Creditreform Mahnung

2. November 2015 Thema abonnieren
 Von 
Bratze90
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Creditreform Mahnung

Guten Tag alle Zusammen :)

Ich habe ein Schreiben von der Creditreform bekommen.

Inhalt.:

"Mahnung

Unser Auftraggeber ... überträgt uns zur Entlastung seiner Buchhaltung...
Der Außenstehende Gesamtbetrag in Höhe von 121,49€ setzt sich wie folgt zusammen:

Ursprüngliche Rechnung 28,-€ und ettliche Gebühren von der Creditreform..

Sollten Sie berechtigte Einwände haben usw... zahlen sie bis zum 04.11.2015.

Bitte bedenken Sie das bei Nichtzahlung einer umstrittenen..."


usw. was dort eben so steht..

Ich habe die damalige Forderung (Kinokarten) per APP bestellt als Lastschrift.
Habe geschaut, der Betrag wurde nie abgebucht, habe anstatt meiner Kontonummer die Kartennummer eingegeben... Habe aber nie eine Rechnung / Mahnung sonstiges bekommen.
Habe schon mit dem Kino telefoniert und die Dame meinte es seien Mahnungen per Post rausgegangen.. tja nie angekommen.
Ansonsten hätte ich den leppischen Betrag ja längst überwiesen !!

Ich habe jetzt auf das Konto des Kinos den geforderten Betrag + Mahngebüren überwiesen. Das die Forderung dort erst mal glatt ist.

Wie muss ich nun mit der Creditreform umgehen?!?

Es war übrigens nichts weiter dabei bei dem Schreiben!! Keine Rechnung, keine Vollmacht...

LG und danke für Eure Hilfe!

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16089x hilfreich)

Zitat:
habe anstatt meiner Kontonummer die Kartennummer eingegeben..

Womit der Fehler zunächst mal eindeutig bei dir liegt. Dass dann nicht abgebucht werden konnte, ist irgendwie logisch.

Zitat:
Ich habe jetzt auf das Konto des Kinos den geforderten Betrag + Mahngebüren überwiesen. Das die Forderung dort erst mal glatt ist.

Wie hoch waren die Mahngebühren bzw. umgekehrt: Du hast etwaige Rücklastschriftkosten hoffentlich auch bezahlt? Die waren wie gesagt deine Schuld.

Zitat:
Wie muss ich nun mit der Creditreform umgehen?!?

Man kann mehrere Wege gehen.
1. Zurückweisen der Forderung mangels Vorlage einer Vollmacht.
2. Ignorieren
3. Beschwerden beim Aufsichtsgericht.

Ich persönlich würde Variante 3 bevorzugen. Tenor der Beschwerde (die übrigens außer Briefporto nichts kostet): Das Inkasso hat keine Sachkenntnis und Fachkenntnis. Es schreibt, dass es keine Inkassodienstleistung erbringt, sondern stattdessen 'Zur Entlastung der Buchhaltung des Auftraggebers' agiert. Sämtliche Merkmale einer Rechtsdienstleistung, die vergütungswürdig wäre, sind damit nicht erfüllt. Die ständige Rechtsprechung des BGH hinsichtlich des Verbotes von Bearbeitungspauschalen insbesondere bei Rücklastschriften werden damit in betrügerischer Absicht durch Outsourcing und durch Falsch-Deklarierung als Inkasso-Dienstleistung umgangen. Das Aufsichtsgericht möge dem Inkasso die Lizenz entziehen und ggf. von Amts wegen eine strafrechtliche Ermittlung wegen schweren (=gewerblichen) Betrugs einleiten.
Das Aufsichtsgericht möge berücksichtigen, dass das Bundesministerium der Justiz 2015 deutlich ausgeführt hat, dass auch Stand heute bereits unerlaubte Kostenlegungen von den Aufsichtsgerichten zu unterbinden und zu ahnden sind.

-- Editiert von mepeisen am 03.11.2015 08:24

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#2
 Von 
Bratze90
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Das es meine Schuld ist, ist vollkommen klar.

Ich habe den Betrag + Mahnkosten + Rücklastschriftkosten überwiesen.

Leider kenne ich mich mit so etwas gar nicht aus... Wie muss man da vorgehen?
Kann man nicht auch antworten, das die Schulden bereits beglichen sind und darauf eingehen das die Vollmacht fehlt?

Ich wüsste auch gar nicht wie ich so einen Brief schreiben muss. Bin bei so etwas leider komplett ... naja zu doof nicht , aber habe keine Erfahrung und Ahnung davon..

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16089x hilfreich)

Zitat:
Kann man nicht auch antworten, das die Schulden bereits beglichen sind und darauf eingehen das die Vollmacht fehlt?

Klar. "Wertes Inkasso. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück, da sie zum einen beglichen ist, zum Zweiten haben Sie keine Vollmacht im Original vorgelegt. Zum Dritten sind Bearbeitungspauschalen für buchhalterische Aufwände grundsätzlich vom BGH verboten. Sollten Sie mich weiterhin belästigen, werde ich Strafanzeigen erstatten und beim Aufsichtsgericht einen Entzug Ihrer Lizenz fordern."



-- Editiert von mepeisen am 04.11.2015 10:07

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