8 Euro Mahngebühr? Rechtens?

25. März 2004 Thema abonnieren
 Von 
qwerty
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 8x hilfreich)
8 Euro Mahngebühr? Rechtens?

Hallo,

hoffe, daß ich hier im richtigen Forum bin, heute mein allererster Post:)

Hab die Handyrechnung vom Februar nicht bezahlt (hab den Überweisungsträger verbummelt) und dann die Rechnung vom März wieder pünktlich überwiesen.
Handy jetzt gesperrt.
Mahnung bekommen von T-Mobile mit 8 Euro Mahngebühr.

Den Rechnungsbetrag überweis ich heute noch, aber meine Frage ist, ob 8 € Mahngebühr rechtens sind.

Kann mich irgendwie dunkel erinnern, daß der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben muß oder?

Naja, wär nett, wenn mir einer weiterhelfen könnte.

Vielleicht gibts ja schon Urteile dazu...

Danke schön
MFG

Qwerty

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(255 Beiträge, 43x hilfreich)

8 € für nen Computerbogen sind etwas fettig, aber Wucher liegt hier m.E. noch nicht vor. Bei Verzug können auf jeden Fall Mahnspesen geltend gemacht werden.

-----------------
"Joh. 19, 22"

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#2
 Von 
qwerty
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 8x hilfreich)

Die Forderung beläuft sich auf 42,57€
es sind 25 Verzugstage.

Ich denke, wenn ich die Verzugszinsen ausrechne und zusätzlich überweise, sollte es doch reichen oder?

Welchen Zinssatz legt man für Verzugszinsen zu Grunde?

MFG
Qwerty

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Nemo
Status:
Schüler
(345 Beiträge, 44x hilfreich)

http://basiszinssatz.info/

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
gerechtigkeit
Status:
Schüler
(227 Beiträge, 56x hilfreich)

Die Mahngebühr wirst Du wohl bezahlen müssen (auch wenn die 8€ schon sehr happig sind). Schließlich hast Du durch deinen Verzug auch Kosten (Portokosten für Mahnung, Personalkosten etc.) erzeugt.

Siehe auch:
http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=16895

-- Editiert von gerechtigkeit am 26.03.2004 12:04:57

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#5
 Von 
Helmut07
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
ich habe mal zu DM-Zeiten geklagt u.a. auch wegen der hohen Mahngebühren. Die Richterin hat mir in diesem Fall Recht gegeben und entschieden, dass damals schon zu DM-Zeiten 8,-DM zuviel sind, da diesem maximal Kosten für das Portos und des Stück Papiers entstanden sind und auch nur diese berechnen darf.

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#6
 Von 
qwerty
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 8x hilfreich)

Helmut07,


würde es was bringen, wenn ich ein Antwortschreiben aufsetze, nur die Verzugszinsen + Porto bezahle und anonym auf das Aktenzeichen deines Urteils verweise (wenn du damit einverstanden bist, natürlich nur).?

Ich find 16 Mark sind echt krass zuviel.

Danke schön
Gruß
qwerty

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Nemo
Status:
Schüler
(345 Beiträge, 44x hilfreich)

Wegen 16,- € oder DM wird das Ganze wohl auch einschlafen, wenn es Dein Unrechtsgefühl beruhigt, zahle die ordnungsgemäßen Zinsen und dann hat sich´s

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