Verschätzt mit Gutmütigkeit - Zu viel Erdaushub vom Nachbarn

21. Juni 2023 Thema abonnieren
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)
Verschätzt mit Gutmütigkeit - Zu viel Erdaushub vom Nachbarn

Hallo zusammen,

ein guter Freund ist im Prozess ein Haus zu bauen - Neubaugebiet, alles junge Familien. Durch Verzug des GU's stand dessen Grundstück bis heute leer. In der Zwischenzeit kontaktierte ihn ein zukünftiger Nachbar (nicht direkt aber ca. 8 Häuser weiter) und fragte, ob er den Aushub bei meinem Freund auf dem Grundstück zwischenlagern könnte.

Er gab ihm die Rückmeldung, dass er dies gern tun könnte und bei der Entfernung des Aushubs eine bestimmte Menge auf dem Grundstück belassen könnte, da mein Freund das Grundstück zur einen Seite hin sowieso auffüllen muss.

Abgesehen davon, dass der Nachbarn hingegen der Absprache, dass sein Aushub nur 4 Wochen auf dem Grundstück verbleiben wird, den Aushub erst 2,5 Monate später entfernt hat hat mein Freund nun das Problem, dass der Nachbar deutlich mehr Aushub auf dem Grundstück belassen hat, als vereinbart. Zudem ergibt sich das Problem, dass der Nachbar knappe 25m³ über die eigentliche Grundstücksgrenze hinweg auf ein anderes freistehendes Grundstück abgeladen hat.

Vereinbart war eine Restmenge von 180-250m³. Laut Berechnungen liegen wir (vor allem inkl. der ca. 25m³ auf dem Nachbargrundstück) oberhalb der maximalen Menge (errechnet ca. 320m³). Laut Angaben der beiden direkten Nachbarn ist der Vater des Aushub-Nachbarn (Baggerfahrer) einen halben Tag mit einem riesen Bagger hin und her über das Grundstück gefahren, um die zusätzliche Erde entsprechend zu verdichten, damit nicht direkt auffällt, dass zu viel auf dem Grundstück belassen wurde.

Nun beginnen nächste Woche die eigentlichen Erdarbeiten meines Freundes. Mehrmalige Fristsetzungen, zumindest den Anteil, der über die Vereinbarung hinaus ging und die Erde auf dem Grundstück des Nachbarn zu entfernen ließ der Nachbar erfolglos verstreichen bzw. gab Rückmeldung, dass es ihm leid tut, dass Erde auf das andere Grundstück verteilt wurde, er aber die abgesprochene Menge nicht überschritten hat und somit nicht tätig werden wird.

Folgende Fragen ergeben sich:
1. Wenn eine Absprache stattgefunden hat und augenscheinlich mehr Aushub auf dem Grundstück abgeladen wurde, hätte man dann die Möglichkeit die Entfernungskosten (Erdarbeiten + Deponiegebühren) entsprechend einzufordern (notfalls gerichtlich)?

2. Wer haftet für die Erde die auf dem Grundstück des Nachbarn gelandet ist? mein Freund als Grundstückseigentümer oder der nette Nachbar, dessen Vater den Aushub über die Grundstücksgrenze hinweg verteilt hat?

3. Ist es ratsam - v.a. im Hinblick auf die Beziehung mit dem zukünftigen direkten Nachbarn, auf dessen Grundstück nun 25m³ Erde liegen, während der Erdarbeiten, die Erde (vorerst) auf eigene Kosten zu entfernen? Wie erwähnt wurde der Aushub-Nachbar bereits mehrfach aufgefordert den Aushub entsprechend zu entfernen, daher hatte er auch aus rechtlicher Sicht genügend Zeit selbst tätig zu werden. (Fristsetzungen waren zum einen 01.11.2022 und darauffolgend 31.12.2022)

4. Angenommen Freund hätte sich zusätzlich auch noch verschätzt, was die Menge der benötigten Erde für den Höhenausgleich angeht (bräuchte eher 100-150m³ anstatt 180-250m³). Kann man getroffene Angebote/Absprachen im Nachhinein zurückziehen/ändern? (Ich weiß moralisch ist das makaber, aber wie sieht es rechtlich aus?) Absprachen wurden zum einen über Facebook-/Whatsapp Chat getroffen - somit ist zum Beispiel die Mengenangabe schriftlich festgehalten.

Besten Dank für Eure Meinungen

Alwi89

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16265 Beiträge, 9217x hilfreich)

1) Ja - allerdings sollte sich der Freund im Klaren sein, dass sich dann das eigene Bauprojekt massiv verzögert. Schließlich würde er ja das "Beweismittel" vernichten, wenn er selbst anfängt zu bauen.
2) Der, der es verteilt hat.
3) Das ist eine moralische Frage - da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.
4) Nein

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#2
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)

Danke für deine Antworten drkabo.

