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Imbisswagen Genehmigung entzug

17.11.2021 Thema abonnieren
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
Imbisswagen Genehmigung entzug

Guten Tag liebes Forum,

ich stehe seit einigen tagen vor einem grossen Problem.

Ich betreibe seit 6 Wochen ohne Probleme einen Imbisswagen. Auf einem Privaten Parkplatz eines Geschäftes. Der Imbisswagen

steht auf Rädern. Allerdings ist eine Verkleidung vorhanden die den wagen als festgesetzten wagen aussehen lassen.

Alles wurde ordnungsgemäß eingetragen. Eine Aktuelle genehmigte Gewerbe Anmeldung besteht von der Gemeinde aus.

Die Gemeinde schickte einen beauftragten vom Bauamt los um das zu begutachten. Bestätigte mündlich das das okay sei.

Vor zwei Tagen kommt mein Vermieter und sagt mir das die Gemeinde will das ich denn Wagen entferne weil gewisse

Beschwerden vorliegen.


- Behinderungen des Gehweges durch anstehende Kunden
- Belästigung eines Nachbars durch Geruch
- und die gemeine meint das das Ein Fest stehender Imbiss wagen ist


Diese ganzen Beschwerden habe ich nicht schriftlich bekommen sonder mündlich durch den Vermieter Eigentümer des Platzes

der gut mit der Gemeine vernetzt ist.

Zu guter letzt meine die Gemeinde zu meine Vermieter Eigentümer des Grundstücks, das ein Schwarzbau ohne Genehmigung sei

und ich den Wagen bis ende November 2021 sofort entfernen muss. Das alles immer noch Mündlich von der Gemeinde zu

meinem Vermieter. Der dann anschließend diese Nachricht mündlich mir überbringt.

Zu meiner frage.

Ist das alles rechtlich überhaupt korrekt ? Habe ich überhaupt keine rechte mehr ? Aktuell habe ich 3 angestellte auf Vollzeit

diese würden alle arbeitslos werden . Meine Existenz würde vor dem aus stehen. Ist das alles des rechten oder spielt meine

Gemeinde Gott ?


Ich bitte um eure Antworten.
Mit freundlichen Grüssen

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30 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5009 Beiträge, 2344x hilfreich)

Welche Kündigungsfrist wurde denn mit dem Vermieter vereinbart?

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Zitat (von walow):
und sagt mir das die Gemeinde will das ich denn Wagen entferne

Dann warte ab, bis die Gemeinde Dir was mitteilt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Welche Kündigungsfrist wurde denn mit dem Vermieter vereinbart?



Es wird nicht mal von einer Richtungen Kundigungsfrist gesprochen. Die Gemeinde fordert meinen Vermieter auf denn Imbiss

bis ende dieses Kalendermonats zu beseitigen. Wenn das nicht getan wird. Bekommt mein Vermieter eine klage wegen

Schwarzbau. Weil der Wagen optisch so ausschaut als würde er direkt auf dem beton anliegen. Wofür ich eine Baugenemigung

bräuchte. Aber das ja nicht der Fall ist. Weil der wagen immer noch auf seinen eigenen Rädern steht. Wofür ich auch die

Genehmigung bekommen haben. Wir haben ein super Verhältnis mit meinem Vermieter. Aber er wird von der Gemeinde unter

druck gesetzt nehme ich an.

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#4
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Welche Kündigungsfrist wurde denn mit dem Vermieter vereinbart?



Es wird nicht mal von einer Richtungen Kundigungsfrist gesprochen. Die Gemeinde fordert meinen Vermieter auf denn Imbiss

bis ende dieses Kalendermonats zu beseitigen. Wenn das nicht getan wird. Bekommt mein Vermieter eine klage wegen

Schwarzbau. Weil der Wagen optisch so ausschaut als würde er direkt auf dem beton anliegen. Wofür ich eine Baugenemigung

bräuchte. Aber das ja nicht der Fall ist. Weil der wagen immer noch auf seinen eigenen Rädern steht. Wofür ich auch die

Genehmigung bekommen haben. Wir haben ein super Verhältnis mit meinem Vermieter. Aber er wird von der Gemeinde unter

druck gesetzt nehme ich an.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Zitat (von walow):
Wir haben ein super Verhältnis mit meinem Vermieter.

