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Garantie Heizung?

11.10.2016 Thema abonnieren
 Von 
Faiv123
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)
Garantie Heizung?

Sehr geehrtes Forum,

Herr x möchte sein Haus verkaufen. Hat dort eine Brennwerttherme verbaut. Herr X ist mit dem Heizungsbauer im Streit. Er hat damals die Schlussrechnung nicht ganz bezahlt und hat Rechnungswiederspruch eingelegt. Danach ist nie wieder etwas passiert. Ist denn dann trotzdem Garantie auf der Heizung für den neuen Eigentümer? Bzw gibt es überhaupt gesetzliche Garantiepflicht?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84571 Beiträge, 34540x hilfreich)

Zitat (von Faiv123):
st denn dann trotzdem Garantie auf der Heizung für den neuen Eigentümer?

Da sollte man in den Garantiebedingugnen nachlesen.
Aber es gibt durchaus die Möglichkeit, bei offenen Rechnungen die Garantie zu verweigern.



Zitat (von Faiv123):
Bzw gibt es überhaupt gesetzliche Garantiepflicht?

Nein.



Gewährleistung könnte relevant sein. Kommt aber darauf an wann genau das "damals" war.
Und auch das gibt es eventuell das Problem mit der unbezahlten Rechung ...



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Faiv123
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Faiv123):
st denn dann trotzdem Garantie auf der Heizung für den neuen Eigentümer?

Da sollte man in den Garantiebedingugnen nachlesen.
Aber es gibt durchaus die Möglichkeit, bei offenen Rechnungen die Garantie zu verweigern.



Zitat (von Faiv123):
Bzw gibt es überhaupt gesetzliche Garantiepflicht?

Nein.



Gewährleistung könnte relevant sein. Kommt aber darauf an wann genau das "damals" war.
Und auch das gibt es eventuell das Problem mit der unbezahlten Rechung ...


Aber ich bin ja nicht daran Schuld. Es gab diverse Mängel im allgemeinen aber er hat daraufhin nicht weiter reagiert.

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#3
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9291 Beiträge, 2915x hilfreich)

Zitat (von Faiv123):
Aber ich bin ja nicht daran Schuld. Es gab diverse Mängel im allgemeinen aber er hat daraufhin nicht weiter reagiert.

An den Mängeln, so sie denn objektiv da sind, sicher nicht.

Dass sie die Mängelbeseitigung nicht aktiv genug angegangen sind, vermutlich weil der Einbehalt der Summe vorteilhaft war, müssen sie sich allerdings vorhalten lassen.

Zitat (von Faiv123):
und hat Rechnungswiederspruch eingelegt.
Kommt halt auf die Formulierung an.

Wenn man schreibt, es ist etwas defekt, deshalb zahle ich y € weniger und dem anderen ist es das Wert, warum sollte er reagieren?

Berry

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84571 Beiträge, 34540x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Wenn man schreibt, es ist etwas defekt, deshalb zahle ich y € weniger und dem anderen ist es das Wert, warum sollte er reagieren?

Stimmt, je nach Formulierung hat man gegen Summe X auf die Beseitigung dieser Mängel auf Garantie/Gewährleistung verzichtet.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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