Zitat (von drkabo):
1) Ja - allerdings sollte sich der Freund im Klaren sein, dass sich dann das eigene Bauprojekt massiv verzögert. Schließlich würde er ja das "Beweismittel" vernichten, wenn er selbst anfängt zu bauen.


Die abgelagerte Erde und der eigentliche Mutterboden sind (auch durch Bodengutachten festgestellt), sichtbar voneinander trennbar. Das Grundstück wurde von einem Vermessungsbüro VOR dem Abladen des Aushubs vermessen. Somit sind die originalen Geländehöhen genau, wie die aktuellen vorhanden. Würde dies helfen in Kombination mit separaten Rechnungen für bspw. die Deponiegebühren, welche die Mengenangaben der abgetragenen Erde beinhalten?
Der aktuelle Plan ist, dass die beauftragte Tiefbaufirma den Aushub entfernt und entsorgt und mein Freund die Kosten dann (aufgrund der erfolglos verstrichenen Fristsetzungen der Entfernung) beim Aushub-Nachbarn einfordert.

Zitat (von drkabo):
4) Nein

Nehme ich richtig an, dass durch das Abladen der Erde ein Vertrag zustande gekommen ist und daher Vertragsinhalte nachträglich nicht geändert werden können?

Das ganze würde bedeuten, dass bei der aktuellen Preislage mein Freund um die 15.000 EUR für seine Gutmütigkeit berappen muss und höchstwahrscheinlich schlussendlich auf den Kosten sitzen bleiben wird.

BG Alwi89

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#3
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1678 Beiträge, 367x hilfreich)

Dein Konstrukt ist irgendwie verwirrend.

Zitat (von Alwi89):
Laut Angaben der beiden direkten Nachbarn ist der Vater des Aushub-Nachbarn (Baggerfahrer) einen halben Tag mit einem riesen Bagger hin und her über das Grundstück gefahren, um die zusätzliche Erde entsprechend zu verdichten, damit nicht direkt auffällt, dass zu viel auf dem Grundstück belassen wurde.

Das Volumen wurde dadurch nicht verändert. Nur die Dichte.
Sofern also nichts zur Dichte vereinbart wurde, ....

Der Boden auf dem Nachbargrundstück ist Sache des Verursachers. Wenn der den Boden auf dem falschen Grundstück ablädt, muss er ihn halt wieder entfernen. 25 m³ sind da aber nicht DER Aufwand ;)

P.S.: Wer nimmt Boden eines anderen an? Und das ohne entsprechende Klassifizierung?
Schon Z1.2 Böden nach LAGA dürfen nur eingeschränkt eingebaut werden.
Hier könnten erhebliche Probleme hinsichtlich Abfallrecht bestehen, und das sowohl für den, der den Boden ausbauen ließ als auch für den, der den Boden "angenommen" hat ;)

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#4
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 5860x hilfreich)

Zitat (von Alwi89):
Laut Angaben der beiden direkten Nachbarn ist der Vater des Aushub-Nachbarn (Baggerfahrer) einen halben Tag mit einem riesen Bagger hin und her über das Grundstück gefahren, um die zusätzliche Erde entsprechend zu verdichten, damit nicht direkt auffällt, dass zu viel auf dem Grundstück belassen wurde.
Wenn jemand sagt, er möchte ca. 180 bis 250m³ Boden selbst auffüllen, dann ist das selbstverständlich verdichteter Boden. Durch das ausbaggern wird natürlich der Boden gelockert, so dass man selbstverständlich den Boden wieder verdichtet um die benötigte Menge ungefähr abschätzen zu können. Hier sehe ich also kein Problem denn es ist ja unsinnig lockeren Boden aufzufüllen der dann absackt. Auch bei der Auffüllung sollte jede Schicht verdichtet werden.
Wurden die Grundstücksgrenzen aufgezeigt bis wohin abgeladen werden kann?
vereinbarte max. 250m³ gegen geschätzte 320m³...... das kann ich nicht einschätzen wie sehr man da falsch liegen kann. Ist es denn für Laien so einfach möglich so etwas real so genau abzuschätzen? Verdichtet unverdichtet?

Signatur:

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#5
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von de Bakel):
Das Volumen wurde dadurch nicht verändert. Nur die Dichte.
Sofern also nichts zur Dichte vereinbart wurde, ....