Na dann ist es ja kein Problem, wenn er Dir mal eine Kopie des Bescheides gibt, damit man schauen kann was konkret die wollen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dann warte ab, bis die Gemeinde Dir was mitteilt.


ich denke das sie rechtlich im nachteil sind. Deshalb üben sie mündlich druck auf meinen Vermieter aus. Der dann netterweise zu

mir kommt und mich bittet den Wagen zu entfernen. Ich hab gefragt wieso ich nichts schriftlich bekomme. Da meinte er es ist sein

Grund und Boden. Ansonsten bekommt er ein Verfahren wegen illegalem Schwarzbau.

Ich will das das mein Vermieter in der Schusslinie zwischen zwei fronten steht.

Aber blicke einfach nicht mehr durch.

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#7
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Na dann ist es ja kein Problem, wenn er Dir mal eine Kopie des Bescheides gibt, damit man schauen kann was konkret die wollen.



Das Problem ist das es kein Bescheid gibt. Wurde alles mündlich mitgeteilt. Als eine Konferenz der Gemeinde statt fand.

Weil er seit über 30 Jahren sehr aktiv in der Gemeinde ist.

Es ist alles wie ein schlechter unabgestimmter Witz ....

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Ohne Bescheid gibt es wohl kaum eine rechtmäßig Handlungsgrundlage der Gemeinde und für den Vermieter schon mal gar nicht.



Zitat (von walow):
Ansonsten bekommt er ein Verfahren wegen illegalem Schwarzbau.

Das wird die Gemeinde wohl mit Pauken und Trompeten verlieren...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3987x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Allerdings ist eine Verkleidung vorhanden die den wagen als festgesetzten wagen aussehen lassen.
Wie muss man sich das vorstellen? Muss die Verkleidung zum Fahren entfernt werden? Wenn ja, wie aufwendig ist das?

Bewegst du denn den Wagen?
Nicht das man das müsste, aber es würde die Argumente stark entkräften.

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#10
 Von 
de Bakel
Status:
Praktikant
(599 Beiträge, 99x hilfreich)

Das da noch kein Bescheid vorliegt, liegt an der guten Vernetzung des Vermieters.
Die Gemeinde versucht es erstmal in Ruhe zu klären.

Derartige Imbiswagen können durchaus als Bauwerk im Sinne der Landesbauordnung angesehen werden. Dies trifft immer dann zu, wenn sie nach Ihrem Verwendungzweck dazu bestimmt sind, überwiegend ortsfest benutzt zu werden.
Damit wäre eine Baugenehmigung erforderlich gewesen, die nicht vorliegt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wären dann auch die Fragen zu Verkehrswegen und Emissionen (Geruchsbelästigung, Lärm usw.) geklärt worden.

Da "Gebäude" zum Grundstück gehören, ist der Gurndstückseigentümer der Ansprechpartner. Der kann jetzt entweder versuchen, eine Baugenehmigung zu bekommen (was vermutlich scheitern wird) oder halt das illegale "Bauwerk" wieder beseitigen.
Wenn das mit Gesprächen nichts wird, werden irgendwann die entsprechenden Bescheide kommen und es wird teurer.

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#11
 Von 
bostonxl
Status:
Praktikant
(734 Beiträge, 72x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Na dann ist es ja kein Problem, wenn er Dir mal eine Kopie des Bescheides gibt, damit man schauen kann was konkret die wollen.
Der Bescheid geht den TE nur überhaupt nichts an. Wenn die Gemeinde den Imbisswagen als "Schwarzbau" ansieht, ist der Grundstückseigentümer alleine verantwortlich.

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#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Nicht das man das müsste, aber es würde die Argumente stark entkräften.

Wir haben hier vor Ort einen Grillhähnchen-Stand, der fährt den Stand Samstagabend immer weg.
Da gibt es nämlich auch ein Amt bzw. einen Sachbearbeiter, der meint das es ein Bauwerk wäre - und damit hat man ihm den Wind aus den Segeln genommen ...



Zitat (von bostonxl):
Der Bescheid geht den TE nur überhaupt nichts an.

Richtig, aber bei so einem super Verhältnis zum Vermieter spielt das ja keine Rolle - und beide können gemeinsam nahc Lösungen suchen.


Signatur:

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#13
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(13537 Beiträge, 5343x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wir haben hier vor Ort einen Grillhähnchen-Stand, der fährt den Stand Samstagabend immer weg.
Und genau das wäre auch die Lösung des Problems hier. Am Wochenende den Wagen einfach in eine Parkposition ziehen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28

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#14
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Wie muss man sich das vorstellen? Muss die Verkleidung zum Fahren entfernt werden? Wenn ja, wie aufwendig ist das?

