Wertsachen verbleib nach Heim Einzug

3. Oktober 2019 Thema abonnieren
 Von 
kixa
Status:
Schüler
(197 Beiträge, 0x hilfreich)
Wertsachen verbleib nach Heim Einzug

Hallo zusammen
Folgender Fall .
Mein Vater ist in ein Pflegeheim gekommen .Seine Schwester besitzt eine Vorsorgevollmacht usw und ich Bank Vollmacht.

Er besitzt aus erster Ehe eine Tochter und mich aus zweiter Ehe.Meine Mutter ist verstorben und die erste Frau auch .Testament gibt es keins .

Worum es geht ist die Sache,dass die Tochter aus erster Ehe nun die Wohnung kündigen möchte und die Sachen die noch zu verkaufen sind,verkaufen möchte.Da drunter auch ein PKW .

Problem ist dies nicht da es so gesehen ja nicht mehr benötigt wird.Nur den Erlös möchte sie gerne behalten .Ich wollte das es auf mein Vater sein Konto gezahlt wird oder unter uns 3 aufgeteilt wird.

Nun haben mehr Personen aber gesagt ,dass man so wie sie nicht handeln darf .ALso heißt das wenn sie was verkauft das Geld nicht für sie oder uns ist,sondern auf mein Vater sein Konto muss.

Er will nix haben und sagte wir sollen es aufteilen .Aber da durch das er im Heim ist,wurde gesagt das es verboten ist .

Zu den Kosten im Heim sei gesagt ,dass er seinen Eigenanteil selbst zahlt und dieser komplett durch die Rente gedeckt wird und durch erspartes auch einiges noch über bleibt .Also es wird nix durch dritte gezahlt ausser Pflegegeld Anteil der Versicherung der Ihm zu steht .

Ist es dann wirklich so wie ich es sage das dass Geld auf das Konto muss,oder kann man wirklich wie mein Vater möchte es aufteilen

danke lg

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118602 Beiträge, 39602x hilfreich)

Das Geld wird auf das Konto des Vaters eingezahlt.

Der kann es dann an den / die jenigen verschenken, die er damit bedenken möchte.


Manchmal ist es auch einfach ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
kixa
Status:
Schüler
(197 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke erst mal.Vielleicht einfach für manche für mich selbst nicht.Oder ich hab mich falsch ausgedrückt.

Mein Vater kommt selbst nicht mehr an die Bank.Kind aus erster ehe denkt nicht dran es einzu zahlen.Auch wenn müsste ich es wenn wieder abheben um zu verteilen.Laut einigen Aussagen ist es aber wohl verboten z.b Geld ab zu heben für Zwecke die nicht zu gunsten meines Vaters sind.Desweiteren sei es verboten wenn er im Heim ist sein kfz z.b zu verkaufen und das Geld selbst verwenden
Darauf war eigentlich die Hauptfrage gerichtet

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118602 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat (von kixa):
Mein Vater kommt selbst nicht mehr an die Bank.

Online-Banking, Überweisung auf Papier ...



Zitat (von kixa):
Laut einigen Aussagen ist es aber wohl verboten z.b Geld ab zu heben für Zwecke die nicht zu gunsten meines Vaters sind.Desweiteren sei es verboten wenn er im Heim ist sein kfz z.b zu verkaufen und das Geld selbst verwenden

Nö, das ist Quatsch.

Welche Rechtsgrundlagen hat der Erzähler denn genannt?



Unter bestimmten Umständen (z.B. gerichtliche Betreuung, Bezug von Sozialleistungen) kann das Probleme bereiten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
kixa
Status:
Schüler
(197 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat:

Online-Banking, Überweisung auf Papier ...

Dazu ist er zu alt und versteht es nicht.Er hat nicht mal eine Karte um Geld am Konto zu ziehen

Zitat:

Nö, das ist Quatsch.

Welche Rechtsgrundlagen hat der Erzähler denn genannt?



