Versuchte Abzocke nach mündlichen Absprachen

19. Februar 2022 Thema abonnieren
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
Versuchte Abzocke nach mündlichen Absprachen

Hallo Zusammen,
ich wusste nicht so recht, wo mein Anliegen hin gehört und wie ichs benennen soll, also versuch ichs hier.

Ich habe grade eine Mail geöffnet und bin fast vom Stuhl gefallen. Kurz zur Sachlage: Mein Geschäftpartner und Ich sind Geschäftsführer einer kleinen GbR. Wir wollen unser Tätigkeitsfeld erweitern und benötigen dafür einen Elektromeister mit einer bestimmten Zusatzqualifikation, den wir bei Bedarf beauftragen können. Wie es der Zufall will, kennen wir einen aus unserem früheren Angestelltenverhältnis, zu dem wir immer einen guten Draht hatten. Nach mehreren persönlichen Gesprächen war der Plan, dass er eine Schulung für die angesprochene Zusatzqualifikation besucht. Diese findet an mehreren Wochenenden statt, wir übernehmen Schulungs- und Unterbringungskosten und er die Fahrtkosten. Dafür können wir im Anschluss auf ihn zurückgreifen, wenn entsprechende Aufträge vorliegen, die seine Qualifikation verlangen, er verdient an den Aufträgen mit und hat obendrein eine für ihn fast kostenlose Schulung erhalten.

Bis dahin war alles gut, er hat die Schulung besucht und bestanden. Wir wollten wieder in Kontakt treten, sobald entsprechende Aufträge vorliegen. Das war Ende des Jahres, jetzt zur Mail die ich heute erhalten habe. Darin befindet sich eine Rechnung, in der er uns seine "Dienstleistung" welche er für uns an den Schulungswochenenden erbracht hat, sowieso seine Fahrtkosten in Rechnung stellt. Zusammengerechnet ergibt das einen 5-Stelligen Betrag. Ich verliere grad den Glauben an das Gute im Menschen. Dass wir mit ihm keine Geschäfte mehr machen und das Geld für die Schulung in den Wind geschossen haben, sollte klar sein und ist ärgerlich. Aber diese Rechnung will ich auf garkeinen Fall bezahlen, sowas freches hab ich noch nie erlebt. Am liebsten würde ich sogar noch eine Gegenrechnung für die angefallenen Schulungs- und Unterbringungskosten stellen, da wir seine dort erworbene Qualifikation ja jetzt aufgrund des zertörten Verhältnisses nicht mehr in Anspruch nehmen können.

Was haltet ihr davon?

-- Editiert von ip571378-12 am 19.02.2022 18:22

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



29 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
wir übernehmen Schulungs- und Unterbringungskosten und er die Fahrtkosten. Dafür können wir im Anschluss auf ihn zurückgreifen, wenn entsprechende Aufträge vorliegen, die seine Qualifikation verlangen, er verdient an den Aufträgen mit

Und diese Absprache kann man wie genau beweisen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7528 Beiträge, 1564x hilfreich)

Vielleicht setzt man sich einfach nur noch einmal zusammen? Ist eventuell ein Missverständnis, das ganze mit den Fahrtkosten.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und diese Absprache kann man wie genau beweisen?


Garnicht, da alles nur mündlich in Form von persönlichen Gesprächen, Telefonaten und Videokonferenzen statt fand. Evtl. lässt sich noch was in Textnachrichten finden, da wurden aber meist nur die Gespräche vereinbart. Im Zweifel steht Aussage gegen Aussage, bei mindestens einem Treffen waren aber 4 Leute anwesend, davon 3 von "unserer" Seite.

Zitat (von cirius32832):
Vielleicht setzt man sich einfach nur noch einmal zusammen? Ist eventuell ein Missverständnis, das ganze mit den Fahrtkosten.


Das ist ganz sicher kein Missverständnis, die Absprachen wurden so sogar von ihm vorgeschlagen und waren wirklich mehr als eindeutig. Er ist generell schon ein recht gewiefter Kerl, aber wenn man sich 10 Jahre kennt und immer ein gutes Verhältnis zueinander hatte, macht man sich halt keinen Kopf. Es geht ja nicht nur um die Fahrtkosten, Er stellt uns die komplette Zeit in Rechnung, die er auf der Schulung verbracht hat, wir reden hier von 600€ pro Tag. Die Fahrtkosten kommen noch on Top.

