Amazon - Infoscore Forderungsmanagement

17. Juni 2016 Thema abonnieren
 Von 
Me.Ipsum
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 1x hilfreich)
Amazon - Infoscore Forderungsmanagement

Hallo,

ich wende mich hier an Sie, weil ich gerade nicht weiter weiß und etwas verwirrt bin.

Es geht um die Weitergabe meines "Falles" an das Inkassobüro von Amazon.
Ich hole jetzt etwas weiter aus, damit alles verständlich ist.

Im September 2014 habe ich bei Amazon etwas bestellt, bei dem es Lastschriftprobleme gab. Auch hier wurde es recht schnell an (damals noch?) BFS Risk Inkasso übergeben.
Ich bezahlte dann sofort alle Rechnungen und Kosten, war aber auch überrascht, dass es mit der Lastschriftzahlung nicht klappte. Habe sonst nie Probleme gehabt.

Nun habe ich am 8. Juni 2016, vor genau 9 Tagen, wieder einen Artikel bestellt (zwischendurch natürlich auch so einige) und bei diesem Artikel lief es wieder schief.
Am 13.06.16 wurde der Betrag (rund 40,50€) von meinem Konto abgebucht. Am nächsten Tag, den 14.06.16 dann aber wieder zurück gebucht mit Rücklastschriftentgeld von 3€.

Dies fiel mir erst auf, als Amazon mir am nächsten Morgen, den 15.06.16 um 4:18 Uhr eine Mail sendete und mich [(Zitat): höflich aufforderte], den Betrag von nun knapp 43,50€ zu begleichen, da der Verkäufer des Marketplace die Sache an Amazon übergeben hat.
Ich war verwundert, habe aber dann den Betrag zusammen mit meinem Freund von seinem Konto aus sofort 3 Stunden nach Eingang dieser Mail überwiesen. Kontoauszug und ein Screenshot (mobil Überweisung) liegen auf jeden Fall vor.
Auch stand in der Mail vom 15.06.16, dass der Betrag bis spätestens 29.06.16 (Zahlungseingangsdatum), also übernächste Woche eingegangen sein soll.
Nachdem die Überweisung getätigt war, war ich beruhigt, denn ich dachte, damit hätte es sich jetzt.

Allerdings teilte mir Amazon dann heute 01:11 Uhr mit, dass mein Kundenkonto gesperrt wurde, da noch Zahlungsrückstände bestehen.
Zum Einen für die Bestellung vom 08.06.16 (die ich vor 2 Tagen bezahlt habe und für die ich ja noch bis zum 29.06 Zeit gehabt hätte) und zum Anderen für die Bestellung aus dem Jahr 2014.
Vor allem, weil es angeblich Rückstände für einen Artikel von vor 2 Jahren geben soll, wurde ich stutzig.
Denn wenn es so wäre, wäre ich dann nicht früher informiert worden und nicht erst über 20 Monate später? Und ich bin sicher, dass ich mich auch damals um eine schnellstmögliche Klärung und Bezahlung bemüht habe.

Ich wandte mich also an Amazon heute Nacht noch und fragte, was es damit auf sich habe.
Auf meine Nachfrage teilte mir Amazon heute morgen 06:49 Uhr mit, dass diese beiden Bestellungen beim Inkasso liegen würden, weil ich nach 2 Mahnungen nicht reagiert hätte und dass ich mich mit weiteren Fragen an das Inkassounternehmen wenden solle.
Dabei gab es keine Mahnungen. Keine Briefe. Und die Mail von vor 2 Tagen, mit der freundlichen Erinnerung, auf die ich ja promt reagierte.
Das tat ich dann auch sofort 7 Uhr (hatte es gleich nach der Mail versucht, aber Sprechzeiten erst ab 7 Uhr).
Der Mann am Telefon war sehr freundlich, ich teilte ihm meinen Namen, Adresse und Geburtstag mit, aber er sagte mir, dass keine Forderungen vorliegen und mein Name nicht im System ist.
Da ich 10 min nach der Mail anrief, könnte es sein, dass sie noch von Amazon hören würden und dann erst die Post versenden.
Ich solle auf die Post warten, nochmal anrufen und sagen, dass ich schon mal angerufen hätte und per Post dann die Überweisung bzw. Kontoauszug zukommen lassen.

