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zahlungsunwilliger Kunde

7.5.2010 Thema abonnieren
 Von 
elPedro
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
zahlungsunwilliger Kunde

Hi Folks,

weiss nicht ob ich hier richtig bin, ich frag' trotzdem mal ;-)

angenommen ein Kunde schuldet einem Freiberufler einen Haufen Geld, will aber nicht zahlen. Die Sache geht vor Gericht und es kommt zu einem Vergleich, bei dem der Kunde einen geringeren Betrag zahlen muss. Wie lange dürfte Kunde sich zeitlassen um zu zahlen? Was könnte Freiberufler machen, falls Kunde nach mehreren Monaten immer noch nicht gezahlt hat? Könnte Freiberufler theoretisch dem Kunden die lange Wartezeit zusätzlich in Rechnung stellen (Mahngebühren, Zinsen o.Ä.)

Viele Grüße

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
icecycle
Status:
Junior-Partner
(5341 Beiträge, 1912x hilfreich)

Was steht in dem Vergleich ? Ist dort keine Frist bestimmt worden ?
Anhand der Vergleichsurkunde kann auch gegen den Kunden vollstreckt werden.


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"28c7h49T"

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#2
 Von 
Look4U
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 10x hilfreich)

also wenn ein gerichtlicher vergleich besteht so hoffe ich doch das dieser so formuliert ist, das für den fall der nicht fristgerechten bezahlung der vergleichssumme der volle forderungsbetrag zu bezahlen ist.
sollte der vergleich zustande gekommen sein da mängel bestanden und deshalb sich die parteien vor gericht geeinigt haben so kann aus dem gerichtlichen vergleich sofort die zwangsvollstreckung betrieben werden.
WICHTIG: Sollte der Schuldner einen Vergleich abgeschlossen haben, wohlwissend das er zum Zeitpubkt des Vergleichsabschlusses garnicht zahlungsfähig war hat der Schuldner einen Prozeßbetrug begangen.
Sollte dies der Fall sein empfehle ich umgehende Strafanzeige!

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#3
 Von 
fridolin501
Status:
Lehrling
(1016 Beiträge, 542x hilfreich)

Die Strafanzeige führt aber eher dazu, dass der Kunde erst recht nicht mehr zahlen kann.

Nach Rechtskraft des Vergleichs muss der Kunde sofort zahlen, wenn bekannt ist, dass er nicht zahlungsunfähig ist (dies also nicht der Grund dafür ist, dass er nicht zahlt), würde ich sofort vollstrecken lassen.

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#4
 Von 
elPedro
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

also in diesem Fall wäre in dem Vergleich keine direkte Frist definiert, lediglich der Ausdruck "Zug um Zug" kommt hier vor. somit wäre (unglücklicherweise) die von Look4U vorgeschlagene Klausel nicht vorhanden. Ein Pfändungsverfahren (? ist das der korrekte Ausdruck, bzw. das Gleiche wie (Zwangs)Vollstreckung?) ist schon in Gange, allerdings lässt sich (laut Anwalt) das entsprechende Amt hier gehörig Zeit.

Kann der Kläger in diesem Fall etwas machen um den Pfändungsvorgang zu beschleunigen? Ist es normal dass so etwas > 4 Monate dauert? Oder könnte man hier vermuten das evt. der Anwalt etwas falsch gemacht hat?

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#5
 Von 
fridolin501
Status:
Lehrling
(1016 Beiträge, 542x hilfreich)

4 Monate sind für solche Angelegenheiten nicht lang!

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