BEVOR Inkasso klingelt ...

17. Juli 2023 Thema abonnieren
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(290 Beiträge, 10x hilfreich)
BEVOR Inkasso klingelt ...

Eventuell gehört die Frage in ein anderes Unterforum. Ich bitte trotzdem um Rat.

Ein Artikel wurde bei deutschen Anbieter online gekauft. Auftragsbestätigung "Rechnungskauf mit KLARNA, Sie erhalten von KLARNA in separater Email die Daten zur Bezahlung, bitte noch ein paar Tage gedulden".
Es kam aber nichts.
Also schrieb ich sowohl den Händler als auch KLARNA an und erbat die Rechnungsnummer für die Überweisung.
2x automatische Eingangsbestätigungen kamen. Von KLARNA - keine Rückmeldung mit den erbetenen Daten.
Einige Tage später erneute Bitte - zugleich an Händler und an KLARNA.
Rückmeldung de Händlers: bitte einfach an KLARNA überweisen und als Verwendung die Auftragsnummer (nicht die Rechnungsnummer des Händlers) einsetzen.
Getan. Weitere Tage später - KLARNA bucht mir den Betrag zurück.
Erneuter Überweisungsversuch (einfach die Rückbuchung zurück zu KLARNA ...) - kam auch zurück.
Wieder den Händler kontaktiert.
Antwort jetzt: Kunde hätte falsch gehandelt, es handle sich um einen "Rechnungskauf mit RATEPAY" und im Übrigen erfolgt hiermit die erste Mahnung.
Als Anlage ein Text mit einer IBAN (unbekannt) und ich soll dorthin überweisen bis zum xxx(Datum).
Kein Briefkopf, nichts ...

Wenn ich jetzt auf diese ominöse IBAN überweise und das NICHT wirklich ein Konto eines Zahlungsdienstleisters ist, bekomme ich das Geld doch nie wieder zurück, oder?
Wenn in der Auftragsbestätigung an mehreren Stellen zweifelsfrei KLARNA genannt wurde, wieso dann plötzlich RATEPAY plus die Unterstellung, ich hätte eine Zahlungsauffoderung übersehen (es gab nie eine solche! auch NICHT als SPAM!) - Dass ich jedenfalls trotz toller TV-Werbung des Händler nie wieder dort bestellen werde habe ich bereits mitgeteilt.

Wie verhält man sich? Danke für Rat!

Ich habe jetzt zwar RATEPAY angeschrieben und um die Bestätigung jener IBAN gebeten, las aber in Foren, dass die Firma angeblich generell auf keine Anfragen antwortet. Am Telefon möchte ich sowas nicht klären. Ich habe allerdings auch keine Lust auf Inkasso - wegen diesem Chaos.


-- Editiert von User am 17. Juli 2023 07:54

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6899 Beiträge, 1458x hilfreich)

Zitat (von Brit2):
Wenn ich jetzt auf diese ominöse IBAN überweise und das NICHT wirklich ein Konto eines Zahlungsdienstleisters ist, bekomme ich das Geld doch nie wieder zurück, oder?


Wieso sollte dir der Händler eine falsche Bankverbindung senden?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2231 Beiträge, 347x hilfreich)

So wie geschildert sehe ich keinen Verzug des Schuldners. Eher den Annahmeverzug des Gläubigers.

Ich würde hier dem Händler mitteilen, dass er sich bitte an die vertraglich vereinbarten Zahlungsmodalitäten halten soll (hier Rechnungskauf via Klarna) oder bei Dir zu Hause das Geld in bar persönlich (in Form des Geschäftsführers oder eines hinreichend akkreditierten Boten) abholen kommen möchte.

Und die Angelegenheit mit der unerlaubten Datenweitergabe an Ratepay möchten die Herrschaften Händler auch klären bevor Maßnahmen notwendigwerden, für die ein Rechtsberater eine Vergütung verlangt.

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#3
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(290 Beiträge, 10x hilfreich)

Heute Mittag hat wenigstens KLARNA auf meine Anfragen reagiert. Aussage: uns ist keine Rechnung gemeldet.
Damit ist wenigstens eine Baustelle geschlossen.
Wenn ich aber vom Verkäufer seit Wochen falsche Angaben bekommen habe ("Klarna Rechnungskauf") - bi ich schlichtweg argwöhnisch, was jene am Wochenende vom Verkäufer geschickte IBAN betrifft. Denn angeblich ist das nicht seine sondern die von Ratepay. Ich habe aber bereits bei anderem Händler auch schonmal via Ratepay bezahlt und eine völlig andere IBAN. KLARNA hat doch auch "eine einzige" ...
Kann man irgendwie eruieren, wem diese konkrete IBAN wirklich gehört? Wie gesagt - Vertrauen ist weg (und zum Glück war es die "Erstbestellung" dort und nur ein einziger Artikel).