Im übrigen hat er bis jetzt auf keinerlei Kontaktversuche reagiert.

-- Editiert von ip571378-12 am 19.02.2022 19:59

-- Editiert von ip571378-12 am 19.02.2022 20:05

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Keinerlei Gesprächsprotokolle, Gedächtnisprotokolle, ...?

Das ist ungünstig.

Dann würde ich jetzt schon mal alles sammeln, was man noch zusammenkratzen kann, insbesondere die Aussage des einen Zeugen.
Und erst mal nicht mehr mit dem Forderer kommunizieren.



Um welche Summe geht es insgesamt?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Es geht um knapp 11.000€. Ich hatte ja fast gehofft, dass mir jemand erzählt, dass er mit sowas niemals durch kommt. Denn nur mal rein logisch betrachtet, wieso sollte eine Kleinstfirma mit kaum vorhandenen Rücklagen insgesamt um die 13.000€ in die Weiterbildung eines Elektrikers investieren, nur um ihn eventuell später mal für ein paar Aufträge heranziehen zu können, für die er ja dann auch bezahlt wird?

Schon die ca. 2000€ für Schulung und Unterbringung sind uns nicht einfach mal so eben aus der Tasche gefallen. Aber durch seine Zusage die Fahrtkosten übernehmen zu wollen und uns dann später bei Bedarf zur Verfügung zu stehen, sodass wir alle zusammen Geld verdienen können, haben wirs investiert.
Im Prinzip war es als Win-Win Situation vorgesehen. Beide Seiten Investieren ein paar Euro und können dann später zusammen daran verdienen.
Dass er uns seine Zeit für 600€ pro Tag zur Verfügung stellt, davon war nie die Rede und bezüglich der Fahrtkosten, die er uns ebenfalls noch in Rechnung gestellt hat, gab es ja seinerseits sogar eine definitive Zusage der Übernahme.

Ich schätze ja es schaut bei ihm finanziell nicht rosig aus, denn im Eletrikerhandwerk ist er kaum noch tätig und bei seinen eigentlichen Tätigkeiten dürfte die letzten 2 Jahre wenig zu holen gewesen sein.
Aber dafür (eigentliche) Freunde abziehen, die auch ein schwieriges Jahr hinter sich hatten? Da muss man menschlich gesehen schon ganz arm dran sein.


-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 06:58

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5574 Beiträge, 2503x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Denn nur mal rein logisch betrachtet, wieso sollte eine Kleinstfirma mit kaum vorhandenen Rücklagen insgesamt um die 13.000€ in die Weiterbildung eines Elektrikers investieren, nur um ihn eventuell später mal für ein paar Aufträge heranziehen zu können, für die er ja dann auch bezahlt wird?


Nennt sich Investition. Bei uns wird jeder neuer Mitarbeiter knapp 6 Monate eingearbeitet und auf mehrere Schulungen geschickt, bevor er überhaupt irgendeinen EUR einbringen kann. Und auch dann wird er bezahlt dafür.

Zitat (von ip571378-12):
Er stellt uns die komplette Zeit in Rechnung, die er auf der Schulung verbracht hat, wir reden hier von 600€ pro Tag.


Das gehört meiner Meinung nach zu den Schulungskosten. Schließlich stellt er seine Zeit zur Verfügung.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32883 Beiträge, 5760x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Aber dafür (eigentliche) Freunde abziehen, die auch ein schwieriges Jahr hinter sich hatten? Da muss man menschlich gesehen schon ganz arm dran sein.
Da du aber in einem Forum für Rechtsfragen fragst, spielt solche Armseligkeit ---rechtlich-- keine Rolle.
Was du schätzt und für logisch/unlogisch hältst, ist auch unwichtig. Es steht eine Rechnung in der Welt.
Zitat (von ip571378-12):
Mein Geschäftpartner und Ich sind Geschäftsführer einer kleinen GbR.
Ihr habt vermutlich die Grundlagen einer Geschäftsführung (egal, ob Kleinst- oder Großfirma) nicht gekannt, nicht beachtet oder nicht für wichtig gehalten, weil es ein *Freund* war. Vielleicht rächt sich so was.

