Hallo! Folgendes fiktives Problem: Ein Zusteller verweigert die Zustellung von Paketen. Er sendet die Pakete einfach wieder an den Absender zurück, ohne einen Zustellversuch zu unternehmen. Selbst die Zustellung in einen Paketshop ignoriert er. Welche Maßnahmen kann ich einleiten um das Unternehmen zur ordnungsgemäßen Zustellung der Sendungen zu zwingen?
Zusteller verweigert Zustellung von Paketen
Reell? Nichts. Du bist nicht deren Vertragspartner.
Ich würde mal mit einer Beschwerde anfangen.
Hallo und danke für die Antwort.
Aus Erfahrung weiss ich, das Beschwerden zu keinem Erfolg führen, da diese geflissentlich ignoriert werden.
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Zitat :Reell? Nichts. Du bist nicht deren Vertragspartner.
Diesen Umstand kann leicht Abhilfe geschaffen werden. Man schickt einfach ein Paket an sich selber und schon ist man Vertragspartner.
Zitat :Er sendet die Pakete einfach wieder an den Absender zurück,
Wird dann auch lustig werden.
Zitat :Ein Zusteller verweigert die Zustellung von Paketen.
Ein Zusteller oder ein Zustellunternehmen?
Zitat :Aus Erfahrung weiss ich, das Beschwerden zu keinem Erfolg führen, da diese geflissentlich ignoriert werden.
Beschwert bei wem genau?
Mit Zustellnachweis? Nicht das die Beschwerden nicht angekommen sind.
Auch schon bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beschwert?
Erfahrungsgemäß mahlen die behördlichen Mühlen seeeehr langsam. Kann man sicherlich machen, mehr als seinen Frust loswerden, wird man damit auf kurze und mittlere Sicht wohl kaum erreichen.Zitat :Auch schon bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beschwert?
Beschwerde an die Zustellfirma wird wohl eher einen Erfolg bringen, wobei auch dort, so munkelt man, nicht gleich Mittarbeiter ersetzt werden, nur weil sich gerade ein Jemand beschwert. Erst recht nicht, wenn man sich des Konstruktes aus Unternehmer, Subunternehmer, Subsubsubunternehmer, usw. mal klar wird.
Ist man selbst Vertragspartner der Zustellfirma, wird man ebenfalls auf kurze und mittlere Sicht wenig erreichen. Man müsste dann halt für jeden nicht erfüllten Vertrag im Zweifel den Klage- und Beweisweg führen. Da hat manch einer sicherlich besseres zu tun.
Realistisch: Die Probleme des "Versenders" nicht auf sich nehmen und schlichtweg auf die Erfüllung des eigenen Vertrages (z.B. Lieferung aus Kaufvertrag) pochen. Soll sich der (in diesem Fall) Verkäufer damit rumschlagen, oder eben einen anderen Lieferdienst auswählen.
Auf lange Sicht hilft nur kosnequentes meiden der schludrigen Unternehmen.
@Harry van Sell: Der Zusteller weigert sich die Pakete zu zustellen
Beschwert habe ich mich beim Versandunternehmen direkt, einmal an der Kundenhotline, da kam nur das übliche blabla, einmal Online, da kamm eine Standardantwort und einmal in der Zentrale. Dort haben Sie mich an die Hotline verwiesen und einfach aufgelegt.
Wer wäre denn die zuständige Aufsichtsbehörde?
Danke schon mal an alle!
Ronald
Und warum? Bissiger Hund? Oder gab es Probleme, verschwundene Pakete o.ä. ? Ohne Anlass ist das kaum vorstellbar.Zitat :Der Zusteller weigert sich die Pakete zu zustellen
Erzählungen, vornehmlich aus größeren Städten, nach ist das nichtzustellen dayli Business. Das Arbeitspensum eines einzelnen Zustellers ist schlichtweg zu hoch, als könne er es rein physikalisch leisten. Entsprechend werden regelmäßig ganze Straßenzüge nicht zugestellt.Zitat :Und warum? Bissiger Hund? Oder gab es Probleme, verschwundene Pakete o.ä. ? Ohne Anlass ist das kaum vorstellbar.Zitat :Der Zusteller weigert sich die Pakete zu zustellen
Normalerweise werden die Dinger dann aber beim nächsten Paketshop niedergelegt.
Ich hatte übrigens vor ganz kurzer Zeit erst durchaus Erfolg mit einer Beschwerde bei GLS (und parallel auch beim Absender). Es ging darum dass der Zusteller sich geweigert hat die Pakete in den zweiten Stock in unsere Büroetage zu tragen, selbst wenn ein Kollege mit ins EG kam, so dass nur einmal gegangen werden muss (1 Person müsste 2x gehen).
Mag aber auch daran gelegen haben dass der Absender wohl der größte Kunde von GLS ist, jedenfalls einer der größten mit mehreren hundert Sendungen pro Tag.
Jedenfalls wurde der Zustellfahrer dazu verdonnert sich bei uns zu entschuldigen und seitdem trägt er die Pakete immer alleine hoch.
Hallo und danke für die vielen Antworten!
Nein, kein bissiger Hund. Der Zusteller hatte mal für eine Sendung selber unterschrieben und diese dann (vermutlich) in den falschen Briefkasten geworfen. Wir bekamen die Sendung erst einige Wochen später von einem Nachbarn, der nicht so oft zuhause ist. Wir hatten uns seinerzeit über die verloren geglaubte Sendung beschwert und das hat der Bote uns wohl übel genommen.
Wir haben nichts dagegen, wenn der Zusteller nicht warten will oder im Zeitdruck ist oder keine Lust hat in den zweiten OG zu laufen, aber man kann wohl verlangen das zumindest die Benachrichtigungskarte eingeworfen wird. Wir sind alle berufstätig und leiten die Pakete dann meistens in den Shop um.
Hallo,
OK, das wird also auch nicht gemacht. Und damit gehen die Pakete einfach zurück (weil nicht abgeholt).Zitat:aber man kann wohl verlangen das zumindest die Benachrichtigungskarte eingeworfen wird.
Vertragspartner bist aber nicht du sondern der Absender, wer ist das? Immer verschiedene, oder einer mit mehreren Sendungen? Falls Letzteres würde ich mich mal an den wenden, als Stammkunden erreicht man manchmal mehr als wenn es nur um einen einzigen Kauf geht.
Du könntest auch - wie schon gesagt - ein Paket an dich selbst senden. Und dann Anzeige erstatten, ich sehe hier nämlich durchaus Betrug. Und eine Anzeige bewirkt manchmal mehr als eine Beschwerde. Das wird zwar ziemlich sicher eingestellt weil das Unternehmen es als Einzelfall hinstellen wird, aber intern kann es trotzdem folgen haben.
Stefan
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