Und - mein Misstrauen scheint sich wohl tatsächlich zu begründen. Antwort von Ratepay immer noch nicht.

Versuch der Prüfung bei RATEPAY - man muss sich anmelden.
https://www.ratepay.com/shopperinnen/
Und was steht dort in der Anleitung?
Geben Sie den auf der Rechnung abgedruckten Verwendungszweck (beginnend mit GD, DN oder DG) ein.
Tja - lt ominöser Email vom Wochenende beginnt diese "Mahnung" aber mit KA1910...

-- Editiert von User am 17. Juli 2023 14:10

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#4
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(290 Beiträge, 10x hilfreich)

Sorry, leider keine Änderung/Korrektur mehr möglich hier:"
Habe bei Ratepay die mir am Wochenende übersandte soeben Rechnungsnummer prüfen lassen: wir haben keine Daten zu einer Bestellung/Rechnung in unserem System". -> also weder Klarna noch Ratepay.
DARUM haben beide Zahlungsdienstleister auch nie eine Rechnung geschickt! - die ich lt Händler angeblich "bis heute nicht fristgerecht bezahlt" habe. Also - stimmt auch die mir am Wochenende vom Händler geschickte IBAN nicht (deklariert als "Ratepay GmbH"!) ---- ich denke, es wäre ein Fehler Geld zu überweisen. OBWOHL ich ja definitiv Ware erhalten hatte und die auch gern endlich korrekt bezahlen möchte! Zwickmühle ...

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39594x hilfreich)

Zitat (von Brit2):
Wie verhält man sich?

Man zahlt die geschuldete Summe an die vom Händler genannte IBAN.



Zitat (von Brit2):
Wenn ich jetzt auf diese ominöse IBAN überweise und das NICHT wirklich ein Konto eines Zahlungsdienstleisters ist, bekomme ich das Geld doch nie wieder zurück, oder?

In Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.



Zitat (von Brit2):
mit einer IBAN (unbekannt)

Die IBAN DE13512106004223687015 ist es nicht?



Zitat (von Brit2):
Geben Sie den auf der Rechnung abgedruckten Verwendungszweck (beginnend mit GD, DN oder DG) ein.
Tja - lt ominöser Email vom Wochenende beginnt diese "Mahnung" aber mit KA1910...

Und?
Unterschiedliche Worte haben meist auch unterschiedliche Bedeutungen.



Zitat (von Brit2):
KLARNA hat doch auch "eine einzige"

Und Ratepay halt nicht ...



Zitat (von Brit2):
Kann man irgendwie eruieren, wem diese konkrete IBAN wirklich gehört?

Wenn sich diese nicht durch googlen zuordnen lässt, wird man Pech haben.



Zitat (von Kalanndok):
So wie geschildert sehe ich keinen Verzug des Schuldners.

Noch nicht, kann sich aber schnell ändern.
Der Gläubiger hat eine Bankverbindung zur Zahlung benannt, der Verzug klopft somit schon an die Türe des Schuldners..-


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(290 Beiträge, 10x hilfreich)

Okay, dann überweise ich. Wehe, es heißt später "es wurde nicht gezahlt, diese Email stammt nicht von uns".
Übrigens - "Shop-Apotheke (die mit Günther Jauch im TV) und eine IBAN400100xxx - eben weder Klarna noch Ratepay.

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#7
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2231 Beiträge, 347x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Der Gläubiger hat eine Bankverbindung zur Zahlung benannt

Der Gläubiger hat aber keine Zahlungsvereinbarung zur Überweisung auf IBAN sondern zum Rechnungskauf über Klarna (und nicht Ratepay). Eine Abweichung von dieser Zahlungsvereinbarung muss einvernehmlich erfolgen.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39594x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Eine Abweichung von dieser Zahlungsvereinbarung muss einvernehmlich erfolgen.

Richtig, die Zahlung stellt dann diese Einvernehmlichkeit dann her.
Zitat (von Brit2):
Wehe, es heißt später "es wurde nicht gezahlt, diese Email stammt nicht von uns".




Zitat (von Brit2):
"es wurde nicht gezahlt, diese Email stammt nicht von uns".

Die Echtheit der Mail wird man ja whl verifiziert haben?



Zitat (von Brit2):
IBAN400100xxx

Das ist aber gar keine IBAN ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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