nicht aus.
Zitat (von reckoner):
Sag' doch mal
Ich werde mich hüten. Ich habe weiter oben dem TE empfohlen, was er tun KÖNNE, um voran zu kommen.
Zitat (von reckoner):
Beispielsweise §266 StGB.
Trara.. die erste. Wen könnte es treffen?
Zitat (von reckoner):
Dann bist du jetzt dran mit der Rechtsgrundlage
Ich werde mich hüten, solch alberne Spielchen zu spielen.

Es bringt nichts. Es bringt weder der Bank noch uns noch dem äH oder dem TE etwas.
Der TE müsste erstmal hier wieder auftauchen.
Ich schreibe nur noch, weil ich mir nicht unterstellen lassen möchte, ich würde andauernd dies und das sagen oder schreiben.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13620 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Der erfolgreiche Überweisungswiderruf ...
Alles korrekt was da steht. Und da steht eben, dass der Empfänger informiert/kontaktiert wird, mehr nicht. Und es hängt von seinem guten Willen ab.
Der TS hat diesen Willen aber offenbar nicht, also bleibt ihm das Geld, der äH müsste dann anders vorgehen (wie hatte ich ja schon mehrmals geschildert).
Insbesondere steht in dem Text nicht, dass die Bank das Geld sperren oder gar zurückzahlen darf (warum sie doch sperren darf, aus anderem Grund, hatte ich ja auch bereits gesagt).

Schau dir doch bitte nochmal die Beiträge #10, #12 und #13 (alle nicht von mir), dann wirst du feststellen, dass du hier mit deiner Meinung ziemlich alleine stehst.

Zitat:
Dein #6 klingt nicht so, als ob du es wüsstest.
Richtig. Wir wissen nicht ob es wirklich eine Schenkung war, ob es einen Grund für einen Widerruf derselbigen gibt, oder sonst was.
Kann ich doch nichts dazu, dass wir keine konkreten Infos haben, da muss man halt fragen und/oder spekulieren (ich hatte in #22 mal etwas damit angefangen).

Zitat:
Dann lügt meine Quelle? Und stellt unser Banksystem auf den Kopf?
In der Quelle steht doch gar nichts von einem gesetzlich festgelegten Widerruf.
Aber OK, wenn die Bank das "Kommunizieren mit dem Empfänger" als Widerruf bezeichnet dann gibt es ihn halt doch, nur hat das rechtlich absolut keine Wirkung.

Zitat:
Trara.. die erste. Wen könnte es treffen?
Na die Bank natürlich. Wenn sie das Geld an den äH zurückgibt hat sie sich zu unrecht an einem Konto bedient.
Und selbst wenn sich dann irgendwann herausstellen sollte, dass der TS die Überweisung durch eine Straftat veranlasst hat (z.B.) würde das nichts an der Veruntreuung ändern.
Ich gehe aber mal davon aus, dass die Bank nicht so blöd ist das Geld zurück zu überweisen.

Zitat:
Ich werde mich hüten, solch alberne Spielchen zu spielen.
Du hast doch angefangen mit dieser Albernheit. Behauptest hier, dass man ein Geschenk wieder mitnehmen dürfte, und kannst oder willst es nun nicht erklären.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118581 Beiträge, 39597x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Der TE wird keine Erhellung bringen, auf dessen Grundlage man rechtssicher weitermachen könnte.

Den TE braucht es dafür nicht, nur das BGB ...



Zitat (von Anami):
Die Bank ist kein Gericht. So ist es. Ich hab nix anderes geschrieben.

Doch, so ziemlich das Gegenteil ...



Zitat (von Anami):
Dann lügt meine Quelle? Und stellt unser Banksystem auf den Kopf?

Nö, Du hast halt nur nicht verstanden was da tatsächlich steht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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