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Eigene Wärmepumpe viel zu laut

6.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)
Eigene Wärmepumpe viel zu laut

Hallo zusammen,

ich weiß so ein vergleichbares Thema gab es hier schon, allerdings unterscheiden sich ein paar wesentliche Punkte meiner Meinung nach. Deshalb habe ich mich für ein neues Topic entschieden.

Wir haben uns letztes Jahr im April für eine Stiebel Eltron WPL 25 A als neue Heizung für unser EFH entschieden. Diese steht auf Empfehlung des Installateurs auf unserer Dachterrasse.
Im Juni wurde die Wärmepumpe dann das erste Mal eingeschaltet, um den neuen Estrich zu trocknen. Im August sind wir eingezogen und haben direkt gemerkt, dass die Wärmepumpe doch deutlich zu hören ist. Wir haben den Installateur verständigt und er kam ein paar Mal und hat die Einstellungen angepasst. Es schien besser zu sein, aber je weiter die Temperaturen gesunken sind, desto lauter wurde die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe stand bereits von Anfang an auf einem Gestell, das schallentkoppelnd sein soll, darunter hat er dann aber noch eine Entkopplungsmatte gelegt. Es wurden Zaunelement als Schallschutz aufgestellt, aber nichts hat geholfen.

Das ganze zog sich bis Ende letzten Jahres, da keine Besserung zu vernehmen war, hat er den SE Kundendienst beauftragt, der das erste Mal Anfang Januar zur Fehlersuche da war. Seitdem wurde die Wärmepumpe immer wieder neu eingestellt, es wurden Teile ausgetauscht (z.B. Verdichter, Motor), es wurden zusätzliche schalldämmende Elemente eingesetzt, aber es hilft nichts... Nächste Woche ist der sechste Termin mit dem Kundendienst, aber dieser ist wieder zur Fehlersuche, weil die Ursache anscheinend nicht auszumachen ist...

Als es Anfang des Jahres sehr kalt gewesen ist, habe ich mit einem Messmikrofon (Roga Instruments), den Schalldruck gemessen und kam dabei auf Höchstwerte von bis zu 84 dB(A) bei etwa 3m Entfernung von der Wärmepumpe (das nächste Fenster an der Wärmepumpe, nicht die Ausblasrichtung der Wärmepumpe) Im Durchschnitt liegt der Schallpegel bei etwa 60-70dB(A), wenn sie im Haus zu hören ist.

Jetzt zu meiner Frage:

Wie viele Reparaturversuche bzw. Termine zur Fehlersuche müssen wir noch hinnehmen? Aus meiner Sicht ist einfach das Gerät nicht in Ordnung und sollte ausgetauscht werden, aber da wir ja eigentlich alles über den Installateur beauftragt haben, weiß ich nicht, ob ich das direkt beim Installateur einfordern muss oder beim Hersteller. Hinzukommt, dass ich nicht weiß welche Handhabe ich habe?

Soweit ich weiß, muss ich z.B. bei einem Kühlschrank zwei Reparaturversuche akzeptieren und kann dann sogar vom Kaufvertrag zurücktreten. Aber hier hängt ja ein gewaltiger Rattenschwanz mit dran, weil wir auch die kompletten Rohre im Haus haben austauschen lassen.

Außerdem möchte ich mich ungern die letzten kalten Wochen vertrösten lassen, dann ist die Wärmepumpe nicht mehr zu hören und zum nächsten Winter handelt es sich dann für den Hersteller/Installateur nicht um einen Defekt, der von Anfang an bestand, sondern wird dann als Reparatur gehandhabt, die wir bezahlen müssen. Also kann ich fordern, dass zeitnah etwas unternommen wird?

Ich entschuldige mich vorab für die ausschweifende Erläuterung.

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

Viele Grüße
Narmak

-- Editiert von Moderator am 06.04.2021 22:10

-- Thema wurde verschoben am 06.04.2021 22:10

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17547 Beiträge, 2862x hilfreich)

keine Frage zum Baurecht... :forum:

Die Moderation möge den Beitrag bitte ins Handwerksrecht... verschieben.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87079 Beiträge, 34968x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Im August sind wir eingezogen und haben direkt gemerkt, dass die Wärmepumpe doch deutlich zu hören ist.