Bleibt abzuwarten, was er tut, wenn die Rechnung nicht bezahlt wird. Leider hast du diese Mail tatsächlich erhalten und sogar blitzschnell darauf reagiert.
Zitat (von ip571378-12):
Im übrigen hat er bis jetzt auf keinerlei Kontaktversuche reagiert.
Nun ja, du hast Samstagnachmittag ne Mail geöffnet und beschwerst du schon 4 Stunden danach, dass er nicht reagiert?
Wer weiß, was der am WE macht...

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Nennt sich Investition. Bei uns wird jeder neuer Mitarbeiter knapp 6 Monate eingearbeitet und auf mehrere Schulungen geschickt, bevor er überhaupt irgendeinen EUR einbringen kann. Und auch dann wird er bezahlt dafür.


Das lässt sich kaum vergleichen, denn er ist kein Mitarbeiter, sondern Selbstständig. Außerdem würde er uns so direkt kein Geld erwirtschaften, da wir die bezahlten Meisterstunden direkt an ihn weiterreichen würden.

Wenn ich als Selbstsändiger für etwas beauftragt werde und mir dafür eine Qualifikation fehlt, denn würde ich die im Normalfall sogar selbst bezahlen. Da es hier aber um keine handfesten, sondern nur um potenzielle Aufträge ging, haben wir uns ebend auf den erläuterten Kompromiss geeinigt.

Zitat (von hiphappy):
Das gehört meiner Meinung nach zu den Schulungskosten. Schließlich stellt er seine Zeit zur Verfügung.


Dann muss das aber auch im Vorfeld vereinbart werden. Keiner, der noch bei Trost ist, würde soviel Geld in eine Schulung investieren, wo keine Garantie besteht, dass sie sich irgendwann rechnet.

Das wäre alles kein Problem, wenn er von vornherein seine Bedingungen klar gemacht hätte. Zum damaligen Zeitpunkt wird es die aber noch garnicht gegeben haben. Der Gedanke uns über den Tisch zu ziehen, um ein bisschen schnelles Geld zu machen, wird ihm erst jetzt gekommen sein.

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 12:00

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 12:01

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
hr habt vermutlich die Grundlagen einer Geschäftsführung (egal, ob Kleinst- oder Großfirma) nicht gekannt, nicht beachtet oder nicht für wichtig gehalten, weil es ein *Freund* war. Vielleicht rächt sich so was.


Ich würde sagen, aus Fehlern lernt man. Immer alles schriftlich festhalten, egal wie sehr man jemandem vertraut.

Zitat (von Anami):
Nun ja, du hast Samstagnachmittag ne Mail geöffnet und beschwerst du schon 4 Stunden danach, dass er nicht reagiert?
Wer weiß, was der am WE macht...


Genaugenommen kam die Mail schon am Donnerstag, ich hatte den Startpost schon eher als Notiz aufgeschrieben und den Teil dann nicht mehr abgeändert.

Welche Relevanz hat es denn, das wir ihn gleich versucht haben zu kontaktieren? Ist es schlau, die Sache einfach auszusitzen oder sollte man der Rechnung widersprechen? Sollte man sogar zum Gegenschlag ausholen und ihm eine Rechnung über die Schulungskosten schreiben oder würde das im Ernstfall alles noch schlimmer machen?

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 12:02

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5574 Beiträge, 2503x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Dann muss das aber auch im Vorfeld vereinbart werden.


Nein, das Gegenteil müsste vereinbart werden. Ansonsten ist es selbstverständlich, dass die für euch aufgebrachte Zeit auch bezahlt werden muss.

Zitat (von ip571378-12):
Keiner, der noch bei Trost ist, würde soviel Geld in eine Schulung investieren, wo keine Garantie besteht, dass sie sich irgendwann rechnet.


Och, es gibt so viele Investitionen, bei denen man als Außenstehender stark am Verstand des Unternehmers zweifelt.....
Spielt aber auch keine Rolle für die rechtliche Beurteilung.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Nein, das Gegenteil müsste vereinbart werden. Ansonsten ist es selbstverständlich, dass die für euch aufgebrachte Zeit auch bezahlt werden muss.