Bewegst du denn den Wagen?
Nicht das man das müsste, aber es würde die Argumente stark entkräften.

Stefan


Da sind einfache Platten vor dem Wagen verschraubt. Damit es optisch besser ausschaut. Die Verkleidung muss abgenommen

werden um fahren zu können. Ein Aufwand von maximal 30 Minuten.

Der Wagen steht seit der Eröffnung dort und ein bewegen ist nicht geplant.

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#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Zitat (von walow):
Die Verkleidung muss abgenommen werden um fahren zu können

Zitat (von walow):
und ein bewegen ist nicht geplant.

Das spricht beides für "Bauwerk", also dafür das die Gemeinde recht haben könnte.

Wobei auch die Frage ist, mit welchem Aufwand die Verkleidung abgenommen werden kann. Sind das 1-2 Handgriffe oder aufwändiger, benötigt man Werkzeug, ...


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#16
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von de Bakel):
Das da noch kein Bescheid vorliegt, liegt an der guten Vernetzung des Vermieters.
Die Gemeinde versucht es erstmal in Ruhe zu klären.

Derartige Imbiswagen können durchaus als Bauwerk im Sinne der Landesbauordnung angesehen werden. Dies trifft immer dann zu, wenn sie nach Ihrem Verwendungzweck dazu bestimmt sind, überwiegend ortsfest benutzt zu werden.
Damit wäre eine Baugenehmigung erforderlich gewesen, die nicht vorliegt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wären dann auch die Fragen zu Verkehrswegen und Emissionen (Geruchsbelästigung, Lärm usw.) geklärt worden.

Da "Gebäude" zum Grundstück gehören, ist der Gurndstückseigentümer der Ansprechpartner. Der kann jetzt entweder versuchen, eine Baugenehmigung zu bekommen (was vermutlich scheitern wird) oder halt das illegale "Bauwerk" wieder beseitigen.
Wenn das mit Gesprächen nichts wird, werden irgendwann die entsprechenden Bescheide kommen und es wird teurer.



Was ich allerdings nicht verstehe. Wieso hab ich ohne Probleme das Gewerbe anmelden können.

Die Gemeinde hat einen beauftragten los geschickt. Der vor der Eröffnung den Wagen begutachtet hat. Zwecks des Platzes.

Erst danach hat die Eröffnung statt gefunden. Jetzt nach 6 - 7 Wochen heißt es der Wagen soll entfernt werden. Auf einmal

Schwarzbau ?

Das ist das was ich nicht verstehe.

Die Beschwerden kann man doch versuchen zu beseitigen oder nicht ?

Ich hab jetzt meinen Platz eingezäunt. Der Gehweg wird nicht mehr belastet. Die Verkleidung wird am Sonntag komplett

abgenommen

damit alles sichtbar ist die reifen das es ein einfacher wagen ist.

Das Problem mit der Geruchs Belästigung kann ich mit einer Nachrüstung einer viel stärkeren Kohlefilter Anlage lösen.

Aber dafür brauche erstmal ein okay der Gemeinde nicht das es am ende trotzdem heißt. Der wagen muss entfernt werden.

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#17
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das spricht beides für "Bauwerk", also dafür das die Gemeinde recht haben könnte.

Wobei auch die Frage ist, mit welchem Aufwand die Verkleidung abgenommen werden kann. Sind das 1-2 Handgriffe oder aufwändiger, benötigt man Werkzeug, ...



Es ist schon etwas aufwendiger. Man benötigt Werkzeug.

Aber man hätte mich doch aufklären können. Mit einer Ermahnung. Sofort hätte ich denn Wagen beweglich gemacht und so

für die Zukunft stehen gelassen.

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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(94083 Beiträge, 36084x hilfreich)

Zitat (von walow):
Aber man hätte mich doch aufklären können.

Das ist nicht deren Aufgabe, der Unternehmer muss das selber machen.



Zitat (von walow):
Es ist schon etwas aufwendiger. Man benötigt Werkzeug.

Dann so um bauen, das man es leicht abnehmen kann und abends jeweils abnehmen.



Zitat (von walow):
Ich hab jetzt meinen Platz eingezäunt.

