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Vorkasse leisten

11.5.2022 Thema abonnieren
 Von 
malau
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Vorkasse leisten

Ich habe Anfang des Jahres ein Auto gekauft. Dieser Kauf fand nicht hier im Ort statt, sondern ein ganzes Stück
entfernt.
Nun hat sich herausgestellt, dass die Klimaanlage nicht geht und nachgebessert werden muss.
Es ist mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich an den Kaufort meines Fahrzeuges zu fahren, daher
möchte ich das Vorort reparieren lassen. Das Autohaus, in dem ich mein Auto gekauft habe wäre damit
einverstanden, ich soll einen Kostenvoranschlag vorlegen.
Habe hier eine Werkstatt um einen Kostenvoranschlag gebeten, den sie direkt an mich adressiert haben.
Sollte die Reparatur hier vor Ort durchgeführt werden, muss ich die Rechnung bezahlen und soll
diese dann an das Autohaus weiterreichen, in dem ich das Auto gekauft habe.
Angeblich hat die Werkstatt vor Ort Probleme mit der Bezahlung dieser Rechnungen durch andere Autohäuser.
Bin ich verpflichtet Vorkasse zu leisten ? An wen sollte der Kostenvoranschlag und die Rechnung adressiert sein (an mich oder das Verkaufsautohaus) ?

Probleme mit dem Gewerbe?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100163 Beiträge, 37038x hilfreich)

Zitat (von malau):
Bin ich verpflichtet Vorkasse zu leisten ?

Kommt ganz darauf an, auf welcher Rechtagrundlage das
Zitat (von malau):
Das Autohaus, in dem ich mein Auto gekauft habe wäre damit
einverstanden

geschieht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
malau
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe noch ein Jahr Garantie von dem Verkaufsautohaus.

Ansonsten wüsste ich nicht um welche Rechtsgrundlage es sich handelt.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100163 Beiträge, 37038x hilfreich)

Zitat (von malau):
Ich habe noch ein Jahr Garantie von dem Verkaufsautohaus.

Was für Rechte sich aus der Garantie bzw. den Garantieversprechen ergeben, da sollte man sich mal als erstes die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / Garantiebedingungen / Versicherungsbedingungen durchlesen, was dort zu dem Thema steht.

Kennen wir diese, kann man sinnvoll weiterdiskutieren, ob Vorkasse oder nicht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9198 Beiträge, 3895x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Was für Rechte sich aus der Garantie bzw. den Garantieversprechen ergeben, da sollte man sich mal als erstes die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / Garantiebedingungen / Versicherungsbedingungen durchlesen, was dort zu dem Thema steht.


Welche für die hier aufgekommene Frage, reichlich irrelevant sein dürften.

Es geht schlicht darum, dass die Werkstatt VOR ORT keine Lust darauf hat, bei einer dritten Partei, mit der sie keinerlei Geschäftsbeziehung hat, möglicherweise dem Geld hinterher zu laufen.
Von daher vollkommen verständlich, dass die Werkstatt eine Bezahlung von demjenigen fordert, der die Reparatur in Auftrag gibt.

Möglichkeiten für malau:

1. Das Autohaus kontaktieren, dass dieses die Reparatur bei der Werkstatt in Auftrag geben soll.
2. Das Autohaus kontaktieren und eine schriftliche Kostenübernahme für die Reparatur fordern.
3. Das Autohaus nicht kontaktieren, die Rechnung der Werkstatt selbst zahlen und dann Rechnung beim Autohaus einreichen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9198 Beiträge, 3895x hilfreich)

Vergessen:

2.1 Das Autohaus kontaktieren und den Betrag aus dem Kostenvoranschlag als "Vorkasse" vom Autohaus fordern, damit man selbst dem Geld nicht hinterher laufen muss.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100163 Beiträge, 37038x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Welche für die hier aufgekommene Frage, reichlich irrelevant sein dürften.

Im Gegenteil, die sind elementar dafür. Denn die Frage ob der Verkäufer nun Vorkasse leisten muss oder erst im nachhinein abgerechnet wird und malau in Vorkasse gehen muss..


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9198 Beiträge, 3895x hilfreich)

Hat aber nichts mit dem "Vertragsverhältnis" zwischen Werkstatt und malau zu tun.

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