Unter bestimmten Umständen (z.B. gerichtliche Betreuung, Bezug von Sozialleistungen) kann das Probleme bereiten.


Ok danke .Also genannt wurde nur das der Medezinische Dienst wohl wem schicken der die Zurechnungsfähigkeit meines Vaters prüft und auch einsicht in die Finanzen nimmt der letzten 10 Jahre.Geschaut wird ob er vor kurzem Hohe Beträge ausgegeben hat also abgehoben usw.Dies muss belegt werden.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118602 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat (von kixa):
und auch einsicht in die Finanzen nimmt der letzten 10 Jahre.Geschaut wird ob er vor kurzem Hohe Beträge ausgegeben hat also abgehoben usw.Dies muss belegt werden.

Das ist weder Aufgabe des medizinischen Dienstes noch ist er dazu befugt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

So lange der Vater nicht unter gerichtlicher Betreuung steht, könnte man das alles relativ einfach angehen. Ich würde es aber für wichtig erachten, daß man vom Vater etwas schriftliches im Sinne von "Ich bin damit einverstanden, daß mein PKW Kennzeichen xxxx verkauft und der Erlös zwischen den Schwestern A und B aufgeteilt wird. Datum, Unterschrift"

SOLLTE jemand später ankommen, kann man immer das Schreiben vorweisen, gleiches gilt, falls der Vater vergesslich wird. Sicher ist sicher.

Wenn er also noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, kann er solches entscheiden (und unterschreiben). Wenn nicht, wäre es sowieso Zeit für eine vorzeitige Betreuung.

Damit sichert er Euch ab, das sollte er einsehen.

Signatur:

"Valar Morghulis"

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#7
 Von 
kixa
Status:
Schüler
(197 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):


Wenn er also noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, kann er solches entscheiden (und unterschreiben). Wenn nicht, wäre es sowieso Zeit für eine vorzeitige Betreuung.

Damit sichert er Euch ab, das sollte er einsehen.

Danke.Das ist ja das Hauptproblem.Er hat bereits eine Vorstuffe von Demenz.Daher die Schwester von Ihm als Betreuer.Er sagt zu allem ja .Dann muss wirklich drauf geachtet werden das er ein Zettel fertig macht wie sie schon sagen.Danke

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#8
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3450 Beiträge, 549x hilfreich)

Die Tante hat eine Vorsorgevollmacht und sie eine für die Bankgeschäfte.

Dann dürfte ihre Halbschwester das Auto ja gar nicht verkaufen, da sie keine Vollmacht hat.

Also verkaufen sie und die Tante das Auto und sonstige Gegenstände und das Geld wird auf dem Bankkonto gutgeschrieben.
Seriöse Händler überweisen Beträge und bezahlen sie nicht bar aus.

Nach dem Tod ihres Vaters, werden sie und ihre Schwester die Erben vom noch vorhandenen Vermögen.

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118602 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat (von kixa):
Daher die Schwester von Ihm als Betreuer.

Betreuer in welcher Form? Vom Gericht eingesetzt oder wie genau?

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#10
 Von 
Heiserkeit
Status:
Lehrling
(1510 Beiträge, 560x hilfreich)

Zur Zeit können die Heimkosten aus eigenen Mitteln (Pflegegeld, Rente...) gedeckt werden, wenn das (z.B. höherer Pflegegrad u. dementsprechend höhere Heimkosten) aber nicht mehr möglich ist, dann können Schenkungen (Stichwort "Sozialhilferegress") zurück verlangt werden.

Wenn die Tante den Verkauf "unter der Hand" vornimmt, dann kann es sein das dieses Geld nirgendwo auftaucht... Dann wird man ggf. an die nächsten Verwandten (Kinder) herantreten ob diese genug Geld haben um die Differenz (zwischen Heimkosten u. Rente u. Pflegegeld) zu zahlen.

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