Cyberservices B.V. und Diagonal Inkasso GmbH

16. November 2012 Thema abonnieren
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)
Cyberservices B.V. und Diagonal Inkasso GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor über zwei Jahren habe ich ein Abo für das Datingportal affaire.com der Cyberservice B.V. abgeschlossen. Über die "Vertragsbedingungen" war ich stets im Unklaren, da auf dieser Seite weder ausreichend Informationen über das Abo noch AGB zu finden waren, geschweige denn ein Schriftverkehr per E-Mail oder Brief zustande gekommen wäre, und ich von der Nutzung dieser Seite schon innerhalb weniger Tage absah, da sie mir absolut unseriös erschien. Bei dem Abo handelte es sich soweit ich mich daran erinnere, um eines mit drei Monaten kostenloser Probe-Laufzeit, das automatisch gekündigt werden sollte, was wohl aber nicht geschehen ist. Schriftverkehr per E-Mail habe ich dazu nicht mehr, wenn es denn je welchen gab.

Nachdem nach den ersten drei Monaten zunächst eine Gebühr von 4,90 Euro abgebucht worden war, die ich nicht sofort bemerkte, kam es zu zweimal zur monatlichen Abbuchung von 29,90 Euro von meinem Konto. Daraufhin beantragte ich Rückbuchungen und wies meine Bank an, keine weiteren Lastschriften von Cyberservice B.V. zuzulassen. Desweiterin kündigte ich das Abo per E-Mail, ob es dazu eine Bestätigung gab, weiß ich nicht mehr.

Etwa zwei Wochen darauf folgten zwei oder drei Mahnungen im Abstand von 14 Tagen von der Anwaltskanzlei Fix und Mohrbach aus Hamburg. Bei Recherchen über die Gläubigerin und ihre Anwälte fand ich heraus, dass es sich bei dieser Hamburger Kanzlei wohl um eine Briefkastenfirma handelt. Daher beschloss ich beide Schreiben zu ignorieren und vernichtete sie, danach wurde es um diese Forderung still. Die nächste Mahnung folgte etwa ein Jahr später, diesmal in einem anderen Layout und mit anderem Briefkopf. Auch diese Mahnung ignorierte ich und entsorgte sie.

Heute und damit über zwei Jahre nach dem "Vertragsschluss", kam eine Zahlungsaufforderung der Diagonal Inkasso GmbH, die mich ermahnte der ausstehenden Zahlung zzgl. etwaiger Inkassoverfahrensgebühren baldigst nachzukommen, andernfalls würde der Betrag gerichtlich eigeklagt.

Nun fand ich im Internet ganz unterschiedliche Beratungsbeiträge zum Thema Maßnahmen gegen Internet- und Inkassobetrug, wie z.B.:

- vollständiges Ignorieren der Mahnung
- Widerspruch/Bestreiten aus Unkenntnis und Aufforderung zu einem Rechnungs- oder technischem Nachweis
- Widerspruch durch einen Anwalt
- Anzeige oder Klage

Ich bin nun unschlüssig, wie ich mich verhalten soll und bitte Sie um Rat. Der Originaltext des Schreibens lautet wie folgt:

MAHNUNG

Sehr geehrter Herr XXX,

die Forderung unserer Auftraggeberin, der Cyberservices B.V., Betreiberin des Internetportals affaire.com, ist leider, trotz einer Vielzahl an Mahnschreiben von der Anwaltskanzlei Fix und Mosbach an Sie, noch nicht beglichen worden. Die Cyberservices B.V. hat uns beauftragt, die weitere Rechtsverfolgung der Forderung gegen Sie vorzuheben

Der offene Betrag resultiert aus der Nutzung des kostenpflichtigen Datingportals affaire18.com. Sie haben sich dort am XX.XX.XXXX mit dem Pseudonamen XXX angemeldet und sich für ein kostenpflichtiges Paket nach dem Fernabsatzgesetz entschieden. Leider hat Ihre Bank die Lastschrift nicht eingelöst bzw. wurde der Rechungsbetrag storniert. Chatprotokolle sowie hinterlegte Fotografien können Ihre Nutzung des Datingportals beweisen und jederzeit zur Dokumentation der Forderung, im Falle eines gerichtlichen Verfahrens, vorgelegt werden. Um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden, begleichen Sie bitte die offene Gesamtforderung in Höhe von 134,64 Euro, durch Überweisung auf das unten genannte Konto bis zum XX.XX.XXXX.

Durch jeden weiteren Zahlungsverzug erhöhen sich Ihre Kosten. Wir sind gerne bereit, eine Ratenzahlung mit Ihnen zu vereinbaren, wenn sie diesbezüglich Kontakt mit uns aufnehmen:
0180-50 00 20

Mit freundlichen Grüßen
Diagonal Inkasso GmbH
Kopierte Signatur

Ich bitte um keine Belehrungen zu meiner Dummheit auf ein zwielichtiges Internetangebot einzugehen ohne mich vorher ausreichend über die Geschäftsbedingungen informiert zu haben, oder zu meinem fahrlässigen Umgang mit mehr oder weniger seriösen Mahnungen zu erhalten, dieser Verfehlungen bin ich mir bewusst, sondern ich bitte um konkrete Hinweise für Maßnahmen, um diese Zahlung nicht oder nur teilweise leisten zu müssen.

Da mein Account auf dem besagten Deatingportal nach den beiden Rückbuchungen gesperrt wurde und während der letzten beiden Jahre keine weiteren Gebühren in der Rechnung oder Lastschriftversuche auf meinen Kontoauszügen aufgetreten sind, gehe ich zumindest davon aus, dass Cyberservices B.V. den Vertrag mit mir als gekündigt ansieht. Sei es aufgrund meiner damaligen Kündigung oder wegen Nichtzahlung.


Viele Grüße
„Hamlet86"


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-- Editiert hamlet86 am 16.11.2012 20:02

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16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6409x hilfreich)

Die Klagefreudigkeit bei dem "Forderungsinhaber" scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein denn warum wurde die sache durch die RAs damals nicht weiterverfolgt ? ;-))

Das jetzt lediglich ein schnödes im Masseninkasso tätiges Unternehmen wie Diagonal zum Forderungseinzug beauftragt wurde ist selbstredent

Meiner Meinung nach ist diese Forderung nicht durchsetzugsfähig

Allerdings kann Diagonal durchaus nerven :
http://www.gutefrage.net/frage/klagt-diagonal-inkasso-wegen-nicht-bezahlter-inkassogebuehren




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"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Ramos
Status:
Schüler
(352 Beiträge, 145x hilfreich)

Wenn ich das richtig verstanden habe, gab es insgesamt 3 Abbuchungen, von denen 2 wg. Widerspruchs zurückgingen.

Das Ganze ist insgesamt problematisch nachzuvollziehen... Unterlagen, die vernichtet sind, keine AGB, kein Schriftwechsel mehr vorhanden...

Generell dürfte affaire.com Probleme haben, den eindeutigen Nachweis zu führen, dass sie mit dir überhaupt einen Vertrag zur kostenpflichtigen Nutzung des Portals geschlossen haben. Chatprotokolle sowie hinterlegte Fotografien können eine Nutzung des Datingportals sicherlich beweisen, nicht notwendigerweise aber, wer diese Nutzung unter welchen vertraglichen Bindungen vornahm. Bleibt allerdings noch deine Kündigung per Mail, die ggf. einen - wenn auch sehr dünnen - Beweis darstellen kann.

Aufgrund des letztlich nicht sonderlich klaren Faktenstands kann man da nicht wirklich etwas konkretes oder rechtlich fundiertes anraten. Ich kann dir nur sagen, was ich in dem Falle machen würde, nämlich der Forderung insgesamt widersprechen und sie als unbegründet zurückweisen mit dem Hinweis, dass zwischen dir und affaire.com schlichtweg kein Vertrag geschlossen wurde.

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2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Danke für die schnelle Anteilnahme, ich betone noch einmal, dass ich die Ereignisse rein aus dem Gedächtnis schildere. Ich kann jedoch durchaus sagen, dass keine Chatprotokolle, Fotografien oder dergleichen als Beweise vorliegen können, da ich das Portal in diesem Umfang nicht genutzt hatte. Was die Kündigung per E-Mail angeht, bin ich mir obendrein auch nicht sicher, glaube aber zumindest(!) eine im Nachgang getätigt zu haben.

Gibt es zum Verfassen eines Widerspruches eine helfende Website oder einen Online-Generator? Ich würde diesen Brief dann per Einschreiben versenden.

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Ramos
Status:
Schüler
(352 Beiträge, 145x hilfreich)

Na, dann würde ich mir da keine allzugroßen Sorgen machen. Natürlich bleibt die Frage im Raum, wie Cyberservices B.V. an deine Kontoverbindung und Postanschrift gekommen ist. Die bloße Tatsache, dass sie diese Daten hatten, stellt allerdings keinen Beweis dar, anhand dessen ein rechtswirksam geschlossener Vertrag angenommen werden kann.

Der Widerpsruch ist schnell formuliert:

Ihr Schreiben vom xx.xx.2012, Widerspruch

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom xx.xx.2012 weise ich die Forderung in Höhe von 134,64 Euro insgesamt als unbegründet zurück. Ich habe keinen Vertrag mit der Cyberservices B.V. für die kostenpflichtige Nutzung des Datingportals affaire18.com geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen
xxxxx



-- Editiert Ramos am 16.11.2012 23:19

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16156x hilfreich)

Ergänzend:
"Ich untersage Ihnen die Speicherung meiner personenbezogenen Daten gemäß BDSG. Ich untersage Ihnen weitere Maßnahmen wie bepsielsweise Schufa-Einträge. Weitere Bausteinschreiben von Ihnen oder Vertragsanwälten, ändern nichts. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich als unbegründet widersprechen."

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1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo,

noch einmal herzlichen Dank an euch drei für die tatkräftige Unterstützung. Der Halbsatz mit dem "ändern nichts" klingt allerdings etwas forsch; gibt es dafür noch eine etwas "amtsdeutschere" Formulierung? Es tut mir leid, falls ich eure Hilfestellung strapaziere, aber noch kann ich die Schritte abwegen, wenn ich schon aus kostengründen keinen Anwalt direkt beauftragen kann, ein Schreiben für mich aufzusetzen.

Viele Grüße
"Hamlet86"

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1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16156x hilfreich)

Das ist auch forsch. So soll es auch sein. Inkassobüros nehmen auch kein Blatt vor den Mund und drohen mit Gerichtsvollzieher und Co.

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1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Ramos
Status:
Schüler
(352 Beiträge, 145x hilfreich)

quote:
gibt es dafür noch eine etwas "amtsdeutschere" Formulierung?


Die Formulierung von mepeisen ist durchaus amtsdeutscher Gebrauch.

quote:
So soll es auch sein. Inkassobüros nehmen auch kein Blatt vor den Mund und drohen mit Gerichtsvollzieher und Co.


Dem kann ich mir nur anschließen.

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2x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
HelpingHand
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 2x hilfreich)

hallo,
ich habe identisches schreiben erhalten.
auch ich habe damals ein probe-abo abgeschlossen, was ich auch bezahlt habe. so kommen sie an die bankdaten.
nach kündigung dessen konnte man sich jedoch noch immer einloggen, und mit nur einem klick zb. auf die mailbox, wurde vom "inaktiven"-konto wieder ein aktives, kostenpflichtiges. dies war jedoch nicht ersichtlich.
so habe ich das in erinnerung. oder die kündigung wurde gar nicht erst wirksam, deshalb die weitere nutzbarkeit.

jedenfalls habe ich meinen account damals rechtzeitig gekündig, so wie in den AGB gewünscht, trotzdem werden hier forderungen erhoben.

die mahnungen die bis vor ~1 jahr eintrafen habe ich ignoriert nachdem ich mich weitgehend informiert hatte. ohne jegliche folgen für mich.

falls jemand wirklich ahnung von der materie hat oder mehr weiß, bitte mail an mich!!

mfg

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2x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16156x hilfreich)

Wenn das so ist, wie du beschreibst, dürfte sich das um eine der klassichen Abofallen handeln. In meien Augen vor Gericht nicht so ohne weiteres durchsetzungsfähig.

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1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo,

nochmal zurück zu meinem Schreiben. Aus meinem Gedächtnis heraus sah das Abo vor, dass ich etwa 4,90 Euro im ersten Monat und je 8,90 Euro die anderen beiden Monate zu leisten gehabt hätte, danach sollte es automatisch auslaufen. Die haben das quasi umgekehrt gehandelt, haben die ersten drei Monate bei mir nichts abgebucht und ab dann den Vertrag regulär weiterlaufen lassen.

Den vierten Monat noch mit den ursprünglichen 4,90 Euro, danch den vollen Satz von über 20 Euro. Nachweisen kann ich davon, wie bereits erwähnt nichts mehr, da ich den E-Mail-Verkehr dazu nicht aufbewart habe oder es keinen gab. Auf der Website steht dieses Angebot jedenfalls nicht mehr. In meinen E-Mail-Analen (übrigens eine Trash-Adresse; mein richtiger Name taucht bei der nicht auf) habe ich lediglich noch die Bestätigung meiner Kündigung aus dem September gefunden. Der "Vertragsschluss" war im Mai desselben Jahres.

Unterm Strich hab ich mir das selbst eingehandelt, weshalb ich immer noch überlege, zumindest die Hauptforderung zu begleichen. Allerdings handelt es sich bei diesem Portal eindeutig um eine Fake-Seite mit gefälschten Kontektanzeigen usw., außerdem bin ich auf folgenden Link gestoßen:
http://www.f-sb.de/service_ratgeber/faq/faqinkasso.htm und wenn ich die Informationen dort richtig deute, brauche ich die Mahnung schon aufgrund der fehlenden Vollmacht nicht anzuerkennen.

Eine weitere Alternative, über die ich gerade nachdenke, bedeutet dieser Link:
http://www.abmahnspezialist.de/zahlungsaufforderung-friedrich-fix-a-ruediger-mosebach-rechtsanwaelte-cyberservices-bv-3-tages-zugang.html
Diese Kanzlei hat sich auf Cyberservices B.V. spezialisiert. Habt Ihr eine Ahnung, wieviel die wohl berechnen würden, um ein professionelles Schreiben aufzusetzen?



Viele Grüße
"Hamlet86"

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-- Editiert hamlet86 am 19.11.2012 18:31

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16156x hilfreich)

quote:
habe ich lediglich noch die Bestätigung meiner Kündigung aus dem September gefunden

Hebe die auf, die ist letzlich Gold Wert. Wer Kündigungen bestätigt, der darf auch nichts fordern. Wie ist die Bestätigung im Wortlaut?

quote:
Unterm Strich hab ich mir das selbst eingehandelt

Lass dir sowas nit einreden. Abofallenbetreiber wollen gerne das Opfer zum Täter machen. Wenn überhaupt, muss der Gegenüber erst mal beweisen, was für ein Vertrag zustande kam und in welcher Höhe. wenn er dann in den ersten drei Monaten nichts abbucht, dann die Kündigung bestätigt und danach erst abbucht, ist das sowieso schonmal grundfalsch.

quote:
wenn ich die Informationen dort richtig deute, brauche ich die Mahnung schon aufgrund der fehlenden Vollmacht nicht anzuerkennen.

Das ist zunächst so richtig.

quote:
Habt Ihr eine Ahnung, wieviel die wohl berechnen würden, um ein professionelles Schreiben aufzusetzen?

Muss man fragen. Dazu braucht man aber erst mal keinen Anwalt. An und für sich halte ich es auch nicht für seriös. Kündigung kommt nur in Frage, wenn es einen kündbaren Vertrag gibt. Da du bereits eine Kündigungsbestätigung hast, ist eine nochmalige Kündigung logisch Unfug und könnte sogar negativ ausgelegt werden (Aber bis zu ihrer Kündigung bezahlen sie bitte).

Beispiel:
quote:

Hiermit widerspreche ich der Hauptforderung und sämtlichen Nebenforderungen. Ich verweise auf die Kündigungsbestätigung vom XYZ.

Ich fordere Sie auf, mir umgehend eine Vollmacht oder den Forderungsübergang nachzuweisen nach BGB, sowie eine Forderungsaufstellung nach BGB auszuhändigen, die ich dann inhaltlich prüfen werde.

Ich untersage Ihnen die Speicherung meiner personenbezogenen Daten gemäß BDSG. Ich untersage Ihnen weitere Maßnahmen (beispielsweise Schufa-Einträge). Weitere Schreiben werden an dieser Haltung nichts ändern.



-- Editiert mepeisen am 19.11.2012 18:56

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Danke, aber ich gehe alles noch einmal durch damit ich nichts falscher erzähle. In der Bestätigung steht nichts großartiges drin, aber ich werd's auch nochmal raussuchen. Danke nochmals, und bis später.

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1x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo, hier die Chronik:

Ende Mai – Vertragsabschluss
Ende Juli – erste Lastschrift, 4,99 Euro
Anfang August – zweite Lastschrift, 29,90 Euro
Ende August – Rückbuchung der zweiten Lastschrift
Ende September – dritte Lastschrift, 29,90 Euro, Rückbuchung mangels Deckung
Anfang Oktober – Kündigung; nicht mehr vorhanden
Mitte Oktober – Bestätigung der Kündigung

Der Inhalt der Kündigung lautet wie folgt:

"Sehr geehrter Kunde,

ihre Kündigung wurde wie gewünscht durchgeführt.

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Support Team"

Absender: support@affaire.com

Das entspräche „fairerweise" der Hauptforderung von 59,80 Euro zzgl. Zinsen.
Die würde ich noch bezahlen, und zwar direkt an die Gläubigerin. Ihre sonstigen, teils illegalen Gebühren würde ich dann ignorieren; so viele Mahnungen habe ich auch nicht erhalten, dass sie diese Kosten rechtfertigen würden. Problematisch ist nur, dass ich keine Referenznummer für eine Überweisung habe, dafür müsste ich mit der Gläubigerin wieder Kontakt aufnehmen.

Fazit: Teuer bezahlte Ruhe vor dem Saftladen.


VG.
"Hamlet86"

-- Editiert hamlet86 am 21.11.2012 11:43

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16156x hilfreich)

Schau bei den Lastschriften und benutze die dortige Referenznummern aus dem Verwendungszweck. Ggf. bei der Bank erfragen.

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1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
hamlet86
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Stimmt, werd'ich mach. Sicherlich werden die mich danach noch immer wegen Ihrer Gebühren mahnen. Was könnte ich dagegen schreiben?

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1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

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