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Aufklärungsdefizite bei Grundrechts-, Vater-, Kindschaftssachen wie wahrscheinlich und wie zu lösen?

26.12.2019 Thema abonnieren
 Von 
Herr Als
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Aufklärungsdefizite bei Grundrechts-, Vater-, Kindschaftssachen wie wahrscheinlich und wie zu lösen?

Hallo allerseits
mir ist mehrfach in dem Thread in ein anderes Forum geraten worden
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Vaterschaftsfeststellungsklage-bis-Umgang-per-PKH-und-gegen-Mutter-__f566335.html
etwa:

Zitat:
Zitat (von wirdwerden):
Das mit dem anderen Forum ist eine grandiose Idee.

1. Denken Sie, dass ich es mit Aufklärungsdefiziten in Bezug auf Grundrechtsfragen zu tun habe?
2. Wenn ja trotz dem und wenn nein meinetwegen ohnedies: Wie wäre der Fall sachlich am besten zu lösen? (Den möglichst theoretisch gehaltenen Sachverhalt finden sie schon im Eingangspost des Threads)

Ich danke im Voraus für jede Hilfe und bin aber auch gespannt auf jede Antwort?

Zitat:
Ps: hier noch mal der Sachverhalt mit den ursprünglichen Fragen in Kopie:
Hallo,
folgender Fall: Der leibliche Vater meldet sich zuerst nicht bei den Behörden an, er hält aber seit der Geburt Umgang seitens der Mutter, bis die Mutter zum vierten Lebensjahr jegliche Kommunikation des Vaters mit Mutter und Kind plötzlich verweigert.

Der leibliche Vater versucht daraufhin, über eine verspätete Vaterschaftsfeststellungsklage den Umgang per Prozesskostenhilfe gegen die Mutter zu erzwingen?

-Wie lange braucht alles bei maximal angenommener Verzögerungstaktik durch die Mutter, etwa dadurch, dass sie bis zum Schluss kaum oder gar nicht mitarbeitet?
-Welche Gerichtsverfahren (neben der Vaterschaftsfeststellungsklage) muss er initiieren bis zum wieder gewährten Umgang?
-Wozu braucht er -neben der Vaterschaftsfeststellungsklage- unbedingt einen Anwalt?
-Welche Kosten kämen dann neben der PKH evtl noch auf ihn zu?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Besserweiß
Status:
Schüler
(491 Beiträge, 194x hilfreich)

Wo ist hier das Grundgesetz betroffen?

Den angeblichen "Vater" hat es 4 Jahre lang nicht die Bohne interessiert, dass er sich rechtlich nicht zu seinem Kind bekannt hat.
Er hat keine Pflichten übernehmen wollen und jetzt entsprechend natürlich auch keine Rechte.

Jetzt lebt er mit den von ihm verursachten Folgen. Das ist kein Verstoß gegen das Grundgesetz und hier sehe ich auch keine Notwendigkeit das Grundgesetz verbessern zu wollen.

Sich erst um die rechtlichen Pflichten drücken und dann heulen - das ist das persönliche hausgemachte Pech des "Vaters".

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#2
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9295 Beiträge, 2916x hilfreich)

Zitat (von Herr Als):
Aufklärungsdefizite bei Grundrechts-, Vater-, Kindschaftssachen wie wahrscheinlich und wie zu lösen?

Aufklärungsdefizite sind auch ohne klare Abgrenzung in die obigen Themengebiete unschwer zu erkennen. Also sehr wahrscheinlich.
Wie zu lösen: durch Weiterbildung. Es gibt massenhaft Bücher, selbst zur Leihe, die sich mit dem Thema beschäftigen. Oder eine kostenpflichtige Beratung durch Personen, die sich auskennen. Dürfte aber nicht im Rahmen einer Erstberatung abzuhandeln sein.
Auch das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten.

Alle haben eines gemeinsam: der Lernende muss bereit sein neues zu akzeptieren, selbst wenn es seinem Weltbild nicht entspricht.
Daran mangelt es im anderen Beitrag.

Zitat (von Herr Als):
mir ist mehrfach in dem Thread in ein anderes Forum geraten worden

Ganz objektiv gesehen wurde der Wechsel in ein anderes Forum von Ihnen thematisiert. Ihre Einschätzung wurde letztlich von der userin nur bestätigt, weil sehr deutlich ihre fehlende Akzeptanz erkennbar war.

Also nicht die Fakten verdrehen.

Berry

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#3
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5138 Beiträge, 1720x hilfreich)

Zitat (von Herr Als):
2. Wenn ja trotz dem und wenn nein meinetwegen ohnedies: Wie wäre der Fall sachlich am besten zu lösen?

Falsches Forum. Mit dem Grundgesetz hat das nix zu tun. Beratungsresistent?

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