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Anwalt fordert aus 2013 ein Betrag von einer Versicherung

9. April 2018 Thema abonnieren
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)
Anwalt fordert aus 2013 ein Betrag von einer Versicherung

Hallo,
ich hoffe mir kann jemand Helfen bei meinem Problem!!
Der Rechtsanwalt fordert 223,52€ von mir. dabei beläuft sich die Hauptforderung auf 151,27 € nebst 14, 94 Zinsen zzgl. 5,90 € vorgerichtliche Mahnkosten.51,41€ Kosten für das Schreiben des Anwaltes.
Ich habe über Vergleichen und Sparen eine Tierhaftpflicht bei Janitos online abgeschlossen! Laut den Produktplättern ist die erste Rate nach Abschluss unverzüglich jedoch spätestens bis 14 Tage nach Erhalt des Versicherungsschein zu entrichten .Der Versicherungsschein kam am 27.11.2012. Zahlung per Lastschrift. Der Vertrag sollte am 15.01.2013 begingen um 00:00 Uhr . Es erfolgte aber keine Zahlung / Abbuchung von meinem Konto!! Ich dachte das es irgendwie nicht funktioniert hat und habe dann am 28.01.2013 den Vertrag storniert / gekündigt und habe mein bedauern darüber kund getan , da diese Versicherung günstiger als meine Alte war...Jetzt nach Det Förderung und Durchsicht Det Unterlagen (ist noch alles da) habe ich festgestellt das die wirklich nach MEINEM Schreiben am 03.02 den Versicherungsbetrag abgebucht haben , ist mir vorher nicht aufgefallen...
Der Anwalt schreibt jetzt :
Anspruch aus Versicherungsprämir/-beitrag gen. Tierhalterhaftpf. VOM 15.02.2016
FÖRDERUNG 01- NOCH ZU TITULIERENDER ANSPRUCH ...
Was mich jetzt wundert ist das ich bis heute nichts von der Versicherung gehört habe!! keine Mahnung/Zahlungserinnerung oder irgend etwas, bis mir der Brif von diesem Inkassoanwalt bekommen habe. Ich bin zwar ein Jahr später Umgezogen aber mit Post nachsende Auftrag. Und umgemeldet habe ich mich auch...
Ich habe der Förderung komplett Wiedersprochen . Aber unruhig macht mich der Brief schon... und wieso bezieht der sich auf eine Förderung vom 15.02.2016??
Laut meinen Kontoauszügen sind bis auf die erste (Meiner Meinung unberechtigte) Zahlung keine weiteren Zahlungen erfolgt...

Wieso melden die sich nach so langer Zeit ??
auf dad senden der Vollmacht warte ich übrigens vergebens... muss ein Anwalt DSS nicht genauso wie ein Inkasso Büro auf Verlangen vorlegen .

Es wäre toll wenn mir jemand hierzu raten könnte ... besonders was ich mache wenn die sich nicht melden ich habe den 14 Tage gegeben mir die Vollmacht zu zusenden .
Sorry das es so lang geworden ist.

LG

Post vom Inkassobüro?

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32 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Lehrling
(1850 Beiträge, 589x hilfreich)

Was willst du mit der Vollmacht? Was willst du tun wenn der RA die Unterlagen erst nach 3, 4,... Wochen schickt? Also die Frist ist Quatsch.
Ansonsten warte doch einfach ab bis du die entsprechenden Unterlagen erhalten hast.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104014 Beiträge, 37584x hilfreich)

Zitat (von go487856-74):
und wieso bezieht der sich auf eine Förderung vom 15.02.2016??
Laut meinen Kontoauszügen sind bis auf die erste (Meiner Meinung unberechtigte) Zahlung keine weiteren Zahlungen erfolgt...

Vermutlich weil die restlichen Beträge noch offen sind.



Zitat (von go487856-74):
Wieso melden die sich nach so langer Zeit ??

Weil sie das Geld wollen.