Ist das in Ordnung so? Ich weiß nicht genau, wie ich mich verhalten soll.
Ich habe den Marketplace-Vefkäufer von vor 2 Jahren vorhin per Mail kontaktiert und ihn gefragt, ob es wirklich noch offene Beträge geben würde. Ihm alle Daten, Name, Bestellnummer und Datum genannt.
Antwort kam sehr schnell: er könne darüber keine Auskünfte geben. Nach der Bestellung würde der Betrag seinem (Verkäufer) Konto gutgeschrieben, den Rest würde Amazon übernehmen. Er weiß also nichts und ich solle mich an Amazon wenden.

Ich bin einfach nur verwirrt. Hat sich da was überschnitten? Ist da etwas untergegangen?
Warum wird nach bald 2 Jahren immer noch der Artikel angegeben, den ich ja schon vor Ewigkeiten bezahlt habe.
Und warum steht in der Mail, dass die Zahlung bis zum 29.06 eingehen soll, wenn jetzt schon ein Inkassobüro beauftragt wird, wenn ich doch die Zahlung schon längst gemacht habe?
Bin etwas verwirrt und hoffe auf konstruktive Antworten, trotz der langen detaillierten Ausführungen.

Danke :)

Post vom Inkassobüro?

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1988 Beiträge, 755x hilfreich)

Der Fall ist doch ganz einfach: Beide Rückstände sind nach deinen Angaben vollständig beglichen. Daher Füße hoch und warten, was da noch so kommt. Kein Grund, hier solch eine Panik zu verbreiten.

Ist dein Amazon-Konto nun gesperrt? Dann würde ich die netten Herren nochmal auffordern, das mal bitte wieder zu entsperren.

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#2
 Von 
Me.Ipsum
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,

ich versuche ruhig zu bleiben. Bei solchen Sachen werde ich schnell unruhig. Vor allem, da ich ja dann alles beachtet habe und sogar bezahlt habe.

Danke :) )

Ja, das Amazon Konto ist so lange gesperrt, bis die "offenen Beträge" beglichen sind.
Ich weiß aber nicht, woher Amazon die Information hat, dass die Bestellung von 2014 noch offen ist.
Da habe ich leider auch keine Mails mehr von vor 2 Jahren.
Dennoch weiß ich ja, dass ich damals alles beglichen habe. Sonst hätten sie sich ja noch gemeldet. Es ist eben unverständlich für mich.

Ich schreibe Amazon noch eine Mail mit der Bitte, das Konto zu entsperren. Auch, wenn ich vielleicht erstmal nichts da bestellen werde.
Und ich werde auch darauf hinweisen, dass mir von Amazon mitgeteilt wurde, dass ich den Betrag bis zum 29.06 bezahlen kann, allerdings schalteten die ja früher diese Inkassofirma ein, nachdem ich gezahlt habe.

Mal sehen, was dabei rum kommt.

MfG

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16172x hilfreich)

Die Kontoauszüge hast du noch. Das ist das Wichtigste. Hebe sie gut auf.

Weshalb kam es eigentlich zur Rücklastschrift? Weil das Konto nicht ausreichend gedeckt war?

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Me.Ipsum
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 1x hilfreich)

Genau, das Konto war nicht ausreichend gedeckt an dem Tag.
Leider war das wirklich nur ganz knapp, weil es am nächsten Tag kein Problem gewesen wäre.
Mein Konto darf nicht überzogen werden, habe auch keinen "Kreditrahmen" oder sowas.

