Lieferung als Kleinunternehmer nach Österreich (B2B)

7. April 2021 Thema abonnieren
 Von 
Steinway77
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)
Lieferung als Kleinunternehmer nach Österreich (B2B)

Hallo,

ich habe folgende Frage. Mit meinem Gewerbe bin ich als Kleinunternehmer umsatzsteuerbefreit. Nun habe ich die Anfrage einer Schule aus Österreich bekommen, die meine Produkte erwerben will (etwa 300 EUR pro Bestellung).

Ich weise keine Umsatzsteuer aus, der Kunde kann folglich auch keine Steuer absetzen. Der Kunde möchte eine Rechnung mit dem Vermerk: "innergemeinschaftliche Lieferung" und unseren beiden USt.ID-Nummern. Ich habe zwar eine - die ich auch auf den Rechnungen verwende - mir scheint jedoch, dass er damit Umsatzsteuer abführen will, die ich gar nicht erhebe.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob diese Leistung der Erwerbsteuer (in Österreich) unterliegt?

Vielen Dank schon einmal!

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1 Antwort
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#1
 Von 
Steinway77
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe in der Zwischenzeit selbst noch etwas recherchiert und folgendes gefunden:

"Die Regelungen zu den steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen finden für den Kleinunternehmer keine Anwendung, d.h. sie sind grundsätzlich steuerpflichtig, die Steuer wird aber bei den Kleinunternehmern nicht erhoben. Ausnahme ist die innergemeinschaftliche Lieferung neuer Fahrzeuge. Damit muss der Kleinunternehmer auch keine Zusammenfassende Meldung (ZM) abgeben und darf keine Umsatzsteueridentifikationsnummer angeben." (IHK Halle)

Meint die Formulierung "...die Steuer wird aber bei den Kleinunternehmern nicht erhoben", dass meine Leistung in Österreich - zumal ich keine USt-ID angeben darf - keiner weiteren Besteuerung unterliegt? Ich gehe aber davon aus, dass die Schule die Rechnung trotzdem als reguläre Ausgabe verbuchen kann.

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