Im welcher Form genau?
Eine einfache bewegliche Absperrung die man abends immer wegräumt?


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#19
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3987x hilfreich)

Hallo,

ideal wäre es, wenn du den Wagen jeden Tag wegfahren würdest, dann gäbe es überhaupt keinen Zweifel daran, dass es kein Gebäude ist.

Bleiben die weiteren Punkte:
Gehweg - wie weit ist es denn von dem Wagen bis zum Gehweg? Kann man den Platz nicht erweitern, also den Wagen anders stellen?
Mit dem Einzäunen gehst du imho aber einen Schritt in die falsche Richtung. Fahrzeuge werden nämlich im Gegensatz zu Gebäuden eher nicht eingezäunt.

Geruch - sofern es sich im üblichen Rahmen bewegt ist das von den Nachbarn hinzunehmen (jedenfalls von den seitlichen Nachbarn - oben drüber gibt es häufig etwas strengere Auflagen). Was für ein Imbiss wird denn angeboten?

Speziell die Geruchsbelästigung deutet aber darauf hin, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Hast du mal mit dem Nachbarn gesprochen? Frag' ihn doch mal was ihn stört, vielleicht kannst du dich ja mit ihm einigen.

Du könntest ihm auch einen Gratisimbiss pro Woche anbieten ... (ich wette dieses Schnorren würde ihm schnell peinlich) :grins:

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#20
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das ist nicht deren Aufgabe, der Unternehmer muss das selber machen.


Man lernt nie aus. Jetzt weiss ich bescheid.



Zitat (von Harry van Sell):
Dann so um bauen, das man es leicht abnehmen kann und abends jeweils abnehmen.


Wird am Sonntag so hergerichtet das man alles sehen kann. Direkt los fahren könnte. Hab jetzt direkt einen
Termin beim Bürgermeister gemacht. Werde ihm klar machen das ich bereit bin alles mögliche zu tun damit alle zufrieden sind.



Zitat (von Harry van Sell):
Im welcher Form genau?
Eine einfache bewegliche Absperrung die man abends immer wegräumt?


Es sind Abgrenzungsständer wie am Flughafen. Die wir immer wegräumen.

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#21
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)


Zitat (von reckoner):
ideal wäre es, wenn du den Wagen jeden Tag wegfahren würdest, dann gäbe es überhaupt keinen Zweifel daran, dass es kein Gebäude ist.


Das ist leider viel zu aufwendig. Der Wagen steht direkt angelehnt an einen Anderen Laden. Ich besitze kein
Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung

Zitat (von reckoner):
Bleiben die weiteren Punkte:
Gehweg - wie weit ist es denn von dem Wagen bis zum Gehweg? Kann man den Platz nicht erweitern, also den Wagen anders stellen?
Mit dem Einzäunen gehst du imho aber einen Schritt in die falsche Richtung. Fahrzeuge werden nämlich im Gegensatz zu Gebäuden eher nicht eingezäunt.


Vor dem Wagen ist genug Platz bis zum Gehweg ungefähr 2 Meter. Aber wenn 20 Kunden anstehen stehen sie verteil bis zum Fußgängerweg. Leider ist die Genehmigung nur für genau ein Parkplatz groß. Es ist keine direkte Einzäunung sondern ein Abgrenzungsständer wie am Flughafen um die besagte Fläche von dem Gehweg zu trennen. Das die Kunden vor dem Wagen in eine schlange nach hinten sich anstellen.

Zitat (von reckoner):
Geruch - sofern es sich im üblichen Rahmen bewegt ist das von den Nachbarn hinzunehmen (jedenfalls von den seitlichen Nachbarn - oben drüber gibt es häufig etwas strengere Auflagen). Was für ein Imbiss wird denn angeboten?


Es ist Aufjedenfall im Normalen Rahmen. Knapp 500 Meter hinter dem Wagen endet die Geruchswahrnehmung. Es ist Höchstwarscheinlich ein Nachbar der hinter dem Wagen knapp 600 -700
Meter hinter dem Wagen in der Wohnsiedlung lebt. Drüber lebt der Grundstücks Eigentümer der damit garkein Problem hat.

Im Angebot gibt es Döner, Pommes, Grill Hähnchen. Das wars auch mit dem Sortiment.


Zitat (von reckoner):
Speziell die Geruchsbelästigung deutet aber darauf hin, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Hast du mal mit dem Nachbarn gesprochen? Frag' ihn doch mal was ihn stört, vielleicht kannst du dich ja mit ihm einigen.