Danke nochmal. Mit dem Kontoauszug/der Überweisung, aber auch dem Emailverkehr, den ich zur Not ausdrucken könnte, fühle ich mich auf der sicheren Seite. :)

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Me.Ipsum
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,

ich wollte noch ein Update dazu schreiben, bevor der Beitrag "ungelöst" bleibt.

Die Inkassofirma hat sich bisher nicht bei mir gemeldet. Vielleicht kommt da noch was.

Wie ich bereits geschrieben hatte, bekam ich am 15.06 die Aufforderung, den Betrag bis zum 29.06 zu begleichen. Tat ich dann sofort.
Kurz danach, morgens am 17.06 dann schon Inkassodrohung etc.
Am 17.06 kam dann abends der Brief an, dass ich doch bitte den Betrag bezahlen solle bis zum 27.06.16.

Mein Amazon Konto wurde am Freitag wieder freigegeben.

Für mich war das eine sehr unschöne Erfahrung.
Es zeigt, wie wichtig es ist, dass wirklich alles reibungslos verläuft.
In der ganzen Sache sehe ich fast nur Widersprüche und keinerlei Einhaltung an Amazons eigene Aussagen.
Dass es wirklich ärgerlich ist, wenn einmal ein Artikel nicht bezahlt werden kann, ist klar. Aber wenn man sich nach Aufforderung auch sofort darum kümmert, warum dann das ganze Drama, Inkasso, widersprüchliche Daten in Mails und Briefen. Für mich vollkommen unverständlich. Vor allem auch dadurch, dass das alles innerhalb von 3-4 Tagen geschieht.

Vielen Dank an alle, die sich meiner angenommen haben.
Falls noch etwas von der Inkassofirma kommt, weiß ich, was zu tun ist und brauche hier nicht mehr schreiben. :)

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16172x hilfreich)

Zitat:
Für mich vollkommen unverständlich

Für mich nicht. Das ist schon ganz am Anfang beim Inkasso und zwischendrin die Mahnungen kommen meist auch schon vom Inkasso. Da das Inkasso aber Geld verdienen will, schiebt man schnell noch eine "Inkassomahnung" hinterher und t8ut so, als habe der Schuldner nicht rechtzeitig bezahlt. Viele bekommen es mit der Angst und bezahlen die eigentlich gar nicht erlaubten Inkassogebühren dann.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
amz457498-12
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo .Ich hab nur eine Frage und ist war wegen eine Rechnung wider von infoscore forderungsmanagement GmbH..Ich hab schon bei Amazon was bestellt und kann sein hatte ich kein Geld auf die Konto haben..Aber ist mir bis jetzt keine Mahnung gekommen .Auf ein mal komm Brief von Inkasso und muss ich jedesmal 27 Euro für nichts zahlen. Warum kommt keine Mahnung? So geht nicht !!

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16172x hilfreich)

Zitat:
So geht nicht !!

Doch, so geht.
Rücklastschrift = Selbstmahnung. Man bekommt dann von der eigenen Bank einen Brief bzw. eine Info. Weitere Mahnungen braucht es nicht.
So geht.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121967 Beiträge, 40085x hilfreich)

Zitat (von amz457498-12):
Ich hab schon bei Amazon was bestellt und kann sein hatte ich kein Geld auf die Konto haben.

Schlechte Kombination.
Da könntemit etwas Pech sogar noch eine Strafanzeige wegen Verdacht auf Betruges kommen.



Zitat (von amz457498-12):
Aber ist mir bis jetzt keine Mahnung gekommen

Doch, die Rüchlastschrift die auf Deinem Kontoauszug zu sehen ist.
In übrigen muss man keine Mahnung senden, damit Du in Verzug bist.



Zitat (von amz457498-12):
Auf ein mal komm Brief von Inkasso und muss ich jedesmal 27 Euro für nichts zahlen.

Nein, nicht "für nichts" Sondern "weil nicht". Eben weil die Rechnung nicht bezahlt wurde.



Zitat (von amz457498-12):
So geht nicht !!

Doch, so geht. Sagt Gesetz so.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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