doppelte Abo Käufe = Ungerechtfertigte Bereicherung?

25. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
Isaac123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
doppelte Abo Käufe = Ungerechtfertigte Bereicherung?

Guten Tag, angenommen jemand kauf ein Deutschlandticket über die DB und kauft anschließend noch ein Deutschlandticket. Beide personalisiert auf den eigenen Namen. Wie ist dann die doppelte Berechnung gerechtfertigt. Da dieser Jemand immerhin ein Ticket für ganz DE hat und dieses personalisiert ist. Somit würde ein zweites Abo zu keiner Zeit einen Nutzen für diesen Jemand darstellen.

Könnte hier über den Rechtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung das Geld für das zweite oder dritte Ticket nicht bezahlt werden/ zurückgefordert werden?

Was bedeutet das in diesem Kontext, dass eine rechtliche Grundlage existiert haben muss. Immerhin wurde sich aktiv zum Abschluss eines Kaufvertrages entschieden. Potentiell aber aus einem Irrtum heraus. Das ein noch laufendes Ticket potentiell garnicht mehr läuft und somit davon ausgegangen wird, dass man ein neues Ticket benötigt.

Danke für eure Hilfe.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118811 Beiträge, 39632x hilfreich)

Zitat (von Isaac123):
Wie ist dann die doppelte Berechnung gerechtfertigt.

Der Kunde wollte es so, Vertragsfreiheit.



Zitat (von Isaac123):
Somit würde ein zweites Abo zu keiner Zeit einen Nutzen für diesen Jemand darstellen.

Jeder in diesem Lande hat die Freiheit sein Geld so zu verbrennen wie er möchte.



Zitat (von Isaac123):
Potentiell aber aus einem Irrtum heraus.

Dann wär die entsprechende Anfechtung wohl zielführend - sofern man den Irrtum substantiiert darlegen kann.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
AGK
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich sage hier mal, es liegt ja offensichtlich ein Irrtum vor, daher können diese (sinnlosen) Verträge erfolgreich angefochten werden, gegenüber der Bahn. Wenn diese das nicht akzeptiert, und das Geld nicht zurückzahlt, ab dann wäre es als ungerechtfertigte Bereicherung zu bewerten.

-- Editiert von User am 29. September 2023 11:10

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#3
 Von 
AGK
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zu erst sollte das Problem allerdings friedlich versucht werden zu lösen - also mit der Bahn reden.

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#4
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(897 Beiträge, 142x hilfreich)

Zitat (von AGK):
Wenn diese das nicht akzeptiert, und das Geld nicht zurückzahlt, ab dann wäre es als ungerechtfertigte Bereicherung zu bewerten.
In keiner Weise liegt diese hier vor.

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#5
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6226 Beiträge, 1491x hilfreich)

Zitat (von Isaac123):
angenommen jemand kauf ein Deutschlandticket über die DB und kauft anschließend noch ein Deutschlandticket. Beide personalisiert auf den eigenen Namen. Wie ist dann die doppelte Berechnung gerechtfertigt. Da dieser Jemand immerhin ein Ticket für ganz DE hat und dieses personalisiert ist. Somit würde ein zweites Abo zu keiner Zeit einen Nutzen für diesen Jemand darstellen.

Wieso kauft denn der jemand zwei Deutschlandtickets??

Das macht ja zwangsläufig bewusst und nicht irrtümlich. Insofern sehe ich auch keine "ungerechtfertigte Bereicherung".

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118811 Beiträge, 39632x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Das macht ja zwangsläufig bewusst und nicht irrtümlich.

Richtig, da sind einige Schritte, wo man bewusst mit der Maus auf "Ja", "weiter" und "kostenpflichtig bestellen" aktiv drauf klicken muss.



Zitat (von AGK):
Ich sage hier mal, es liegt ja offensichtlich ein Irrtum vor

Da wären dann sowohl das "offensichtlich" als auch der "Irrtum" substantiiert dar zu legen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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