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Handwerker fordert Barzahlung nach Fertigstellung und verspricht Rechnung

27.3.2020 Thema abonnieren
 Von 
scaglietti
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 28x hilfreich)
Handwerker fordert Barzahlung nach Fertigstellung und verspricht Rechnung

Ein Handwerker fordert nach Fertigstellung eine Barzahlung, die auch beglichen wurde. Eine Rechnung sollte im Nachgang verschickt werden. Kam aber nie. Handwerkskosten sollten als Werbungskosten bei Vermietung+Verpachtung abgesetzt werden. Was nun?

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8315 Beiträge, 4661x hilfreich)

Zitat (von scaglietti):
Was nun?
Ich versuche es mal mit was sehr offensichtlichem. Handwerker an seine Zusage erinnern....

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#2
 Von 
scaglietti
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 28x hilfreich)

...leider keine Reaktion.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83517 Beiträge, 34357x hilfreich)

Zitat (von scaglietti):
die auch beglichen wurde.

Ich rate mal: ohne jedweden Nachweis der erfolgten Zahlung?



Zitat (von scaglietti):
...leider keine Reaktion.

Ich rate noch mal: ohne jedweden Nachweis des erfolgten Zuganges?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2661 Beiträge, 824x hilfreich)

Einschreiben mit Fristsetzung und der Androhung sich an das Finanzamt zu wenden sollte Wunder bewirken.
Gerade Barzahlungen und deren ordentliche Verbuchung sind den Betriebsprüfern besonders im Auge :-)

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#5
 Von 
scaglietti
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 28x hilfreich)

Ich habe eine Quittung aber ohne Stempel bekommen.

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#6
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2661 Beiträge, 824x hilfreich)

Eine Quittung ist keine Rechnung ....

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#7
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8315 Beiträge, 4661x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Einschreiben mit Fristsetzung und der Androhung sich an das Finanzamt zu wenden sollte Wunder bewirken.
Es gibt nur sehr wenige Fälle wo sich das Finanzamt tatsächlich dafür interessieren könnte.

Zitat (von § 14 UStG):

(2) Führt der Unternehmer eine Lieferung oder eine sonstige Leistung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 aus, gilt Folgendes:

1. führt der Unternehmer eine steuerpflichtige Werklieferung (§ 3 Abs. 4 Satz 1) oder sonstige Leistung im Zusammenhang mit einem Grundstück aus, ist er verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Leistung eine Rechnung auszustellen;


-----


Zitat (von Harry van Sell):
Ich rate noch mal: ohne jedweden Nachweis des erfolgten Zuganges?
das hätte ich auch geraten

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#8
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1146 Beiträge, 371x hilfreich)

Zitat (von radfahrer999):
Es gibt nur sehr wenige Fälle wo sich das Finanzamt tatsächlich dafür interessieren könnte.

Einspruch Euer Ehren.
Tut es sehr wohl, da der Verdacht, dass diese Rechnung in der Buchführung nicht auftaucht, nicht gerade unbegründet ist...

Signatur:99 % aller Computerfehler sitzen vor dem Bildschirm ...
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#9
 Von 
scaglietti
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 28x hilfreich)

...davon ist auszugehen. Sonst wäre es kein Problem eine Rechnung zu schreiben :-)

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#10
 Von 
caschmi
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 115x hilfreich)

Seit wann kann man Dienstleistungen, deren Bezahlung in Bargeld erfolgt, von der Steuer absetzen?

Signatur:Grüße Cash
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#11
 Von 
Garfield73
Status:
Lehrling
(1146 Beiträge, 371x hilfreich)

Zitat (von caschmi):
Seit wann kann man Dienstleistungen, deren Bezahlung in Bargeld erfolgt, von der Steuer absetzen?

Gar nicht. Zumindest nicht nach § 35a EStG.

Signatur:99 % aller Computerfehler sitzen vor dem Bildschirm ...
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#12
 Von 
scaglietti
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 28x hilfreich)

Zitat (von caschmi):
Seit wann kann man Dienstleistungen, deren Bezahlung in Bargeld erfolgt, von der Steuer absetzen?

Es geht hier um Anlage V.

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#13
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2661 Beiträge, 824x hilfreich)

Zitat:
Es gibt nur sehr wenige Fälle wo sich das Finanzamt tatsächlich dafür interessieren könnte.

Das Finanzamt interessiert sich insbesondere für Rechnungen die Bar bezahlt werden. Das kann ich Dir aus meiner Betriebsprüfung aus Februar 2020 bestätigen. Da hat sch der Prüfer nämlich genau angeschaut wie ich meine Rechnungen die Bar bezahlt werden einbuche und wie ich die Barzahlungen nachhalte.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#14
 Von 
Shihaya
Status:
Lehrling
(1067 Beiträge, 460x hilfreich)

Zitat:
Gar nicht. Zumindest nicht nach § 35a EStG.

Es handelt sich hierbei nicht um haushaltsnahe Dienstleistungen, sondern um Aufwendungen im Zusammenhang mit Vermietung/Verpachtung. Dafür gilt der Paragraph nicht, wie man in Absatz (5) nachlesen kann.

Gruß

Shihaya

Signatur:Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, und nicht für das, was ihr versteht.
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