Was noch lange kein Mangel ist...



Zitat (von Narmak89):
Wie viele Reparaturversuche bzw. Termine zur Fehlersuche müssen wir noch hinnehmen?

Ich gehe man davon aus, das man das alles im Rahmen der Garantie abwickelt?
Dann müsste man schauen was genau in den Garantiebedingungen steht.



Hat denn mal einer der Reparateure mal was gesagt, ob das mit dem Geräusch besonders laut ist?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Anami):
keine Frage zum Baurecht...

Die Moderation möge den Beitrag bitte ins Handwerksrecht... verschieben.

Bitte verschieben, ich hatte einfach das selbe Unterforum gewählt, in dem ich die vergleichbaren Topics gefunden hatte.

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
Im August sind wir eingezogen und haben direkt gemerkt, dass die Wärmepumpe doch deutlich zu hören ist.

Was noch lange kein Mangel ist...

Also man hört die Wärmepumpe im gesamten Haus, nicht nur in den direkt angrenzenden Räumen. Laut Herstellerangaben liegt der Schallleistungspegel bei 54 dB(A), bei 5m Abstand im Freifeld sollte der Schallleistungspegel bei nur noch 32 dB(A) liegen. Zum Vergleich, laut dieser Tablle entsprechen 30 dB(A) dem Ticken einer Armbanduhr. Wenn ich im Keller meinen Kompressor (97dB(A)) anmache, ist das im Erdgeschoss nur unwesentlich lauter im Vergleich zur Wärmepumpe.

Das wirkt für mich doch sehr nach einem Mangel, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass das normal ist.

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
Wie viele Reparaturversuche bzw. Termine zur Fehlersuche müssen wir noch hinnehmen?

Ich gehe man davon aus, das man das alles im Rahmen der Garantie abwickelt?
Dann müsste man schauen was genau in den Garantiebedingungen steht.

Der Kundendienst wurde vom Installateur beauftragt, aber ich gehe mal davon aus, dass es im Rahmen der Garantie läuft, wir haben auf jeden Fall die 5 Jahres Garantie von SE.

Zitat (von Harry van Sell):
Hat denn mal einer der Reparateure mal was gesagt, ob das mit dem Geräusch besonders laut ist?

Ja, uns wurde gesagt, "dass es sehr unüblich sei und die Wärmepumpen normal so leise seien, dass man sie selbst bei geöffneten Fenster nicht hören würde".

Mich würde an dieser Stelle die gesetzliche Regelung interessieren.

§ 634 und § 635 BGB greifen aus meiner Sicht nicht, weil der Installateur keine mangelhafte Arbeit geleistet hat, für die Garantieverlängerung hat ein Mitarbeiter von SE die Anlage abgenommen und die korrekte Installation bestätigt.

Aber greift hier § 440 BGB? Es sind zwar mehr als zwei Nachbesserungsversuche gescheitert, aber wir haben ja nicht nur ein Gerät gekauft, sondern der gesamten Einbau in Verbindung mit weiteren Aufwänden beantragt und bezahlt.

Also eigentlich würde ich mir einen Austausch des Außengerätes wünschen, weil ich davon ausgehe, dass damit das Problem behoben ist, aber kann ich das an dieser Stelle schon verlangen oder muss ich erst eine Frist setzen oder ähnliches? Wende ich mich dazu direkt an SE oder an den Installateur?

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87079 Beiträge, 34968x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Das wirkt für mich doch sehr nach einem Mangel, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass das normal ist.

Nach der erweiterten Beschreibung sehe ich das auch so.



Zitat (von Narmak89):
Aber greift hier § 440 BGB?

Nein.



Zitat (von Narmak89):
Es sind zwar mehr als zwei Nachbesserungsversuche gescheitert,

Es gab genau 0 Nachbesserungsversuche.



Zitat (von Narmak89):
wir haben auf jeden Fall die 5 Jahres Garantie von SE.

