Versandrisiko bei Rückversand zwischen Unternehmern (B2B), Gefahrübergang, Transportrisiko

1. Oktober 2020 Thema abonnieren
 Von 
Dsquare
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 14x hilfreich)
Versandrisiko bei Rückversand zwischen Unternehmern (B2B), Gefahrübergang, Transportrisiko

Guten Tag,

ich weiß gar nicht in welches Forum es am besten passt. Es geht um folgendes: Dienstleister A hat ein defektes Gerät, das von Unternehmer B repariert wird. Während dieser Reparatur leiht Unternehmer B ein Ersatzgerät. Das Ganze erfolgt stets auf dem Versandweg, den Unternehmer B auch so fordert. AGB von Unternehmer B beziehen sich nur auf den "Verkauf" und auch hier ist nirgends ein Rückversand angesprochen.

Bei einem klassischen Kauf trägt der Dienstleister A als Käufer (Empfänger) das Transportrisiko ab dem Zeitpunkt der Übergabe der Sache an den Transportdienstleister. Wie sieht es jetzt aber im umgekehrten Fall aus, wenn ein Produkt an den Unternehmer A (zurück)geschickt wird (und werden soll). Trägt auch hier bei einem "(Rück)versand zwischen Unternehmern" der Empfänger das Risiko oder ist Dienstleister A haftbar, wenn das Paket verloren geht?

Außerdem geht es hier ja nicht direkt um einen Kauf(vertrag) sondern um eine Reparatur mit Leihgerät. Hat das wiederrum andere Auswirkungen?

Danke.

-- Editiert von Dsquare am 01.10.2020 18:18

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121842 Beiträge, 40073x hilfreich)

Da müsste man mal als erstes schauen, welche Vereinbarungen es da gibt, ob und was sich daraus für eine Haftung ableiten lässt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Dsquare
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 14x hilfreich)

Die AGB beziehen sich lediglich auf Kaufverträge. Nicht aber auf einen Reparatur- und Leihvertrag. In den AGB zum Leihvertrag steht nichts bezüglich Versand oder Rückversand drin. Lediglich, dass die Geräte verschickt werden sollen. Und Kosten, die sich aus verspätetem Rückversand ergeben (Nutzungsgebühren pro Tag)...

Ich würde also erst einmal so tun als gäbe es keine Vereinbarungen und Klauseln diesbezüglich.

Wie sieht die Sache dann rein vom Gesetzgeber aus? Trägt bei Unternehmern immer der Empfänger das Risiko oder ist das nur bei Kaufverträgen geregelt? Wenn „Versand" gefordert wird und das Versandrisiko per AGB nicht geklärt ist, wie sieht die Sache aus?

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