Versicherung Zahlt Schadensfall nicht, Mahnverfahren einleiten ?

6. Februar 2023 Thema abonnieren
 Von 
power-s
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Versicherung Zahlt Schadensfall nicht, Mahnverfahren einleiten ?

Hallo zusammen,

ich selbst hatte schon mal ein Mahnverfahren gegen eine Person gerichtet die mir Geld geschuldet hat. Das hat soweit alles geklappt. Leider finde ich keine Informationen darüber, ob man auch eine Mahnverfahren gegen eine Versicherung einleiten kann die den Schadensfall (Auslandskrankenversicherung) nicht auszahlt ?

Ist das möglich ? Oder geht hier wirklich nur alles über einen Anwalt ?

Vielen dank für eure Hilfe :)


-- Editiert von User am 6. Februar 2023 16:19

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
3,141592653
Status:
Lehrling
(1802 Beiträge, 998x hilfreich)

Natürlich. Nur wenn die dann widersprechen und nichts weiter machen, dann läuft's auf einen Anwalt raus.
Wehren werden die sich sicher und wenn die das streitige Verfahren durchführen, dann landet das auch vor Gericht. Da muss (je nach Streitwert) nicht zwingend ein Anwalt ran, aber praktisch bleibt nichts anderes übrig.

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#2
 Von 
power-s
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von 3,141592653):
Natürlich. Nur wenn die dann widersprechen und nichts weiter machen, dann läuft's auf einen Anwalt raus.
Wehren werden die sich sicher und wenn die das streitige Verfahren durchführen, dann landet das auch vor Gericht. Da muss (je nach Streitwert) nicht zwingend ein Anwalt ran, aber praktisch bleibt nichts anderes übrig.


Wie meinst du das "wenn die dann nichts weitermachen" ? Wenn die ein Widerspruch einlegen, müssen die das doch auch begründen. Wenn die nur einen Widerspruch einlegen aber ohne Begründung, bekomm wird es ja zu meinen gunsten entschieden. Wenn die natürlich einen Widerspruch einlegen mit Begründung, steht es ja Aussage gegen Aussage ? Dann müsste ich einen Anwalt beauftragen ?

Aber selbst wenn die Versicherung einen Widerspruch einlegt, es gibt nicht einen Punkt die gegen die Auszahlung des Schadensfalls spricht. Ich bin im Ausland erkrankt, und hab alle erforderlichen Dokumente eingereicht. Jetzt ziehen die das in die länger und Antworten einfach nicht mehr, weil die genau wissen das die nichts einzuwenden haben.

Also meinst du es ergibt sinn den weg zu gehen ?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118551 Beiträge, 39590x hilfreich)

Zitat (von power-s):
Oder geht hier wirklich nur alles über einen Anwalt ?

Angesichts des Unfugs den man da in #2 so verzapft hat, sollte das jemand mit Ahnung machen - also ja, hier geht wirklich nur über einen Anwalt.



Zitat (von power-s):
Wenn die ein Widerspruch einlegen, müssen die das doch auch begründen.

Nö-
Ein kleines Kreuz an der richtigen Stelle reicht.
Mal abgesehen davon, dass der Mahnbescheid hier der falsche Verfahren sein dürfte



Zitat (von power-s):
Wenn die nur einen Widerspruch einlegen aber ohne Begründung, bekomm wird es ja zu meinen gunsten entschieden.

Unfug.



Zitat (von power-s):
steht es ja Aussage gegen Aussage ?

Ja, das nicht ausrottbare Märchen von "Aussage gegen Aussage" ...



Zitat (von power-s):
Dann müsste ich einen Anwalt beauftragen ?

Nein, das ist kein muss, das ist freiwillig.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16300 Beiträge, 9228x hilfreich)

Zitat (von power-s):
Wenn die ein Widerspruch einlegen, müssen die das doch auch begründen.

Nein.
Ein Widerspruch muss nicht begründet werden.
Sie müssen begründen, wenn Sie ins streitigen Verfahren übergehen wollen.

Zitat (von power-s):
Wenn die nur einen Widerspruch einlegen aber ohne Begründung, bekomm wird es ja zu meinen gunsten entschieden.

Nein.
Wenn die einen Widerspruch einlegen ohne Begründung, müssen Sie überlegen, ob Sie weitermachen wollen (dabei müssen Sie begründen) oder aufgeben.

Das Mahnverfahren ist nur sinnvoll, wenn Sie ernsthaft damit rechnen, dass die Gegenseite nicht widerspricht.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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