Dann wäre jetzt noch die Frage, was genau diese Garantie überhaupt beinhaltet.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
Es sind zwar mehr als zwei Nachbesserungsversuche gescheitert,

Es gab genau 0 Nachbesserungsversuche.

Wieso sind es denn 0 Nachbersserungsversuche? Der Kundendienst von SE kommt jetzt nächste Woche zum sechsten Mal und es wurde dreimal etwas getauscht bzw. zusätzlich eingebaut und zweimal "nur" nach der Ursache gesucht.

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
Aber greift hier § 440 BGB?

Nein.

Aber irgendeine gesetzliche Regelung wird es doch dazu geben oder? Nur weil ich die Wärmepumpe nicht direkt gekauft habe, sondern über den Installateur, muss ich doch trotzdem irgendwelche Rechte haben?

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
wir haben auf jeden Fall die 5 Jahres Garantie von SE.

Dann wäre jetzt noch die Frage, was genau diese Garantie überhaupt beinhaltet.

Das ist halt sehr schwammig gehalten, auf der SE Seite findet man dazu:

"Die 5-Jahres-Garantie von STIEBEL ELTRON
- 100 % Sicherheit und schnelle Hilfe – im Garantiefall.
- Sicherheit durch aufeinander abgestimmte Anlagenkomponenten.
- Qualität durch einen durchgängig hohen Fertigungsstandard "Made by STIEBEL ELTRON".
- Exzellente Effizienz."

Wenn ich darüber nachdenke, handelt es sich dabei wahrscheinlich doch nicht um einen Garantiefall. Die Garantie ist ja nur ein Versprechen der Herstellers, dass die Ware eine gewisse Zeit (in unserem Fall 5 Jahre) lang einwandfrei funktioniert und im Zweifelsfall repariert wird.
Hier handelt es sich ja um einen Mangel, der von Anfang an da war.

Außerdem ist die Garantie ja eine freiwillige Leistung des Herstellers, um Kundenvertrauen zu gewinnen. Angenommen der Hersteller würde diese freiwillige Leistung nicht anbieten, könnte er sich doch bei einem von Anfang an mangelhaften Gerät nicht einfach aus der Verantwortung ziehen. Dann würde der Installateur darauf verweisen, dass er alles fachgerecht eingebaut hat und ich hätte dann einfach Pech gehabt, das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Dass die Wärmepumpe von Anfang an zu laut war, können übrigens diverse Zeugen bezeugen, schon beim Aufheizen zum Trocknen des Estrichs ist die hohe Lautstärke aufgefallen. Da wurden wir aber vertröstet, dass das Trockenprogramm sehr Leistungsintensiv sei und im Normalbetrieb würde man die Wärmepumpe nicht mehr hören.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87079 Beiträge, 34968x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Wieso sind es denn 0 Nachbersserungsversuche?

Weil offenbar nichts über die gesetzliche Mängelhaftung sondern alles über die Garantie gelaufen ist



Zitat (von Narmak89):
Aber irgendeine gesetzliche Regelung wird es doch dazu geben oder

Klar.
Die lautet das die Garantiebedingungen des Garantiegebers gelten.
Alternativ, das man die gesetzliche Mängelhaftung in Anspruch nehmen kann - und die volle Beweislast trägt, das ein Mangel vorliegt, dieser der gesetzlichen Mängelhaftung unterfällt und ein erheblicher Mangel ist.



Zitat (von Narmak89):
Wenn ich darüber nachdenke, handelt es sich dabei wahrscheinlich doch nicht um einen Garantiefall.

Dann viel Spass ...



Zitat (von Narmak89):
Das ist halt sehr schwammig gehalten, auf der SE Seite findet man dazu:

Ja, das las ich.
Mehr gab es nicht dazu?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Narmak89):
Aber irgendeine gesetzliche Regelung wird es doch dazu geben oder

Klar.
Die lautet das die Garantiebedingungen des Garantiegebers gelten.
Alternativ, das man die gesetzliche Mängelhaftung in Anspruch nehmen kann - und die volle Beweislast trägt, das ein Mangel vorliegt, dieser der gesetzlichen Mängelhaftung unterfällt und ein erheblicher Mangel ist.