Leider gibt es nunmal keine nachweisbaren Vereinbarungen. Zum Thema Schulung lautete die Vereinbarung, Wir zahlen Schulung, Prüfung und Unterkunft. Dafür bekommt er eine Zusatzqualifikation, mittels derer wir in Zukunft zusammen arbeiten könnten, sollte es zu entsprechenden Aufträgen kommen, die er aber natürlich auch Abseits unserer Zusammenarbeit nutzen kann.
Bei den ebenfalls in Rechnung gestellten Fahrtkosten war die Sache auch klar, die wollte er übernehmen, das wurde 100%ig so gesagt.....Nur ebend leider nicht dokumentiert.


Wie will er denn eigentlich nachweisen, dass die Zeit für uns aufgebracht wurde? Denn bisher hat er einfach nur eine Schulung besucht um sich weiter zu bilden. Wir haben bisher keine Dienste in Anspruch genommen, für die diese Schulung notwendig gewesen wäre, bzw noch nie offiziell mit ihm zusammen gearbeitet.


-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 12:54

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7528 Beiträge, 1564x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Er stellt uns die komplette Zeit in Rechnung, die er auf der Schulung verbracht hat, wir reden hier von 600€ pro Tag. Die Fahrtkosten kommen noch on Top.


Moment mal....

Zitat (von ip571378-12):
wir übernehmen Schulungs- und Unterbringungskosten und er die Fahrtkosten.


Was denn nun?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Was denn nun?


Nochmal zum Verständnis:
Die Schulung kostet ~1000€ + ~ 500€ Prüfung, die Unterbringung kostet ~80€/ Nacht.
Das haben wir bezahlt. Er zahlte dafür seine Fahrtkosten.

Jetzt stellt er uns seine Arbeitszeit in Höhe von 600€/Tag + seine Fahrtkosten in Rechnung. Was so natürlich nie vereinbart war, denn die Schulung wurde für beide Seiten als kostengünstige Investition angesehen, um später zusammen arbeiten zu können.

Ich geh wie auch oben schon erwähnt nicht davon aus, dass das von Anfang an sein Plan war. Die Entscheidung dazu wird er vermutlich erst jetzt getroffen haben, um schnelles Geld zu machen.

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 13:16

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Besserweiß
Status:
Praktikant
(765 Beiträge, 253x hilfreich)

Ich würde da doch lieber mal einen Anwalt befragen.

Das wurde immerhin mit 4 Personen besprochen, nicht mit 2.

Außerdem wäre diese Konstellation doch recht ungewöhnlich.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
charlyt4
Status:
Master
(4154 Beiträge, 893x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
eine Schulung für die angesprochene Zusatzqualifikation besucht.


Wer ist Vertragspartner der Schule (wer hat den Kurs gebucht) und wer hat ihn bezahlt?

Signatur:

Gruß Charly

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
Wer ist Vertragspartner der Schule (wer hat den Kurs gebucht) und wer hat ihn bezahlt?


Er hat den Kurs selbst gebucht und wir haben die Rechnung beglichen. Genauers kann ich aber erst sagen, wenn ich das nächste mal im Büro bin.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32883 Beiträge, 5760x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Welche Relevanz hat es denn, das wir ihn gleich versucht haben zu kontaktieren?
Zumindest könnte man nicht mehr behaupten, man habe nie solch eine Rechnung erhalten.
Was hier schlau oder unschlau ist, weiß ich nicht. Ich kenne weder das damalige Gespräch noch die Verhandlungen noch den Kompromiss noch den Elektriker.
Zitat (von ip571378-12):
Immer alles schriftlich festhalten, egal wie sehr man jemandem vertraut.
Ja, auf jeden Fall ab jetzt.
Zitat (von ip571378-12):
Die Entscheidung dazu wird er vermutlich erst jetzt getroffen haben, um schnelles Geld zu machen.
Lass doch deine ganz persönlichen Einschätzungen mal weg. Das hilft nicht. Das grummelt nur fies in dir herum.
Zitat (von ip571378-12):
Leider gibt es nunmal keine nachweisbaren Vereinbarungen.
Echt schlecht.
Zitat (von ip571378-12):
Wie will er denn eigentlich nachweisen, dass die Zeit für uns aufgebracht wurde?
Das braucht er nicht. Ob er das jemals muss, weiß jetzt niemand. ER stellt eine Rechnung und fordert. ER weist nichts nach.
Dass er an den Tagen nicht arbeiten kann, hat er evtl. vorher nicht gesagt? Dass er am Wochenende evtl. gar nicht arbeiten darf, hat er evtl. jetzt selbst nicht berücksichtigt?
-----------------------------------------------
Zitat (von Besserweiß):
Das wurde immerhin mit 4 Personen besprochen, nicht mit 2.
Ich finde die GbR mit 2 und 1Elektriker.
-------------------------------------------------
Zitat (von charlyt4):
Wer ist Vertragspartner der Schule (wer hat den Kurs gebucht) und wer hat ihn bezahlt?
Na, die GbR
Zitat (von ip571378-12):
Die Schulung kostet ~1000€ + ~ 500€ Prüfung, die Unterbringung kostet ~80€/ Nacht.
Das haben wir bezahlt.
Nun soll es für den E aber *Arbeitszeit* gewesen sein, die er bezahlt haben will. Und dass er nur die Fahrtkosten zur Schulung selbst zahlt, hat er wieder vergessen. Steht ja nirgends.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zumindest könnte man nicht mehr behaupten, man habe nie solch eine Rechnung erhalten.
Was hier schlau oder unschlau ist, weiß ich nicht.


