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Werkvertrag gescheiterte Nachbesserung

16.7.2019 Thema abonnieren
 Von 
Dodi1234
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Werkvertrag gescheiterte Nachbesserung

Folgendes ist passiert:
Ende mai 2018 ist bei uns im Haus eine UV Anlage für 5285€ eingebaut worden.
Darin enthaltem sind 3780€ kosten für die Anlagr. Der Rest sind Lohnkosten.
Nach 1 Monat fiel die Anlage das erste Mal aus. Die Klemptner Firma besserte aus, es wurde nicht besser. Nach ca 2 Monaten wurde das Gerät ausgetauscht. Das gleiche Problem trat wieder auf.
Lange rede kurzer Sinn. Nun nach inem Jahr vergeblichem hin und her ( und ewige Wartezeit unsererseits) bekamen wir die Information vom Handwerker, das es wohl bei dem Gerät in der Baureihe ein Software fehler die Ursache sei. Da mein Mann und ich uns auf die 300ste Nachbesserung nicht eingelassen haben, haben wir uns mit dem Handwerker geeinigt, das er das Gerät ausbauen soll und uns die Kosten erstatten soll. Dies ist nun auch wieder ca 2 Monate her, das das Gerät ausgebaut wurde. Nach erneuter Ermahnung letzter Woche hat sich der Handwerker bewegt umd uns eine Ersattung gesendet. Und nun kommt das Problem. Der Handwerker erstattet uns lediglich die Kosten für das Gerät(3780€ ;)
Den Rest, also die Lohnkosten behält er ein.
Nun meine Frage bevor ich ihm morgen an den Hals springe:
Ist das Korrekt?
Ich muss dazu sagen, das wir lange bevor die sache mit dem software fehler bekannt wurde den werksvertrag gekündigt hatten. Das Gerät war insgesamt 3 Monate mit wöchentlicher Störung im Betrieb, die restliche Zeit des vergangenen jahres haben wir damit verbracht ewige erfolglose Nachbesserungen auszuhalten...

VielenDank für eine Antwort!

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15489 Beiträge, 2323x hilfreich)

Was war im Werkvertrag denn vereinbart?

Zitat (von Dodi1234):
das wir lange bevor die sache mit dem software fehler bekannt wurde den werksvertrag gekündigt hatten.
Und er hat trotzdem noch versucht, zu reparieren? Ist 300x gekommen? Das brauchte er nach der Kündigung doch gar nicht.


Er hat den Fehler nicht beseitigen können, aber er hat es mit sehr viel Aufwand versucht. Der Aufwand waren die Lohnkosten.
Ich meine, er hat Anspruch auf die Lohnkosten. Also bitte nicht springen.

Aber evtl. gibts hierzu andere Ansichten, bitte warte noch.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83337 Beiträge, 34324x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Er hat den Fehler nicht beseitigen können, aber er hat es mit sehr viel Aufwand versucht. Der Aufwand waren die Lohnkosten.
Ich meine, er hat Anspruch auf die Lohnkosten.

Nö, hat er nicht, die sind im Rahmen der Nachbesserung sein Problem.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
Dodi1234
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Also die versuchte Nachbesserung hat er sich nicht bezahlen lassen.
Er hat die einbaukosten im Rahmen des ersten Einbaus inklusive des Materials was er zum Einbauen benötigt hat nicht erstattet. Nach telefonischer Nachfrage von heute meinrrseits erklärte mir der Handwerker, das es ja Teile seien, für die er nun keine Verwendung hatte, deshalb sei es mein Problem. Ausserdem sagte er mir am Telefon, das die ganze Angelegenheit für ihn schon teuer genug war, ich solle froh sein, das ich überhaupt etwas von ihm bekommen habe. Er sagte mir, er sei ausserdem rechtsschutz versichert. Von ihm komme nichts mehr, wenn ich mehr haben wollte solle ich den Rechtsweg wählen. Er sei im Recht.

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