Das klingt ein wenig nach entweder oder, aber aus § 434 BGB lese ich eher, dass Garantie- und Gewährleistungsansprüche nebeneinander bestehen. Falls das nicht so gemeint war, dann habe ich es einfach falsch verstanden.

Der erhebliche Mangel lässt sich aus meiner Sicht relativ einfach beweisen, entweder mit einem Akustikgutachten, damit es auch vor Gericht stand hält oder einfach aus der Tatsache, dass erst der Installateur, durch Einstellungen und Schallschutz und dann der SE Kundendienst ja bereits dreimal versucht hat eben diesen Mangel zu beheben. Wenn kein Mangel vorliegen würde, wären unter anderem der Austausch des Verdichters ja sinnfrei gewesen. Die entsprechende Korrespondenz mit dem Installateur ist vorhanden und kann zusätzlich zu Zeugen als Beweis vorgelegt werden.

Ich habe die vollständigen Garantiebedingungen doch noch in der Anleitung gefunden.

Zitat:
...Die Garantieleistung wird erbracht, wenn an unseren Geräten
ein Herstellungs- und/oder Materialfehler innerhalb der Garantiedauer auftritt...

Da es sich ja nicht um einen Materialfehler handelt, wird es ein Herstellungsfehler sein, sonst wäre es ja laut Garantiebedingungen kein Garantiefall und dieser bestand also auch schon zum Zeitpunkt der Auslieferung. Allein daraus könnte sich ja schon der Mangel beweisen lassen.

Falls weitere Versuche als Garantieleistung betrachtet werden, hätte ich tatsächlich keine Handhabe und müsste den Kundendienst einfach machen lassen

Zitat:
...Im Garantiefall entscheiden allein wir, auf welche Art
der Fehler behoben wird. Es steht uns frei, eine Reparatur des
Gerätes ausführen zu lassen oder selbst auszuführen...

Daher müsste ich wohl darauf bestehen, dass zukünftige Reparaturversuche als Nachbesserungen im Rahmen der Gewährleistung durchgeführt werden und nicht als Garantieleistungen, um ein Mitspracherecht beim weiteren Vorgehen zu haben.

Signatur:
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#8
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17547 Beiträge, 2862x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Diese steht auf Empfehlung des Installateurs auf unserer Dachterrasse.
Das wäre das erste, was mir einfällt und auffällt: Eine Wärmepumpe, die in Betrieb sich stets auch irgendwie *aufschwingt*---was mit durchaus mit lauter Geräuschentwicklung einher gehen kann...
Warum stellt man solche Technik auf eine Dachterrasse? Ob die Pumpe schallentkoppelt ist oder nicht... ich meine, der Standort ist der falsche.

Was sagt denn SE zum Standort?

Dann: Die Heizungsanlage ist neu--- und wie alt ist das Haus und die Dachterrasse? Wie ist die Dachterrasse vom übrigen Hauskörper entkoppelt?

Zitat (von Narmak89):
Der erhebliche Mangel lässt sich aus meiner Sicht relativ einfach beweisen,
Dann versuche es doch...ich empfehle einen Gutachter, der die Rahmenbedingungen auch untersucht/bewertet.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#9
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3090 Beiträge, 737x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Es gab genau 0 Nachbesserungsversuche.

Zitat (von Harry van Sell):
Weil offenbar nichts über die gesetzliche Mängelhaftung sondern alles über die Garantie gelaufen ist

Zitat (von Narmak89):
Wenn ich darüber nachdenke, handelt es sich dabei wahrscheinlich doch nicht um einen Garantiefall.


wie ihr darauf kommt, erschließt sich mir nicht!?


gruß charly

Signatur: Gruß Charly
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#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8562 Beiträge, 3727x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
wie ihr darauf kommt, erschließt sich mir nicht!?

Mir auch nicht.
Aktuell haben alle Reparaturversuche im Rahmen der Sachmängelhaftung stattgefunden.

Zitat (von Narmak89):
Wir haben den Installateur verständigt und er kam ein paar Mal und hat die Einstellungen angepasst. ......da keine Besserung zu vernehmen war, hat er den SE Kundendienst beauftragt....