Aus wissenschaftlicher Sicht ist deine Aussage natürlich korrekt. Im Baugewerbe wird das allerdings anders gesehen: Im Fachjargon bei Aushub spricht man grundsätzlich von m³ als Mengenmaß, wobei pro Bodentyp eine bestimmte Dichte angenommen wird, alternativ wird die Menge auch in Tonnen angegeben, die je nach Bodentyp dann pro Tonne in ca 0,6m³ (Standardmaß für verwendeten Boden) umgerechnet werden.
Dann ergibt sich nämlich ein komplett anderes Bild: Ob ich jetzt 1 Tonne Erde locker in 1*1*1m packe oder verdichtet so vielleicht 1,5 Tonnen ins selbe Volumen presse hat sehr wohl Auswirkung wie viel Erde auf einer bestimmten Fläche liegt - das ist der Ausgangspunkt des Diskussionspunktes, dass mehr als besprochen abgeladen wurde und dann verdichtet wurde um es zu "verstecken". Absprache war konkret: max. 250m³ = 417 Tonnen bei dem verwendeten Bodentyp.

Zitat (von de Bakel):
P.S.: Wer nimmt Boden eines anderen an? Und das ohne entsprechende Klassifizierung?


Umweltchemische Analyse (Z0 Boden) nach LAGA liegt vor. Es wurde nirgends erwähnt, dass die Klassifizierung des abgeladenen Aushubs nicht bekannt ist?

Zitat (von -Laie-):
Hier sehe ich also kein Problem denn es ist ja unsinnig lockeren Boden aufzufüllen der dann absackt.

Wie bereits geschrieben handelt es sich um das Grundstück meines Freundes um ein aktuell noch unbebautes Grundstück. Die Absprache war, dass die Erde locker auf dem Grundstück verbleiben sollte (wie vom LKW abgeschüttet), sodass man diesen zur Bauphase einfach bewegen und später nach Fertigstellung des Hauses zur Verfüllung (dann natürlich inkl Verdichtung) nutzen kann. Siehe meine Antwort zum ersten Zitat in diesem Post zur Thematik Volumen wissenschaftlich vs. Nutzung Volumen im Verhältnis zu Gewicht pro m³ nach Bodentyp in der Baubranche. Die Vereinbarung der beiden war, dass eine bestimmte Menge (max. 250m³ = 417 Tonnen bei normalfeuchten Z0 Boden) auf dem Grundstück verbleiben darf.

Zitat (von -Laie-):
Wurden die Grundstücksgrenzen aufgezeigt bis wohin abgeladen werden kann?

Ja die Grenzen sind markiert (eingeschlagene Holzpfähle mit signalrosa Markierung (dieser typische Baustellen-Markierungs-Spray)) - diese wurden jedoch teilweise vom Baggerfahrer einfach umgewalzt, als er illegal als Abkürzung über diverse andere Grundstücke gefahren ist um zum fraglichen Grundstück meines Freundes zu gelangen. Es wurde vorher auch extra gemähnt, damit die Markierungen gut sichtbar sind...

Zitat (von -Laie-):
Ist es denn für Laien so einfach möglich so etwas real so genau abzuschätzen?

Das Grundstück wurde vor und nach der Aktion vermessen. Dadurch konnte ganz genau errechnet werden wie viel Realvolumen (dichten-unabhängig) auf dem Grundstück abgeladen wurden, sonst wäre die Thematik meinem Freund (Laie, der das erste Mal baut) auch selbst nie aufgefallen.
Inkl. der 25m³ auf dem Nachbarsgrundstück liegen wir bei 320-330m³, also egal aus welcher Sichtweise man es betrachtet, mehr Boden als vereinbart.

-- Editiert von User am 22. Juni 2023 10:57

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#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31492 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von Alwi89):
Aus wissenschaftlicher Sicht ist deine Aussage natürlich korrekt. Im Baugewerbe wird das allerdings anders gesehen:
Wenn man für den Freund schon so tief in die (Bau)-Materie eingedrungen ist... wird es wohl auf Selbstvornahme hinauslaufen (damit der Freund endlich Baubeginn anzeigen kann) und dann einen langen Streit um die Kostenerstattung für die Entsorgung des *zuviel* geben.
Einfache Absprachen scheinen nicht mehr möglich.

Dann wünsch ich jetzt schon mal gute Nachbarschaft, auch wenns weiter weg ist... :sad:

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#7
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wenn man für den Freund schon so tief in die (Bau)-Materie eingedrungen ist... wird es wohl auf Selbstvornahme hinauslaufen (damit der Freund endlich Baubeginn anzeigen kann) und dann einen langen Streit um die Kostenerstattung für die Entsorgung des *zuviel* geben.
Einfache Absprachen scheinen nicht mehr möglich.