Ich denke einfach die können es nicht abhaben das dieser Wagen so gut läuft und sie mit solchen Beschwerden mir ein ende bereiten wollen. Ich weiss nicht genau welcher Nachbar es ist das ist das Problem.

Zitat (von reckoner):
Du könntest ihm auch einen Gratisimbiss pro Woche anbieten ... (ich wette dieses Schnorren würde ihm schnell peinlich)


Das würde ich sofort machen. Aber das Problem ist das solche Leute nicht mal zum essen kommen.







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#22
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3987x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Es ist Aufjedenfall im Normalen Rahmen. Knapp 500 Meter hinter dem Wagen endet die Geruchswahrnehmung.
Das ist jetzt nicht dein ernst, oder? Weißt du eigentlich, wie viel 500 Meter sind?
Sorry, aber 50 Meter dürften schon zu viel sein. Die Imbissbuden die ich kenne nimmt man mit dem Geruchssinn erst im Abstand von vielleicht 10 Metern wahr. [bei Wind kann es natürlich immer etwas mehr sein]

Zitat:
Im Angebot gibt es Döner, Pommes, Grill Hähnchen. Das wars auch mit dem Sortiment.
Gut. Das ist in ganz Deutschland ortsüblich, und in der Regel hinzunehmen (sogar in Wohngebieten).

Zitat:
Aber das Problem ist das solche Leute nicht mal zum essen kommen.
Stimmt. Wer sich an den Gerüchen stört (und zwar wirklich, also weil er dieses Essen nicht mag), der ist bestimmt auch kein Konsument.
Wenn aber jemand nur neidisch ist, oder sich an dem Trubel stört, dann bringt es vielleicht doch was. Ich würde jedenfalls versuchen herauszufinden, um wen es sich handelt. Man kann da auch mal in der Nachbarschaft klingeln und freundlich fragen: "Wie finden sie denn diesen neuen Imbiss?", dabei dann Gutscheine übergeben und vielleicht neue Kunden gewinnen.

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33721 Beiträge, 12994x hilfreich)

Neben dem Problem, dass der Grillwagen offensichtlich fest installiert ist, sehe ich noch weitere Probleme, die hier in den Antworten etwas vernachlässigt wurden. Offensichtlich steht der Wagen zu dicht an der öffentlichen Straße mit Bürgersteig. Es geht nun mal nicht, dass Gehwege privat genutzt werden, es sei denn, man hat eine Sondernutzungsgenehmigung. Das scheint hier nicht der Fall zu sein. So, dann ist noch die Frage, wie das mit Zu- und Abwasser geregelt ist. Und - ich habe einen vergleichbaren Fall bei uns um die Ecke im Kopf, da musste dann geschlossen werden, weil die Toilettenlage trotz Kundenklos im Supermarkt nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach.

wirdwerden

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#24
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3987x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Es geht nun mal nicht, dass Gehwege privat genutzt werden, es sei denn, man hat eine Sondernutzungsgenehmigung.
Ist hier aber offensichtlich nicht gegeben, man hält sogar 2 Meter Abstand, für die direkte Nutzung (=Verkaufshandlung) reicht das völlig.
Die Kunden hingegen dürfen den Gehweg nutzen wie sie wollen (zum Warten, zum Essen, oder eben zum Gehen). Ich wüsste auch gar nicht wie der TS durchsetzen kann, dass da niemand auf dem Gehweg steht. Da kann er noch so viele Gitter und Zäune aufbauen ...

Zitat:
Und - ich habe einen vergleichbaren Fall bei uns um die Ecke im Kopf, da musste dann geschlossen werden, weil die Toilettenlage trotz Kundenklos im Supermarkt nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach.
Dann muss das aber schon ein großer Imbiss gewesen sein.
Die Regelungen sind Ländersache (also deutschlandweit nicht einheitlich), und ich hab' jetzt nicht jedes Bundesland angeschaut. Aber in der Regel ist die Toilettenpflicht von der Quadratmeterzahl der Sitzfläche* abhängig (30 m² und 50 m² sind mir bekannt, grob sollte es überall ähnlich sein). Alkoholausschank lasse ich hier mal außen vor, bettrifft den TS wohl nicht.