Wen der Installateur nachher als Erfüllungsgehilfen engagiert kann dem TE vollkommen egal sein.

Zitat (von Anami):
Ob die Pumpe schallentkoppelt ist oder nicht... ich meine, der Standort ist der falsche.

Der Aufstellungsort hat absolut nichts damit zu tun, dass eine Anlage 3-4 mal lauter ist, als vom Hersteller angegeben, wenn man den Schallleistungspegel als Grundlage nimmt.



-- Editiert von spatenklopper am 07.04.2021 12:26

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#11
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das wäre das erste, was mir einfällt und auffällt: Eine Wärmepumpe, die in Betrieb sich stets auch irgendwie *aufschwingt*---was mit durchaus mit lauter Geräuschentwicklung einher gehen kann...
Warum stellt man solche Technik auf eine Dachterrasse? Ob die Pumpe schallentkoppelt ist oder nicht... ich meine, der Standort ist der falsche.

Das ist mittlerweile nichts ungewöhnliches, es stehen in unserer näheren Umgebung viele SE Wärmepumpen auf Vordächern/Terrassen.

Zitat (von Anami):
Was sagt denn SE zum Standort?

Hat den Standort nicht bemängelt, er meinte ja, dass die flüsterleiste wären und man die selbst bei offenem Fenster im Normalbetrieb kaum hört.

Zitat (von Anami):

Dann: Die Heizungsanlage ist neu--- und wie alt ist das Haus und die Dachterrasse? Wie ist die Dachterrasse vom übrigen Hauskörper entkoppelt?

Das Haus ist von 67, die Dachterrasse von 92. Wie genau das alles entkoppelt ist, müsste ich versuchen aus den Bauanträgen für die Dachterrasse herauszufinden. Mit dem Problem beschäftige ich mich allerdings nicht, weil die Wärmepumpe ja nicht nur im Haus sehr laut ist, sondern auch draußen.

Zitat (von Anami):
Zitat (von Narmak89):
Der erhebliche Mangel lässt sich aus meiner Sicht relativ einfach beweisen,
Dann versuche es doch...ich empfehle einen Gutachter, der die Rahmenbedingungen auch untersucht/bewertet.

Noch sind wir ja nicht an dem Punkt, SE sieht ja ebenfalls einen Mangel und arbeitet daran, dass dieser behoben wird. Wieso sollte ich also versuchen etwas zu beweisen, dass SE ja offenbar anerkennt?

Zitat (von charlyt4):
Zitat (von Harry van Sell):
Es gab genau 0 Nachbesserungsversuche.
Zitat (von Harry van Sell):
Weil offenbar nichts über die gesetzliche Mängelhaftung sondern alles über die Garantie gelaufen ist
Zitat (von Narmak89):
Wenn ich darüber nachdenke, handelt es sich dabei wahrscheinlich doch nicht um einen Garantiefall.

wie ihr darauf kommt, erschließt sich mir nicht!?

Wir "widersprechen" uns ja an dieser Stelle, welcher Standpunkt erschließt sich dir denn und welcher nicht?

Signatur:
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#12
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8562 Beiträge, 3727x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Wir "widersprechen" uns ja an dieser Stelle, welcher Standpunkt erschließt sich dir denn und welcher nicht?

Der Standpunkt von Harry.
charlyt4 und auch ich sehen hier keinen Garantiefall, Begründung siehe Antwort #10

-- Editiert von spatenklopper am 07.04.2021 12:49

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#13
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3090 Beiträge, 737x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
wie ihr darauf kommt, erschließt sich mir nicht!?

Zitat (von Narmak89):
Wir "widersprechen" uns ja an dieser Stelle, welcher Standpunkt erschließt sich dir denn und welcher nicht?

Hat `spatenklopper`ja genau auf den Punkt gebracht.

Zitat (von spatenklopper):
Aktuell haben alle Reparaturversuche im Rahmen der Sachmängelhaftung stattgefunden.

Zitat (von Narmak89):
Wir haben den Installateur verständigt und er kam ein paar Mal und hat die Einstellungen angepasst. ......da keine Besserung zu vernehmen war, hat er den SE Kundendienst beauftragt....