Würde nicht sagen, dass ich vom Fach komme, aber habe beruflich mit Gewerbeimmobilien zu tun, daher habe ich da das ein oder andere (Fach)Wissen mehr. Aber eben auch nicht alles, vor allem im Bezug auf rechtliche Aspekte, die mich persönlich dann aber doch interessieren :)

Besten Dank Anami!

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118451 Beiträge, 39575x hilfreich)

Zitat (von Alwi89):
Im Baugewerbe wird das allerdings anders gesehen:

Jetzt wird man nur noch nachweisen müssen das der Nachbar auch diese Fachkenntnisse hatte ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Jetzt wird man nur noch nachweisen müssen das der Nachbar auch diese Fachkenntnisse hatte ...


Wie im initialen Text angegeben war Nachbars Vater der Baggerfahrer. Dieser soll wohl seit 40 Jahren im Baugewerbe sein (das meiste davon allerdings im Ausland). Dieser besitzt eine eigene Tiefbau-Firma (in DE), für die der genannte Vater, als auch der Sohn - neben diversen anderen Unternehmungen - tätig sind.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118451 Beiträge, 39575x hilfreich)

Zitat (von Alwi89):
war Nachbars Vater der Baggerfahrer.

Ich fahre auch ab und an Bagger, ganz ohne die Sichtweise des Baugewerbes zu kennen.



Zitat (von Alwi89):
Dieser besitzt eine eigene Tiefbau-Firma

Der Besitz einer Tiefbau-Firma sagt ziemlich genau 0 über die Kompetenz der Besitzer aus.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1678 Beiträge, 367x hilfreich)

Zitat (von Alwi89):
Aus wissenschaftlicher Sicht ist deine Aussage natürlich korrekt. Im Baugewerbe wird das allerdings anders gesehen:

Nö.

Wenn es um Aushub und Einbau von Boden geht, gilt grundsätzlich das tatsächliche Volumen.
Beim Aushub sind die Mengen im Abtrag zu ermitteln und beim Einbau im fertigen Zustand.
Alles andere ist gesondert zu vereinbaren.

Das eine derartige abweichende Vereinbarung angeblich getroffen wurde, hast Du erst in #5 offenbart.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2217 Beiträge, 343x hilfreich)

Zitat (von de Bakel):
Das Volumen wurde dadurch nicht verändert. Nur die Dichte.

Aber selbstverständlich wurde das Volumen verändert.
Dichte = Masse / Volumen
bzw.
Volumen = Masse / Dichte

Wenn die Dichte größer wird (verdichten), aber die Masse gleichbleibt, führt das zu niedrigerem Volumen. 5. Klasse, Physik.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Wenn die Dichte größer wird (verdichten), aber die Masse gleichbleibt, führt das zu niedrigerem Volumen. 5. Klasse, Physik.
Richtig. Da der TE aber schreibt, dass mehr Masse dazu gekommen ist, bleibt bei höherer Dichte das Volumen gleich.
Zitat (von Alwi89):
einen halben Tag mit einem riesen Bagger hin und her über das Grundstück gefahren, um die zusätzliche Erde entsprechend zu verdichten
Lesen, 1. Klasse, Grundschule.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Alwi89
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Aber selbstverständlich wurde das Volumen verändert.

Zitat (von bostonxl):
dass mehr Masse dazu gekommen ist,


Dadurch, dass logischerweise sowohl Volumen als auch Masse dazugekommen ist, habt ihr beide Recht und ihr könnt eure Sticheleien direkt begraben :)

Letzte Mitteilung meinerseits zum Sachverhalt:
Es fand wohl ein Gespräch mit dem Verursacher statt. Dieser beteuerte, dass er weniger als vereinbart, konkret 150m³ abgeladen hat.
Gestern Nachmittag starteten die Erdarbeiten überraschend verfrüht, bis jetzt sind bereits 156m³ Aushub abtansportiert worden und es ist noch ca. die Hälfte vom Aushub des Nachbarn da, sprich die ausgemessenen 300+m³ sind korrekt und der Nachbar zieht meinen Freund bis zur letzten Sekunde nur über den Tisch. Wie oben erwähnt ist die einzige Möglichkeit nun nur noch die Kosten im Nachhinein einzufordern. Durch die mehrmalige verstrichene Fristsetzung, sollte das m.M.n. auch (nach langwierigem Prozess, wenn kein Einlenken des Verursachers stattfinden sollte) durchsetzbar sein.

Für mich ist der Fall somit abgeschloßen. Danke für eure Rückmeldungen!

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