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Kunde Überweist Restbetrag aus Rechnung nicht,

3.5.2021 Thema abonnieren
 Von 
Thies265
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Kunde Überweist Restbetrag aus Rechnung nicht,

Hallo Zusammen!

Folgender Fall:

Handwerksfirma A schließt Vertrag mit Kunde B über den Verkauf und Montage einer Treppe über 31000 €. Eine Anzahlung von 40% vor Montage wird vertraglich vereinbart und auch geleistet.

Nachdem die Montage erfolgt ist wird ein Übergabeprotokoll erstellt. Dort sind kleineren Mängel vermerkt. Es wird mündlich vereinbart, dass B den Restbetrag abzüglich 2000 €, als Sicherheit für die zu behebenden Mängel, innerhalb von 7 Tagen überweist und im Anschluss daran vorhandene Mängel beseitigt werden.

Sechs Wochen und etliche Zahlungserinnerungen später wurde der vereinbarte Betrag noch nicht beglichen.

Die Frage die sich nun stellt ist, welcher Betrag in einem gerichtlichen Mahnantrag nun geltend gemacht werden soll.

Gruß

Thies

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Legende
(18012 Beiträge, 3010x hilfreich)

Zitat (von Thies265):
Nachdem die Montage erfolgt ist wird ein Übergabeprotokoll erstellt. Dort sind kleineren Mängel vermerkt. Es wird mündlich vereinbart,
Man hat alles fein säuberlich und schriftlich im Auftrag und in der Rechnung und sogar ein Übergabeprotokoll geschrieben/unterschrieben.

Dann vereinbart man mündlich, wann die Restkohle fließen soll? Verstehe ich nicht.
Der Kunde hat vermutlich niemals gehört, was du da gesagt hast.
War wenigstens ein Zeuge für dich dabei?

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Praktikant
(576 Beiträge, 110x hilfreich)

Ich als Handwerksbetrieb hätte nicht mit Zahlungserinnerungen angefangen sondern erstmal mit einer Rechnung, auf der dann auch gestanden hätte bis wann und wieviel zu bezahlen ist.
Dürfen auch gerne mehrere Zahlungstermine sein, beispielsweise 10000 EUR fällig sofort, weitere 2000 EUR fällig x Tage nach Mängelbeseitigung

Darauf aufbauend kann man dann Zahlungserinnerungen und einen (oder sogar zwei) Mahnbescheide veranlassen (natürlich erst, wenn die Zahlungen überfällig sind).

Ob der Kunde aber überhaupt schon etwas zu zahlen hätte, müsste man im Vertrag prüfen. Evtl. hat der Kunde aus seiner Sicht das Werkstück nicht "abgenommen" während der Handwerker der Meinung ist der Kunde hat es "mit Mängeln abgenommen". Das wäre daher zunächst auch mal zu klären.

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