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Ausschluss Gewährleistung

 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11848 Beiträge, 3052x hilfreich)
Ausschluss Gewährleistung

Im Rahmen eines Haftplichtschadens soll eine Tür ausgetauscht werden. Objekt und Vers. werden P (Pächter) zugrordnet. Im Rahmen der Austauscharbeiten wird ein Wasserschaden id Wand festgestellt. Aufgrund des Wasserschadens weigert sich der Fliesenleger die Wand zu Fliesen, da er hierfür keine Gewährleistung übernehmen kann, die Fliesen würden wahrscheinlich abfallen. P will das gefliest wird, er ist der Meinung, da vorher auch Fliesen dran waren und hafteten ist es Sache des Handwerkers die Wand wieder zu verkleiden.

Wie sieht es aus mit der Gewährleistung, wenn der Handwerker, trotz Bedenken welche er schriftlich mitgeteilt hat, die Arbeiten wunschgemäß beendet?

(Bitte keine Diskussion über die Meldung des Schadens ad Eigentümer, Handwerker hat darauf hingewiesen, P will des nicht melden, es steht also nicht zur Diskussion)

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Handwerker Gewährleistung


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15298 Beiträge, 2285x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
wenn der Handwerker, trotz Bedenken welche er schriftlich mitgeteilt hat, die Arbeiten wunschgemäß beendet?
Dann hat der Handwerker sich damit enthaftet. Dann hat P *Pech inne Verlosung*, wie du das gern nennst. ;) , wenn die Fliesen wieder abfallen.

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#2
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11848 Beiträge, 3052x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Dann hat P *Pech inne Verlosung*, wie du das gern nennst. ;) , wenn die Fliesen wieder abfallen.

Vom Bauchgefühl her sehe ich das auch so, aber hier hätte ich dann doch gerne einen oder §§ die man dem HW mitgeben könnte.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83024 Beiträge, 34267x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Dann hat der Handwerker sich damit enthaftet.

Nö, die dürfte erst eintreten, wenn er nicht nur nachweisen kann, dass der Auftraggeber die korrekt formulierten Bedenken erhalten hat, sondern wenn er auch nachweisen kann das der Auftraggeber dann dennoch "weitermachen" angeordnet hat.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9078 Beiträge, 2861x hilfreich)

Nach meiner - in diesem Bereich aber nur noch rudimentären - Kenntnis trügt Dich Dein Bauchgefühl.

Der Handwerker braucht eine vom Auftraggeber ausgestellte Haftungsfreistellung für genau den Teil der Arbeitendie sinnvollerweise auch die "Bedenken" beschreibt.

Berry

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#5
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11848 Beiträge, 3052x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Der Handwerker braucht eine vom Auftraggeber ausgestellte Haftungsfreistellung für genau den Teil der Arbeitendie sinnvollerweise auch die "Bedenken" beschreibt.

Ja sowas habe ich befürchtet.

Nun hat der Handwerker eine E-Mail (ja ich weiß, bin ich auch kein Freund von) und bei dem mündlichen Theater waren mehrere Zeugen zugegen, P hat rumgetobt ihm wäre das egal, Fliesen waren vorher drauf und müssen jetzt auch drauf, wenn sie nicht haften, wäre es das Problem des Fliesenlegers, der wiederum sagt, da fliese ich nicht, die Wand ist nass.

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