Wen der Installateur nachher als Erfüllungsgehilfen engagiert kann dem TE vollkommen egal sein.

Zitat (von Narmak89):
hat er den SE Kundendienst beauftragt,

Diese Nachbesserungsversuche sind ihm zu zurechnen.



gruß charly

Signatur: Gruß Charly
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#14
 Von 
Narmak89
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Zitat (von Narmak89):
Wir "widersprechen" uns ja an dieser Stelle, welcher Standpunkt erschließt sich dir denn und welcher nicht?
Der Standpunkt von Harry.
charlyt4 und auch ich sehen hier keinen Garantiefall, Begründung siehe Antwort #10

Ich bitte um Verzeihung, ich habe erst die Antwort #9 gelesen, den Tab offen gelassen und ohne das Fenster neu zu laden, etwas später meinen letzten Post geschrieben. In der Zwischenzeit kam Antwort #10.

Zitat (von charlyt4):
Zitat (von spatenklopper):
Aktuell haben alle Reparaturversuche im Rahmen der Sachmängelhaftung stattgefunden.
Zitat (von Narmak89):
Wir haben den Installateur verständigt und er kam ein paar Mal und hat die Einstellungen angepasst. ......da keine Besserung zu vernehmen war, hat er den SE Kundendienst beauftragt....

Wen der Installateur nachher als Erfüllungsgehilfen engagiert kann dem TE vollkommen egal sein.

Zitat (von Narmak89):
hat er den SE Kundendienst beauftragt,
Diese Nachbesserungsversuche sind ihm zu zurechnen.

Dann würde ich mich also an den Installateur wenden und bei ihm den Austausch der Anlage einfordern, weil diverse Nachbesserungsversuche bereits gescheitert sind?

Edit: An dieser Stelle schon einmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

-- Editiert von Narmak89 am 07.04.2021 13:16

Signatur:
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#15
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8562 Beiträge, 3727x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Dann würde ich mich also an den Installateur wenden und bei ihm den Austausch der Anlage einfordern, weil diverse Nachbesserungsversuche bereits gescheitert sind?

Jupp.

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#16
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Schüler
(163 Beiträge, 17x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Dann würde ich mich also an den Installateur wenden und bei ihm den Austausch der Anlage einfordern, weil diverse Nachbesserungsversuche bereits gescheitert sind?

Mal schauen. Was er dann macht. Wetten dann kommt ganz schnell *Garantie*?

Zitat (von Narmak89):
Mit dem Problem beschäftige ich mich allerdings nicht,

Das kann teuer sein. Diese Entscheidung.

Signatur:Ich weis das ich nicht alles weis. Manchmal ist es schön nicht alles zu wissen.
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#17
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17547 Beiträge, 2862x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Wieso sollte ich also versuchen etwas zu beweisen
Muss ja nicht sofort sein...Wenn SE das hinkriegt, hat sichs ja erledigt.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#18
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3090 Beiträge, 737x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Narmak89):
Wieso sollte ich also versuchen etwas zu beweisen

Zitat (von Anami):
Muss ja nicht sofort sein...Wenn SE das hinkriegt, hat sichs ja erledigt.

Sein Vertragspartner / Ansprechpartner ist sein Heizungsbauer und nicht der Hersteller.


Zitat (von bertram-der-bärtige):
Das kann teuer sein. Diese Entscheidung.



Ich liebe solche Aussagen.


gruß charly

Signatur: Gruß Charly
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#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87079 Beiträge, 34968x hilfreich)

Zitat (von Narmak89):
Wieso sollte ich also versuchen etwas zu beweisen, dass SE ja offenbar anerkennt?

SE ist der Garantiegeber, was der anerkennt hat nichts mit der gesetzlichen Mängelhaftung zu tun.
Aber solange keiner was sagt, muss man nichts beweisen. Das Problem bekommt man dann erst später.



Zitat (von Narmak89):
aber aus § 434 BGB lese ich eher, dass Garantie- und Gewährleistungsansprüche nebeneinander bestehen.

Richtig, das tun sie.

Das Problem ist hier aber, das wir uns hier nicht im Kaufrecht befinden sondern im Werkvertragsrecht.


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