Zitat (von go487856-74):
und habe dann am 28.01.2013 den Vertrag storniert / gekündigt

Den Zugang diese Schreibens kann man wie genau nachweisen?
War die Stornierung / Kündigung überhaupt rechtmäßig? Ohne Rechtsgrundlage lief der Vertrag nämlich weiter.







Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke Ex Mitarbeitet von Inkasso für deine schnelle Antwort.

Nein abwarten möchte ich eigentlich nicht den ich habe eine Zahlungsfrist bis zum 09.04.2018 bekommen. Sollte ich den vollen Betrag nicht bis zur Frist zahlen. wird Klage erhoben. so steht es in dem Brief.
Alleine deshalb möchte ich nicht warten
Gibt es bei so was nicht auch eine Verjährung? oder nur bei Rechnungen..

LG

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

die Versicherung hat am 03.02.2013 das erste und letzte mal von meinem Konto abgebucht.Laut Vertrag hätten die spätestens am 15.01.2013 abbuchen müssen..und dann halb jährlich.

JA ich hatte die Kündigung per Einschreiben geschickt... aber nach fünf Jahren und einem Umzug später habe ich den Beleg nicht mehr leider.
Danke für die antwort

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104014 Beiträge, 37584x hilfreich)

Dann würde ich vom Anwalt mal anfordern:
- eine Vollmacht für die Vertretung im Original
- eine detaillierte Forderungsaufstellung


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dann würde ich vom Anwalt mal anfordern:
- eine Vollmacht für die Vertretung im Original
- eine detaillierte Forderungsaufstellung
Zitat (von Harry van Sell):
Dann würde ich vom Anwalt mal anfordern:
- eine Vollmacht für die Vertretung im Original
- eine detaillierte Forderungsaufstellung


Das hatte ich Angefordert und eine 14 Tägige Frist zum zusenden gesetzt ohne Erfolg naja die Frist ging bis heute
Der Förderung habe ich Wiedersprochen, ich verstehe nur nicht warum die Jahre 2013 bis 31.01.2016 ignoriert werden , oder er nicht auch dafür die Beiträge fordert ...Ich finde es merkwürdig..
LG

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dann würde ich vom Anwalt mal anfordern:
- eine Vollmacht für die Vertretung im Original
- eine detaillierte Forderungsaufstellung
Zitat (von Harry van Sell):
Dann würde ich vom Anwalt mal anfordern:
- eine Vollmacht für die Vertretung im Original
- eine detaillierte Forderungsaufstellung


Das hatte ich Angefordert und eine 14 Tägige Frist zum zusenden gesetzt ohne Erfolg naja die Frist ging bis heute
Der Förderung habe ich Wiedersprochen, ich verstehe nur nicht warum die Jahre 2013 bis 31.01.2016 ignoriert werden , oder er nicht auch dafür die Beiträge fordert ...Ich finde es merkwürdig..
LG

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16059x hilfreich)

Sobald der Anwalt sich nochmal meldet würde ich auf die Kündigung verweisen und auch ruhig das Wort "Einschreiben" fallen lassen. Gar nicht groß diskutieren und nicht in Diskussionen verzetteln, dass man das nachweisen müsste o.ä.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die Hilfe.
ich warte dann mal was noch kommt!!
Was bedeutet noch zu titulierten Förderung von 15.02. 2016 ?
bedeutet das die ab dieser Zeit ein Titel auf dieser Förderung haben ?? Oder das Sie ab diesem Datum die Förderung geltend machen ??
Entschuldigung das ich hier so blöde fragen muß...
Ich freue mich auf eure Antworten , die schon ein wenig Licht ins dunkel bringen.
Lg

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16059x hilfreich)

Wie ist der exakte Wortlaut in deren Schreiben?

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Förderung 01- Anspruch aus Tierhalterhaftpflicht Beitrag vom 15.02.2016 noch zu tituliernde Förderung...

Der Vertrag würde aber zum 15.01.2013 abgeschlossen.
LG.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16059x hilfreich)

OK, "noch zu titulieren" heißt ja, dass sie keinen Titel haben.

Also bleibt es bei dem vorher gesagten. Reaktion des Anwalts abwarten.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

mepeisen, vielen Dank für deine Hilfe!!
Dann sehe ich dem jetzt sehr locker entgegen !! Da seit dem 15.01.2013 keine weiteren Gelder geflossen sind und sich bis zu dem Schreiben , niemand gemeldet hat und es keinen Titel gibt (der höchstens an die Alte Anschrift gegangen wäre ) ist es egal ob ich noch Nachweisen kann ob ich die Kündigung per Einschreiben geschickt habe.
Die Angelegenheit sollte dann verjährt sein!!
LG

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

mepeisen, vielen Dank für deine Hilfe!!
Dann sehe ich dem jetzt sehr locker entgegen !! Da seit dem 15.01.2013 keine weiteren Gelder geflossen sind und sich bis zu dem Schreiben , niemand gemeldet hat und es keinen Titel gibt (der höchstens an die Alte Anschrift gegangen wäre ) ist es egal ob ich noch Nachweisen kann ob ich die Kündigung per Einschreiben geschickt habe.
Die Angelegenheit sollte dann verjährt sein!!
LG

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9557 Beiträge, 3960x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Sobald der Anwalt sich nochmal meldet würde ich auf die Kündigung verweisen und auch ruhig das Wort "Einschreiben" fallen lassen.


Nicht nur das, sondern auch das Stichwort Lastschriftmandat.

Ich würde in der Richtung antworten:

Sehr geehrter RA "Dingeskirchen",

betreffend Ihrer Forderung der xy Tierhalterhaftpflicht bei YZ Versicherung, nehme ich folgendermaßen Stellung.
Der Vertrag mit Laufzeitbeginn am 15.01.2013 wurde von mir per Einschreiben zum Ende der Laufzeit fristgerecht gekündigt.
Desweiteren wurde Ihrer Mandantin eine Einzugsermächtigung (Sepamandat?) erteilt, die auch den Beitrag bis zum Vertragsende abbuchte.

Da der Vertrag beendet ist und ich mich niemals in Verzug befand, weise ich die Forderung vollumfänglich zurück.

Mit freundlichen und so.....



0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

der Vertrag lief nie bis zu Ende da er Meiner Meinung nach nicht zu Stande gekommen ist.Siehe oben !!
Lg

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2980x hilfreich)

Für die Versicherung ist der Vertrag durch Dich offensichtlich nicht gekündigt.

Dafür mag es zwei Gründe geben:
1) das Kündigungsschreiben ist dort nie angekommen
oder
2) es wurde nicht rechtswirksam gekündigt (z.B. falscher Beendigungstermin weil Vertragslaufzeit nicht beachtet wurde).

Wurde im Kündigungsschreiben auch die Beendigung des Abbuchungsauftrages erwähnt? Das würde die Einstellung weiterer Versuche erklären, denn die Weisung zur Abbuchung ist unabhängig von der formalen Wirksamkeit der Kündigung zu sehen.

Du bist umgezogen, hast dem Versicherer aber die neue Adresse nicht mitgeteilt? Da drängt sich der Verdacht auf eine Obligenheitsverletzung nahezu auf. Der Versicherer kann dann aber Erklärungen auch rechtswirksam an die alte Adresse schicken.

Der Beitrag ist für das Jahr 2013 per Abruf gezahlt. Ab 2014 fehlen die Beiträge. Diese fordert der RA jetzt offensichtlich, wobei unklar ist, welche Rolle das Datum 12.02.2016 spielt (Kündigung durch den Versicherer nach § 38 VVG ?). Die Forderung scheint auch berechtigt zu sein, wobei für die Beiträge des Jahres 2014 die Einrede der Verjährung erhoben werden kann.

Zitat (von mepeisen):
Sobald der Anwalt sich nochmal meldet würde ich auf die Kündigung verweisen und auch ruhig das Wort "Einschreiben" fallen lassen. Gar nicht groß diskutieren und nicht in Diskussionen verzetteln, dass man das nachweisen müsste o.ä.

Ich kenne keinen Kollegen, der sich davon beeindrucken lassen würde. Entweder es gibt eine Kündigung in der Akte oder der Zugang der Kündigung wird nachgewiesen. Ansonsten wird die Kündigung bestritten und gut ist es.
Diese Einstellung hängt aber vornehmlich damit zusammen, dass von gefühlt 10.000 Behauptungen tatsächlich nur einer gekündigt hat.

Der RA wird Dir die gewünschte Vollmacht zuschicken ohne sich im geringsten an Deiner Fristsetzung zu orientieren.
Unabhängig davon wird er die Klage vorbereiten. Wenn Du glaubst, dass du mit der Anforderung irgend etwas erreicht hast - und sei es nur Zeit schinden, glaubst Du wohl auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

Zitat (von go487856-74):
Sollte ich den vollen Betrag nicht bis zur Frist zahlen. wird Klage erhoben. so steht es in dem Brief.

Davon würde auch ich ausgehen. Das
Zitat (von go487856-74):
Alleine deshalb möchte ich nicht warten
halte ich für den richtigen Ansatz und würde deshalb die zumindest nicht bestreitbare Forderung incl. der derzeit noch moderaten vorgerichtlichen Kosten überweisen.

Unabhängig davon würde ich den Vertrag (erneut) kündigen, damit er wenigstens in der Zukunft endet.

Du hast bis auf die Möglichkeit der Verjährungseinrede nichts Dich entlastendes in der Hand - mit lediglich Behauptungen gewinnt man keinen Zivil-Prozess.

Neben vielen anderen Tippfehlern, das Wort ist "Forderung" nicht "F ö rderung".

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich Schulde der Versicherung keine Beiträge, da meiner Meinung überhaupt kein Vertrag zu Stande gekommen ist.
Ich habe am 27.11.2012 die Unterlagen für die Versicherung erhaltenen . Laut eigenen AGB der Versicherung ist der erste Beitrag sofort nach erhalt des Versicherungsschein längstens aber nach 14 Tage zu entrichte!! Der versicherungsbeging war am 15.01.2013
Da aber nichts von meinem Konto abgebucht wurde habe ich den Vertrag am 28.01.2013 Storniert und gekündigt ...Jetzt leider erst bei der Durchsicht meiner Kontoauszüge , habe ich gemerkt dad am 02.02.2013 einmal abgebucht wurde. Diese einmalige Summe wäre auch nur für dad erste halbe Jahr, ich hätte dann am 15.07.2013 das nächste mal zahlen müssen.Es wurde aber nur das eine mal Abgebucht. Und dann nie wieder, um die Frage vorweg zu nehmen es gab auch keine Rückläufer!
Umgezogen bin ich 1 Jahr und 3 Monate später, mit Nachsendeauftrag bei der Post. Auch habe ich mich in der ersten Woche umgemeldet, also hätte die Versicherung etwas geschrieben ich hätte es sicher bekommen!!
Ich würde ja Zählen zum einen weil es nur 235 Euro sind.Aber ich bestreite die komplette Förderung...Ich verstehe auch nicht was es mit diesem Dubiosen Datum aus 2016 auf sich hat...
Der Anruf hat nichts weiter ergeben ausser das ich in irgendeinem Call Center gelandet bin mit einer sehr bösen Dame am anderen Ende die mur meinte ich solle das bezahlen und nicht warten würde nur teurer...
Aber Sagen könnte die leider Nichts . zum Beispiel warum nicht ab 15.07.2013 gefordert wird ..da sagte Sie nur Zählen Sie die Förderung..

Ich habe noch einmal eine Fünf Tägige Frist gesetzt. kommt da nichts gehe ich zu einem Anwalt. Mir kommt das alles Dubios vor.

Lg

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2980x hilfreich)

Zitat (von go487856-74):
Mir kommt das alles Dubios vor.


Mir nicht. Aber ich kenne auch die rechtliche Seite!

Zitat (von go487856-74):
Ich habe noch einmal eine Fünf Tägige Frist gesetzt. kommt da nichts gehe ich zu einem Anwalt.


Machen Sie das, nur sollten Sie sich darauf einrichten, dass der Anwalt in etwa die gleiche Summe von Ihnen als sein Honorar fordert. Und Ihre Schuld bei der Versicherung ist damit nicht erloschen.

Ihre Fristsetzungen sind für die Tonne, signalisieren aber jedem, wieviel Kenntnis sie wirklich haben.

Wenn der Gegner ihre Fristsetzung nicht beachtet, ist er gleichwohl nicht daran gehindert Sie zu verklagen.

Zitat (von go487856-74):
Laut eigenen AGB der Versicherung ist der erste Beitrag sofort nach erhalt des Versicherungsschein längstens aber nach 14 Tage zu entrichte!! Der Versicherungsbeging war am 15.01.2013


Die Fiktion des § 37 VVG wird durch die erteilte Abbuchungsermächtigung ausgehölt.
Zitat (von go487856-74):
Da aber nichts von meinem Konto abgebucht wurde habe ich den Vertrag am 28.01.2013 Storniert und gekündigt
Dann sollte ja alles in trockenen Tüchern sein. Das Sie den Vertrag storniert haben, bezweifele ich. Zur Kündigung und zur Erfordernis des Zugangsnachweises wurde bereits alles gesagt, wenn diese bestritten wird.

Zitat (von go487856-74):
mit Nachsendeauftrag bei der Post.
e gibt zumindest hier regional mindestens 4 Briefzusteller. Ein Nachsendeauftrag bei nur einem hilft da also nicht weiter. Außerdem entbindet er Sie auch nicht von der Meldeobliegenheit.

Zitat (von go487856-74):
also hätte die Versicherung etwas geschrieben ich hätte es sicher bekommen
Echt jetzt. Schon mal einen Blick auf die Briefumschläge und auf den dort oft eingedruckten Text "bei Umzug nicht weiterleiten sondern mit neuer Anschrift bitte zurück" geworfen?

Zitat (von go487856-74):
Aber ich bestreite die komplette Förderung
Forderung - nicht Förderung, kann ja wohl nicht so schwer sein.

Bestreiten kann man alles, Sinn macht das allerdings nur, wenn zu Unrecht gefordert wird.

Hier ist nicht bestreitbar ein Vertrag zu Stande gekommen. Bis auf die erste (abgebuchte) Beitragsrate sind alle weiteren Beitragsraten offen.
Die eigene Kündigung wird behauptet kann aber nicht bewiesen werden, ist also auch kein handfester Grund für ein sinnvolles Bestreiten.

Zitat (von go487856-74):
Der Anruf hat nichts weiter ergeben ausser das ich in irgendeinem Call Center gelandet bin mit einer sehr bösen Dame am anderen Ende die mur meinte ich solle das bezahlen und nicht warten würde nur teurer...
Aber Sagen könnte die leider Nichts

Das nächste mal wird Ihnen der Richter wohl das Gleiche sagen (schreiben), nur dass es dann schon deutlich teurer geworden ist.

Zusammengefast:
Für den Vertragsabschluss gibt es ausreichend Beweise incl. der ersten Zahlung.
Die Nichtzahlung der Folgebeitragsraten ist unstreitig
Der Zugang ihrer Kündigung ist nicht beweisbar.

Die Erfolgsaussichten eines Klägers schätze ich daher größer 99% ein.
Die Erfolgsaussichten für Sie als Beklagten demnach kleiner 1 %.

Auch ein Anwalt kann die Fakten, die allesamt von Ihnen so beschrieben wurden, nicht verändern.
Wenn nicht noch andere, von ihnen bisher nicht genannte neue Aspekte hinzukommen, ist dies ein eindeutiger Fall.

Aber Sie können sich auch weiterhin don Quijote zum Vorbild nehmen.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein Danke :) dad wäre kein gutes Vorbild in diesem Fall!! Aber auch überhaupt nicht nötig, Den ich habe den Rückschein von der Zustellung der Kündigung gefunden !! Der wari nicht bei dem Pferd abgeheftet sondern bei den Hunden .
Und ausserdem habe ich eine Rechtschutz Versicherung die das tragen wird.
Und das jeder merkt das ich mich in solchen Sachen nicht auskenne, finde ich überhaupt nicht schlimm!!! Den in der Regel pflege ich meine Verbindlichkeiten zu bezahlen !!

Wie Sie schon sagten ist dad Ding jetzt wohl doch in trocken Tüchern Selbst die Frage der Verjährung stellt sich jetzt nicht mehr und da der Anwalt das wohl ähnlich sieht, wie Berry. Wird das ganze wohl vor Gericht landen.

Ich Teile gerne mit wie diese Geschichte weiter geht . Auf diese Art und Weise kann man den Leuten auch versuchen das Geld aus dem Rippen zu leihern.

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten !!
LG

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2980x hilfreich)

Zitat (von go487856-74):
Aber auch überhaupt nicht nötig, Den ich habe den Rückschein von der Zustellung der Kündigung gefunden !!


Das verändert die Sacheinschätzung in der Tat, da aus der bisher nur behaupteten Kündigung nun eine beweisbare geworden ist.
Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass die Kündigung auch wirksam war, um Forderungen über den Stornotermin hinaus zu widersprechen. Aber das wäre eine neue Baustelle.

Zitat (von go487856-74):
Selbst die Frage der Verjährung stellt sich jetzt nicht mehr und da der Anwalt das wohl ähnlich sieht, wie Berry. Wird das ganze wohl vor Gericht landen.


Verjährung bedeutet nicht, dass die Schuld erloschen ist. Mit der zu erhebenden Einrede der Verjährung kann man lediglich prozessuale Handlungen diese Teilschuld betreffend abwehren.
Die Rechtsfolgen der Verjährung treten auch nicht aus sich selbst heraus ein.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Wenn ich wirklich etwas verdusselt hätte würde ich dad sofort bezahlen !! Aber selbst in diesem Jahr wo ich noch unter der alten Anschrift gewohnt habe , ist keine Erinnerung/ Mahnung gekommen!!
Und was noch viel Wichtiger ist, die Versicherung hat nicht weiter Abgebucht was Sie ja hätte können / müssen wenn Sie die Kündigung nicht akzeptiert. Da ich die Lastschrift nicht extra entzogen habe ..
Deshalb gehe ich davon aus dad es in der Erlaubten Frist war...bin da aber überhaupt nicht sicher ..

Vielen Dank für die vielen Tipps und Antworten .
Lg

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2980x hilfreich)

Jetzt bewegen wir uns nur noch im Bereich der Spekulation.

Schreib den Anwalt an und weise die Forderung unter Hinweis auf die Vertragskündigung (am Besten mit einer Kopie des jetzt gefundenen Beleges) ganz sachlich zurück und erhebe die Einrede der Verjährung für den verjährten Betrag.

Und warte ab, was er dann auf den Sachvortrag erwidert.

Berry

1x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke Berry,

so mach ich dad!! Ich Berichte was noch nach gekommen ist. Ich hoffe nicht viel.

Einen herzlichen Dank an alle , die mir hier geantwortet haben, um zu helfen !!

Lg

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo , wie versprochen melde ich mich wenn es etwas neues gibt.
Aus irgendwelchen Gründen war die Kündigung nicht in der Akte bei der Versicherung. Die Kündigung ist wirksam zum 15.01.2014. Warum die Versicherung den zweiten Beitrag nicht abgebucht hat ist jetzt nicht mehr nach zu Vollziehen. So mit wären 23 Euro offen . der Betrag ist zum einen verjährt und warum die Versicherung nicht versucht hat den fälligen Betrag vom Konto ab zu buchen ist auch unklar und es kann nicht Ausgeschlossen werden das die Versicherung die Stonierung akzeptiert hat.
Mit Hinblick auf die geringe Summe die zur Forderung steht haben die sich entschlossen . Aus Kulanz alle Ansprüche zu Wiederufen .
Reicht es wenn ich dieses Schreiben zu den Unterlagen lege oder sollte ich noch ein schreiben direkt von der Versicherung verlangen . Nicht dad in ein paar Jahren der nächste um die Ecke kommt und was fordert.
Lieben Dank noch einmal für die ganzen Tipps und eure Hilfe!!

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo , wie versprochen melde ich mich wenn es etwas neues gibt.
Aus irgendwelchen Gründen war die Kündigung nicht in der Akte bei der Versicherung. Die Kündigung ist wirksam zum 15.01.2014. Warum die Versicherung den zweiten Beitrag nicht abgebucht hat ist jetzt nicht mehr nach zu Vollziehen. So mit wären 23 Euro offen . der Betrag ist zum einen verjährt und warum die Versicherung nicht versucht hat den fälligen Betrag vom Konto ab zu buchen ist auch unklar und es kann nicht Ausgeschlossen werden das die Versicherung die Stonierung akzeptiert hat.
Mit Hinblick auf die geringe Summe die zur Forderung steht haben die sich entschlossen . Aus Kulanz alle Ansprüche zu Wiederufen .
Reicht es wenn ich dieses Schreiben zu den Unterlagen lege oder sollte ich noch ein schreiben direkt von der Versicherung verlangen . Nicht dad in ein paar Jahren der nächste um die Ecke kommt und was fordert.
Lieben Dank noch einmal für die ganzen Tipps und eure Hilfe!!

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo , wie versprochen melde ich mich wenn es etwas neues gibt.
Aus irgendwelchen Gründen war die Kündigung nicht in der Akte bei der Versicherung. Die Kündigung ist wirksam zum 15.01.2014. Warum die Versicherung den zweiten Beitrag nicht abgebucht hat ist jetzt nicht mehr nach zu Vollziehen. So mit wären 23 Euro offen . der Betrag ist zum einen verjährt und warum die Versicherung nicht versucht hat den fälligen Betrag vom Konto ab zu buchen ist auch unklar und es kann nicht Ausgeschlossen werden das die Versicherung die Stonierung akzeptiert hat.
Mit Hinblick auf die geringe Summe die zur Forderung steht haben die sich entschlossen . Aus Kulanz alle Ansprüche zu Wiederufen .
Reicht es wenn ich dieses Schreiben zu den Unterlagen lege oder sollte ich noch ein schreiben direkt von der Versicherung verlangen . Nicht dad in ein paar Jahren der nächste um die Ecke kommt und was fordert.
Lieben Dank noch einmal für die ganzen Tipps und eure Hilfe!!

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
guest-12309.11.2018 09:43:45
Status:
Lehrling
(1613 Beiträge, 604x hilfreich)

Zitat (von go487856-74):
Reicht es wenn ich dieses Schreiben zu den Unterlagen lege oder sollte ich noch ein schreiben direkt von der Versicherung verlangen .


Von wem hat man denn jetzt ein Schreiben mit welchem Inhalt?

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16059x hilfreich)

Sofern das Schreiben von einem beauftragten Anwalt/Inkasso kommt, einfach abheften und gut ist. Das ist durchaus verbindlich, was die dann auch schreiben in Namen ihrer Mandanten.

Davon abgesehen ändert das ja an der Verjährung immer noch nichts. Sprich: Selbst wenn die in ein paar Jahren nochmal kommen. Es ist und bleibt verjährt, solange du keine Schuldeingeständnisse unterschreibst oder bei einer Titulierung (Gerichtspost) nicht widersprichst.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
go487856-74
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

der Brief ist vom Anwalt und den Hefte ich jetzt schön zu den Unterlagen. Und mach den Deckel drauf .

0x Hilfreiche Antwort

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