*die es hier überhaupt nicht gibt

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#25
 Von 
walow
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Das ist jetzt nicht dein ernst, oder? Weißt du eigentlich, wie viel 500 Meter sind?
Sorry, aber 50 Meter dürften schon zu viel sein. Die Imbissbuden die ich kenne nimmt man mit dem Geruchssinn erst im Abstand von vielleicht 10 Metern wahr. [bei Wind kann es natürlich immer etwas mehr sein]


Mein Fehler meinte das es maximal 40 Meter sind. Wo die Geruchs Beschwerde her kommt sind knapp 50 Meter.

Zitat (von reckoner):
Stimmt. Wer sich an den Gerüchen stört (und zwar wirklich, also weil er dieses Essen nicht mag), der ist bestimmt auch kein Konsument.
Wenn aber jemand nur neidisch ist, oder sich an dem Trubel stört, dann bringt es vielleicht doch was. Ich würde jedenfalls versuchen herauszufinden, um wen es sich handelt. Man kann da auch mal in der Nachbarschaft klingeln und freundlich fragen: "Wie finden sie denn diesen neuen Imbiss?", dabei dann Gutscheine übergeben und vielleicht neue Kunden gewinnen.


Das ist eine gute Idee

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#26
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33721 Beiträge, 12994x hilfreich)

Stefan, in meinem Fall gab es auch keine Sitzfläche, weder im Wagen noch draußen. Hat mich ja auch gewundert. Aber, wir haben hier ein Bündel von Problemen, deshalb mein Hinweis. Auch die widmungswidrige Nutzung des Bürgersteigs sollte man nicht unterschätzen.

wirdwerden

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#27
 Von 
TidoZett
Status:
Schüler
(497 Beiträge, 86x hilfreich)

Als erstes kann man sich mal die Frage stellen, ob die Behörde mit dem Gewerbetreibenden direkt kommunizieren wird oder ob es plausibel ist, dass die Behörde, wie hier dargestellt, lieber mit fremden Leute kommuniziert und dieses per stiller Post weitergetragen werden soll..oder spielt das ganze gar nicht in Deutschland?

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#28
 Von 
bostonxl
Status:
Praktikant
(734 Beiträge, 72x hilfreich)

Zitat (von TidoZett):
Als erstes kann man sich mal die Frage stellen, ob die Behörde mit dem Gewerbetreibenden direkt kommunizieren wird oder ob es plausibel ist, dass die Behörde, wie hier dargestellt, lieber mit fremden Leute kommuniziert und dieses per stiller Post weitergetragen werden soll..oder spielt das ganze gar nicht in Deutschland?
Warum sollte man mit dem Gewerbetreibenden kommunizieren, wenn es um das Grundstück des Vermieters und einen "Schwarzbau" geht?
Zitat (von walow):
Zu guter letzt meine die Gemeinde zu meine Vermieter Eigentümer des Grundstücks, das ein Schwarzbau ohne Genehmigung sei

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#29
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Praktikant
(566 Beiträge, 44x hilfreich)

Zitat (von TidoZett):
ob es plausibel ist, dass die Behörde, wie hier dargestellt, lieber mit fremden Leute kommuniziert und dieses per stiller Post weitergetragen werden soll.

Ja. Ist üblich.
In Köln nennt sich "Klüngel"
Gibt aber in vielen Gemeinden

Signatur:

Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Manchmal ist es schön, nicht alles zu wissen.

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#30
 Von 
de Bakel
Status:
Praktikant
(599 Beiträge, 99x hilfreich)

Zitat (von bertram-der-bärtige):
In Köln nennt sich "Klüngel"

Würde ich noch nicht so bezeichnen wollen.

Zitat (von walow):
Vor zwei Tagen kommt mein Vermieter und sagt mir das die Gemeinde will das ich denn Wagen entferne weil gewisse Beschwerden vorliegen.
[...] Vermieter Eigentümer des Platzes der gut mit der Gemeine vernetzt ist.
Zu guter letzt meine die Gemeinde zu meine Vermieter Eigentümer des Grundstücks, das ein Schwarzbau ohne Genehmigung sei und ich den Wagen bis ende November 2021 sofort entfernen muss. Das alles immer noch Mündlich von der Gemeinde zu meinem Vermieter. Der dann anschließend diese Nachricht mündlich mir überbringt.

Da besteht ein gutes Verhältnis. Das soll nicht durch vorschnelle Handlungen zerstört werden. Deshalb erstmal das inoffizielle Gespräch und nicht gleich die große Keule.

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