Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
505.452
Registrierte
Nutzer

Verjährung (i.v.m. Unterbrechung)

20.6.2002 Thema abonnieren
 Von 
Christian22
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Verjährung (i.v.m. Unterbrechung)


Zur Verjährung habe ich eine Frage.

Eine Architektenrechnung ist im März 95 fällig (ca. 4.000 DM). Im Dez. 1997 wird sich telefon. auf eine Restzahlung von 1.000,- DM geinigt und gleichzeitig überwiesen. Dabei wird der Verwendungszweck „Restzahlung“ angegeben.
Kurz darauf kommt (noch im Jahr 1997) ein Schreiben vom Architekten indem er gegen das Wort „Restzahlung“ Widerspruch einlegt und die Zahlung als Akontozahlung betrachtet.

Ist bzw. wenn ja, wann ist der Anspruch des Architekten verjährt?
Ist durch die „Rest“zahlung vom Dez. 1997 die Verjährung nach § 208 BGB (alt) unterbrochen (Schuldanerkenntnis)?
Hat das Architektenschreiben vom Dez. 1997 irgendeine rechtliche Bedeutung?

Danke, Christian

Verstoß melden



1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(255 Beiträge, 28x hilfreich)

Das Problem dürfte gar nicht bestehen, da selbst wenn man die Zahlung als verjährungsunterbrechende Teilleistung ansieht, der Anspruch jetzt gleichwohl der Verjährung unterliegt.

Außerdem setzt nicht die Rechnungsfälligkeit die Verjährungsfrist in Gang, sondern die Beendigung der Leistungserbringung. Also der Zeitpunkt, zu welchem die Rechnung hätte gestellt werden können. Ansonsten könnte der Architekt willkürlich bestimmen, wann die Verjährungsfrist zu laufen beginnt.

Joh. 19, 22

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen