Ausbesserungsrecht und gerichtliches Mahnverfahren - Selbständigkeit

22. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
ToriTiri
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Ausbesserungsrecht und gerichtliches Mahnverfahren - Selbständigkeit

Unternehmer A beauftragt, im Namen einer seiner Kunden Unternehmer b mit dem Verlegen eines Bodens. Unternehmer B erledigt dies und stellt A die Rechnung. A bezahlt und erteilt neuen Auftrag. Auch hier kümmert sich B umgehend darum. Unternehmer A ist viel unterwegs und erhält Fotos der abgeschlossen Baustelle, sagt das sei gut und schickt ihn umgehend zur 3. Baustelle. Am nächsten Tag besichtigt A die abgeschlossene Baustelle und teilt B in keinster Weise unzufriedenheit mit. Unternehmer B stellt seine Rechnung und fängt mit der nächsten Arbeit an. Alle Arbeiten sind 1 zu 1 die selben. Nach Abschluss mit der dritten Baustelle und der dritten Rechnung hat A immernoch nicht bezahlt. Auf Rückfrage wird nun Baustelle 2 und 3 bemängelt und behauptet es hätte ein anderer Handwerker komplett neu machen müssen.

Unternehmer B wurde kein Möglichkeit zur Ausbesserung gegeben. Auch war die Erwartung von B das der Auftrag zur Zufriedenheit erfüllt wurde da er im selben Moment eine neue Baustelle, mit der genau selben Arbeit von B zugeteilt bekommen hat. Auf Mahnungen reagiert A lange nicht.

Hat A das Recht die Rechnungen zu kürzen oder gar völlig zu verweigern?

Liegt B richtig in der Annahme das durch den neuen identischen! Auftrag Zufriedenheit bei A anzunehmen ist?

Wem wurde bei einem gerichtlichen Mahnbescheid eher zugesprochen werden ?

-- Editiert von User am 22. März 2024 00:43

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7213 Beiträge, 1515x hilfreich)

Zitat (von ToriTiri):
Auch war die Erwartung von B das der Auftrag zur Zufriedenheit erfüllt wurde da er im selben Moment eine neue Baustelle, mit der genau selben Arbeit von B zugeteilt bekommen hat.


An der Tatsache eines Folgeauftrages kann man keine Zufriedenheit mit der Ausführung der Arbeit ableiten

Zitat (von ToriTiri):
Auf Rückfrage wird nun Baustelle 2 und 3 bemängelt und behauptet es hätte ein anderer Handwerker komplett neu machen müssen.


Die Behauptung sollte A belegen können

Zitat (von ToriTiri):
Wem wurde bei einem gerichtlichen Mahnbescheid eher zugesprochen werden ?


Ein Mahnbescheid hat nichts mit Recht bekommen zu tun.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120082 Beiträge, 39829x hilfreich)

Zitat (von ToriTiri):
Wem wurde bei einem gerichtlichen Mahnbescheid eher zugesprochen werden ?

Da gibt es nichts zuzusprechen.
Den Mahnbescheid akzeptiert die Gegenseite oder die Gegenseite lehnt ihn ab.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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