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Vorhalten von Baustelleneinrichtungen

23.1.2007 Thema abonnieren
 Von 
unes2003
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)
Vorhalten von Baustelleneinrichtungen

Hallo,
bin im Hochbau tätig und habe schon mehrere male gesehen, das viele Auftraggeber in ihren Werksverträgen die unten geschrieben Vertragsregeln mit einbeziehen...

z.b.
1. Gestellen und Vorhalten von Hebezeugen, Aufzügen, Toilette auch für Zwecke anderer Unternehmer über die Dauer der Bauzeit.

2. Beschaffung der notwendigen Baustellenversorgungs- und Entsorgungsanschlüsse.

3. Alle von Baubeginn bis zur Übergabe des Hauses an Kunden entstehenden Energie-, Wasser- und Kanalbenutzungsgebühren

4. Herausschaffen, Auflasen und Abfahren des Bauschuttes auch anderer Unternehmer.


zu 1. Der AG meint, das wir die Toilette, Strom usw. solange vorhalten müssen, bis alle Gewerke angeschlossen sind.

zu 2. wie 1.

zu 3. Seit wann ist der Hochbauunternehmer verplichtet den Dreck von anderen weg zu machen?

zu 4. wie 1.

Sind diese vertragregeln rechtens? es ist ja nichts auf ne bestimmte Vorhaltezeit begrenzt und wie soll man das als Hochbauunternehmer kalkulieren können.
was wäre, wenn ein anderes gewerk Insolvenz macht und die Baustelle still gelegt wird? Kann doch nicht sein, das unsereiner die Kosten dann tragen muß, oder?


kennt jemand von euch, vielleicht einen ähnlichen fall und kann mir sagen wo ich darüber ein urteil oder ähnliches herbekomme??


tausend dank

uwe

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4412 Beiträge, 1032x hilfreich)

Da gibt es keine Gesetze. Es herrscht Vertragsfreiheit, d.h. wenn mir bei einer Ausschreibung eines Auftrages derartige Bedingungen nicht gefallen, dann sollte ich den Auftrag auch nicht annehmen.
Die o.g. allgemeinen Kosten einer Baustelle werden am allgemeinen prozentual nach Auftragshöhe an die einzelnen Gewerke verteilt, so dass man kalkulieren kann.
Fällt ein anderer Auftragnehmer aus, dann ist das dann das Risiko des Auftraggebers.
Gruß

-----------------
"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

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#2
 Von 
unes2003
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Prozentualle Aufteilung währe ja ok.... aber der rohbauer hat diese Baustelleneinrichtung zu beschaffen und über die gesamte Bauzeit auch vorzuhalten....

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#3
 Von 
Dietmar_S.
Status:
Schüler
(182 Beiträge, 22x hilfreich)


@unes

wenn Dir das unmöglich erscheint, nimm den Auftrag nicht an oder nimm nicht an dieser Ausschreibung teil.

Oder kalkuliere Deine Preise so, dass diese Kosten mit drin sind (aber nicht mit drauf stehen). :grins:

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#4
 Von 
Interessierter Laie
Status:
Lehrling
(1621 Beiträge, 293x hilfreich)

Ist angegeben wie lange die Baustelle dauern soll?
Ist die Menge des Bauschutts definiert?
Mache eine saubere Kalkulation in der Du die Mengen kalkulierst bzw., die Dauer der baustelle berücksichtigst. Bei längere Bauzeit oder Mehrmengen an Bauschutt, kannst Du einen Nachtrag stellen.
Irgendeine Kalkulationsgrundlage muss de Bauherr liefern!

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#5
 Von 
unes2003
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

nein, es wurde keine zeit dafür angegeben, wie lange die baustelleneinrichtung zur verfügung gestellt wird.
der ag weigert sich auch noch ne abnahme zu machen, bis es zur schlüsselübergabe gekommen ist. sind ja für zwei bauten nur etwa 14000eur.
kann ja wohl echt nicht sein .....


-----------------
" "

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#6
 Von 
unes2003
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

was ist wenn der bauherr keine kalkulationsgrundlage liefert?

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