Will ich ja auch garnicht behaupten. Ich versuche immer offen und ehrlich zu sein.

Zitat (von Anami):
Lass doch deine ganz persönlichen Einschätzungen mal weg. Das hilft nicht. Das grummelt nur fies in dir herum.


Wenn das so einfach wäre....

Zitat (von Anami):
Dass er an den Tagen nicht arbeiten kann, hat er evtl. vorher nicht gesagt? Dass er am Wochenende evtl. gar nicht arbeiten darf, hat er evtl. jetzt selbst nicht berücksichtigt?


Es war nie die Rede davon, dass er für die Schulung auf andere Arbeit verzichtet. Den Schulungstermin hat er sich auch selbst ausgesucht und gebucht.

Zitat (von Anami):
Ich finde die GbR mit 2 und 1Elektriker.


Bei einem persönlichen Gespräch war noch jemand mit Anwesend, das war aber eher ein stiller Zuhörer.

Zitat (von Anami):
Und dass er nur die Fahrtkosten zur Schulung selbst zahlt, hat er wieder vergessen. Steht ja nirgends.


Ich weiß halt nicht ob er, wenns hart auf hart kommt, in dieser Beziehung eiskalt Lügen würde. Der Vorschlag die Kosten so aufzuteilen, kam defintiv von ihm selbst.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32883 Beiträge, 5760x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Ich weiß halt nicht ob er, wenns hart auf hart kommt, in dieser Beziehung eiskalt Lügen würde.
Zumindest ICH weiß das auch nicht. ICH würde jetzt in diese Richtung--- nichts--- tun.
Zitat (von ip571378-12):
davon 3 von "unserer" Seite.
Ahja, dann stünde es vielleicht 3:1.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Also ich fasse mal zusammen:

- Wir werden die Woche einen Anwalt kontaktieren
- Wir werden zum Elektriker erstmal keinen Kontakt suchen
- wir werden versuchen, doch noch irgendwas Belastbares zu finden (Chats, Zeugen, etc)
- Es wäre für uns von Vorteil, wenn er selbst die Schulung gebucht hat, seh ich das richtig? Denn das wäre quasi der Beweis, dass er diese von sich aus besucht hat, um sich Fortzubilden. Wir haben ihm dabei finanziell unter die Arme gegriffen, weil die erworbene Qualifikation zu einer späteren Zusammenarbeit führen kann. (Genauso war es ja auch von beiden Parteien geplant und durchgeführt, bis er jetzt mit der Rechnung kam)

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 17:00

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von Besserweiß):
Das wurde immerhin mit 4 Personen besprochen, nicht mit 2.

2+1=3 ...



Zitat (von ip571378-12):
Es war nie die Rede davon, dass er für die Schulung auf andere Arbeit verzichtet.

Das ist aber die logische Konsequenz wenn man eine Schulung besucht.



Zitat (von ip571378-12):
Wie will er denn eigentlich nachweisen, dass die Zeit für uns aufgebracht wurde?

Die Schulung und die Prüfung wird ja vermutlich mit entsprechenden Zeitfaktoren nachzulesen sein.



Zitat (von ip571378-12):
Es wäre für uns von Vorteil, wenn er selbst die Schulung gebucht hat, seh ich das richtig? Denn das wäre quasi der Beweis, dass er diese von sich aus besucht hat, um sich Fortzubilden. Wir haben ihm dabei finanziell unter die Arme gegriffen, weil die erworbene Qualifikation zu einer späteren Zusammenarbeit führen kann.

So zu sagen als "Kredit" / "Starthilfe" - kommt halt immer darauf an, wie man Argumentiert und was man hat um die Argumentation zu stützen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das ist aber die logische Konsequenz wenn man eine Schulung besucht.

Die Aussage find ich zumindest fragwürdig, insbesondere da die Schulung am Wochenende stattfand.

Zitat (von Harry van Sell):
Die Schulung und die Prüfung wird ja vermutlich mit entsprechenden Zeitfaktoren nachzulesen sein.

Das ja, aber darum ging es mir in der Aussage nicht. Die Frage war, wie will er nachweisen, dass die Zeit für uns aufgebracht wurde?
Wir haben ihn nicht damit beauftragt, das ganze fand im gegenseitigen Einverständis statt, da beide Parteien diese Weiterbildung für eine gute Idee im Bezug auf zukünftige Zusammenarbeit hielten und letzlich wurde es dann von ihm organisiert.


-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 20:24

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Die Aussage find ich zumindest fragwürdig, insbesondere da die Schulung am Wochenende stattfand.

Schulung am Wochenende spricht da nicht gegen, denn dafür musste er ja in der Woche entsprechend frei machen.



Zitat (von ip571378-12):
Die Frage war, wie will er nachweisen, dass die Zeit für uns aufgebracht wurde?

Das ist recht einfach, ihr habt die Schulung bezahlt, und da ihr keine Caritative Organisation habt ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Schulung am Wochenende spricht da nicht gegen, denn dafür musste er ja in der Woche entsprechend frei machen.

Selbst und Ständig kann ich dazu nur sagen.

Aber gut, ich denke viel weiter kommen wir jetzt hier nicht. Wir werden jetzt erstmal mit einem Anwalt besprechen wie es weiter geht.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Selbst und Ständig kann ich dazu nur sagen.

Ja, nur muss er das nicht machen.
Er kann für sich sogar ganz frei die 3-Tage-Woche festlegen.

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
ip571378-12
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Er kann für sich sogar ganz frei die 3-Tage-Woche festlegen.


Genauso wie für eine 7- Tage Woche.
Wiegesagt wir kommen stand jetzt nicht weiter, das driftet sonst noch ins Alberne ab. Ich meld mich, wenn es was neues gibt.

-- Editiert von ip571378-12 am 20.02.2022 21:56

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Genauso wie für eine 7- Tage Woche

Ja, aber darauf muss er sich nicht verweisen lassen.



Bin mal gespannt wie der Anwalt das sieht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
charlyt4
Status:
Master
(4154 Beiträge, 893x hilfreich)

Zitat (von ip571378-12):
Er hat den Kurs selbst gebucht und wir haben die Rechnung beglichen. Genauers kann ich aber erst sagen, wenn ich das nächste mal im Büro bin.


Zitat (von ip571378-12):
Ich weiß halt nicht ob er, wenns hart auf hart kommt, in dieser Beziehung eiskalt Lügen würde.


Wenn er als selbstständiger einem Auftraggeber eine Rechnung stellt, ist er für das rechtmäßige Bestehen der Forderung beweisbelastet.

`Eiskalt lügen`sagt man immer so leicht; wie er ein Gericht davon überzeugen möchte, dass eine kleine Firma einem `Fremden` 13.000 € ohne Gegenleistung schenkt !!??

Zitat (von ip571378-12):
Es wäre für uns von Vorteil, wenn er selbst die Schulung gebucht hat, seh ich das richtig?


Natürlich!

Zitat (von ip571378-12):
Leider gibt es nunmal keine nachweisbaren Vereinbarungen.


Das ist aber dann sein Problem, denn er fordert ja.

Zitat (von ip571378-12):
Bei einem persönlichen Gespräch war noch jemand mit Anwesend, das war aber eher ein stiller Zuhörer.


Dann gibts also auch noch einen Zeugen der deine/eure Aussage bestätigen kann!?

Signatur:

Gruß Charly

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121732 Beiträge, 40054x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
`Eiskalt lügen`sagt man immer so leicht;

Stimmt, das durchzuziehen ist nicht leicht ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 271.341 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.645 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen